10 Gründe, warum faktenwidrige radikale feministische Ideologie immer wieder gewann

(1.) Feministische Ideologie stellt seit Jahrzehnten und Generationen eine tatsachenwidrige Behauptung nach der anderen auf, hat dabei aber das Gesetz des Handelns auf ihrer Seite und siegt, obwohl sie unrecht hat. Wer dagegen argumentiert, befindet sich in einer hoffnungslosen Verteidigungsposition, wird medial geächtet und ignoriert.

(2.) Kritiker verlieren auch deshalb seit Jahrzehnten oder sogar seit Generationen, weil sie niemals ein klares, tragfähiges Ziel gemeinsam vertreten. Heutige wie frühere Gegner waren und sind nur „gegen” etwas, „anti”. Das ist hoffnungslos, bietet keine Perspektive und kann nichts erreichen.

Das Gesetz des Handelns muß zurückgewonnen, Unwahrheit durch Wahrheit ersetzt werden. Dazu dienen eigene Kampagnen für unabhängige Leitbilder und Ziele, die in der Buchreihe „Die Wahlmacht der Frau” seit den 1980ern beschrieben werden, leider unverlegt und öffentlich ignoriert, sowie seit den 1990ern eine Reihe „Die beiden Geschlechter”, leider erst unverlegt, dann öffentlich ignoriert:

(A) Wiederherstellung und Weiterentwicklung der kulturellen Ergänzung der Geschlechter

(B) Abschaffung weiblicher Dominanzfelder wie sexueller Selektion, oder Ausgleich durch Gegengewichte

Siehe dazu z.B. „Kultur und Geschlecht”, Kapitel 4. der Reihe „Die beiden Geschlechter”, außerdem Band 2 „Ideologiekritik” derselben Reihe und „Nein!” aus der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”.

(3.) Feministische Ideologie bot ein radikales, geschlossenes Weltbild, das sehr viel leichter und beharrlicher vertretbar ist als eine komplexe, vielfältige ideologiefreie Welt mit all ihrer Vielfalt Widersprüchen, Unvollkommenheiten. Ideologen haben einen gemeinsamen Nenner: Ihre Ideologie. Die Vertreter natürlichen, ideologiefreien Lebens haben zunächst einmal keinen gemeinsamen Nenner, vielleicht sogar Interessenskonflikte untereinander.

Das geschlossene feministische Weltbild immunisierte gegen Kritik und Wahrnehmung der Wirklichkeit. Zugleich bot die Ideologie eine Mode, Szene, Anhängerschaft, geistig und zeitweise auch physisch militante Organisationen auf, die planmäßig weitreichende Ziele verfolgten. Sie schockierten die Gesellschaft und hatten das Handeln und die Aufmerksamkeit in der Hand.

Wer sich radikaler, zerstörerischer, auf Irrtum und oft auch Haß bauender Ideologie widersetzen wollte, war reaktiv, weitgehend darauf beschränkt, einzelne Übertreibungen anzuprangern, wobei die Frauen und einige Männer den „Ereignissen”, dem Siegeslauf der Ideologie hinterherliefen. Ein eigenes Konzept gab es nicht, keine gemeinsame Grundlage außer der gerade untergehenden Kultur, die aber nicht nur durch Feminismus angegriffen wurde, sondern auch vom technischen Wandel zur Anpassung gezwungen wurde. Daher waren Rückgriffe auf eine Vergangenheit, die gerade von der Technik geändert wurde, ideologischen Angreifern unterlegen, weil diese beweglicher waren.

(4.) Feministische Ideologie gründet auf Irrtümern, die teilweise bereits in der Zivilisation verankert waren, auf einer Männerfeindlichkeit und Frauenverherrlichung, die schon bei (männlichen) Denkern Jahrhunderte zuvor groteske Blüten trieb. (siehe den vorletzten Artikel sowie „Die beiden Geschlechter”, Band 2.). Spätestens seit früher Neuzeit und Sattelzeit, wenn nicht schon länger, werden Männer anderer Völker, Kulturen und Epochen fälschlich als grausam und dominierend diffamiert, Frauen dagegen fälschlich als „unterdrückt” hingestellt. (Das ist wissenschaftlich widerlegt, siehe: „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter”)

Ebenso falsch war die Behauptung männlicher Dominanz, da das weibliche Geschlecht biologisch dominiert. Benachteiligt und unterdrückt sind Männer, nicht aber Frauen, die zu allen Zeiten bevorzugt wurden und werden. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

Obwohl Feministinnen als radikale Angreiferinnen auftraten, erhielten sie auch deshalb mehr Unterstützung als Kritiker, die gleichzeitig gegen althergebrachte Fehlurteile ankämpfen mußten.

(5.) Eine angeborene Wahrnehmungsverzerrung läßt uns Frauen bevorzugt wahrnehmen, sie unterstützen, ob berechtigt oder nicht, wogegen Männer benachteiligt wahrgenommen und behandelt werden. Klagen Männer berechtigt über Unrecht, werden sie dafür verächtlich gemacht. Frauen dürfen klagen, auch grundlos. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

Diese schiefe Wahrnehmung ermöglichte auch, Männern Schuldgefühle wegen einer imaginären, erfundenen früheren „Unterdrückung von Frauen” einzuimpfen, obwohl tatsächlich Männer benachteiligt, stärker belastet oder unterdrückt waren und sind.

(6.) Niemals zuvor wurden sämtliche Grundannahmen des Feminismus überzeugend wissenschaftlich widerlegt und gezeigt, daß ihr Gegenteil richtig ist: Männer sind unterdrückt und benachteiligt. Genetische Analysen belegen das auf 100.000 Jahre. (siehe Band 2) Aus den Gründen (4), (5) konnten bevorzugte Frauen sich in eine zu Unrecht angemaßte Opferrolle hineinsteigern, auf Kosten des benachteiligten Geschlechts, das ihren Irrtum und ihren Krieg gegen die Männer noch bezahlen und die Schäden mitsamt weiterer Benachteiligung schultern mußte: die Männer.

(7.) Feminismusgegner brachten statt guten und wissenschaftlich wasserdichten Argumenten (weibliche Dominanz, u.a. durch sexuelle Selektion und Geburt, Bevorzugung von Frauen, Lasten für Männer, angeboren schiefe Wahrnehmung) meist wenig taugliche Argumentationsweisen.

Ein beliebtes Argument von Feminismusgegnern seit dem 19. Jahrhundert lautete: „Die Geschlechter sind verschieden. Es ist Verblendung, diese Unterschiede zu leugnen.” Das ist sicher korrekt, nur nicht zugkräftig, und außerdem damals schlecht begründet, weil der Stand der Wissenschaft nicht so weit war, um zwischen sinnvollen, aber änderbaren Gewohnheiten und wirklichen menschlichen Universalien zu unterscheiden. In der Folge brachten Veränderungen der Technik und Gesellschaft ihre Begründung ins Wanken, errangen feministische Wellen nun schon dreimal den Sieg.

Das Argument weiblicher Dominanz durch sexuelle Selektion und Geburt wurde seit dem 19. Jahrhundert nie gegen Feminismus aufgebracht, sondern gar von Feministen schon damals als „Beweis” für angebliche „Überlegenheit der Frau” angeführt.

Es reichte nie aus, auf Unterschiede zu verweisen. Vor allem muß es nicht immer so sein, wie Menschen es bis gestern gewohnt waren. Solche Argumente verlieren immer, wenn Gegenkräfte stark genug sind, einen Wandel zu erzwingen. Mit einfachen Begriffen wie „Gleichheit” – gegen die alle drei feministische Wellen selbst eklatant verstießen – läßt sich in Debatten mehr erreichen als komplizierte, letztlich oft nicht führbare Beweise, warum dies oder jenes so und nicht anders sein müsse. Obwohl Feminismus Unrecht hatte – Frauen waren nie unterdrückt, sondern Männer, Frauen waren immer bevorzugt und Männer benachteiligt, Frauen waren nie „Opfer”; Männer aber des öfteren, nicht nur in Schlachten, Kriegen oder bei gefährlichen Berufen – obwohl alle feministischen Annahmen falsch sind (siehe „Die beiden Geschlechter”, Band 1 bis 3), ist eine Debatte mit so einem einfachen, nachvollziehbaren Schlachtruf wie „Gleichheit” bereits gewonnen, weil die Last des Beweises plötzlich bei den Vertretern eines ideologiefreien Lebens liegt, dieser Beweis aber fast unmöglich zu führen ist.

Um aus dieser Falle herauszufinden, bedarf es eines neuen und rein wissenschaftlichen, wasserdichten Ansatzes. In „Kultur und Geschlecht”, Band 1 von „Die beiden Geschlechter”, wird nachgewiesen, daß Differenz nicht nur eine menschliche Universalie aller Hominiden seit 7 Millionen Jahren ist, wichtige Triebkraft der menschlichen Evolution, und solche Differenzen durch weibliche sexuelle Selektion entstehen – nicht durch ein unterstelltes mythisches „Patriarchat” oder „Männermacht” -, sondern auch Grundbaustein jeder Kultur. Kultur wiederum ist eine Struktur wie Sprache, die eine zur Verständigung notwendig, die andere, um Bezüge, Verantwortung und das reifen anteilnehmender Gefühle zwischen den Geschlechtern zu ermöglichen.

Differenz und Ergänzung haben daher nachweislich nichts mit „männlicher Macht” zu tun, da Differenzen ja auf weibliche Dominanz bei der Selektion zurückgehen, und sind unverzichtbare Voraussetzung dafür, daß es einen Austausch und eine Gegenseitigkeit geben kann. So wie Sprache als menschliche Fähigkeit und menschlicher Bedarf angeboren ist, gilt das auch für Kultur. So wie es unendlich viele verschiedene menschliche Sprachen geben kann, die aber alle ähnliche Eigenschaften haben, verhält es sich bei Kultur.

Die Ungeschicklichkeit in der Argumentation von Feminismusgegnern, die im Grunde eigentlich recht hatten, lag bei allen drei feministischen Wellen darin, bestimmte Ausprägungen der Geschlechterunterschiede und bestimmte kulturell oder religiös gegebene Strukturen für gegeben zu halten. Feministen hatten drei Wellen lang leichtes Spiel damit, viel Militanz, Rücksichtslosigkeit und Aggressivität aufzubringen, sowie Beharrlichkeit, um solche Strukturen zu Fall zu bringen, indem sie „zeigten”, daß es auch anders ginge – womit sie eigentlich gar nichts bewiesen, denn das hätte von Anfang an klar sein sollen. Ergebnis war jeweils Vergrößerung des Ungleichgewichts und Zunahme weiblicher Bevorzugung. Nicht einmal feministische „Wissenschaft” (die auf Unsachlichkeit, Parteinahme, Subjektivität und Indoktrination des Forschungsgegenstandes beruht, siehe Band 2) kann leugnen, daß unterschiedliche Aufgaben der Geschlechter in allen Kulturen, Ethnien weltweit und zu jeder Zeit vor der feministischen Kulturrevolution universell sind, auch in sogenannten „Matriarchaten”.

An solchen kleinen, aber folgenreichen Ungeschicklichkeiten sind ansonsten hellsichtige Menschen drei feministische Wellen lang immer wieder gescheitert und deshalb von der Ideologie überrollt worden.

(8.) Bei dem Versuch, den Geschmack der Masse zu treffen, die von tiefen Argumenten oft gelangweilt wird und sich gar nicht erst die Mühe macht, sie nur zu lesen, wurden populistische Muster verwendet, die auf Dauer nicht funktionieren können: Es entstehen Eintagsfliegen, die nach einer Generation zuweilen peinlich wirken.

So wurde seit der ersten Welle bis heute während der dritten versucht, auf „Häßlichlichkeit” von Feministinnen hinzuweisen, darauf, daß sie unverheiratet, einsam oder männerlos seien, oder männerhassende Lesben. Daran mag zwar ein wahrer Kern sein, wenn tief genug die Fakten untersucht werden, weil ein auffallend hoher Anteil der Begründerinnen aller feministischer Wellen entweder bisexuell oder lesbisch waren, Ressentiments gegen Männer hatten, zuweilen extreme. (siehe Band 1 und Band 3, Kapitel über feministischer Haß, sowie Band 2, Kapitel über lesbische Agenda) Doch bedeutet das weder, dies gelte für alle, noch für die Masse der Frauen, die sich von der Ideologie verführen ließ, oder die von Kindheit an indoktriniert wurde. Kurzum: Es mag heute für eine deutliche Mehrheit nicht gelten, auch wenn es bei der Entwicklung der Irrtümer so war. Schon gar nicht gilt es für männliche Feministen, die heute sehr zahlreich und sehr festgefahren in solchen Denkmustern sind.

Ähnliches gilt für Häßlichkeit oder Einsamkeit. Der Verweis auf Aussehen ist ohnehin vom Niveau her unterirdisch und daher schädlich. Einsamkeit oder Männerlosigkeit ist als Argument ebenso ein Fehlschlag, weil es für die Mehrheit nicht gilt, es als Erklärungsmuster zu kurz greift, auch wenn ein Zusammenhang mit Ressentiments gegen Männer nachweisbar sein kann. Die Betonung liegt auf „kann”. Der Beweis sollte einfach wissenschaftlich geführt werden. Das ist zwar trockener, aber dafür richtig. Etwas einfach behaupten mag den Zeitgeist treffen, der von vorherigen Ideologiewellen verarmt ist, aber es ist kein wasserdichtes Argument, oder gar kein Argument.

Die meisten heutigen Feministinnen werden nicht männerlos sein. Es gibt gar nicht genug nichtfeministische Frauen, damit alle Männer eine finden könnten. Wiederum gilt: Das Argument zieht schon gar nicht bei den vielen männlichen Feministen, mit denen heute zu rechnen ist.

Auch eine richtige und gute Sache braucht bessere, richtige Argumente.

(9.) (a) Die meisten machen sich entweder keine Gedanken, oder sind feministisch sozialisiert (oder genauer: indoktriniert) aufgewachsen. Wenn sie dann auf massive Probleme stoßen, mögen sie nachzudenken beginnen und ein wenig aufwachen. Dann sehen sie ihr eigenes Problem als riesengroß an und als Hauptgrund, weshalb Feminismus falsch ist. Doch dieser Hügel – ihr Problem – im Vordergrund – verdeckt ein riesiges Gebirge im Hintergrund. Bevor sie keinen Überblick über das gesamte Gebirge feministische Irrtümer, Zerstörungen und Folgeschäden gewinnen, werden sie dieses Gebirge nicht überwinden können.

(b) Die wenigen, die sich vom Feminismus lösen, sind Einzelne, bestenfalls Einzelkämpfer, zersplittert, haben keine gemeinsame Agenda, nicht die Besessenheit und Radikalität von Feministinnen, was menschlich sehr gut und wichtig ist, aber ihre Effizienz mindert.

(10.) Fast alle sehen nur jetzige Probleme. An früheren Radikalfeminismus haben sie sich gewöhnt. Sie glauben irrtümlich, früher „hätten die ja recht gehabt und für eine gute Sache gekämpft”; nur „jetzt hätten sie Maß und Verstand verloren und sich radikal verrannt, wären schädlich für alle geworden”.

Nachweisen läßt sich (z.B. Band 2 von „Die beiden Geschlechter”), daß alle feministischen Wellen zu ihrer Zeit ähnlich radikal, extremistisch und zerstörerisch für die Geschlechterbeziehungen waren, ähnlich maßlos weibliche Dominanz aufbauten, ähnlich Männerhaß verbreiteten, reife Gefühle zerstörten, durch (feministische) Egoismen ersetzten. Dementsprechend wurden frühere Wellen in ihrer Zeit auch zu recht als radikal, Familie und Gesellschaft zersetzend wahrgenommen, so wie heutige Wellen in unserer Zeit.

Die Abläufe ähneln sich. Doch weil es keine Grundlage gibt, die falschen feministischen Annahmen – wie von der Frau als „Opfer”, „benachteiligt”, oder gar „unterdrückt” – zu entlarven, und das feministische Spiel mit einer zu Unrecht angemaßten Opferrolle, ihr Streben nach Dominanz und Bevorzugung auf Kosten benachteiligter Männer, zu entlarven, widerlegen und als das zu zeigen, was es wirklich ist, funktionierte das schlechte und ungerechte Spiel immer wieder: drei feministische Wellen lang.

Wenn die feministischen Irrtümer – die von Anfang an radikal falschen Annahmen, deren Gegenteil sogar wahr ist -, nicht bald entlarvt werden, könnte es langfristig so weiter gehen, neue Wellen geben, die aufgrund gleicher Irrtümer und Abläufe sich gegen orientierungslose und hilflose Menschen richten, die bereits viel zu sehr entrechtet sind, um sich noch äußern und weiterer Unterdrückung widersetzen zu können.

Sich in Einzelfragen mit feministischen Wellen anzulegen, die besonders „unter den Nägeln brennen”, hat noch nie funktioniert. Nicht bei der ersten, nicht der zweiten, und auch nicht bei der dritten Welle. Es wird nie funktionieren.

Einen grundlegenden, wasserdichten neuen Ansatz versucht die Reihe „Die beiden Geschlechter” auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Weitere Bände sind geplant.

Nicht nur eine solide und dauerhafte Argumentationsgrundlage ist notwendig, sondern auch Beharrlichkeit. So wie Feministinnen anfangs lange brauchten, die Macht zu erobern, die sie alsbald in allen Wellen immer rascher mißbrauchten, bedarf es über lange Zeiten, Generationen hinweg, enormer dauerhafter Anstrengungen, um etwas zu erreichen und die Schäden zu heilen.

Ohne Ziele, die über Generationen hinweg weitergetragen und mit Fleiß erarbeitet werden, wird sich nichts erreichen lassen.

Deshalb ist es wichtig, feministischen Zeitgeist und ideologische „Wissenschaft” durch eine stimmige nichtfeministische Sicht und echte Wissenschaft zu ersetzen.

Dies ist das Ziel. Lest selbst in der Buchreihe nach, was davon erreicht wurde oder nicht. Was noch fehlt oder nicht geschafft ist, das erledig selbst. Du bist gefragt. Du. Kein anderer wird deinen Beitrag leisten. Nur du selbst kannst es tun.