Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Monat: Mai 2015

Buchvorstellung: Kultur und Geschlecht. Falsche Annahmen und schwere Konstruktionsfehler des Feminismus – und der Epoche

Kultur und Geschlecht

Dieses Buch enthält eine Reihe von Tabubrüchen, die wohl ein Grund sein dürften, weshalb die meist schon vor Jahrzehnten erarbeiteten Ideen erst im Dezember 2014 in Buchform veröffentlicht werden konnten.

Nachgewiesen wird, daß es in allen Kulturen weltweit eine Benachteiligung oder Unterdrückung von Männern gab, dagegen eine Bevorzugung von Frauen, aber keine Unterdrückung von Frauen. Dies ist das Gegenteil feministischer Unterstellungen, die seit mehr als einem Jahrhundert prägenden Einfluß ausüben.

Bewiesen wird eine biologische Dominanz des Weiblichen bei fast allen zweigeschlechtlichen Tieren einschließlich des Menschen, und ihre besondere Bedeutung für die Menschwerdung und die Ausprägung geschlechtlicher Unterschiede, sowie von Familie und Kultur.

Da alle grundlegenden Annahmen des Feminismus falsch sind, sogar deren Gegenteil wahr, bricht die auf Irrtümern errichtete Ideologie des Feminismus vollständig und restlos zusammen. Was an massivem feministischen Druck weiterbesteht, ist institutionalisiertes Fehlurteil.

Darüber hinaus soll eine neue wissenschaftliche Analyse begründet werden, die kulturelle Strukturen untersucht, und genau das Gegenteil unwissenschaftlicher Gender-Tendenzforschung ist. Sinn und Nutzen geschlechtlicher Ergänzung werden ergründet, eine systematische Erforschung wird angeregt.

Zur wissenschaftlichen Begründung werden neueste wie altbekannte Ergebnisse verschiedener Fachbereiche herangezogen. Was den Verfasser erstaunte, war zu sehen, wie offensichtliche Tatsachen von der institutionalisierten Wissenschaft jahrzehntelang, im Falle der sexuellen Selektion seit über 140 Jahren nicht angemessen beachtet, nicht auf Geschlecht und Kultur des Menschen angewendet wurden, was die besten Argumente gegen mehrere feministische Wellen unterschlug.

Die Ergebnisse ziehen dem Feminismus den Boden unter den Füßen weg. Außerdem geht es darum, eine neue geistige oder philosophische Disposition zu schaffen, um die Folgen der Ideologie zu überwinden und einen Rückfall in diese oder andere solche Ideologien zu verhindern. Denn unsere Zivilisation ist seit Jahrhunderten auf dem Holzweg. Schon in der Zeit, als die technische Revolution begann, trat Misandrie oder Männerverachtung in „philosophischen” Quellen auf. Damals begannen kulturelle Strukturen zu zerfallen, die eine menschliche Universalie sind. Feminismus hat bereits bestehende Irrtümer und Mängel nur überspitzt und zum Prinzip erhoben, aber nicht erfunden.

Das Buch „Kultur und Geschlecht” und die damit begonnene Reihe „Die beiden Geschlechter” will auch Fehler in der Konstruktion der abendländischen Moderne aufzeigen, die Ideologien wie auch den Feminismus erst möglich machten, und überwunden werden müssen. Dazu dient auch die interkulturelle Sicht von Buch und Reihe.

Zu diesem Zwecke wurde außer moderner Evolutionsbiologie und der klassischen Ethnologie auch der französische Strukturalismus aufgegriffen. Anfang der 1980er, als Poststrukturalismus aktuell war, entstand eine positive Wendung struktureller Beschreibung, wie sie damals höchst verpönt war. Denn wie etwa bei Michel Foucault war es ausgemacht und moralisch vorgeschrieben, jede Analyse müsse Machtverhältnisse anprangern und in Frage stellen. So war auch der feministische Gebrauch des Poststrukturalismus.

Tatsache war jedoch menschliche Universalität dieser Strukturen, sogar bei allen Hominiden seit 7 Millionen Jahren. Sie waren wichtiger Bestandteil der Menschwerdung und bleiben wichtig für menschliches Leben. Ebenso ergibt sich, daß die Strukturen abstrakt und nicht bewußt menschengemacht sind. Darüber hinaus entstanden sie durch sexuelle Selektion, die aber von weiblichen Artangehörigen ausgeübt wird. Wenn also die Strukturen überhaupt mit Macht zu tun haben, dann weiblicher statt männlicher. Auf eine Dekonstruktion weiblicher Dominanz durch Feminist_innen warten geneigte Betrachter vergeblich. 😉

Kultur und Geschlecht”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter

Untertitel: „Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen

erschienen Dez. 2014 im nexx Verlag

Zitate und Bücher

«We must startle them (flush them out) again and again and destroy them as a power, until even their last voice falls silent… when we have destroyed the cell of family, the heterosexual norm … as our contribution to world events (world history)» (Francoise d’Eaubonne, feminism or death, 1974 {reprint by women’s offensive 1981}, p. 154, antimisandry.com)

Aus einer umfangreichen Dokumentation feministischen Hasses im Anhang von „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”.

Auf solcher ideologischen Grundlage wurde eine ganze Generation, darunter der Verfasser, jahrzehntelang in öffentlichen Medien weitgehend zum Verstummen gebracht.

Wo Annahmen falsch sind und richtige Argumente fehlen, hängt Durchsetzung ab vom Verstummenlassen aller Andersdenkenden, wird diese zur Kernkompetenz:

Kernkompetenz von FeministInnen ist die Unterdrückung Andersdenkender.

aus: „Die Genderung der Welt”, kürzlich als eKindle Vorabversion bei Amazon hochgeladen. Vielleicht gibt es den Band im Juni als gedrucktes und verlegtes Buch.

Die Gleichheitslüge

Die Gleichheitslüge

Gleichheit diente, wie alle feministischen Kampagnen, als Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur, ohne ernstlich angestrebt zu werden. Denn für Gleichheit hätten Frauen Privilegien und Bevorzugung, die sie immer schon besaßen, aufgeben müssen…

Feministinnen verlangen zugleich ‚Gleichheit’ und bevorzugende ‚Differenz’. Dies ist Teil einer parteiïschen Methodik, die an Universitäten entworfen wurde und objektive Wissenschaft hinwegfegt hat… Schon Themen, Sichtweise und Fragestellung sind ideologisch, geben ein falsches Bild der Wirklichkeit, das grundlegende biologische Tatsachen auf den Kopf stellt…

Die wichtigsten Zitate und Argumente entstammen meinen früheren, nicht zu Büchern gewordenen Manuskripten aus den 1990ern Jahren.

«Es gilt, in Rechtstheorie und Praxis Grenzgängerin zu sein, Wenn wir real etwas erreichen wollen, müssen wir es mit allen legalen Mitteln versuchen und die Strategien ständig anpassen; fähig sein, die Seiten zu wechseln, Gebiete zu verlassen, Standpunkte zu wechseln, uns Rechte zu nehmen, Gebiete zu besetzen und Neuland zu schaffen. Es bedeutet, die Forderung nach Gleichheit … und diese wieder zur Disposition zu stellen und nunmehr Bevorzugung zu verlangen. Für Frauen kommt eine fundamentale universelle Position nicht in Frage. Frauen können sich einmal in das Recht hinein- und dann wieder herausdefinieren; denn einen Zwang zur Folgerichtigkeit, wie in der – kosmopolitischen männlichen universellen – Wissenschaft gibt es nicht. Aporien lösen sich nur im Prozeß aus. (vgl. Smaus 1989).

Die Kontroversen zwischen Theorien und Methoden können – ebenso wie die  soziale Begründung des Rechts und seine Definition – nur politisch entschieden werden. Wir sollten also die Diskurseröffnung durch die Theoretikerinnen annehmen, deren Theorien weder den Anspruch haben, widerspruchsfrei zu sein, noch widerspruchsfrei sein zu müssen, die aber eine Chance geben, eine geschlechtlich differenzierte Ethik zu denken» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 281, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Wie in der Wissenschaft, so in Politik und Recht: Selbstwidersprüche sind legitimes Mittel, Männer einseitig niederzumachen, Feminismen zu erfinden und fördern, Konflikte zu schaffen und einseitig Krieg zu führen gegen einen frei erfundenden Mythos „Patriarchat”, Männer zu Feinden zu erklären, als geknebelte Gegner mundtot zu machen. Jahrzehntelang gelangte auch dieser Widerspruch gegen ihre Irrtümer und Methoden nicht an die Öffentlichkeit, wurde niedergemacht und beschimpft, bis es nun zu spät ist, um den Irrsinn aufhalten zu können.

Obiges Pamphlet entstammte einer „wissenschaftlichen Einheit” einer staatlichen Universität, war sogar der erste, die Reihe begründende Band.

«Die „Feministische Bibliothek” stellt aktuelle Diskussionen und Arbeitsergebnisse der Wissenschaftlichen Einheit Frauenforschung der Universität Bremen vor. Die Beiträge beziehen sich dabei vor allem auf die Bereiche feministischer Theorie, feministische (Natur) Wissenschaftskritik und Historische Frauenforschung» (http://www.zvab.com)

Keine andere Ideologie hat die Welt so nachhaltig manipuliert, menschliches Leben derart tief indoktriniert, verbogen und verstümmelt. Denn Kinder wachsen nicht nur im geschlechtsneutralen Chaos einer Kulturrevolution auf, sondern ohne die universellen menschlichen Bezüge, die Kultur zwischen den Geschlechtern und Menschen schafft. Damit verstümmeln wir nicht nur unser Leben, sondern das Leben künftiger Generationen.

«Vielmehr empfiehlt es sich, von Fall zu Fall flexibel die Durchsetzung der Gleichheitsforderung zu forcieren oder sich für eine geschlechtsdifferenzierende Regelung zu entscheiden. … bieten sich derzeit Chancen für eine umfassende feministische Rechtspolitik, die sowohl … im scheinbar gleichheitlichen Recht angreift und verändert als auch den Einsatz geschlechtsdifferenzierender Regelungen flexibel propagiert.» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 298, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Unlogik ist gründendes Postulat; Gleichheit war von Anfang an nur Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur. Wo immer es vorteilhaft ist, wird auf Differenz statt Gleichheit gesetzt n ihrem einseitigen Krieg gegen Männer, die sich nicht wehren noch widersprechen dürfen, medial nicht zu Wort kommen. (siehe Kapitel über Zensur in Band 1 und 2)

Später werden wir nachweisen, was für radikale Ungleichheit mit ideologisch verzerrten Dogmen von ‚Gleich’schaltung bewirkt wird. Ein Gleichgewicht ist angesichts weiblicher Dominanz schon gar nicht zu erreichen unter solchen Bedingungen.

Aus dem bislang unverlegten zweiten Band „Ideologiekritik am Feminismus. Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” der Reihe  „Die beiden Geschlechter”.

http://www.amazon.de/Ideologiekritik-Feminismus-Kultur-beiden-Geschlechter-ebook/dp/B00VB2LKJQ

© 2017 Jan Deichmohle

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