Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Literatur (Seite 1 von 2)

Abgeschnittener Taubenkopf vor Händel-Festspielen

Abgeschnittener Taubenkopf vor Händel-Festspielen

Bei den Händel-Festspielen in Göttingen lag am 14. Mai vor der Kirche, in der das Oratorium „Israel in Egypt“ in der Urfassung aufgeführt wurde, ein glatt abgeschnittener Taubenkopf an der Längsseite links vom Haupteingang. Dieser wurde von mehreren Passanten gesehen. Hoffentlich hat das wie üblich „nichts mit nichts zu tun” (Ironie ein), sonst sind irgendwann Menschen …

Die Szene der Grenzöffnerinnen und fAntifantInnen (feministische ANTIFA) ist ebenfalls seit Jahrzehnten stark vor Ort vertreten.

Die Beiträge feministischer Willkommensklatscherinnen waren in Artikeln und Büchern gewürdigt worden.

Nachdem die Gesellschaft von Rechtsstaat und Freiheit befreit wurde, kann bei der Verdrängung eigener Männer ja wenig schiefgehen.

Da brauchen wir uns nicht wundern, daß ich schon in den 1980er Jahren aus dem Literaturbüro hämisch verabschiedet wurde und bei keinem Ball debütieren durfte.

Meine Bücher gibt’s hier.

Weibliche Macht in altgriechischer Darstellung

Weibliche Macht in altgriechischer Darstellung

Wer alte Bücher liest, bekommt heute ‚rote Ohren’ und erleidet betroffen geistige Kurzschlüsse, weil uns beigebracht wurde, in alter Zeit habe es ‚böse Vorurteile’ gegeben, was Leute dachten und wie sie lebten, sei ‚unsinnig’, voller ‚Irrtümer’, wobei die Erfahrung ungezählter Generationen einfach ignoriert wird.

Komisch ist allerdings, daß die angeblichen Vorurteile sich später oft wissenschaftlich als Tatsache erweisen: meist nicht genau so, wie sie Dichter und Mythen einst beschrieben, aber dennoch klar genug, um sie auf eine – freilich ungeahnte Weise – zu bestätigen.

Wenn in der Folge von der „Macht des Weibes” gesprochen wird (‚Weib’ ist das ebenbürtige Gegenstück zu ‚Mann’, wogegen Frau von einem mittelhochdeutschen Adelstitel Frouwe abgeleitet ist, dessen männliches Pedant Frô ausstarb, weil Frauen auch sprachlich gegenüber Männern bevorzugt werden. Manche sagen, Frau sei mit Freya, einem Götternamen verwandt und habe daher gar göttliche Konnotation), so ist das kein ‚mythologisches’ oder poetisches ‚Vorurteil’. Moderne Evolutionsbiologie erklärt weibliche Selektionsmacht, die Entwicklung der Arten steuert, nicht aber die Stärke der Männer, die nur unter Männern gilt, aber keine Dominanz über Frauen bedeutet. Unsere Intuition trügt. Frauen werden bevorzugt wahrgenommen und behandelt; männliche Verlierer sehr nachteilig. Daher braucht es männliche Stärken als Gegengewicht, auch um den weiblichen Ansprüchen zu genügen.

Heute sind unsere Denkweisen und Begriffe von frühester Kindheit an durch feministische Klischees und Begriffe verseucht. Der Radikalfeminismus von vor kurzem ist gar zum neuen ‚Konservativismus’ geworden. Um das folgende zu verstehen, den alten Text nicht fehlzudeuten, indem heutige feministische Ideologie hineingelegt wird, müssen wir unser Denken von solcher Ideologie befreien, zu natürlichen, nichtfeministischen Begriffen zurückkehren.

Richtig geahnt wurde damals, daß im zentralen Lebensbereich Familie, Liebe, Sex und Fortpflanzung das weibliche Element klar dominiert, noch den stärksten Mann kleinkriegen und zur Witzfigur machen kann. Sogar eine gewisse Tendenz, Männlichkeit unterdrücken zu wollen, den Mann zum spindeldrehenden Softie zu ‚gendern’, scheinen Mythos und Dichter geahnt zu haben. Das ist eine gute Leistung.

Natürlich finden sich Abweichungen vom heutigen Stande des Wissens. Die ganze komplexe Perversität heutigen Feminismus haben auch die antiken Dichter nicht vorhergesehen, obwohl einige Elemente bereits durch ihre Dramen und Tragödien spuken. Nach 2500 Jahren können wir immer klüger sein wollen, weil wir mehr modernes Wissen haben, doch für Schriften aus so alter Zeit kommt die Kunde der Alten heutigen feministischen Wirrnissen beeindruckend nahe.

Zitiert aus einer vermutlich auf die Kaiserzeit zurückgehenden Einleitung zur Übersetzung von Sophokles Tragödie „Die Trachinierinnen”. Es tut gut, alte Bücher zu haben.

«der ſtärkſte und gewaltigſte Held, vom dem die reiche Dichterphantaſie der Hellenen träumte, der ſchon als Knabe durch die Erdroſſelung des von Heras giftigem Haß geſandten Schlangenpaares ſich als Sohn des gewaltigen Zeus offenbarte und dann in einem langen und mühſeligen Leben die Welt mit dem Ruhme ſeiner Taten erfüllte. Und was iſt ſein Ende? Um eines Weibes willen findet er ſchmählichen Tod. Gerade in dieſer gewaltigſten aller Heldenſagen hat der ſinnige Mythe der Griechen den Gedanken zum Ausdruck gebracht, wie Liebe oft mit Leid lohnt. Schon einmal im Leben mußte Herakles das verderbliche Walten weiblicher Macht bitter empfinden. Der Götterſohn, geknechtet im ſchimpflichen Dienſt der Omphale! Dahin iſt der Stolz ſeiner männlichen Seele; in Weiberkleidern ſitzt er da, er, der den grimmen Leuen auf Nemeas Flur mit dem gewaltigen Druck ſeiner Arme rippenbrechend erwürgte; die Spindel dreht er wie ein Sklavenweib, und buhleriſch erklingt ſeine Laute, die einſt von Jolaos’ Heldenfreundſchaft ſang, in weichlicher Lydiertonart. Noch einmal ſchüttelt er das Joch erbärmlicher Knechtſchaft von ſich ab, und doch ſinkt auch er, der herrlichſte aller Helden, um eines Weibes willen in den Staub. Weibliche Eiferſucht ſiegt über eines Herakles löwenherzigen Sinn. Das iſt die zweite, nicht minder große Tragik in dieſem erhabenen Stücke, die den Griechen umſo verſtändlicher war … Sie wußten, daß Helenas Leichtſinn des Trojaniſchen Krieges Jammer zur Folge hatte, daß um ihretwillen Achilles und Patroklos, die herrlichſten Jünglinge, von denen je ein Dichter ſang, frühzeitigem Todesverhängnis erlagen, und daß Mord und Entſetzen und unabſehbarer Jammer die furchtbare Vergeltung der vom Weibe verblendeten Torheit des Paris waren. Sie kannten die Greuel, die ſich an den Namen einer Griphyle, Stheneboia, Aërope, Prokne knüpften. (Griphyle hatte, durch ein goldenes Halsband beſtochen, ihren Gatten Amphiaraos zur Teilnahme am Zug der Sieben gegen Theben beſtimmt, obgleich ſie wußte, daß er dabei fallen würde. Stheneboia, Gemahlin des Argiverkönigs Proitos, verleumdete den edlen Jüngling Bellerophontos, der ihre Liebe verſchmäht hatte, und bewirkte ſeine Verbannung. Aërope, Gattin des Atreus, brach die Ehe mit Thyeſtes, dem Bruder ihres Mannes. Prokne tötete ihren eigenen Sohn Itys.) …

So war den Athenern das Drama des Sophokles vom Tode des Herakles eine furchtbar eindringliche Lehre von der zwar ſüßen, aber verderblichen Allgewalt des Weibes.» (Sophokles’ Tragödien, Überſetzt von J. J.Chr. Donner, herausgegeben von Dr. Paul Brandt)

Meine Damen und Herren, seien wir erwachsen. Was Sie da lasen, waren nicht – wie in feministischer Denke unterstellt – ‚frauenfeindliche’ oder ‚altertümliche’ Unterstellungen, sondern beschreibt, was wir alle heute im feministischen Zeitalter erleben. Herakles liefe heute mit einem rosa Mösenmützchen auf dem Frauenmarsch mit, oder würde einer grünen Feministin das Geschirr spülen, bis ihm dämmert, wie bescheuert er sich verirrt hat, kaputtmachen läßt, und wieder zur Vernunft zurückfindet, seine männlichen geistigen Kräfte wiederentdeckt und noch einmal zum Herkules wird.

Heute würde Griphyle ihren Gemahl wahrscheinlich scheiden, aus dem Haus werfen, statt in den Krieg zu schicken, um sich sein goldenes Halsband unter den Nagel zu reißen. Vielleicht würde ihr Gatte, der nunmehr unterhaltspflichtig sklavend ihr Nichtstun finanziert, nicht einmal seine Kinder sehen dürfen und deprimiert Selbstmord begehen.

Der Jüngling Bellerophontos wird heute ständig verleumdet, von hysterischen Feministinnen der ‚Vergewaltigung’ bezichtet wie Julian Assange, nachdem sie vorher zwei Wochen lang begeistert twitterten, was für ein toller, cooler Mann er sei und wie es sie freue, mit ihm zusammen zu sein. Das Verleumden heimischer Jünglinge hat Methode; am US-Campus herrscht eine Hexerjagd gegen eingebildete ‚Vergewaltigungen’, die darin bestehen, daß eine Frau nachträglich mit ihrem Liebhaber unzufrieden wird, oder beide ein Glas Alkohol getrunken haben, wodurch ihr Einverständnis ungültig wird, nicht aber seines. Frauen haben im Zweifelsfalle keine Verantwortung für ihr Handeln, der Mann aber für das Handel der Frau. Ein betrunkener Mann ist für sich und für die Frau verantwortlich; eine Frau weder nüchtern noch betrunken für irgendetwas. Das ist moderner Feminismus und noch wesentlich krasser als die Schilderungen der alten Griechen, die von unsrer Gegenwart sogar übertroffen werden.

An Bellerophontos sehen wir auch sehr deutlich, wie einseitig die Wahl in der Liebe ist: Frauen weisen reihenweise männliche Bewerber ab, aber sollte ein Jüngling das tun (so er zu der glücklichen Minderheit der von Frauen Selektierten gehört und es sich leisten kann), dann ist die Frau schnell beleidigt. Denn daß ein Mann wählt, finden Frauen leicht empörend. Sie wollen – wie heutige Feministinnen – die Wahl für sich alleine. Ihr Gerede von ‚Gleichberechtigung’ verbirgt das Gegenteil: Feminismus hat immer, zu allen Zeiten, in allen Wellen, die Wahl für sich, aber nicht für den Mann gewollt. Feminismus war immer gegen Gleichheit, hat diese nur listig als Argument mißbraucht, um unterschwellig ganz andere Antriebe zu befriedigen und Ziele anzusteuern – und um dem Mann alles Männliche zu neiden und wegzunehmen. Hinterher verachteten dieselben Frauen dann Männer, denen die weggenommene Männlichkeit fehlte. Also warfen sie sich lieber Invasoren um den Hals, deren Flut die kaputt-entmannzipierten einheimischen Männer verdrängt.

Die „Allgewalt des Weibes” ist eine poetische, aber noch heute vertretbare Beschreibung evolutionärer Tatsachen. Ihre verderbliche Auswirkung beweisen meine Bücher.

Was Elektra von Euripides uns nach 2500 Jahren sagen kann

Was Elektra von Euripides uns nach 2500 Jahren sagen kann

Rund 2500 Jahre nach der Niederschrift der Elektra kann uns diese – wie manche andere – altgriechische Tragödie einiges verraten.

Elektra, von Euripides (Kröner, S. 181)

… Doch mein Gatte sei
begabt mit Mannessinn – und nicht mit Mädchenreiz!
Denn Söhne solcher Männer glühn ….
Die schönen Knaben sind ein Schmuck für Reigen nur.

Wer die falschen Männer wählt, erhält die falschen Söhne: negative Zuchtwahl.

Am Ende von Euripides Elektra erklärt vor ihrem Tode die Mutter Klytaimnestra, sie hätte ein Recht darauf gehabt, Agamemnon zu töten, wobei sie sich auf gleiches Recht wie ihr Mann beruft. Die ihre Familie zerstörende Greueltat, die der Tragödie zugrunde liegt, wird feministisch begründet: mit gleichen Rechten für die Frau, was Anstand, kulturelle Grundlagen und die Familie zerbricht. Letztlich liegt der Tragödie Elektra diese ziemlich feministische Position zugrunde, die bereits von 2500 Jahren tragisch zerstörerisch war – wie überhaupt griechische Tragödien eine Vielzahl feministischer Verstrickungen vorwegnehmen. Der Ethnologe Unwin bemerkte: Jede Zivilisation geht an einer Überhandnahme weiblicher Bevorzugung zugrunde. Auch die altgriechische. Das wird bereits in der klassischen Literatur 420 v.Ch. deutlich.

Klytaimnestra, in Elektra von Euripides, S. 185

Da bringt er mir die gottbeseßne Seherin
heimkehrend als Genossin, und das eine Bett
im einen Haus nahm zugleich zwei Frauen auf.

doch wenn der Gatte solcher Törin sich vergeht
und seine Frau verachtet, will’s das Weib dem Mann
nachtun und sieht nach einem andern Freund sich um.
Der laute Tadel brüstet sich sofort an uns:

[feministische Argumentation]

Die Männer, die Schuld haben, trifft der Tadel nicht.

[Unwahr. Welt und Tragödien sind voller bestrafter Männer. Manche werden vom Schicksal gezeichnet, obwohl sie keine Schuld trifft.]

Denn führten Räuber insgeheim Menelaos fort:
Durft ich Orestes töten, um der Schwester Mann,
Menelaos auszulösen? …
Doch er durfte freveln wider mich,
Und ich ihm nicht vergelten? …

Das ist eine klassische feministische Argumentation, die schon vor 2500 Jahren benutzt wurde, und mit verheerendem Ergebnis. Formale ‚Gleichheit’ führt zu einem geistigen Kurzschluß, der eine Tragödie auslöst. Denn was Männer taten, richtete sich nicht gegen Frauen, sondern war Teil eines – hier mythologischen – Kampfes unter Männern. Auch schlechte Taten hatten Sinn und Funktion innerhalb ihrer Kultur, wurden bestraft.

Doch die weibliche Reaktion setzte schon damals subjektive Betroffenheit gleich mit Handlungen innerhalb eines komplizierten kulturellen Gebildes. Die weibliche Rache aus persönlichen Motiven ist strukturell keineswegs gleichwertig mit dem mythologischen Opfer, das Teil eines Kriegszuges ist. Gleichsetzung des Ungleichen löst Mißverständnis, tragische Verstrickungen und Untergang aus – ganz gleich, in welcher Epoche und Kultur. Dieser Mechanismus ist bei uns nicht anders als bei den alten Griechen.

a.a.O. S. 185, Chorführerin

Du bist im Rechte, doch es ist ein schimpflich Recht.

Das drückt einen klassischen Fehler aus, 2200 Jahre vor der Wiederholung des Fehlers in der Philosophie der Aufklärung. Das menschliche Recht orientiert sich an Vereinfachungen und Grundsätzen, die zwar gut klingen und in manchem auch gut sind, aber an der Natur der Geschlechter scheitern. Das ‚Recht’ basiert auf formaler ‚Gleichheit’, ein schönes Ideal. Doch leider gründen sowohl menschliche Natur (Biologie, Evolution, Fortpflanzung und Selektion), als auch die gesamte Kultur auf einer Ergänzung der Geschlechter, gegenseitigen Pflichten und Gaben, somit auf Unterscheidung, Differenz, dem Gegenteil formaler Gleichheit. Ein Gleichgewicht ist nur auf höherer Ebene möglich, niemals aber über formale Gleichheit. Daher ist menschengemachtes Recht immer nur ein begrenzt tauglicher Versuch, eine vernünftige Ordnung zu schaffen. Wer sich ungeschickt auf dieses ‚Recht’ beruft, zerstört die Kultur, zerfetzt die tragenden Bande jeder Kultur und Gesellschaft, verursacht eine tragische Verstrickung. Dann wird das Recht zum „schandbaren Recht”, wie die Chorführerin richtig vermerkt.

Den Sterblichen waren diese Dinge nicht bewußt, denn Evolution, die Problematik angeborener Frauenbevorzugung und der Benachteiligung männlicher Verlierer waren den Menschen unbekannt. Daher scheiterte jeder Versuch der Menschen, klüger sein zu wollen als die in langen Zeiträumen gewachsene Kultur, oder mythologisch die „allwissenden Götter”, die allein verstehen, was den Sterblichen verborgen bleibt (oder nur von Kennern der Evolution, weiblicher Bevorzugung und feministischer Bestrebungen verstanden wird).

Elektra, von Euripides, S. 150:

Ich achte dich für einen göttergleichen Freund:
Du triebst in meinem Leide keinen Spott mit mir.
Und groß für Menschen ist das Glück, in schwerer Not
den Arzt zu finden, wie er mir in dir erschien.

Du hast der Arbeit draußen gnug, im Hause muß
ich alles ordnen: kommt der Tagelöhner heim,
so freut er sich, es drinnen wohlbestellt zu sehn.

Die zweite Schwäche: eine nur sehr unvollständige, wesentliche Bedeutung übersehende Begründung von Arbeitsteilung und Tausch.

An dieser unzureichenden Begründung hat sich seit 2500 Jahren nichts geändert. Solange es keine bessere gibt, wird es schiefgehen.

Wären wir nicht selbst betroffen, können wir im Grunde zurücktreten, das unaufhaltsame Räderwerk der Tragödie einfach schnurren lassen. (Anouilh, Antigone) Zu den Verstrickungen gehört auch die jetzige Problematik offener Grenzen.

Die Feministinnen werden sich noch wundern, was für tragische Kräfte und Verstrickungen sie ausgelöst haben. Ihre Verblendung, und das den Verblendeten äußerst schmerzhafte Auftauchen der Wahrheit beschreibt sehr schön die wohl größte altgriechische Tragödie des besten tragischen Dichters: Ödipus von Sophokles. Dabei sei nicht zuletzt an die weltberüchtigten „Vagina-Monologe” gedacht.

Einmal auf den falschen Weg abgebogen, ist der Verlauf altgriechischer Tragödien nicht mehr aufzuhalten. Weder Mensch noch Gott kann die Verblendeten vor ihrem Schicksal retten.

In ihrer Blütezeit schufen die alten Griechen eine neuartige Zivilisation, Wissenschaft und Dichtkunst. Später hielt sich zwar ihre Sprache (bis auf den Wandel von Alt- über Mittel- zu Neugriechisch), aber ihre einstigen einmaligen und bahnbrechenden Leistungen wiederholten sich nicht.

Der Alte, in: Elektra von Euripides (S. 165)

Und abgeschorne Locken auch von blondem Haar,
und staunte, Tochter, welcher Mensch den Mut gehabt,
dem Grab zu nahen. Sicher kein Argeier war’s.
Wohl aber kam dein Bruder insgeheim vielleicht
und ehrte seines Vaters unglückselig Grab.
Sieh diese Locken: lege sie zu deinem Haar,
ob dies dem abgeschornen gleich an Farbe sei.
Denn die von eines Vaters Blut entsprossen sind,
sind meist in allem an Gestalt und Art sich gleich.

Euripides beschreibt 420 v.Ch. Elektra und Orestes (anscheinend auch ihren Vater Agamemnon) als blond, also mittel- oder nordeuropäischen Typs. Später scheint das bei Mischung mit Orientalen oder Mediterranen überwiegend verloren gegangen zu sein.


(Artemis, gefunden in Pompeji)

«Bei Homer sind ja viele Akteure „goldgelockt”, was auch ich bisher immer mit blond assoziiert habe. …
Mittlerweile weiß man ja, daß viele griech. Statuen ursprünglich blond angemalt waren – blond war ja auch die Farbe der griechischen Götter.
Die meisten Menschen gehen nach ihrer Allgemeinbildung aber immer noch davon aus (wohl aufgrund von Urlaubserfahrungen), daß die antiken Griechen schwarz- oder sonstwie dunkelhaarig gewesen seien. …

Dagegen hatte der Komiker Pherekrates gedichtet: „O du, der im goldlockigen Haare du prangst” Hier ist also Blond angesagt. Auch Achill hatte blondes Haar, Menelaos ebenfalls (nach Theokrit).»1 (geschichtsforum.de)

Seien wir gespannt auf die Reaktionen unsrer vermeintlichen ‚Weltverbesserer’.

Fußnote

1 http://www.geschichtsforum.de/f27/aussehen-der-griechen-18481/

Der Frauenkrieg

Der Frauenkrieg

Einige Auszüge aus einer Tragödie, in barockem Kontrapunkt zu vertonen

© Jan Deichmohle

Tribunal der Frauen

Lysistrata:

Wir wollen nun die ganze Welt verändern.
Alles Geschlecht den Kindern aberziehen.
So ist’s gerecht: Und nichts darf übrigbleiben.
Ihr könnt nichts tun! Den Widerstand austreiben!

…….

Alte Frau:

Oh Töchter, was verrückt euch eure Sinne?
Ihr wütet gegen eure eigne Seele!
Welch Wahn, der Männer, Frauen, Kinder quäle!
Rollen und Tausch sind allen zum Gewinne.

Lysistrata:

Der Welten Last zu lange trugen Frauen.
Die Männer steh’n im Eisen und Rampenlicht.
Drum wollen eine neue Welt wir bauen.
Die Frauen künftig gibt das Hauptgewicht.

Alte Frau:

Ihr habt das alles gänzlich falsch verstanden.
Leichtere Dinge war’n euch aufgetragen.
Das Recht war milder euch und auch Behandlung.
Leere und Leid beschert euch die Verwandlung.

Schon immer mußten Männer fleißig schuften,
während sich mit Parfüm Frauen beduften.
Ihr habt fortan keine Weibesgabe mehr.
Der Geschlechter Tausch gibt Sinn, fehlt euch nun sehr.

Lysistrata:

Wir sehen klar, wie unterdrückt ihr zwei seid.
Nicht einmal Aufruhr hat entzückt die beiden.
Ihr werdet weiter fremde Lasten schleppen.
Geliebte, Mütter, sind doch nichts als Deppen.

Bürger:

Seit jeher trug der Mann die Last der Welt,
so wie Atlas beschwert den Himmel hält.
Geht’s in die Schlacht zum sterben und zum placken:
Stets sind’s Männer, die verderben und sich müh’n.

…….

…….

Lysistrata:

Asyl! Völker aus allen fernen Ländern!
Bei uns gibt’s Geld, und Land und schöne Frauen.
Auf meine Worte könnt ihr sicher bauen!
Kommt her zu uns! Wir wollen uns verändern!

Besiegt mit uns der weißen Männer Macht!
Wir feiern, liegen mit euch, bis es kracht!
Wir wollen bunte fremde Kinder zeugen,
nicht der Hellenen Brut mehr treulich säugen.

Bürger:

Unser Gold an Fremde wird verschleudert nun.
Aus aller Herren Länder drängen Kämpfer,
sich beim Frauengelage gütlich zu tun.
Berauscht toben sie und erteilen Dämpfer.

Oh Schreck, da kommt aus starken, fernen Reichen
ein Bote von Königen ohnegleichen.
Was wird uns dieser stolze Mann nur sagen?
Das Herz will brechen. Soll lauschen ich wagen?

Gesandter:

Zu Hunderttausenden kommen wir nun her,
es werden täglich unsrer Kämpfer mehr.
Gib uns hier Land und Geld und eure Frauen,
dann wollen friedlich wir ein Heim uns bauen.

Archilles:

Zu welch Begehr habt ihr in Hochmut euch bequemt?
Wie soll’n wir leben, wenn ihr unsre Frauen nehmt?
Unsre Töchter werden wir zu schützen wissen.
Das Kriegsheer ruft! Der Feinde Schar wird sich verpissen.

Rettet unsre Zukunft! Seid Vätern gleich ein Held!
Der frechen Ford’rer Schar gibt vor euch Fersengeld.
Ihr Mädchen, Frauen, schenkt Kinder uns und Liebe.
Ungewiß: Wer überlebt der Feinde Hiebe?

Bürger:

Krieg habt ihr, Lysistrata, zu uns gebracht.
Den Schaden müssen wir jetzt auf uns nehmen.
Wann wollt ihr zur Vernunft nun euch bequemen?
Kehrt zurück und lockt die Falschen nicht, weil’s kracht.

Lysistrata:

Was nicht an Eisen, Schwerter, Schilde, Waffen –
all solches Rüstzeug sie zu Männern schaffen.
Wir wollen alles, was die Männer haben!
Nur nicht als Opfer selbst auf’s Schlachtfeld traben.

Macht auf die Pforte und laßt ein die Heere.
Wir geben Speis und Trank und unsre Schöße,
verführen wird sie unsre schöne Blöße,
auf daß der fremde Krieger sich vermehre.

Achilles:

Gar schlecht wird mir, wenn ich euch reden höre.
Ihr zeigt mir deutlich, daß ich immer störe.
Ihr weist mich ab, bis ich mich drum empöre.
Mit Feinden Kinder zeugen will die Göre.

Nun muß ich leider eilend kriegwärts fliehen,
denn meine Krieger warten dort schon auf mich.
Ihr Götter helft, daß wir zum Sieg hinziehen!
Werd‘ Dünger sonst im Garten statt zu zeugen.

Lysistrata:

Frau’n sind seit jeher unterdrückt, im Nachteil.
Erhebt euch, Schwestern, kämpft für euer Heil.
Nutzt die vom Krieg bedingte Männerschwäche,
daß jede sich für’s leid’ge Frausein räche.

…….

…….

Bote:

Achilles bring ich her im Leichensacke.
Er ward getroffen an der wunden Hacke.
Was müssen meine müden Augen sehen?
Die Frauen feiern, lassen sich’s gut gehen!

…….

…….

Chor:

Oh weh, ihr bitter grausam düst’re Zeiten,
welch Leid wollt ihr uns allen noch bereiten?
Um Land und Frauen müssen Helden flennen.
In den Kindern werdet niemals euch erkennen.

Der Feinde Brut tragt ihr im Leib heran.
Kein Sterblicher dagegen kämpfen kann.
Unsre Ahnen werden niemals wieder
ihr Ebenbild in Kindern seh’n hernieder.

Helena:

Wir werden eure einst’gen Feinde lieben,
ihm gute Mütter sein und Kinder wiegen.
Da könnt ihr eifern, schäumen vor bitt’rem Neid,
vergebens euch aufbäumen, allein im Leid.

Das liegt daran, daß ihr nur weiße Männer seid.
Dem Feminismus haben wir uns stolz geweiht.
Der Zukunft Kind ist andrer als der euren Zucht.
Euch fremder Stamm spielt bald an eurer Heimat Bucht.

Feministisch werden sie herangezogen,
sind euren Werten niemals mehr gewogen.

Bürger:

Nun wird dies Tribunal, das ihr berufen,
euch selber zum Fanal, sein Urteil sprechen.
Ihr ward Menetekel uns des Untergangs.
Ihr ward Frevel und des Endes Schwanensang.

Chor:

Unglückliche Verirrte, wenig wisset ihr
wie fremd euch die Kultur der fremden Sieger ist.
Noch bis ins Grab prägt Mißverstehen euch und Zwist.
Von eurem eitlen Stolz bleibt wenig übrig hier.

Euch werden sie zu aller erst entmachten,
Verräterinnen vögeln und verachten.
Kultur und Stamm werden nun untergehen.
Bühne und Vorhang schließt! Ihr werdet sehen!

Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches gibt es hier Lesefutter

 

demnächst: Fulminantes Finale, Band 1

demnächst: Fulminantes Finale, Band 1

Derzeit wird noch ein Verlag für das druckreife Buch gesucht. Heute habe ich nach einer Verlagsabsage mein Zensurkapitel wieder ergänzen müssen, das für meine Bücher ebenso typisch ist wie eines über feministischen Haß. Von solchen zu dokumentierenden Zuschriften abgesehen sind keine Änderungen mehr vorgesehen.

«AW: hoch­ak­tu­el­ler Ro­man über männ­li­che Ver­lie­rer von Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on
A███ – Edi­ti­on No­ack & Block <a███@no­ack-block.██>
Mo 06.02, 16:05

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­le,
ha­ben Sie vie­len Dank für Ih­re Nach­richt und Ihr Ma­nu­skript­an­ge­bot.
Die Edi­ti­on No­ack & Block ist nicht der pas­sen­de Ver­lag für Ih­re Tex­te. Ich bit­te Sie da­her, von wei­te­ren Ma­nu­skript­an­ge­bo­ten ab­zu­se­hen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
A███»

Juch­hu! Wie­der ha­be ich es auf ei­ne Blockier­li­ste ge­schafft! Weil ein Buch aus Ge­sin­nungs­grün­den miß­fiel, sind nun­mehr sämt­li­che Bü­cher im vor­aus un­er­wünscht, die ich in mei­nem Le­ben noch schrei­ben könn­te. Wie ein ka­tho­li­scher Pfar­rer ver­merk­te, wi­der­spricht das so­gar den Prin­zi­pi­ën der ver­ru­fe­nen In­qui­si­ti­on, die nur ein­zel­ne Bü­cher auf­grund ih­res In­halts ver­damm­te, nie­mals aber in kol­lek­ti­ver Sip­pen­haft al­le Schrif­ten ei­nes ver­fem­ten Ver­fas­sers.

«Von: Ver­lag Hol­li­nek <███@hollinek.██>
Ge­sen­det: Don­ners­tag, 30. März 2017 08:51
An: Jan Deich­moh­le
Betreff: AW: hoch­ak­tu­el­ler Ro­man über männ­li­che Ver­lie­rer von Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­len,

wir wer­den Ih­re Bü­cher nicht ver­le­gen. Dan­ke für Ihr Ver­ständ­nis.

Mfg»

Ge­ne­rel­le und pau­scha­le Ab­leh­nung des Schrift­stel­lers so­wie sämt­li­cher Bü­cher – was nicht ein­mal die mit­tel­al­ter­li­che In­qui­si­ti­on ge­tan hat – scheint neue Mo­de bei Ge­sin­nungs­ver­le­gern zu sein.

«Von: Jens ███ <███@███>
Ge­sen­det: Diens­tag, 4. April 2017 17:43
An: deich­moh­le@hot­mail.com
Be­treff: An­fra­ge we­gen Ver­öf­fent­li­chung

Herr Deich­moh­le,

Ihre An­fra­ge be­züg­lich der Ver­öf­fent­li­chung Ih­rer Bü­cher im WOLL-Ver­lag ist bei uns ein­ge­gan­gen. Wir wer­den ei­ne sol­che Ver­öf­fent­li­chung nicht in Er­wä­gung zie­hen, da das in Ih­ren Bü­chern trans­por­tier­te Welt­bild den ele­men­ta­ren Wer­ten un­se­res Ver­lags und sei­ner Mit­ar­bei­ter kon­trär ent­ge­gen steht.

J. ███ (Woll-Ver­lag)»

Zu be­ach­ten ist auch die un­höf­li­che Weg­las­sung der An­re­de. Un­men­gen an Ge­häs­sig­keit wer­den über Män­ner ge­kü­belt, die auf re­ale Pro­ble­me hin­wei­sen, wo­ge­gen Fe­mi­ni­stin­nen ho­fiert und be­ju­belt wur­den, wenn sie ein­ge­bil­de­te Weh­weh­chen be­schrie­ben. Dem Welt­bild ent­spricht es, Män­ner ra­di­kal zu un­ter­drücken, aus­zu­schlie­ßen, zu dis­kri­mi­nie­ren, um ihr Le­ben zu be­trü­gen. Emp­a­thie und Mit­ge­fühl sind beim ab­so­lu­ten Null­punkt. …

Vorab kann das „Fulminante Finale” als selbstverlegtes eBuch gelesen werden. Keine Scheu, es ist professionell geschrieben, geprüft und formatiert.

Feministischer Haß – Folge strebt gegen ∞

Feministischer Haß – Folge strebt gegen ∞

In allen Büchern meiner Sachbuchreihe „Die beiden Geschlechter” – teilweise auch den literarischen Büchern – ist mindestens ein Kapitel enthalten, das feministischen Haß nachweist und mit Quellenangabe zitiert. In den 1980ern und 190ern habe ich mir die umfangreichste Sammlung erarbeitet, die ich aus jener Zeit kenne. Über neue Medien, die eine bessere Kommunikation ermöglichen und daher viel Beobachtungsmaterial verbreiten, das in früheren Zeiten zwar vorhanden war, aber unveröffentlicht unterging, laufen derzeit so viele neue Funde ein, daß ich daran zu zweifeln beginne, ob ich im nächsten Sachbuch „Abrechnung mit dem Feminismus: Flaschenpost in die Zukunft. Zweiter Band zur zweiten Welle” alle werde unterbringen können. Hier folgt im Rohzustand ein kleiner Auszug aus dem Material, das in dem Buch verarbeitet und analysiert werden wird. Vorsichtshalber setze ich schon mal ein © dazu.

Haß der ersten Welle habe ich u.a. in „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft: Erster Band zur ersten Welle” belegt. Hier folgt nun ein „Klassiker” der zweiten Welle:

«Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung.» (Autorin Maureen Green, zitiert von der Emma-Redakteurin Leona Siebenschön)

Den Rest belasse ich bewußt weitgehend als Bildersammlung und Zitate; eine Ausarbeitung wird, zusammen mit weiteren Belegen, im Buch erfolgen.

Offensichtlich wird die radikale Tendenz des Büchermarktes. Statt für Bildung und Kultiviertheit zu stehen, sind Akademien, Medien und Unterhaltung bis in den Buchmarkt zu Brutstätten radikalen Männerhasses und verrannter Ideologie geworden.

Dieses Bild entstammt der Berichterstattung über die Frauendemonstration gegen Präsident Trump am 21.1.2017, die zugleich ein Protest gegen ein Wahlergebnis ist, und damit gegen das Funktionieren einer Demokratie.

Es geht nicht darum, einzelne Übertreibungen zu brandmarken. Der Haß ist nachweisbar gründende Triebkraft und integraler Bestandteil des Feminismus aller Wellen.

«Ich unterstelle auch nicht, daß alle Feministinnen Männer hassen würden. Allerdings geht es mir darum, daß der Haß offenkundig ein integraler Bestandteil des Feminismus war und ist. … Es ist höchste Zeit, daß seine Vertreterinnen und Vertreter sich ehrlich damit auseinandersetzen, wie bedeutend der Haß in all seiner Destruktivtät und Niedrigkeit für den Feminismus war und ist. Gerade die Unterstellung, daß die Objekte des Hasses Herrscher – Weltherrscher, Weltverschwörer, Hegemone – wären, erfüllt dabei eine zentrale Funktion. … Haß läßt sich also eben nicht durch die Idee legitimieren, daß die Objekte dieses Hasses Herrscher und Unterdrücker wären: Diese Vorstellung ist nämlich selbst traditionell ein wesentliches Element des politischen Hasses. … Männerhaß und Feminismus erfüllen aber eine wichtige Funktion, weil sie das Bedürfnis nach Antihumanität salonfähig machen.»1 (man-tau)

Ich verweise auf andere Bücher der Reihe „Die beiden Geschlechter”, in denen Systematik und grundlegende Triebkraft solchen Männerhasses bei führenden Gründungsfeministinnen und bei allen feministischen Wellen dokumentiert wird. Was wir hier sehen, sind nur einzelne Spitzen eines riesigen Unterwassergebirges, die über die Wasseroberfläche ragen:

«Verrückte Feministinnen sagen, wir sollten ALLE Männer, einschließlich männlicher Säuglinge, töten.
Live Leak news
Veröffentlicht am 07.01.2017

Dieses gestörte Individuum nennt sich Jenny Mcdermot. Erinnert ihr euch an die Behauptung, beim Feminismus gehe es um Gleichheit?»2

Von der Theorie geht es zur Praxis. Heute, in der dritten Welle, stehen aktive Männerhasserinnen weiterhin in der Mitte ihrer Bewegung.

«Empfohlene Sprecherin bei Frauenmarsch entführte, vergewaltigte und quälte Mann

[1/27/17] Der Frauenmarsch letzte Woche stellte als Sprecherin die verurteilte Straftäterin Donna Hylton vor, die zusammen mit mehreren anderen einen Mann entführt und ihn dann zu Tode gequält hatte.

Hyltons Name wird auf der Netzseite des Frauenmarsches zusammen mit prominenten Liberalen wie Cecile Richards, Präsidentin von Planned Parenthood, die [bekannte führende Feministin 2. Welle] Gloria Steinem, Filmemacher Michael Moore und CNN Kommentator Van Jones.

Zusammen mit drei Männern und drei anderen Frauen entführte Hylton den 62jährigen Immobilienmakler Thomas Vigliarole und hielt ihn für Lösegeld als Geisel, bevor sie ihn ermordeten. Wie in einem Artikel von Psychology Today 1995 beschrieben, wurde das Opfer mit einem drei Fuß langen Stahlrohr gewaltsam sodomisiert …»3 (govtslaves.info)

Gloria Steinem gilt als eine feministische Anführerin der 1960er und 1970er Jahre, als Ikone und Sprecherin der Frauenbewegung.

«Gloria Marie Steinem (geb. 25. März 1934) ist eine US-amerikanische Feministin, Journalistin, soziale und politische Aktivistin, die landesweit anerkannt wurde als eine Anführerin und Sprecherin der feministischen Bewegung der späten 1960er und frühen 1970er.»4 (wikipedia, 4.4.2017)

Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern das Herz der Bewegung und um eine systematische, grundlegende Kraft.

«Mirna Funk: „Die alten weißen Männer bäumen sich noch mal auf – wie Tiere kurz vorm Tod”
Silvia Follmann
Die Zukunft kann nur weiblich sein, weil es das Jetzt schon ist, sagt die Journalistin und Autorin Mirna Funk. Wir haben mit ihr über Wagemut, Inspiration und ihre ganz persönliche Super-Power gesprochen.
Um meine Ziele zu erreichen, gehe ich übers Wasser und durchbreche jede Wand”
Warum sie unsere Female Future Force Academy unterstützt, hat sie auch fix erklärt – sie sagt: Zukunft kann nur weiblich gedacht werden, denn die Ära der alten weißen Männer steht kurz vor dem Aus. …

Was ist deine Super-Power?
„Ambition. Meine Partner haben immer die besten Spitzamen für diese Eigenschaft gefunden: Pit Bull oder Mirna Mussolini. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, dann bringt mich nichts und niemand davon ab, es zu erreichen. Ich laufe über Wasser, durchbreche Wände.” …

Warum gehen die Themen Weiblichkeit und Zukunft für dich Hand in Hand?
Weil das Jetzt schon weiblich ist. Soziale Netzwerke sind weiblich. Das Internet ist weiblich. Digitalisierung ist weiblich. Deswegen bäumen sich ja auch die alten weißen Männer gerade noch mal auf. Wie ein Tier kurz vorm Tod. Sie spüren sehr wohl, daß die Zeit für sie gekommen ist.” …

Was müssen wir jetzt bewegen, damit die Zukunft sich für alle in eine positive Richtung wendet?
Wir müssen eine feministische Terror-Gruppe gründen und die alten weißen Männer aus dem Weg schaffen.”»5 (editionf, feministische Domäne Female Future)

Für weiteres Material und Analysen empfehle ich Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur, sowie Kultur und Geschlecht.

Fußnoten

1 https://man-tau.com/2014/10/01/vom-praktischen-wert-der-mannertranen-wozu-ist-mannerhass-eigentlich-gut-teil-2/

2 «Crazy feminist says we should kill ALL men Including male babies.
Live Leak news
Veröffentlicht am 07.01.2017
This deranged individual goes by the name Jenny Mcdermot. Remind again how feminism is about equality?» (https://www.youtube.com/watch?v=oBfvQtI45YE)

3 «WOMEN’S MARCH FEATURED SPEAKER WHO KIDNAPPED, RAPED AND TORTURED A MAN
[1/27/17] The Women’s March on Washington last week featured as a speaker convicted felon Donna Hylton who, along with several others, kidnapped a man and then tortured him to death.
Hylton’s name is listed on the Women’s March website alongside prominent liberals like Planned Parenthood president Cecile Richards, actress Gloria Steinem, filmmaker Michael Moore and CNN commentator Van Jones.
Hylton, along with three men and three other women, kidnapped 62-year-old real-estate broker Thomas Vigliarole and held him for ransom, before eventually killing him. As noted in a 1995 Psychology Today article, when asked about forcibly sodomizing the victim with a three foot steel pole» (http://govtslaves.info/womens-march-featured-speaker-who-kidnapped-raped-and-tortured-a-man/)

4 «Gloria Marie Steinem (born March 25, 1934) is an American feminist, journalist, and social and political activist, who became nationally recognized as a leader and a spokeswoman for the feminist movement in the late 1960s and early 1970s.» (https://en.wikipedia.org/wiki/Gloria_Steinem)

5 https://editionf.com/Female-Future-Force-Interview-Mirna-Funk
Nach Veröffentlichung des Artikels und Protesten im Internetz wurde der zitierte Artikel geringfügig geändert.

Verlagskorrespondenz

Verlagskorrespondenz

Sehr wenige Verlage antworten offen und ehrlich; die meisten verstecken sich hinter Formbriefen oder Floskeln. Von daher ist trotz des inhaltlichen Streits dieses Beispiel ein begrüßenswerter Einzelfall. Weil so viele weit verbreitete Vorbehalte geäußert wurden, die sonst nur nicht ausgesprochen werden, sondern im verborgenen wirken, möchte ich die Korrespondenz mit der gebotenen Anonymisierung veröffentlichen.

Sehr geehrter Herr ███,

>Die Angst, dabei zu kurz zu kommen, die mag persönlich berechtigt und bitter sein, aber ist Teil der evolutionären Geschichte.

was Sie anführen, ist feministisch und menschenverachtend: Es gab Zeiten mit einem Verhältnis Mütter zu Väter von 17 : 1. Das ist extrem, bedeutet für die Betroffenen einen genetischen Androzid, kommt einem genetischen Aussterben gleich. Sie wissen nicht, wovon sie reden. Das ist kein „persönliches Zukurzkommen” sondern systematische, radikale Benachteiligung von Männern, die zum Aussterben ganzer Linien führt. Es ist grausam, unmenschlich, und wer das relativiert, kann genauso schlecht den Holocaust relativieren als etwas, was „persönlich berechtigt und bitter” sei, „aber Teil der evolutionären Geschichte”. Genau so haben Nazis argumentiert. Die hofften, ihre Grausamkeit würde von der Geschichte vergessen, wenn sie siegreich sind. Nun ist es Feminismus, der siegen und Grausamkeit übersehen lassen will.

> einen vor Krieg Flüchtenden als Deserteur zu bezeichnen

Eine der üblichen Finten der Migrationsbefürworter. Es ist in vielfacher Weise grotesk unsinnig. Die allermeisten stammen nicht aus Kriegsgebieten, sondern sind ‚falsche Syrer’. Die aus den Kriegsgebieten stammen, sind desertiert aus dem Land, das in einigen Gebieten sicher ist, in dem Asylforderer sogar Urlaub machen. Sie kämpfen dort nicht für ihr Land (oder haben für Islamisten gekämpft und bringen Terrorsympathie zu uns mit). Sie haben ihre Frauen und Kinder meist schutzlos zurückgelassen – das ist desertieren vor Verantwortung. Keiner geht ins Nachbarland Saudi Arabien, kein einziger! Saudi Arabien ist viel reicher als die BRD. Es hat denselben Glauben, dieselbe Kultur. Es liegt direkt daneben. Es hat eine völlig leere Zeltstadt in der Wüste, die für Notfälle gedacht ist, und sofort Hunderttausende Menschen aufnehmen könnte. Doch Saudi Arabien nimmt keine an. 0! Wieso? Wir sind die Dummen, die gar nicht merken, was mit unserer Naivität und Gutmütigkeit gespielt wird. Es ist eine Invasion, die als Waffe gegen uns benutzt wird. Arabische Zeitungen diskutieren gar nicht mehr darüber, ob Europa binnen 100 Jahren zum islamischen Staat werden soll, sondern längst darüber, wie dieser denn aussehen soll.

Die meisten kommen aus sicheren Urlaubsländern wie Tunesien, oder Schwarzafrika. Ihnen geht es nur um unser Geld – und teilweise unsere Frauen. Asylpropaganda mit angeblich leicht verfügbaren nordischen Frauen kann ich belegen. Es ist ein Goldrausch von heute. Weil für dortige Verhältnisse so verrückt viel Geld geboten wird, laufen sie in Scharen zum Ort, wo es – früher Gold – heute Sozialgeld auf der Straße gibt. Zugleich fördern und belohnen wir damit den Geburtenüberschuß dort, so daß es auf Generation hinweg immer schlimmer werden wird. Naive wie Sie begreifen überhaupt nicht, daß sie gar nicht helfen, sondern alles extrem verschlimmern. Naive Menschen, die solche Zusammenhänge nicht verstehen, sind zu dumm, politische Verantwortung zu übernehmen. Dummheit kann gemeingefährlich sein.

Und so weiter … Es gibt genug Frauen in Afrika und Arabien, da hälftig Mädchen und Jungen geboren werden, solange Menschen der Natur nicht ins Handwerk pfuschen. Dort entsteht Frauenüberschuß aufgrund der Abwanderung von Millionen junger Männer. Die polygamen Muslime oder Afrikaner dort genießen den Vorteil, weil ihre männliche Konkurrenz nach Europa verschwindet, wo sie nicht nur unser hart erarbeitetes Geld wegnimmt, sondern auch junge Frauen, mit denen sie sich paaren und die sie schwängern – was dann zum Aussterben der eigenen männlichen Linien führt.

Viele weitere Probleme mit solchem [auch genetischen] Bevölkerungsaustausch werden Sie aufgrund Ihrer ideologischen Voreingenommenheit wohl nicht verstehen (wollen).

> Wenn Ihr Buch von so schlagender Güte ist, dann sollten Sie auch keinerlei Problem haben, das MS unterzubringen. Stattdessen verschwenden Sie unserer beider Zeit.

Eben nicht! Im Gesinnungsstaat BRD regiert seit etwa 1968 eine radikalfeministische Diktatur, in der Medien, Verlage und ideologisch beeinflußte Menschen wie Sie zusammenarbeiten, jede kritische Sicht ablehnen – subjektiv, weil Sie sagen, Sie seien nicht überzeugt. Das ergibt aber in der Summe einen totale, absolute Unterdrückung anderer Sichten, die einer geistigen Vernichtung, ja einer geistigen Ausrottung gleichgekommen ist. Ich bin vielleicht der einzige und letzte Vertreter einer einstigen, schweigenden Mehrheit, die von Medien der BRD und feministischer Umerziehung zum Verschwinden verschwiegen worden ist.

Ihre Haltung ist ja nicht nur die von Ihnen – dann wäre es persönlich und ein Einzelfall, bräuchte ich „unsere Zeit nicht zu verschwenden”. Genauso reagieren so ziemlich alle. In der Summe kommt das dann einer totalen Unterdrückung überlegener Argumente gleich, die niemand an die Öffentlichkeit bringt und die daher untergehen, obwohl sie den feministischen hoch überlegen sind.

> Arisierungen, am Ende vielleicht die wenigen Frauen zu Gebärmaschinen

Da haben Sie mal tief in die Klischeekiste gegriffen: hochgradig unsachlich, der übliche Weg, Andersdenkenden mit Griffen in die Nazikiste oder die Kiste feministischer Phrasen zu diskreditieren.

Tatsache ist: Jede Frau kann sich fortpflanzen, wenn sie will. Für Männer gilt das nicht. Männer werden massiv unterdrückt von der feministisch übersteigerten weiblichen Dominanz. Die Massenimmigration radikalisiert das noch weiter und ist daher höchst ungerecht. Im übrigen wird Ihre Naivität einen Bürgerkrieg hervorbringen, der jetzt bereits in vielen Städten Schwedens und Frankreichs zu entstehen beginnt: Die aggressiveren Neusiedler werden sich nicht wie wir gegenderten und indoktrinierten, nachgiebigen Europäer die Butter vom Brot nehmen lassen, sondern zu Gewalt greifen. Aufgrund des Mißverhältnisses der Geschlechter ist das fast unvermeidlich. Sie und Ihre Verblendung werden uns blutigen Bürgerkrieg bescheren, schlimmstenfalls eine islamistische Machtübernahme, wenn Sie nicht aus Ihrer Verblendung aufwachen.

50 Jahre Feminismus haben enorm viel angerichtet, was meine Bücher belegen – wofür sie unterdrückt werden. Mich können Sie ablehnen und unterdrücken, weil ich friedlich, gewaltlos und freiheitlich bin. Doch die islamistischen Neigungen vieler Neusiedler werden Sie nicht unterdrücken können. Die werden, anders als wir Weicheier, ihre Interessen notfalls mit brutaler Gewalt durchsetzen. Sie können meine Bücher ablehnen, doch damit verlieren Sie die letzte Chance auf friedlichen, freiheitlichen Wandel und liefern Europa Bürgerkrieg und Untergang aus.

Das müssen Sie mit Ihrem Gewissen ausmachen. Mein Ton ist dem Ernst der Lage genau angemessen. Ich lehne Ihren Ton der unsachlichen Unterstellungen mit Nazi- und feministischer Keule ab.

Der Skandal ist ja, daß Qualität überhaupt keine Rolle spielt.

Feministisch: wird gedruckt und zur Sensation, dann kann es miserabel geschrieben, läppisch dahingeschrieben sein. Das Gegenteil von Feminismus: Geht überhaupt nicht, wird diffamiert, beschimpft, als „nicht gut” oder „schlecht” hingestellt, ganz egal, wie gut es inhaltlich und stilistisch ist.

Qualität setzt sich eben nicht durch, wenn es um Probleme von Männern oder Feminismuskritik geht. Das kann ich beweisen. Das Problem bestand in der Alt-BRD (Westen) seit den 1970ern Jahren.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

Von: <███@███>
Gesendet: Dienstag, 4. April 2017 09:32
An: Jan Deichmohle
Betreff: RE: AW: AW: hochaktueller Roman über männliche Verlierer von Feminismus und Massenmigration

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

einen vor Krieg Flüchtenden als Deserteur zu bezeichnen, widerspricht meiner Haltung. So ein Ton und auch der Stil widersprechen meinem literarischen Geschmack – über den müssen wir uns gar nicht erst die Mühe machen zu streiten.

Evolutionär ist die genetische Vielfalt die beste. Mit großem Abstand besehen sind solche Wanderungen, Migrationen aus welchem Grund auch immer, das beste, was der Fruchtbarkeit dienlich ist. Und ja, die gesunden Gene sind evolutionär sinnvoll. Wie nun dieser Eindruck entsteht, gesund zu sein, der hängt sehr von Größe, Kraft usw. ab. Andere Optionen sind ebenso viabel. Und schaut man sich um, sieht man eine große Varianz von Paarkonstellationen. Die Angst, dabei zu kurz zu kommen, die mag persönlich berechtigt und bitter sein, aber ist Teil der evolutionären Geschichte. Eingriffe bspw. durch Grenzziehungen, Arisierungen, am Ende vielleicht die wenigen Frauen zu Gebärmaschinen der vielen Männer zu machen usw. lehne ich ab.

Sie können mir auch wieder schreiben, Sie werden mich nicht überzeugen – vor allem nicht von Ihrem Ton und Stil (die die Musik machen und Frauen ebenso begeistern können wie abstoßen).

Und systematisch mag es Aufgabe von Verlagen sein, gute und interessante, ja auch umstrittene Bücher herauszubringen. Welcher individuelle Verlag dann aber welches Buch bringt, das wird er ja wohl noch selbst entscheiden dürfen – wenn es ihm am Ende auch nur ums Geld geht.

Wenn Ihr Buch von so schlagender Güte ist, dann sollten Sie auch keinerlei Problem haben, das MS unterzubringen. Stattdessen verschwenden Sie unserer beider Zeit.

Ich teile – wie gesagt – Ihre Ansichten, Stil und Ton nicht. Deshalb lehne ich ab und darüber müssen wir nicht weiter streiten. Dennoch wünsche ich Ihnen persönlich wie literarisch viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
███

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: „Jan Deichmohle“
Gesendet: Monday, April 3, 2017 16:56
An: <███@███>
Betreff: AW: AW: hochaktueller Roman über männliche Verlierer von Feminismus und Massenmigration

Sehr geehrter Herr ███,

> ich mache mir nicht die Mühe, Ihre ganze Mail zu lesen, weil ich mich nicht gerne beschimpfen lasse.

Ein weit verbreiteter Fehler: Nicht einmal die Argumente lesen, aber in Unkenntnis verreißen wollen. Dann auch Sachkritik, die auf allgemeine Strukturen und Verhältnisse zielt, als „beschimpfen” abtun.

> Ich habe lange überlegt, überhaupt in Ansätzen zu begründen, weshalb ich ablehne. Offenbar war es ein Fehler.

Der Fehler ist umgekehrt: nicht lange zu überlegen, um Argumente und Sachverhalte zu verstehen, sondern darüber, wie die Ablehnung unverstandener Sachverhalte begründet werden kann.

> Ich hatte erwähnt, daß mir der Ton nicht gefällt

Kritische Sichten ecken immer an. Das macht ihre Qualität aus.

>sie macht vielleicht blind für dieser Verworrenheit. Das ist vielen recht, weil es so schön einfach ist: die da oben und die Lügenpresse Punkt)

Verworren sind Ihre Sätze. Weder meine Bücher, noch die Argumentation. Wie schief Medien berichten, kann ich detailliert nachweisen.

> Umgekehrt hat sich das Patriarchat durchaus „schuldig” gemacht

Damit zeigen Sie, von feministischer Ideologie geprägt zu sein. Ein ‚Patriarchat’ im feministischen Sinne hat es niemals gegeben. Frauen wurden zu allen Zeiten bevorzugt. Das beweise ich in der Sachbuchreihe. Ich schrieb: Feministische Annahmen sind in allen Punkten Gegenteil der Wahrheit. Die Bedeutung solcher Sätze haben Sie offenkundig ebenso wenig verstanden wie die Bedeutung der sexuellen Selektion. Ihr Fehler, für den Sie den Boten und Schriftsteller verurteilen. In dieser Frage habe ich die Kompetenz, ihr Verständnis – genauer Unverständnis – zu beurteilen, nicht aber Sie, meine Bücher und Argumente zu beurteilen.

Das ‚Patriarchat’ ist eine genauso irrationale Verschwörungstheorie wie die antisemitische Mär vom ‚Rat der Weisen von Zion’ und ihrer ‚internationalen Weltverschwörung’. Punktum. Wenn Sie also schreiben, eine Verschwörungstheorie ‚Patriarchat’ habe sich „schuldig gemacht”, ist das vom gleichen Kaliber, als wenn Antisemiten behaupten, die ‚Juden’ hätten sich „schuldig gemacht”. Es ist falsch. Völlig falsch. Das ist keine Meinungssache, sondern Tatsache.

In der literarischen Reihe geht es um belletristische Dokumentation und Verarbeitung der Folgen biologischer weiblicher Dominanz im Alltag von Männern. Das wird genau so herausgearbeitet, wie es sich aus den Verhältnissen ergibt. Es ist auch literarisch ein Durchbruch, den noch niemand geschafft oder zuvor betrieben hat: Alleinstellungsmerkmal meiner Bücher.

Das lehnen Sie ab, weil Ihre Wahrnehmung, wie unschwer an Ihren feministisch geprägten Behauptungen und Denkweisen erkenntlich, voreingenommen ist. Wie schon einmal geschrieben, kommt es aber nicht auf Meinungen von Verlegern oder Journalisten an, sondern es geht um Argumente, neu bewiesene und bis vor kurzem unbekannte Tatsachen, und vor allem ein Buch.

Je kontroverser es ist, desto besser für einen Verlag. Fast jede neue Stil- und Denkrichtung stieß anfangs auf scharfe Ablehnung. Zu Zeiten Galileis und Keplers war es lebensgefährlich zu behaupten, die Erde umrunde die Sonne, und nicht umgekehrt. Heute stößt auf genauso schroffes Unverständnis, die feministische Mär des ‚Patriarchats’ und des ‚dominanten Mannes’ umzustoßen. Ob Moden der Literatur, Musik oder Malerei, begann fast jede später arrivierte Stilrichtung mit Spott und Verachtung. Noch auf dem Umschlag der ersten Beatles-Platte fand ich einen Journalisten zitiert, der den Klang dieser Musikgruppe mit Luftschutzsirenen verglich.

Es ist die Aufgabe von Verlagen, gute und interessante Bücher herauszubringen, unabhängig davon, was sie selbst glauben, denken oder nicht glauben. Das unterscheidet eine rege geistige Debatte von einem Gesinnungsstaat.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

Von: <███@███>
Gesendet: Montag, 3. April 2017 16:26
An: Jan Deichmohle
Betreff: RE: AW: hochaktueller Roman über männliche Verlierer von Feminismus und Massenmigration

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

ich mache mir nicht die Mühe, Ihre ganze Mail zu lesen, weil ich mich nicht gerne beschimpfen lasse.

Ich habe lange überlegt, überhaupt in Ansätzen zu begründen, weshalb ich ablehne. Offenbar war es ein Fehler.

Ich hatte erwähnt, daß mir der Ton nicht gefällt (bspw. Staatsdoktrin – Diskurse kann, wenn man das denn kann, nachzeichnen, an einen allumfassend gesteuerten Staat glaube ich nicht. Ich bin in der DDR geboren worden und promoviere dazu, sie war definitiv anders aufgebaut und strukturiert, bot aber dafür die Möglichkeiten. Die Bundesrepublik mögen manchen nicht besser finden [Bewertung], aber die Dinge laufen verworrener, an eine solche Doktrin glaube ich nicht – umgekehrt sogar, sie macht vielleicht blind für dieser Verworrenheit. Das ist vielen recht, weil es so schön einfach ist: die da oben und die Lügenpresse Punkt), die pauschale Entgegensetzung von Männern und Frauen. Ich stimme überein, daß der Feminismus durchaus Schwierigkeiten für Männer mit sich bringt, gebracht hat. Umgekehrt hat sich das Patriarchat durchaus „schuldig” gemacht, was nicht heißt, kritisieren zu dürfen, aber mit Augenmaß und sachlich statt vorwurfsvoll – sonst schiebt man sich den schwarzen Peter oder die schwarze Petra nur immer wieder zu.

Außerdem zweifle ich an der „Nachweisbarkeit”, von der Sie reden. Vielleicht haben Sie sich viel Wissen dazu angeeignet. Aber entweder Sie schreiben einen Roman, in dem Figuren sein können, wie Sie wollen, betroffen oder auch nicht, oder Sie schreiben ein Sach-/Fachbuch, das wissenschaftlichen Standards genügt, d.h. in Duktus und Ton angemessen ist, wenn es überhaupt wertet, dann als Schlußfolgerung am Ende, und ernsthafte Quellen anführt anstatt sich im sehr überschaubaren Literaturverzeichnis vor allem selbst zu belegen.

In beiden Fällen könnte ich eine ausführlichere Auseinandersetzung wagen. So aber bleibt mir persönlich Ihre Intention fraglich. Und da ich das Programm selber mache (und bisher nur Belletristik!), meine Edition kein Managementbetrieb ist, bleibe ich dabei. Auch wenn Absagen immer ärgerlich sind oder kränken (was wiederum von Betroffenheit/Involvement zeugt), sollten sie akzeptiert werden.

Mit freundlichen Grüßen
███

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: „Jan Deichmohle“
Gesendet: Monday, April 3, 2017 13:29
An: <███@███>
Betreff: AW: hochaktueller Roman über männliche Verlierer von Feminismus und Massenmigration

Hallo Herr ███,

Ihren Ausführungen ist zu entnehmen, daß Sie Buch und Argumentation nicht verstanden haben, dann aber – wie es Zeitgenossen gerne tun – vieles zu wissen glauben und andere belehren wollen, statt sich eine neue Sicht und Argumentationsweise zu erschließen. Daran krankt die feministische Epoche.

In meinen Büchern begründe ich den von Ihnen angesprochenen evolutionsbiologischen Hintergrund, den Sie freilich in Unkenntnis falsch deuten.

Seit 150 Jahren wird das Betroffenheitsgefühl von sich irrtümlich benachteiligt wähnenden Feministinnen zur Sensation hochgejubelt, deren Anliegen zur Staatsdoktrin, die von Kindheit an beigebracht wird. …

Hier geht es [dar]um … tatsächliche Benachteiligung von Männern, die wir nur nicht sehen (wollen), vorzustellen und zu beschreiben. Es gibt massive evolutionäre Blockaden, die uns das nicht wahrnehmen lassen wollen. Auch das beweise ich in meiner Sachbuchreihe.

> Ich vermute, die Chancen für Nerds, Schöngeister, Künstler u.ä. waren noch nie so gut wie heute.

Ihre Deutung ist nachweisbar falsch. Noch nie standen Männer, besonders Denker und Dichter, so unter Druck wie heute. Das Schulversagen von Jungen in der feministischen Gesellschaft hat damit zu tun, daß aggressive Straßenjungen bei Mädchen angesehener sind. Das können Sie nicht wissen, wenn Sie sich nicht mit meinen Sachbüchern und der Materie beschäftigt haben. Doch es ist ein Riesenproblem der Gesellschaft, daß diese Dinge radikal falsch und verzerrt wahrgenommen und nicht verstanden werden. Dieses Mißverständnis und diese Verachtung schlägt mir seit über 30 Jahren entgegen.

> ist es mir zu sehr aus Betroffenheit geschrieben

Wenn Frauen, besonders Feministinnen etwas tun (die sich dabei radikal irren), wird es bejubelt, zur literarischen Sensation, zum Bestseller, zur Grundlage des Denkens in Medien und Politik. [Ihr persönliches Engagement und ihre Anteilnahme werden gelobt werden.]

Wenn Männer ähnliches tun (dabei die Richtigkeit wissenschaftlich beweisen können), dann wird ihnen vorgeworfen „zu sehr aus Betroffenheit geschrieben” zu haben.

Diese himmelschreiende Gegensätzlichkeit der Bewertung ist ungerecht und Grund dafür, daß seit 1968 alles schiefgeht, verkehrt herum getan wird und sich gesellschaftliche Probleme radikal verschärfen, was letztlich im vollständigen Zusammenbruch des Abendlandes enden wird.

Die Tatsache biologischer Dominanz des Weiblichen durch sexuelle Selektion haben Sie nicht begriffen, wie es das Abendland trotz Darwin bis heute nicht in seinen kulturellen Folgen begriffen hat. Feminismus ist in allen Annahmen und vom Ansatz her nicht nur falsch, sondern genaues Gegenteil der Wahrheit. Weil Sie … teilweise dem Denken der feministischen Epoche verfallen sind, begreifen Sie meine Analyse der Lage und des Feminismus ebenso wenig wie die Bedeutung. Aus gleichem Grunde können Sie auch nicht begreifen, wie aus der Beschreibung sich eine rationale Beschreibung des Wesens und der Bedeutung von Kultur herausbildet, die vom Feminismus zerstört wurde. Das ist ein philosophischer und erkenntnistheoretischer Durchbruch zu neuen Ansätzen und Sichten, den ich auf den verschiedensten Ebenen vom wissenschaftlichen Sachbuch, aktivistischen Fachbuch über literarische Dokumentationen und neuerdings bis zur Lyrik vorzustellen versuche. Es bedarf eines gründlichen Durchdenkens, um das richtig zu verstehen, weil wir von klein auf mit Unsinn gefüttert wurden, der mehreren feministischen Generationen und Wellen entstammt.

>eine Frau mit einem Dichter und Denker nichts anfangen konnte, der unfähig oder unwillig war, auf dem Feld, auf der Jagd dafür zu sorgen, daß die Familie ernährt wird.

Sie spekulieren sich da was zusammen, leider ohne Kenntnis der Einzelheiten. Eine Familie ernähren hat nicht unbedingt mit Jagd zu tun …, sondern mit einem männlichen Beruf, der schon seit Jahrtausenden auch geistiger Art sein konnte. Erfindungsgeist wurde erst freigesetzt, als fleißiges Streben nach Erkenntnis, viele Jahre währendes Studium von Büchern, Schrifttafeln, Papyri oder dergleichen sich lohnte: Bezahlt wurde, von treuen Frauen belohnt, mit denen diejenigen Kinder zeugen konnten, wenn sie Wissenschaft und Technik entwickelten. In einem Chaos wilder sexueller Selektion gingen solche Geistesarbeiter zu allen Zeiten unter, hat sich Wissenschaft und Technik auch nicht entwickelt.

Im Zustand chaotischer sexueller Selektion werden Frauen der „Wissenschaftler” von anderen, nicht über Büchern hockenden Männern geschwängert, die sich mit ihnen vergnügen. Deshalb gibt es in solchen Verhältnissen wenig Forscherdrang…

Was meinen Sie, was los ist in der Gesellschaft? Es gibt einen Riesenmarkt für Flirtlehrer und Pick-Up-Artisten, weil es für viele Männer so schwer ist. Der Druck ist ungeheuer. Zugleich gibt es wütenden Protest von Feministinnen. Neulich hat ein PuA auf massiven Druck Einreiseverbot in GB erhalten; eine geplante Veranstaltung in Berlin wurde abgesagt…

> Ich teile nicht die Jeder-ist-seines-eigenen-Glückes-Schmied-Mentalität voll und ganz, kritisiere …

>Dabei habe ich durchaus selbst gewisse Vorbehalte gegenüber manchen Phänomenen und Ausprägungen von Feminismus.

Ihre weltanschaulichen Einstellungen oder Vorbehalte sind für die Beurteilung von Büchern völlig irrelevant. Ich beschreibe Tatsachen, beweisbare Tatsachen… Die Probleme betreffen viele Menschen – wir haben in jungen Jahrgängen einen Millionenüberschuß von Männern wegen Masseneinwanderung! Das sind strukturelle Probleme, ist strukturelle Gewalt gegen junge Männer. Aus logischen Gründen müssen viele von ihnen auf der Strecke bleiben. Sie haben Ihre Position nicht logisch konsequent durchdacht.

Die Versuche von Verlegern, Bücher anhand von Einstellungen zu beurteilen, ähneln dem Kardinalfehler des heutigen ‚Journalismus’: Nicht mehr Nachrichten werden wertfrei berichtet, sondern es wird Meinung und Gesinnung verbreitet. Ähnlich beim Buch: Die Gesinnung und Vorbehalte eines Verlegers sollten völlig unerheblich sein. Denn wir sprechen nicht über den Verlag, sondern ein Buch. Ob das etwas taugt, kann nicht aus Gesinnung oder Vorbehalten beurteilt werden.

So wie in Ihrem Verlag ergeht es mir in fast allen Verlagen, die Autoren nicht abkassieren wollen und fähig wären, das Buch auch an ein Publikum zu bringen. Die anderen schätzen die Bücher, bedauern aber, nicht die Mittel für angemessene Vermarktung zu haben, oder bis 2018 verplant zu sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

Von: <███@███>
Gesendet: Montag, 3. April 2017 10:40
An: Jan Deichmohle
Betreff: RE: hochaktueller Roman über männliche Verlierer von Feminismus und Massenmigration

Hallo Herr Deichmohle,

leider muß ich Ihnen mitteilen, dass das Buch nicht in mein Programm paßt.

Darüber hinaus – Sie schreiben ja selber von einem Verlierer, der zu Wort kommt – ist es mir zu sehr aus Betroffenheit geschrieben, damit kein sachliches Buch (worüber man hätte reden können) und für einen Roman (der Betroffene als literarische Figur) nicht fiktional genug (was wohl auch nicht Ihr Anliegen war).

Sachlich stoßen mir (neben der grundsätzlichen Haltung) Dinge auf, die ich nicht teile, die vielleicht sogar falsch sind: Die höhere Attraktivität von Männlichkeitsbildern gegenüber der von „Nerds” bspw. ist vermutlich deutlich älter als der Feminismus, von dem Sie schreiben, was u.a. gute, und zwar biologisch-evolutionäre Gründe hat. Es ist gar nicht so lange her, daß – wenn man so will – eine Frau mit einem Dichter und Denker nichts anfangen konnte, der unfähig oder unwillig war, auf dem Feld, auf der Jagd dafür zu sorgen, daß die Familie ernährt wird. Überhaupt macht diese Bipolarität – evolutionär gedacht – Sinn und gilt nach wie vor. Eine Gesellschaft wie die unsere ermöglicht aber zudem andere viable Wege: Eine Familie kann aufgrund ganz anderer Wertschöpfungen anders ernährt werden, befördert Feminismus ganz neu/anders, aber/und Phänomene wie Sapiosexualität. Ich vermute, die Chancen für Nerds, Schöngeister, Künstler u.ä. waren noch nie so gut wie heute. Mir behagt der Verweis auf andere und moderne Phänomene, die Schuld an der eigenen Betroffenheit sind nicht – jedenfalls nicht in dem Ton. Ich teile nicht die Jeder-ist-seines-eigenen-Glückes-Schmied-Mentalität voll und ganz, kritisiere strukturelle Probleme (bspw. im Sinne Bourdieus), die verantwortlich sind für Chancenungleichheiten in Abhängigkeit von sozialer Herkunft, die betroffene Schuldsuche bei anderen hingegen finde ich fraglich. Dabei habe ich durchaus selbst gewisse Vorbehalte gegenüber manchen Phänomenen und Ausprägungen von Feminismus.

Dennoch: Für mein Programm kommt Ihr Buch nicht in Frage. In einem anderen haben Sie vielleicht mehr Glück/Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
███

Nachtrag:

> Mit großem Abstand besehen sind solche Wanderungen, Migrationen aus welchem Grund auch immer, das beste, was der Fruchtbarkeit dienlich ist.

Das ist hochkarätiger antieuropäischer Rassismus, der im übrigen auch noch den Tatsachen widerspricht. Wissenschaftliche Studien belegen massiven Qualitätsverlust. Qualifizierte Fachkräfte machen einen Bogen um unser Land.

> Und ja, die gesunden Gene sind evolutionär sinnvoll.

Männerfeindlicher Biologismus. Über Frauen werden Gene nicht gefiltert, nur über Männer. Frauen pflanzen sich mit allen Genen fort, Männer werden häufig diskriminiert und ausgeschlossen: empörend ungerecht, biologistisch, unhaltbarer Zustand. Radikales Gegenteil von ‚Geschlechtergleichheit’ oder ‚Chancengleichheit’.

> Eingriffe bspw. durch Grenzziehungen

Das ist weltfremde grüne Ideologie. Ohne Grenzen gibt es keinen Staat. Wo es keinen Staaten gab, bestanden Stämme, bei denen die Zugehörigkeit über Verwandtschaft geregelt wurde. Noch niemals gab es einen Zustand ohne ‚Grenzziehung’ (entweder über Staatsgrenzen, oder Stammeszugehörigkeit), was genauso wie Geschlechterergänzung eine menschliche Universalie ist, die heute von verbohrten Ideologen geschliffen werden soll, was fatale Folgen nach sich zieht.

Nein! Nicht lesen!

Nein!
Nicht lesen!

 

Lies nicht dieses Buch, denn du weißt nicht, worauf du dich einläßt. Es beginnt mit einem Nein!, wirft dein Denken und Selbstverständnis über den Haufen. Wo soll das nur enden? Vielleicht endet es damit, daß du noch mehr solche Bücher liest. Gar nicht auszudenken!

Lies es nicht! Ich habe dich gewarnt. Politisch inkorrekt ist es auch noch. Es enthält seine eigenen Verrisse.

Neugierig? Dann sag Ja! und lies!

Ein innovativer Roman mit neuen Argumenten und Nachweisen zur Verdrängung von Männern durch Feminismus und Masseneinwanderung.

Kampf um Troja

Kampf um Troja

Ist die feindliche Armee bereits im Land, ist ein Krieg sehr blutig für die eigene Bevölkerung und meist verloren.

«Mittwoch, 15. März 2017
Irakischer Soldat meint, der IS würde Schweden „in ein paar Stunden” erobern
Ein Mann, der gegen den Islamischen Staat kämpft, ist schockiert über die Sozialhilfeleistungen des europäischen Landes für Dschihadisten.
Von Paul Joseph Watson für www.InfoWars.com, 14. März 2017

Magda Gad …, die gegenwärtig für die schwedische Zeitung Expressen über den Kampf gegen den IS im Irak berichtet… sagte dem Kämpfer, daß einige Gemeinden in Schweden den aus Syrien zurückkehrenden IS Kämpfern Wohnungen, Arbeit, Bildung und finanzielle Zuwendungen geben würden, um sie so wieder in die Gesellschaft einzugliedern. … Die Frage, ob es eine gute Idee ist, die IS Dschihadisten überhaupt wieder zurück in das Land zu lassen war kein Teil der Debatte.

Als Reaktion auf die Mitteilung hatte der irakische Soldat, der „sein Leben im Kampf gegen den IS riskiert” laut Gad „Tränen in den Augen” und meinte, das Gespräch sei der „schlimmste Augenblick” in ihrer Zeit im Irak gewesen und sei sogar noch erdrückender gewesen, als unter schwerem Feuer durch den IS zu sein.
Gad fragte den Soldaten, wie lange der IS bräuchte, um „Schweden einzunehmen”. Er meinte darauf: „Keine Tage. Stunden. In ein paar Stunden.
Gad führte dann aus, wie Schweden zu einer Brutstätte des IS wurde.»1

Homerischer Erzählung nach wurde der Kampf um Troja um eine Frau, Helena, geführt, und durch ein trojanisches Pferd entschieden, eine gefährliche Gabe, mit der feindliche Krieger in die belagerte Stadt eindrangen.

Werden in einigen Jahrhunderten Archäologen mit dem Spaten nach den Resten einer geheimnisvollen Zivilisation suchen, die mündliche Überlieferung „im Abendland” verortet, dort, wo die Sonne untergeht über der eurasischen Landmasse?

Die Zeichen stehen gut, daß wir Untergang und kollektiven Selbstmord in epischer Verblendung schaffen. „Wen die Götter strafen wollen, den schlagen sie mit Verblendung”. Verblendeter als unsere Eliten, sie unterstützende Massenmedien und Institutionen, und von ihnen manipulierte Zeitgenossen kann man kaum sein.

Begonnen hat es, wie in Mythologie und Dichtung, mit Frauen, mehreren sogar: feministischen Wellen und der Kulturrevolution von 1968, infolge derer alle Werte umgewertet, Mutterschaft entwertet, eigene Geburtenraten in den Keller gestürzt wurden. So entstand ein demographisches Vakuum. Gleichzeitig wurden alle aufrechten eigenen Männer mundtot gemacht, ihre Männlichkeit verteufelt, jeder Flirt oder Witz als ‚potentielle Belästigung oder Vergewaltigung’ ausgelegt. Alle männlichen Aufgaben wurden abgeschafft.

Bei den alten Griechen mochte nur Achilleus als Mädchen verkleidet aufgezogen worden sein, um ihm den geweissagten Tod als Held in der Schlacht zu ersparen – was schiefging. Er verliebte sich trotzdem in ein Mädchen – die ‚Genderung’ schlug sozusagen fehl – und folgte dem Ruf der Heimat. Bei uns aber ist es eine ganze Zivilisation, die ihre eigenen – und wegen Feminismus und entwerteter Mutterschaft viel zu wenigen – Söhne erfolgreich kaputtgendert, sich damit geistig haltlos und physisch wehrlos macht.

Wir haben nicht nur ein trojanisches Pferd: Eine kleine Armee trojanischer Pferde haben wir selbst seit Jahrzehnten – auch auf Betreiben von gebährunwilligen, liebesunfähigen Feministinnen – angeworben, mit Versprechung von viel Geld und Wohlstand in unser Land gelockt. Noch vor wenigen Jahren wurde ein grotesker Werbefilm von der Bundesregierung beauftragt, der in Afrika dazu animierte, unser Asylrecht zur Immigration zu mißbrauchen, um die sich bietenden Vorteile auszunutzen.

Täglich fahren europäische Flotten aus, „Flüchtlinge” im Mittelmeer zu „retten”, die sich nur wegen unserer finanziellen Fehlanreize von zu Hause aufmachen. Kurz vor Afrikas Küste aufgesammelt, werden sie nicht dorthin in Sicherheit gebracht, sondern in ins ferne Europa eingeschleppt, wodurch unsere Flotten zu einem Taxidienst für Menschenschmuggel werden, auf den mafiöse Schlepperbanden sich verlassen, was Menschenschmugglern viele Kosten spart und hohen Gewinn ermöglicht. Kurzum: Statt zu helfen werden wir aus verblendeter Naivität – oder Absicht?  – Mitschuldige.

Der Geburtenüberschuß in Afrika existiert nur, weil unsere vermeintliche ‚Entwicklungshilfe’, unseren eigenen fehlenden Kindern weggenommen, die mit mehr Förderung sonst geboren worden wären, dort korrupte Politik unterstützte, sie der Notwendigkeit enthob, selbstverantwortlich zu handeln und umzusteuern.

Berichten zufolge plündern viele afrikanische Eliten ihr Land, überlassen uns die Sorge um ihre Armen, weil sie selbst lieber verantwortungslos einsacken.

«Es ist schon ein Fortschritt, daß die gegenwärtige Hungersnot in Europa und bei den Vereinten Nationen als menschengemacht bezeichnet wird. Nur hat auch dies keine Konsequenzen für die schuldigen afrikanischen Eliten. Es wird nur fleißig Geld gesammelt. …

Die armen Massen – eben die Landbevölkerung und die in den Städten die Mehrzahl bildenden Slumbewohner – sind den politischen und den mit ihnen identischen oder verbandelten reichen Eliten völlig egal. Arme und unwissende Menschen sind einfach leichter manipulierbar und können bei Wahlen kontrolliert werden. Diese “voter blocks” werden mit kleinen, als Entwicklung herausposaunten Geschenken – ein Sträßchen hier, eine Krankenstation dort – bei Laune gehalten.
Die Eliten kassieren ab
Die Eliten wissen sehr genau, daß Investitionen in Industrie und Gewerbe auf Grund ihrer Langfristigkeit und bei instabilen Rahmenbedingungen riskant sind. Deswegen konzentriert man die Anlagen von oft gestohlenem Geld auf Rohstoffe, Landaneignung und Immobilien sowie Handel inklusive Shopping Malls. Dort lockt die schnelle Geldvermehrung. Arbeitsplätze entstehen dort kaum.»2 (Tichys Einblick)

Korrupte Politik in Afrika ist nur möglich, weil wir mit unseren ‚Entwicklungsgeldern’ die Korruptheit unterstützen und belohnen. Naiv und verblendet starren unsere Medien nur auf geschickt ausgesuchte Bilder hungernder Kinder. Doch wir verringern den Hunger nicht, sondern verstärken ihn, machen ihn zum Dauerproblem mit unserer nur vermeintlichen ‚Hilfe’. Statt die Regierungen Afrikas und der muslimischen Länder zu zwingen, verantwortlich zu handeln, belohnen wir sie dafür, untragbar hohe Geburtenraten im Land zu haben. Nicht nur plündern die Reichen Afrikas und auf anderen Kontinenten die Armen ihres eigenen Landes ungestraft und werden dafür sogar belohnt, weil von China bis Schwarzafrika die Sorge um Armut vom Westen getragen und bezahlt wird, sondern sie lassen die Bevölkerung in explosiver Steilkurve ansteigen. Land und Wirtschaft können solchen Bevölkerungszuwachs nicht ernähren. Das Ergebnis: notwendigerweise Armut. Worauf wir, von Bildern entsetzt, noch mehr Geld schicken, Spenden sammeln, um kurzfristig die Not für einige Tage oder Wochen zu lindern, langfristig aber noch viel mehr Not heraufzubeschwören.

Wir handeln verblendet und dumm: seit Jahrzehnten. Wir lassen uns vom Gefühl treiben statt vom Verstand, von der Hysterie, vermeintlich ‚Gutes’ zu tun, doch schaden wir damit allen, auf anderen Kontinenten, und uns selbst: Wir begehen demographischen Selbstmord.

Wie kam die Hysterie in unsere Zivilisation? Das ist vergessen, eine stark tabuisierte und verdrängte Geschichte: Durch mehrere hysterische feministische Wellen, die von Hysterie getragen diese salonfähig machte und sodann dauerhaft in der Gesellschaft installierte.

Fußnoten

1 https://1nselpresse.blogspot.de/2017/03/irakischer-soldat-meint-der-is-wurde.html

2 https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/aufstiegssignale-in-afrika/

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