Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Wissenschaft

Die Zerstörung der Leistungsträger, die geistige Durchbrüche erzielten

Die Zerstörung der Leistungsträger, die geistige Durchbrüche erzielten

Da ich so­wie­so ver­leum­det und ver­ris­sen wer­de, möch­te ich noch die Auf­merk­sam­keit auf an­schei­nend wis­sen­schaft­lich ge­si­cher­te Um­stän­de, al­so wahr­schein­lich Tat­sa­chen, hin­wei­sen, die uns seit 40 Jah­ren ver­bor­gen wer­den. Nie­man­dem nützt, The­men zum Ta­bu zu er­klä­ren, For­schungs­stu­di­ën und Fak­ten zu ver­ber­gen und als ‚ras­si­stisch’ ab­zu­tun, weil zeit­ge­nös­si­scher Ide­o­lo­gie die Er­geb­nis­se un­will­kom­men sind. Wer Wahr­heit ver­steckt, er­mög­licht nicht wie­der gut­mach­ba­re Schä­den. Al­le Völ­ker ha­ben ein Le­bens­recht – auch das ei­ge­ne. Die uns über­ren­nen­den Völ­ker den­ken gar nicht dar­an, sich selbst eth­nisch ab­zu­schaf­fen; sie neh­men uns fi­nan­zi­ëll aus, be­trei­ben ei­nen Ge­bur­ten­über­schuß, den sie nicht selbst er­näh­ren kön­nen und wol­len. Uns­re Män­ner sol­len der dum­me Kuckold sein, der auf ei­ge­ne Ver­meh­rung ver­zich­tet, für Frem­de sklavt und ackert, die sich auf sei­ne Ko­sten ver­meh­ren, selbst aber in männ­li­cher Li­ni­ë aus­stirbt. Wir sol­len die Dum­men sein, die wie ein ge­täusch­tes Vo­gel­paar Kuckucks­kin­der auf­zie­hen, von de­nen spä­ter die ei­ge­ne Brut aus dem Nest ge­wor­fen wird. Allenfalls sollen wir eine einförmige Mischung hinterlassen, die eben nicht mehr die bunte Vielfalt an Völkern der Welt bedeutet, sondern deren Verschwinden durch Selbstabschaffung. Welche Folgen hat das für die Welt? Anscheinend ebenfalls schlechte.

Eine Studie belegt Unterschiede bei Neugeborenen, die weltweit auftreten, unabhängig vom Land, in dem ihre Eltern leben. Wären sie kulturell vermittelt, könnten sie nicht kurz nach der Geburt bereits auftreten, müßten stärker vom Geburtsland beeinflußt sein. Das ist nicht der Fall.

Kurz gefaßt besagt die Studie folgendes: Asiatische, chinesische und indianische Säuglinge sind besonders anpassungsfähig, schreien weniger und nicht so lange, finden sich in ihre Umgebung ein und zeigen eine eher passive Ruhe. Dies zeigt sich in typischen Mutter-Kind-Reaktionen, die ebenfalls verschieden sind. Kultur baut auf solchen Unterschieden auf. Europäische Säuglinge schreien mehr, interagieren aber sehr früh stärker mit ihrer Umgebung.

«Ethnische Unterschiede bei Säuglingen
Säuglinge, die nur wenige Tage alt sind, zeigen hervorstechende Unterschiede in Temperament und Verhalten je nach ethnischer Gruppe.
Daniel G. Freedman …

Studien von mir und anderen an Säuglingen, die wenige Stunden, Tage oder Wochen alt waren, weisen darauf hin, daß solche Unterschiede zwischen Menschen sowohl biologisch als auch kulturell sind. … Später untersuchte ich 20 Paare ein- und zweieiige Zwillinge, begleitete sie von ihrer Kindheit, bis sie 10 Jahre alt waren, und wurde überzeugt, daß … Säuglinge ihr Leben auf Entwicklungspfaden beginnen, die von ihren genetischen Anlagen begründet werden…

Weil es wichtig war zu vermeiden, meine eigenen Erwartungen auf das Verhalten der Säuglinge zu projizieren, war der erste Schritt, eine Art objektiven Test für das Verhalten Neugeborener zu entwickeln…

In der ersten Studie verglichen Nina Freedman und ich chinesische und kaukasische Säuglinge. … Wir untersuchten wechselweise 24 chinesische und 24 kaukasische Neugeborene. Um die Dinge klar zu halten, stellten wir sicher, daß alle Chinesen kantonesischen (südchinesischen) Ursprung hatten, die Kaukasier aber aus Nordeuropa stammten, sowie daß beide Gruppen gleichen Geschlechts waren, die Mütter gleiches Alter hatten, daß diese zuvor etwa die gleiche Anzahl Kinder geboren hatten, und daß beide Gruppen dieselben Medikamente in gleichen Mengen erhielten. …

Chinesische und kaukasische Säuglinge verhielten sich tatsächlich wie verschiedene Rassen. Kaukasische Säuglinge begannen leichter zu schreien, und wenn sie einmal angefangen hatten, waren sie schwerer zu besänftigen. Chinesische Säuglinge paßten sich an fast jede Stellung an, in die sie gebracht wurden; beispielsweise, wenn sie mit dem Gesicht nach unten in die Krippe gelegt wurden; sie neigten dazu, ihr Gesicht in die Decke vergraben zu lassen, statt sich sofort auf eine Seite zu drehen, wie es Kaukasier taten. In einem ähnlichen Versuch (von Nervenärzten die „Verteidigungsreaktion” genannt), drückten wir kurz die Nase des Säuglings mit einem Tuch. Die meisten kaukasischen und schwarzen Säuglinge bekämpften dieses Manöver, indem sie sich sofort wegdrehen, oder den Stoff mit ihren Händen wegziehen, und dies wird in den meisten westlichen kinderärztlichen Lehrbüchern als die normale, erwartete Reaktion genannt. Das durchschnittliche chinesische Kleinkind unserer Erhebungen, lag dagegen einfach auf dem Rücken und atmete durch seinen Mund, „nahm” das Tuch, ohne dagegen zu kämpfen.

Andere feine Unterschiede waren gleich bedeutsam, aber weniger dramatisch. Zum Beispiel begannen chinesische und kaukasische Säuglinge an denselben Stellen der Untersuchung zu schreien …, aber die chinesischen hörten früher damit auf. Wenn sie aufgenommen und gekuschelt wurden, hörten chinesische Säuglinge sofort auf zu schreien, als wäre ein Lichtschalter betätigt worden, wogegen das Schreien des kaukasischen Säuglings nur allmählich abklang. … Es sollte nicht überraschen, daß kaukasische Säuglinge noch lange blinzelten, nachdem chinesische sich angepaßt und damit aufgehört hatten.

Es sah so aus, als ob chinesische Säuglinge einfach viel fügsamer und anpassungsfähiger gegenüber den Machenschaften der Untersucher waren, wogegen die kaukasischen Säuglinge Verdruß und Beschwerde zeigten. Es war, als ob das alte Stereotyp des ruhigen, unergründlichen Chinesen und des reizbaren, gefühlsmäßig wechselhaften Kaukasiers spontan in den ersten 48 Stunden ihres Lebens aufträte. …

Die Ergebnisse unsrer chinesisch-kaukasischen Studien wurden bestätigt vom Studenten der Verhaltensforschung Nick Blurton-Jones, der in der chinesischen Gemeinschaft Malaysias arbeitete. …

Nach zwei Monaten hatten wir 36 Neugeborene der Navaho untersucht, und die Ergebnisse waren ein Widerhall des Stereotyps der stoischen, gelassenen amerikanischen Indianers. Diese Säuglinge übertrafen die chinesischen, zeigten sogar noch mehr Ruhe und Anpassungsfähigkeit, als wir sie bei orientalischen Kleinkindern gefunden hatten. … Navajo Säuglinge schrieen selten, die Bewegung ihrer Glieder war verringert, und beruhigen wirkte fast unmittelbar. … Nicht alle Navaho Säuglinge nehmen das Wiegenbrett an, und jene, die sich darüber beschweren, werden einfach herunter genommen. Doch die meisten Säuglinge er Navaho nehmen das Brett ruhig an; tatsächlich beginnen viele danach zu verlangen, indem sie Zeichen der Unruhe entwickeln, wenn sie heruntergenommen werden. Sobald sie jedoch etwa 6 Monate alte sind, beginnen Navaho Kinder sich zu beschweren, wenn sie festgebunden werden … Bei den Navaho fanden wir die „einfühlsamsten” Mütter, die wir bis jetzt gesehen haben, und der Begriff Mutter-Kind-Einheit bezeichnet treffend, was wir bei ihnen sahen. … Anschließend folgte er einer Gruppe junger kaukasischer Mütter in Flagstaff (in der Nähe des Indianer-Reservats), die sich entschieden hatten, das Wiegenbrett zu benutzen. Ihre Säuglinge beschwerten sich so hartnäckig, daß sie binnen Wochen vom Brett genommen wurden, ein Ergebnis, das uns aufgrund der Unterschiede unmittelbar nach der Geburt nicht überraschen sollte. …

US-Amerikaner neigen dazu, das Angeborene zu scheuen, und das Erworbene zu vertreten, in einer Art „Wir sind genau das, wozu wir uns machen” Optimismus. …

Navaho und chinesische Neugeborene mögen sich deshalb so ähnlich sein, weil die Navaho Teil einer Gruppe waren, die vor relativ kurzer Zeit aus Asien einwanderte.Ihre Sprachgruppe wird Athabaskan genannt… Sogar heute scheint eine beträchtliche Anzahl Wörter in Athabaskan und Chinesisch die gleiche Bedeutung zu haben, und wenn man einige tausend Jahre zurück in schriftliche Überlieferungen des Sino-Tibetischen schaut, verdeutlicht die Anzahl ähnlicher Wörter den gemeinsamen Ursprung dieser heute weit getrennten Völker. …

Das ähnlich Verhalten trotz erheblicher Unterschiede des sozioökonomischen Status zwischen Navaho und Chinesen in San Francisco auf der einen Hand, sowie das verschiedene Verhalten trotz ähnlichen sozioökonomischen Status von Chinesen und Kaukasiern in San Franzisko andererseits deuten auf eine genetische Erklärung. So sehr man es versuchen mag, ist es sehr schwierig, begrifflich und wirklich, biologische Schranken loszuwerden. …

Kuchner begann ihre Untersuchung mit der Geburt der Kinder und fand heraus, daß beide Kinder von Anfang an verschieden waren, genauso wie in unserer Studie mit Neugeborenen. Außerdem wurde bald offenkundig, daß chinesische Mütter weniger darauf aus waren, ihren Kindern Antworten zu entlocken. Im dritten Lebensmonat waren chinesische Kinder und ihre Mütter selten mit Runden gegenseitiger Vokalisierung beschäftigt, wie es die kaukasischen Paare taten.

Ein Student und Kollege, John Callaghan, hat kürzlich eine Studie vollendet, die 15 Navaho und 19 Anglo Mütter und ihre jungen Kinder (alle unter sechs Monaten) verglich. Jede Mutter wurde gebeten, „die Aufmerksamkeit ihres Kindes zu gewinnen”. Als Videoszenen der folgenden Szene analysiert wurden, waren die Unterschiede sowohl bei Müttern, als auch bei Säuglingen, verblüffend. Navaho Kinder zeigten größere Passivität als kaukasische. Kaukasische Mütter „sprachen” beständig zu ihren Kindern, wobei sie sprachliche Formen benutzten, die angemessen sind für jemanden, der Sprache versteht; ihre Säuglinge antworteten, indem sie Arme und Beine bewegten. Navaho Mütter waren auffallend ruhig, benutzten ihre Augen, um den Blick ihrer Kleinkinder anzuziehen, und die ziemlich unbeweglichen Säuglinge antworteten, indem sie nur zurückschauten. Trotz ihrer verschiedenen Methoden waren beide Gruppe gleich erfolgreich dabei die Aufmerksamkeit ihrer Kinder zu erlangen. …

Als Ergebnis der intensiven Stimulation durch kaukasische Mütter drehten die Säuglinge öfter ihre Häupter wer, als wollten sie die Intensität der Begegnung moderieren…

Es war offenkundig, daß kaukasische Mütter die Aufmerksamkeit ihrer Säuglinge mit Schwung und Begeisterung suchten, sogar wenn ihre Säuglinge dazu neigten, auf die Stimulation in einer Weise zu reagieren, die ambivalent genannt werden kann»1

Europäische Neugeborene zeigen ein Verhalten, das ‚weinerlicher’ und ‚unruhiger’ genannt werden könnte, es ihren Müttern schwerer machen mag. Doch europäische Säuglinge reagieren von Anfang an besonders aktiv auf ihre Mutter und Umgebung. Europäische Mütter unterstützen dies, indem sie – über all auf der Welt, wenn sie dieser Abstammung sind – ihren Säugling zu Reaktionen ermuntern. Während also manche asiatisch-indianischen Säuglinge ein halbes Jahr ruhig sind, wenig interagieren, machen europäischen Kinder mehr Wirbel. Das mag belastender sein, doch bedeutet es, daß bereits Neugeborene aktiv auf ihre Umwelt reagieren und sie zu manipulieren beginnen. Dieses Schäkern mit der Mutter übt das Einwirken auf die Welt. Wenn Neugeborene damit beginnen, ist es ein später uneinholbarer Vorsprung.

Wer etwa erst nach einem halben Jahr damit beginnt, auf die Umwelt einzuwirken, ist schon ein anderer Mensch. Deshalb kann es nicht die gleichen seelischen und charakterlichen Tiefen erreichen wie bei Neugeborenen. Wir können unschwer darin eine biologische Grundlage sehen für Unterschiede zwischen Asiaten und Europäern, die folglich nicht nur kulturell bedingt wären, sondern auch angeboren sind. Asiatische Kinder fügen sich leichter ein, sind anpassungsfähiger, schreien weniger und nicht so lange. Später sind sie fleißig und lernen gut. Bei Intelligenztests sind Asiaten oft im Schnitt allen überlegen, einschließlich der Europäer, doch ist dieser Unterschied gering. Der Unterschied zwischen Asiaten und Europäern einerseits zu den Quellen des von unseren Eliten betriebenen Bevölkerungsaustauschs ist viel größer.2 Es ist allerdings möglich, daß bei Intelligenztests nicht die wirkliche Intelligenz gemessen wird, sondern etwas, das mit Fleiß und Schulung zu tun hat. Bei Fleiß und Schulung schlagen Asiaten sogar die einst als besonders fleißig angesehenen Deutschen. Doch solche Intelligenz ist oft das Abspulen erlernter Lösungsmuster. Auch in Asien wird viel auswendig gelernt, oder es werden Lösungsmuster erlernt, die fleißig nachgerechnet werden.

Europa hat der Welt viele geistige Durchbrüche gebracht. Das begann mit dem Entstehen der Zivilisation von 2500 Jahren bei den Hellenen, die übrigens in der klassischen Dichtung von Homer bis Euripides als ‚blond’ beschrieben wurden, also vom nordeuropäischen Typus waren. Übrigens waren die Griechen nur einmal bahnbrechend und Wunder der Welt – vor 2500 Jahren. Später vermischten sie sich mit Mediterranen und Orientalen, verloren äußerlich die klassischen Merkmale weitgehend. Zufällig oder nicht ging später kein tiefer geistiger Umbruch mehr von ihnen aus, sondern von anderen Ländern, die ebenfalls den nord- oder mitteleuropäischen Typus hatten, wie Germanen, Kelten und Slawen. Bei jenen entstanden moderne Wissenschaft, Technik und freiheitliche Ordnungen – was alles gewaltige geistige Umbrüche darstellten.

Das mögen viele als Zufall abtun, doch im Lichte des Säuglingsverhaltens ergibt sich ein Sinn. Je früher ein Neugeborenes beginnt, sich aktiv mit der Welt auseinanderzusetzen, sie zu beeinflussen mit seinen Reaktionen, desto tiefer geht später die Befähigung dazu. Später erlerntes Wissen kann diese Triebkräfte und Fähigkeit niemals wettmachen. Selbst wenn die IQ-Tests recht hätten, und Asiaten tatsächlich ein wenig intelligenter wären als Europäer, könnten sie diese Intelligenz schwerlich dazu benutzen, so tiefgreifende geistige Umbrüche mit geschultem Fleiß und gelerntem Wissen zu erreichen. Der bereits von Geburt an hochaktive Säugling hat stärkeren und tieferen seelischen Antrieb und mehr Übung, ganz tiefgehende Änderungen vorzunehmen, bis in die innersten Schichten des Seins.

Der Asiate mag vielleicht schneller rechnen – obwohl das kulturell sein mag, denn ein ebenso gedrillter Europäer wäre womöglich genauso fix wie der Mathematiker Gauß, der von Hand Matrizen berechnete und dabei als kreativer Geist das Gauß-Verfahren erfand –, doch fehlt das bohrende Fragen, Suchen und Drängen des Europäers, der als Erwachsener ebenso unbequemer sein mag wie als quengelnder Säugling, dafür aber ein kreativer Geist ist, wie es sonst die Menschheit womöglich nicht zu bieten hat. Wer also die Welt ‚verbessern’ will, indem er Deutsche und andere Völker mit vielen Fremden vermischt, könnte die kreativen Fähigkeiten der Menschheit auf immer zerstören. Denn Mischlinge verhalten sich schon als Neugeborene gemischt: ihnen fehlt jenes typische Verhalten europäischer Kleinkinder, ohne das es schwerlich wieder einen tiefen geistigen Durchbruch geben wird wie die Erfindung von Wissenschaft, Technik und Zivilisation es einst war. Unser zeitgenössischer Selbsthaß dürfte eine Krankheit des Geistes sein, die verderblich ist für die Menschheit.

Gewiß, Asiaten mögen uns überflügeln bei der Weiterentwicklung bereits bestehender Technik und Wissenschaft. Aus dem Nichts heraus das Prinzip von Wissenschaft, Technik oder Zivilisation zu erfinden, aus dem absoluten Nichts ohne Vorläufer, dürfte jemandem sehr viel eher und häufiger gelingen, der schon als Neugeborener anfing, mit Mutter und Welt in ein aktives Zwiegespräch zu treten. Die Sorgen ‚weißer Mütter’ wegen dem Geschrei ihrer Kinder lohnen sich also. Die ‚Antirassisten’ könnten dabei sein, die Erfindungsgabe der Menschheit zu zerstören, indem sie die autochthonen Europäer im Schmelztiegel für immer auslöschen.

Weitere Artikel liefert ein anderes Argument. Die Hodengröße der Asiaten unterscheidet sich stark von der europäischen.

«Hodengröße: Asiaten: 9 Gramm, Europäer: 21 Gramm.»3

Ähnliches gilt für die Gliedmaße. Der hier nicht zitierte Artikel argumentiert wie folgt: Die bei der Männlichkeit meßbaren Faktoren sind in Afrika am größten, am geringsten in Asien. Umgekehrt verhält es sich beim gemessenen IQ, der sich ebenfalls deutlich unterscheidet; Tatsachen ließen sich nicht durch ‚antirassistisches’ Bewußtsein aus der Welt schaffen, wie es seit Jahrzehnten zu unserem Schaden geschehe – so Artikel Anderer. Europa vereine dagegen annähernd die Männlichkeit Afrikas mit der Intelligenz Asiens.

Dies lasse sich durch die Gegebenheiten erklären. Im tropischen Ursprungsland Afrikas fiel das Überleben leichter, solange tropische Gefilde für eine damals kleinere Bevölkerung einen gedeckten Tisch bescherten. Dagegen war es schwierig, in der Eiszeit in Europa oder nach der Eiszeit am Rande der Arktis zu überleben. Dafür mußte die Intelligenz geschärft werden. Asien ist nun ein Riesenkontinent, wie ein Ozean – von allen Seiten können jederzeit starke, bewaffnete Stämme durchziehen. Daher vermochte niemand lange ohne mächtige Heere und Fürsten überleben. Dschingis Khan und die Mongolen im Inneren Asien bilden dafür nur ein Extrembeispiel unter vielen. Ähnlich verhielt es sich in chinesischen oder japanischen Kaiserreichen. Die Gesellschaft war daher streng hierarisch. Wer aufmuckte, starb schnell. Überlebenskunst bedeutete, sich wegducken, anpassungsfähig und biegsam sein, wenn Mächtige ihnen gegenübertreten. Das verlangte eine Verringerung der Männlichkeit, denn wer ‚den starken Macker makierte’, wäre rasch von ‚asiatischen Despoten’ getötet worden. Daher erfolgte die beobachtete Anpassung, die auch die Hodengröße schwinden ließ. Da die vielen Millionen den einen Herrscher genetisch verdrängen, waren auch die Kaiser und Khane bald vom gleichen Typus wie ihre Untertanen.

Umgekehrt verlief die Entwicklung in Europa. Die Germanen galten als freiheitsliebend. Nicht nur Tacitus beschrieb sie so, sondern auch römische Politik. Nachdem Hermann (Arminius) die Römer geschlagen hatte, überließ man sie listig ihrem Schicksal, verließ sich dabei auf den Hader zwischen verschiedenen Germanenstämmen, die nicht auf einen König Hermann nach römischem Vorbild hören wollten. Am Ende wurde Hermann ermordet; Germanien zerfiel wieder in viele Stämme, die sich nichts sagen lassen wollten.

Daher gab es in Nord- und Mitteleuropa kaum langfristigen Druck, der eine ähnliche Anpassung hätte bewirken können. Auch die Zeit des Feudalismus währte zu kurz, um sich nennenswert erblich niederzuschlagen. Belegt wird das, außer mit den Geschlechtsorganen, auch mit anderen Verschiedenheiten beider Geschlechter. In steinzeitlichen Höhlen seien Handabdrücke gefunden worden, die deutliche Unterschiede zwischen den Händen von Männern und Frauen erkennen ließen, so heißt es. Bei Europäern seien diese Unterschiede zwar geringer als in der Steinzeit, doch am größten bei heute lebenden Menschentypen. Dagegen sei es hoffnungslos, anhand der Handabdrücke Frau und Mann bei Indianern zu erkennen. Dort seien die Differenzen so gering, daß zufälliges Raten kaum besser sei als ihre Bestimmungsmethode nach Längenverhältnissen.

Der zweite Erklärungsansatz setzt bei der stärker ausgeprägten Männlichkeit an, die zusammen mit hoher Intelligenz Männern erlaubt, bei dem für sie überlebensnotwendigen Bemühen, soziale Anerkennung zu finden, heiratsfähig zu werden und Frauen zu finden, durch erfindungsreiches Nachdenken Vorteile zu erarbeiten, die ihnen das Bestehen der sozialen und sexuellen Selektion ermöglichen.

Wiederum wäre die Folge: Wer diesen Typus beseitigt, zerstört damit eine Grundlage für tiefere geistige Durchbrüche. Jeder mag in einer wissenschaftlichen Gesellschaft etwas dazuerfinden können, oder in einer technischen Zivilisation eine neue Maschine basteln. Doch für wirklich umwälzende Durchbrüche, die völlig neue Wissensbereiche, geistige Methoden und Denkweisen schaffen, benötigt es diese besonderen Fähigkeiten, die über das schulisch und mit Fleiß erlernbare hinausgehen.

(Wie schwierig ein geistiger Umbruch gegen die Sturheit der Masse ist, mag die wütende und eisige Ablehnung meiner Bücher bezeugen, die so gut wie nicht gelesen werden, aber ungelesen empört niedergemacht, weil nicht wahr sein könne, was nicht wahr sein darf. Es braucht erhebliche Kraft, einem solchen Inferno ideologischen Hasses entgegenzutreten, ein völlig neues, zu Anfang wütend gehaßtes neues Denkgebäude zu errichten.)

Nun mögen beide Ansätze als ‚politisch inkorrekt’ und ‚inakzeptabel’ abgelehnt werden. Nehmen wir an, der Nachweis folgenreicher ethnischer Unterschiede ließe sich tatsächlich nicht halten. Dann wäre das Hauptargument weiterhin uneingeschränkt gültig, die seelische Grausamkeit der Verdrängung einheimischer Männer genauso böse und abscheulich. Die Behandlung autochthoner Männer und Verlierer des Feminismus ist schändlich, ein Skandal, eine grausame Perversion, die niemals vergessen werden und sich nie wiederholen darf.

Fußnoten

1 «Ethnic Differences in Babies
Striking differences in temperament and behavior among ethnic groups show up in babies only a few day old.
Daniel. G. Freedman …
Recent studies by myself and others of babies only a few hours, days, or weeks old indicate that there are, and that such differences among human beings are biological as well as cultural. … I later studied 20 sets of identical and fraternal human twins, followeing them from infancy until they were 10 years old, and I became convinced that … babies begin life along developmental pathways establiched by their genetic inheritance…
Since it was important to avoid projecting my own assumptions onto babies‘ behavior, the first step was to develop some sort of objective test of newborn behavior…
In the first study, Nina Freedman and I compared Chinese and Caucasian babies. … We examined, alternately, 24 Chinese and 24 Caucasian new-borns. To keep things neat, we made sure that all the Chinese were of Cantonese (South Chinese) background, the Caucasians of Nothern European origin, that the sexes in both groups were the same, that the mothers were the same age, that they had about the same number of previous children, and that both groups were administered the same drugs in the same amounts. …
Chinese and Caucasian babies indeed behaved like to different breeds. Caucasian babies cried more easily, and once started, they were harder to console. Chinese babies adapted to almost any position in which they were placed; for example, when placed face down in their cribs, they tended to keep their faces buried in the sheets rather than immediately turning to one side, as did the Caucasians. In a similar maneuver (called the “defense reaction” by neurologists), we briefly pressed the baby‘ nose with a cloth. Most Caucasian and black babies fight this maneuver by immediately turning away or swiping the cloth with their hands, and this is reported in most Western pediatric textbooks as the normal, expected response. The average Chinese baby in our study, however, simplay lay on his back and breathed through his mouth, “accepting” the cloth without a fight.

Other subtle differences were equally important, but less dramatic. For example, both Chinese and Caucasian babies started to cry at about the same points in the examination …, but the chinese stopped sooner. When picked up and cuddled, Chinese babies stopped crying immediately, as if a light switch had been flipped, whereas the crying Caucasian babies only gradually subsided. … It should be no surprise that the Caucasian babies continued to blink long after the Chinese babies had adapted and stopped.

It began to look as if Chinese babies were simply more amenable and adaptable to the machinations of the examiners, and taht the Caucasian babies were registering annoyance and complaint. It was as if the old stereotype of the calm, inscrutable Chinese and the excitable, emotionally changeable Caucasian were apperaing spontaneously in the first 48 hours of life. …
The results of our Chinese-Caucasian study have been confirmed by a student of ethologist Nick Blurton-Jones, who worked in the Chinese community in Malaysia. …
After two months we had tested 36 Navaho newborns, and the results paralleled the stereotype of the stoical, impassive American Indian. These babies outdid the Chinese, showing even more calmness and adaptability than we found among Oriental babies. … Among Navajo babies, crying was rare, the limb movement were reduced, and calming was almost immediate. … Not all Navaho babies take to the cradle board, and those who complain about it are simply taken off. But most Navaho infants calmly accept the board; in fact, many begin to demand it by showing signs of unrest when off. When they are about six months old, however, Navaho children do start complaining at being tied … The Navaho are the most “in touch” group of mothers we have seen yet, and the term mother-infant unit aptly describes what we saw among them. … In addition, he followed a group of young Caucasian mothers in Flagstaff who had decided to use the cradle board. Their babies complained so persistently that they were off the board in a matter of weeks, a result that should not surprise us, given the differences observed at birth. …
Americans tend to echew the inherited and promote the acquired, in a sort of “we are exactly what we make of ourselves” optimism. …
Navaho and Chinese newborns may be so much alike because the Navaho were part of a relatively recent emigration from Asia. Their language group is called Athabaskan … Even today, a significant number of words in Athabaskan and Chinese appear to have the same meaning, and if one looks back several thousand years into the written records of Sino-Tibetan, the number of similar words makes clear the common origin of these widely separated people. …
The similar performance yet substantial difference in socioeconomic status between Navaho and San Francisco Chinese on the one hand, and the dissimilar performance yet similar socio-economic status of San Francisco Chinese and Caucasians on the other favors the genetic explanation. Try as one might, it is very difficult, conceptually and actually, to get rid of our biological constraints. …
Kuchner started her study with the birth of the babies and found that the two groups were different from the start, much as in our study of newborns. Further, it soon became apparent that Chinese mothers were less intent on eliciting responses from their infants. By the third month, Chinese infants and mothers rarely engaged in bouts of mutual vocalizing as did the Caucasian pairs.

A student and colleague, John Callaghan, has recently completed a study comparing 15 Navaho and 19 Anglo mothers and their young infants (all under six months). Each mother was asked to “get the attention of the baby.” When video tapes of the subsequent scene were analyzed, the differences in both babies and mothers were striking. The Navaho babies showed greater passivity than the Caucasian babies. Caucasian mothers “spoke” to their babies continually, using linguistic forms appropriate for someone who understands language; their babies responded by moving their arms and legs. The Navaho mothers were strikingly silent, using their eyes to attract their babies‘ gaze, and the relatively immobile infants responded by merely gazing back. Despite their disparate methods, both groups were equally successful in getting their babies‘ attention. …
As a result of the intense stimulation by the Caucasian mothers, the babies frequently turned their heads away, as if to moderate the intensity of the encounter…
It was clear that the Caucasian mothers sought their babies‘ attention with verve and exitement, even as their babies tended to react to the stimulation with what can be described as ambivalence» (http://narrative-collapse.com/wp-content/uploads/2017/05/Ehnic-Differences-In-Babies.pdf)

2 100/105 zu 65/80, unabhängig vom Bildungsgrad

3 http://de.soc.politik.misc.narkive.com/Yw1P7OQQ/sex-und-rasse-mach-mit

Seelische Grausamkeit gegen die Begründer des Fortschritts

Seelische Grausamkeit gegen die Begründer des Fortschritts

1968 schrillte – nicht zum ersten Male – eine Welle aus Wut, Haß und radikalen Ideen seit vielen Jahrhunderten erprobte und ausgereifte Lebensformen hinweg, ersetzte sie durch zorngeborene Experimente. Was schon die erste Welle um 1900 betrieb, Leben und Beziehungen der Menschen aus dem Gleichgewicht warf, darf nicht noch einmal undokumentiert aus dem Gedächtnis verloren gehen. Zu lange schon sind Haßkräfte gewohnt, mit allem davonzukommen, ihre eigene Geschichte selbst umschreiben zu dürfen in ihnen genehme Propaganda.

Für Kinder aus guten Häusern an der Schwelle zum Erwachsenwerden, erzogen und ausgebildet, die geistige tragende Elite zu werden, ob als forschender Wissenschaftler, die tiefen Gründe der Kultur erschließende Künstler, oder als waltende Steuermänner, die Gesellschaft und Staatsschiff lenken, bedeutete es eine Katastrophe. Wo einfühlende, achtungsvolle Mädchen seelischer Grund waren einer Kultur, die für das Leben und die Natur schlechthin genommen wurde, verwüstete eine seelische Atomwaffe blitzschnell Beziehungen und Gefühle. Alles brach auseinander.

Bereits angeboren gilt Mitgefühl vor allem Kindern, Müttern und allgemein Frauen, wogegen Männern verpönt ist, dergleichen zu beanspruchen. Am heftigsten wird es männlichen Verlierern versagt. Doch Kultur bot hohes Ansehen, was das Zuschnappen diese Falle erschwerte. Nun wurde alles gehaßt, was für Männer und Männlichkeit stand.

In meinem Elternhaus arbeiteten und wohnten ursprünglich Kindermädchen oder Haushilfen, Mädchen aus einfachen Familien auf dem Lande, die aber gut erzogen, achtungsvoll und natürlich waren. Noch nach ihrer Heirat, wofür sie die Stelle aufgaben und aus dem Haus wegzogen, schickten sie meiner Mutter lange Jahre kleine Geschenke zu Weihnachten. Wenn sie auch als schlicht und ‚wenig gebildet’ galten, waren sie ein menschlich gesunder, anständiger und respektvoller Hintergrund. Damals gab es noch aufwachsende Mädchen, die im Chor Händelsche Arien sangen, auch beim Tuscheln und Plaudern zuweilen eine passende Stelle singend erwiderten.

Nach dem 1968er Einschlag des ‚geistigen Nuklearschlags’ war das sehr plötzlich radikal zerstört. Aggressive, schrille, wütende, patzige, egoistische Laute grellten überall. Junge Mädchen, die Moden schnell aufgreifen, veränderten sich zur Unkenntlichkeit. Im Grunde hat sich daran bis heute nichts wesentliches geändert. Achtung und Mitfühlen sind ausradiert. Der seelische Hintergrund ist wie verseucht von radioaktiven Elementen des Geistes, die alles kaputtstrahlen, was hier lebt. Statt einer allmählichen Besserung oder gar Heilung trieben Feminismus und Kulturmarxismus regelmäßig neue Zerstörungskräfte und Wellen durchs Land, so daß sich alles noch weiter verschlimmerte.

Als wohlbehütetes Kind wußte ich nichts davon, sich durchzusetzen, durchzukämpfen, wie es in einer zivilisierten Umgebung unnötig und verpönt war, was aber lebensnotwendig ist in dem Chaos der Kulturrevolution.

Allein schon seelisch ist der Verlust unermeßlich. Statt liebevoller, gut erzogener Wesen, die mit der romantischen Innerlichkeit unsrer alten Kultur erreicht wurden, saufende, rüpelnde, beleidigende, aggressive, zotende, in jeder erdenklichen und vielen der schlimmsten Phantasie nicht erfindbarer Weise unangenehme Erscheinungen: die seelisch verkrüppelten Nachfahren eines geistigen Nuklearkriegs.

Männer sind Ausnutzsklave, werden ausgewählt, abgewimmelt, ausgenutzt und abgezockt. Familien und Leben gingen zu Millionen in die Brüche. Je nach Fall sind die Geschichten verschieden, doch das Prinzip bleibt sich gleich: Männer werden fertiggemacht und bezahlen noch dafür. Bekannter sind die Fälle geschiedener oder getrennter Zahlsklaven, die selbst geknechtet zum Geldverdienen gerichtlich gezwungen ihrer Ausbeuterin ein feines Leben finanzieren müssen, von dem sie ausgeschlossen sind. Besonders lukrativ ist Entzug des Sorgerechts, womit die Rabenmutter sich ‚goldene Kloschüsseln’ verdienen kann, der entsorgte Nichtmehrvater zum Unglück finanzielle Knechtschaft stemmen muß.

Dergleichen haben Medien und Künstler fast nie dargestellt, denn es will niemand wissen. Wer die Wahrheit sagt oder dichtet, wird ignoriert, oder ausgelacht und gemieden, vergessen werden und verhungern. Wer Erfolg haben will, schreibt politisch korrekte Lügengeschichten, die so untypisch sind, daß sie die wahren Verhältnisse auf den Kopf stellen.

Niemand will es verlegen; niemand will es wissen, und schon gar nicht lesen, was mühsam wäre und unbequem. Am allerwenigsten will jemand für ein unbequemes Buch, das ärgerlich am falschen schönen Schein kratzt, auch noch Geld ausgeben. Eher wird man ihm ‚die Fresse polieren’, weil jemand schreibt, was so ziemlich das Gegenteil der machthabenden Ideologie ist und der Weltsicht, an die sich zu männlichen Verlierern empathieunfähige, zeitgenössische Egos klammern. Denn wer das Ausmaß der Tragödie wahrnähme, wäre im innersten erschüttert, sähe alle seine vermeintlichen Gewißheiten zerfallen: Daher muß unter allen Umständen vermieden werden, in Kontakt mit solchen Büchern zu kommen.

Männlichen Verlierern versaute das Desaster der in voller Kraft ausgebrochenen sexuellen Selektion, einer weiblichen Wahlmacht bei Tier und Mensch, Leben und Existenz. Schon von Natur sind es – entgegen der schiefen Intuition und zeitgenössischer Ideologie, Jungen und Männer, die benachteiligt sind, weil das dominierende Geschlecht biologisch das weibliche ist, wogegen über das männliche für gut oder schlecht gehaltene Anlagen gefiltert werden. Das bedeutet: Alle fruchtbaren Frauen dürfen sich fortpflanzen, doch von Männern nur jene, die gewählt werden, weil sie sich bewähren und die Hürde weiblicher Wahl nehmen konnten. In den letzten 60.000 Jahren hinterließ auf vier bis fünf Mütter nur ein Vater seine Erbanlagen im menschlichen Genpool. Ähnliches sagen Feministinnen: Bei gänzlich freier Wahl nehmen alle Frauen dieselben (höchstens) 20 Prozent Männer, wogegen mindestens 80 Prozent leer ausgehen.

Die Folge ist ein mächtiger, existentieller Konkurrenzdruck, der allein auf Jungen und Männern lastet, denn bei Frauen gibt es das nicht. Frauen schaffen sich höchstens durch übertriebene Wählerischkeit sekundäre Konkurrenz, weil in heutiger Monogamie nicht jede Frau einen der 20 Prozent gewünschten Männer bekommen kann.

Männern obliegt der Druck, erfolgreich zu sein, oder seine Anlagen untergehen zu sehen, die aussterben, weil sie sich nicht in Kindern fortpflanzen. Das ist höchste seelische Grausamkeit, fehlende Liebe, Mangel an Fortpflanzung. Alles Leben strebt unbewußt danach, dies zu vermeiden, weil Leben eine endlose Kette der Fortpflanzung ist, die niemals zerreißen darf, nicht ein einziges Mal – sonst ist alles vorbei, die Linie als Sackgasse der Evolution auf immer verschwunden. Nichts im Leben ist so bedeutend wie diese Frage; und es ist die höchste seelische Grausamkeit, das zu verweigern.

Genau das passierte. Schon die erste feministische Welle träumte von ‚Zuchtwahl’ am Manne, natürlich nicht der Frau, was die Ungleichheit und das Ungleichgewicht der Geschlecht rasant verstärkte. Alles, was Männer tun – und tun müssen –, um Frauen zu gefallen, wurde von der zweiten Welle zum Haßobjekt gemacht, beschimpft, angefeindet, moralisch vermiest und ihnen weggenommen. Alles, was gute Erziehung an Innerlichkeit, Befähigung und Fleiß aufgebaut hatte, traf statt auf mädchenhafte Einfühlung und reifer weiblicher Liebe plötzlich auf schrillen Hohn, Anfeindung, Bekämpfung, ja Haß und systematisches Ausmerzen durch Staat und Gesellschaft, die von der Ideologie befallen waren und sie zu ihrem vorrangigen Ziel erhoben: wie ein Virus, der die Zellen des Körpers dazu anstiftet, den Virus zu reproduzieren, statt ihre eigentlichen Aufgaben zu erfüllen.

Die besten ihrer Generation wurden behandelt wie Aussätzige, Bösewichter, wie ‚moralische Verbrecher’, weil sie das zu verkörpern gelernt hatten, was Haßobjekt der Kulturrevolution war. Seitdem hat sich das bis heute verschärft. Aussprechen solcher Wahrheit führt zur Stigmatisierung, läßt indoktrinierte, hirngewaschene Kleingeister durchknallen, auf Wut und Empörung schalten, nichts begreifen. Sie nennen dann alles ‚falsch’ und ‚Fehlschluß’, was sie aufgrund des Grades ihrer Ideologisierung nicht begreifen können.

Niemand vermag sich vorzustellen, was es für ein junge, hochsensible, sowohl künstlerisch besonders empfindliche, als auch forschende und grübelnde Seele bedeutet, von Mädchen verspottet, geschnitten, ignoriert und ausgekichert zu werden. Es ist zum Wahnsinnigwerden. Zu der Verrohung traten noch weitere, die seelische Grausamkeit verschärfende zusätzliche Gemeinheiten.

Das Zusammenspiel der Geschlechter zerbrach. Was Mädchen oder Jungen Identität gab, sie in Bezug setzte, weil es es letztlich füreinander taten, zerfiel mit den systematisch bekämpften ‚Geschlechterrollen’. Einerseits entstand dadurch eine egoistische Gesellschaft: Jeder für sich und gegen andere. Dazu tritt eine Verrohung, weil niemand lernt, auf andere Rücksicht zu nehmen, am wenigsten Mädchen und Frauen, denn Jungen und Männer unterlagen ja massivem feministischen Druck, der Egoismus oft zum Selbsthaß kippte.

Das Verschwinden von allem, was für einander ist, also Bezug herstellt auf das andere Geschlecht, ließ reife Gefühle dauerhaft aus der Welt verschwinden. Den reifes Gefühl bedeutet Mitfühlen, das sich im Handeln ausdrückt. Genau das schafft kultureller Tausch. Feminismus tut das genaue Gegenteil: Jegliche Rücksichtnahme auf den Mann wurde zerschlagen, weil sie beim Erreichen utopischer Ziele hinderlich war. Die Fähigkeit zum Mitfühlen, wie es dem angefeindeten Objekt Männlichkeit oder dem bekämpften Mann ergeht, sank nicht auf Null, sondern tief in den negativen Bereich.

Das allein war eine unbeschreibliche Katastrophe, die auch der Dichter nach Jahren kaum zu beschreiben vermag und nur mit der groben Metapher einer geistigen Atombombe ausdrücken kann, die Geschlechter – bislang eng verbunden in Familie, Liebe und kulturellem Tausch – spaltet, was eine höchst zerstörerische Kettenreaktion auslöste, bei der mit größter Wutenergie geladene Atomtrümmer entstehen, die ihrerseits noch intakte Atome, in denen beide Geschlechter harmonisch verbunden waren, spaltet. Eine solche ideologische Kettenreaktion geht schnell; nach kurzer Zeit ist alles verstrahlt und kaputt.

Da die psychischen Folgen auch nach langer Zeit schwer beschreibbar sind, weil Gefühle etwas fließendes und persönliches sind, das wenig geeignet erscheint, allgemeingültige Abläufe zu beschreiben, wollen wir uns um logisch leichter erfaßbare Folgeschäden kümmern.

Zahlreiche Frauen verließen Mann und Familie, um der haßgeborenen Agenda feministischer Sekte zu folgen. In den 1970ern spukte eine solche frischgeschiedene Frau, die ihren Mann verlassen hatte, um ‚sich selbst zu finden’ und ‚eine künstlerische Karriere zu machen’, durch eine studentische WG, die ich kannte. Wie die meisten, waren sie von westdeutschen Neokommunisten geprägt. Der Mann, Mitglied und Funktionär des KB, gehörte mit seiner Politszene zu den frühen Unterstützern des damals noch zu Recht als grell und verrückt empfundenen Feminismus. Doch auch er konnte nur lästern über diese Frau, die nichts tat und konnte, als von fremden Geldern zu leben – ihr verlassener Gatte mußte sicherlich fürstlich zahlen –, sich kariertes Papier aus Matheheften besorgte, um die Karolinien teilweise krackelig nachzuziehen, was sie für Kunst hielt.

Millionen Frauen wurden Mann und Mutterschaft geistig abspenstig gemacht. Wer eine liebesfähige Frau und taugliche künftige Mutter suchte, ging meist leer aus. Männer wurden so gezwungen, sich umzuorientieren, die Bedeutung von Liebe und Frauen in ihrem Leben zu verringern. Die zweite Welle brachte feministische Strömungen hervor, die so weit gingen, das Lesbentum für die vermeintlich ‚normale weibliche Sexualität’ zu halten, und demgemäß möglichst viele Frauen zu verführen und umzupolen.

Für jede Frau, die zum Feminismus überlief oder von ihm innerlich angesteckt wurde, ob nun geistig oder auch sexuell umgepolt, fehlte eine Frau für unverpaarte Männer. Sogar wenn auf einen alleinstehenden Mann eine alleinstehende Frau fruchtbaren Alters käme, wäre es aufgrund weiblicher Wahl für Männer ein schwieriger, höchst belastender Zustand. Doch nun fehlten riesige Anzahlen Frauen. Dabei sind die seelischen und kulturellen Verluste noch gar nicht berücksichtigt, die auch bestehende Beziehungen verarmen ließen.

Männer bezahlten das alles: ihre eigene Entrechtung, die seelische Grausamkeit, die an ihnen verübt wurde, den Verlust an Liebe, Lebensinhalt, Ansehen, von allem, was wichtig ist im Leben. Sie bezahlten es in harter Arbeit, über Steuern, die der Staat benutzt, möglichst feministische, gegenderte und männerfeindliche Mädchen heranzuziehen, oder direkt an ihre Ausbeuterinnen als ‚Alimente’ oder ‚Unterhalt’.

Was für ein verheerendes Unglück es ist, immer übersehen, geschnitten, abgewimmelt zu werden, ist jenseits allen Beschreibbaren. Gerade grüblerische, forschende Bücherwürmer, Denker und Dichter, die empfindsam und schwermütig wie ein klassischer Deutscher romantisch träumten, wurden wie der letzte Dreck behandelt, seelisch mißhandelt, ausgelacht, ausgeschlossen, während rüde, entgleiste und aggressive Wilde sich austobten.

Weibliche Wahl nahm genau die Falschen: Jeder lustige Säufer, jeder Halbstarke mit kriminellem Ghettogehabe, jeder rücksichtslose Blender oder Revoluzzer wurde mir vorgezogen. Im ersten Semester kam ich in einem linken Haus unter; die Studentenschaft war bereits ideologisch massiv durchdrungen. Einer der Rädelsführer, der natürlich mühelos eine der Töchter des Ortes zur Freundin gewann, war beim Zündeln und Feuerlegen dabei, wie es noch heute ‚schwarzer Block’ und ANTIFA gern tun. Ein anderer fabulierte von schweren Stiefeln, um ‚Bullen in die Eier treten’ zu können, und hinterher dann zu lamentieren, ‚die Schweine hätten geknüppelt, diese Faschisten’, obwohl sie das nur taten, um nicht wie ihre Kollegen in die Eier getreten zu werden. Alle diese begeisterten Mädchen, fanden Freundinnen. Nur ich nicht.

Der Rädelsführer kehrte dann irgendwann von einer Brandstiftung zurück, kam sich riesig und toll vor, was ihn dazu verleitete, über ein halbes Dutzend Autodächer zu laufen. Das war unklug. Die Polizei nahm die Fußabdrücke auf, konnte ihn ermitteln und festnehmen. Seiner Freundin ging es richtig schlecht; die Beziehung lief wohl mies, und nun saß ihr Freund auch noch ein. Ich brachte sie zu ihren Eltern nach Hause. Jahre später erzählte sie mir, wenn ich sie damals nicht heimbegleitet hätte, dann hätte sie sich an jenem Tag selbst umgebracht vor Verzweiflung. Doch das änderte nichts daran, mich zu schneiden, nicht das geringste Interesse an mir zu haben, ließ sie auch nicht von ihrer politischen Linie runterkommen. Sie wurde später eine ruppige, kaputte Aktivistin.

So wie einsitzende Mörder und Vergewaltiger oft körbeweise Fanpost von Frauen erhalten, oder gar hinter Gittern geheiratet werden und sich fortpflanzen, wurden auch in der Szene die negativsten Kräfte vorgezogen, die also ihre Anlagen fortpflanzen können, was den Genpool der Zukunft offenkundig versaut.

Jungen wie mich wollten sie nicht. Für verzweifelte Versuche wurden wir angefeindet. Denn es blieb nicht am totalen, absoluten Verlust jeglichen Mitgefühls für Jungen und Männern, sämtlichen Einfühlungsvermögens in männliche Bedürfnisse. Es blieb nicht bei der seelischen Grausamkeit, die schon zur Hippiezeit „sanfter Terror” genannt wurde, der seelische und sexuelle Terror weiblicher Wahl, die manche oder viele Männer einfach nicht wollen und in menschliches Elend stürzen. Das alles war bereits schlimmer als ich in Worte zu fassen vermag. Doch dann ging es erst richtig los. Die feministische Welle nahm an Zerstörungskraft ständig zu, brachte immer neue Haßkampagnen hervor. Eine der frühen Kampagnen war die gegen ‚Anmache’, womit die ‚sexuelle Revolution’ in radikale Unterdrückung alles Männlichen gekippt wurde.

Feministinnen versprühten Buttersäure an Orten, wo nur vermutet wurde, daß unbeweibte Studenten Studentinnen angesprochen hätten – unter uns, gibt es irgend einen Grund auf der Welt, abends in langweilige Treffpunkte auszugehen, wenn nicht, um jemanden kennenzulernen? Die Zeit ließe sich wirklich besser nutzen. Plakate gegen ‚Anmacher’ überall, um es Männern, die sowieso biologisch große Mühe haben, es noch viel schwerer zu machen, sie völlig weiblicher Willkür zu unterwerfen.

Die Hatz gegen Anmacher steigerte sich zur Paranoia, wurde dann gesteigert zu noch radikalerer Hatz gegen ‚Belästigung’ und ‚Vergewaltigung’. Ein Einheimischer durfte kein Kompliment mehr machen, ohne auf monatelange Treibjagd in Medien gefaßt zu sein. Die bevorzugte, dominante Gruppe betrieb revolutionären Terror gegen die benachteiligte und ausgenutzte Gruppe. Dabei wurde, wie üblich, alles ins Gegenteil der Fakten umgedreht: Sie wähnten sich unterdrückt, obwohl sie dominant sind, und die finanziell Ausgebeuteten als ‚Täter’.

Wie sollen in solch unmenschlichen Zuständen Männer höhere geistige Leistungen erbringen? Das Niveau sank beständig. Jungen lernten von klein auf, daß denken und fleißig sein nichts bringt, bei Mädchen nur unbeliebt macht. Also orientierten sie sich lieber an zwielichtigen Ghettotypen, die viel modischer geworden waren. Feminismus zerbrach das Prinzip der Objektivität und Wissenschaft durch subjektive, kämpferisch, frauenbezogene Ideologie. Logik wurde durch revolutionäre Unlogik ersetzt, die simultan Gleichheit und Bevorzugung verlangt. Ständig wurde das Restniveau der zu Ideologiefächern gestürzten Kurse gesenkt, weil sogar Quoten nicht genug Leute dazu zwangen, so zu wählen, wie es ihre Utopie verlangt.

Die Träger europäischen Geistes gab es nicht mehr. Sie, die seit dem Entstehen unsrer Zivilisation und der Anfänge logischer Wissenschaft vor 2500 Jahren Fortschritt und Freiheit hart erarbeitet hatten, waren kaputtgemacht. So kann es keine geistigen Durchbrüche mehr geben, wie sie Mathematik, Philosophie und Zivilisation der alten Hellenen gewesen sind, Renaissance, Aufbau objektiver Wissenschaft und Technik.

Nicht nur Menschen und ein Geschlecht wurden fertiggemacht, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Menschheit. Die gebildeten Grübler von einst verschwanden. Radikale und absolute Empathieunfähigkeit gegenüber männlichen Verlierern wurde ständig weiter mit Haß und Gleichgültigkeit fortgesetzt. Niemand wollte von dem Thema hören, keiner meine Berichte, Argumente, oder Bücher darüber lesen. Denn ihre Macht und ihr Selbstbewußtsein hängt davon ab, Kritik an sich zu unterdrücken, unbequeme Wahrheiten zu übersehen. Schon in den 1980er Jahren erntete ich nur Häme damit, das Erlebte zu beschreiben, was gleich mehrfach tragisch ist: Denn wären die Bücher gelesen worden, hätte sich das Verhalten mancher geändert, wäre mein Leid abgestellt worden, das von anderen Männern ebenso, hätten die Probleme der Gesellschaft gelöst werden können. Doch das Ignorieren oder Verreißen meiner Bücher verlängerte das Leiden um Jahrzehnte. Indem sie nichts wissen wollten, setzten sie ihre seelische Grausamkeit mir gegenüber fort, ebenso die Fehlentwicklung der Gesellschaft.

Wer sich beschwerte, wurde damals mit Kampfbegriffen wie ‚Frauenfeind’ mundtot gemacht. So war es unmöglich, auf die von Frauen begangenen Grausamkeiten hinzuweisen. Diese Methode sollte sich später vielfach mit anderen ‚privilegierten Gruppen’ wiederholen. Doch wer glaubt, damit sei das Thema erschöpft, das höchstmögliche Maß menschlicher Grausamkeit erreicht, dem fehlt es an schlechter Vorstellungskraft. Das geschilderte war nur die erste Stufe einer Kaskade seelischer Grausamkeiten gegenüber Männern, und des Abzockens und Ausnutzens von Männern, die ihre eigene Bekämpfung und Verdrängung bezahlen müssen.

Die 1968er begann auch zunehmend, Grenzen zu öffnen und Einwanderer aus aller Welt anzulocken. Glücksritter sind meist Männer. Diese lassen Frauen und Mädchen daheim auf fernen Kontinenten zurück, wodurch dort ein Frauenüberschuß entsteht, so der Natur nicht ins Handwerk gepfuscht wurde. Männer fremder Kontinente genießen die Überzahl junger Frauen, haben weniger Konkurrenzdruck, oder heiraten in Afrika und muslimischen Länder gar mehrere Frauen. Der weiße Mann bezahlt es mit seinen Steuergeldern. In Europa entsteht dadurch ein ständig zunehmender Frauenmangel. Nachdem schon zu Lesben, Feminismus oder einem Karriereleben ohne Kinder bekehrte Frauen ausgefallen waren und ein großer Mangel an erreichbaren Frauen entstanden war, wurde dieser männerfeindliche Zustand mit jedem Migranten schlimmer.

Feministinnen forderten offene Grenzen für alle und setzten sich maßgeblich für den jetzigen Zustand ein. So wurde das Abzocken und Verdrängen des gehaßten und bekämpften ‚weißen heterosexuellen Mannes’ auf eine weitere Spitze getrieben. Nunmehr wurde jeder, der die Wahrheit erkannt und aussprach, als ‚Rassist’ diffamiert und mundtot gemacht.

Außerdem stieg durch Genderung und Kulturverlust die Verwirrung der Menschen ständig. Immer mehr turteln auf Festivals Mädchen untereinander, weil ihnen beigebracht wurde, das sei etwas gutes. Außerdem sind auf jedem Festival mehr Orientalen und Afrikaner mit deutscher Freundin zu sehen. Schon Ende der 1970er wurden mir Lateinamerikaner, die Feuer zeigten und gut im Tanzen waren, vorgezogen. Salsakünstler verführten eine nach der anderen. Ich wurde immer von deutschen Mädchen ausgegrenzt.

Gestern sah ich ein bunt herausgeputztes Mädchen vor einem Stand auf und ab tanzen, um dann immer wieder zu ihrem Afromuslim zu gehen, ihn zu tätscheln, aufzumuntern und zuzuflirten, wie ich es keine Frau mit einem Deutschen tun sehe und es selbst mein Leben lang niemals erleben durfte. Vergnügt und selbstzufrieden strahlte der Asylgeldnehmer vor sich hin. Ich, der Steuerzahler, habe niemals auch nur einen Bruchteil solcher Zuwendung erhalten. Alle Solidarität, die seit Generationen, mindestens seit 1968, Männern und mir vorenthalten wurden, wird an den uns abzockenden, ins Land gerufenen und gelassenen Männerüberschuß verschwendet.

Der beispiellosen seelischen Grausamkeit, sein Leben lang ausgeschlossen gewesen zu sein, wird so in ständiger Steigerung noch die Verhöhnung hinzugefügt. Denn während einheimische Männer gar nichts dürfen, jeder Flirtversuch als ‚belästigend’ abgetan werden kann – sogar ein Bild von mir auf dem Festival zu machen lehnte eine junge Frau mit „ungern” ab – dürfen Asylgeldforderer, was uns verboten ist. Echte Zudringlichkeit bis hin zur echten Gewalt gilt bei ihnen als ‚kulturell bedingt’, wird hingenommen, oder gar als schmeichelhaft empfunden. Wir kämen leicht ins Gefängnis dafür.

Die Fremden, die so frech und gemein sind, herzukommen, unser Geld zu verlangen und zu nehmen, mit diesem Geld dann die sowieso zu wenigen Frauen und Mädchen zu verführen, so daß noch mehr hiesige Männer leer ausgehen, lösen in den Frauen weibliche Urinstinkte aus, die anzurühren uns bei strengster feministischer Wut verboten wurde. Alle jene männlichen Handlungen, die bei Einwanderern nicht nur durchgehen, sondern als lockend empfunden werden, waren uns seit Jahrzehnten mit strengen Strafandrohungen verboten und wirksam kollektiv geächtet worden. So sind wir gar nicht mehr in der Lage, die vom Feminismus unterdrückten weiblichen Instinkte selbst auszulösen. Uns bleibt nur übrig, Fremde zu bezahlen, die uns verdrängen sollen. Das ist nach lebenslanger seelischer Grausamkeit ein abermals gesteigerter grausamer Hohn.

Wären meine Bücher gelesen worden, so hätte eine dermaßen radikale Fehlentwicklung nicht stattfinden können, wäre ein Rest weiblichen Mitfühlens für die eigenen Männer gerettet worden. Doch die Unterdrückung aller Kritiker wie mich hat eine zynische Gemeinheit nach der anderen ermöglicht. Ein Ende der Kaskade seelischer Grausamkeiten ist nicht abzusehen.

Ja, es dürfen diese fremden, uns abzockenden Eindringlinge, die uns zum Dank noch die Frauen wegnehmen, sogar etwas, das Feminismus von Anfang an erbittert und wütend europäischen Männern verboten hatte: Frauen den verlorenen Respekt gegenüber Männern und die verlorene Beachtung männlicher Interessen beizubringen. Hätte ein ‚Weißer’ das getan, wäre er von sämtlichen Medien als Bösewicht fürchterlich verrissen worden. Doch unsere Verdränger dürfen das.

Solch virulenter Haß auf ‚weiße heterosexuelle Männer’ verleumdet jede Kritik als ‚rassistisch’, so wie jede Kritik am männerverachtenden und zerstörenden Feminismus als ‚frauenfeindlich’ diffamiert wurde.

Jeder Tag ist eine Qual. Das Leben ist für Männer zur Hölle gemacht worden.

 

Die Selbstzerstörung von Zivilisationen

Die Selbstzerstörung von Zivilisationen

Jede Zivilisation zerfällt von innen heraus aufgrund von dem Menschen angeborenen, ihm aber meist nicht bewußten Kräften, die ihn irreleiten. Alle bisher bekannten Zivilisationen haben sich aus diesem Grunde entweder selbst zerstört, oder sind von neuen, vitaleren Zivilisationen erobert und verdrängt worden, bei denen dieser Zerstörungsprozeß noch nicht so weit fortgeschritten war.

Die Idee ist alt. Bereits der mittelalterliche arabische Historiker Ibn Chaldūn schrieb1, Gesellschaften würden verweichlichen, ihre Bindungen (Asabiyya / عصبيّة /) zerfallen, worauf vitalere, männlichere Stämme aus der Wüste kämen, die noch unverdorben seien, die Dekadenten erobern und verdrängen, worauf sich das gleiche Spiel mit ihnen wiederhole in einem endlosen Kreislauf der Geschichte. Für römische Beobachter spielte Germanien diese Rolle der „edlen, noch unverdorbenen Barbaren”, die das weströmische Reich dann auch eroberten und übernahmen, woran der alte Name Deutschlands „Heiliges römisches Reich deutscher Nation” noch erinnert.

Erinnert sei auch an Spenglers „Der Untergang des Abendlandes”, das Kulturen als einen zyklischen Prozeß beschreibt, sowie den Ethnologen Unwin, der innere Zerstörungskräfte aller Zivilisationen bemerkte, die Frauen zunehmende Bevorzugung einräumen bis zum Untergang durch Zerfall oder Eroberung, jedoch alles nur auf Sexualität zu schieben versuchte, wogegen ich in meiner Sachbuchreihe argumentierte: Auch sexuell sehr aufgeschlossene Gesellschaften wie die des alten Japans oder Thailands waren stark und dauerhaft, solange gesellschaftliche Formen und Bindungen intakt blieben. Folglich sind jene kulturellen Formen entscheidend, nicht Sexualität allein.

In diesem Bereich gibt es eine Vielzahl Stimmen, die nur einzelne Gesichtspunkte sehen, nicht aber den Gesamtzusammenhang, oder bei einer charismatischen Darlegung ohne ausreichende Beweise verbleiben. Dazu zählt Black Pigeon Speaks, der den drohenden Untergang und einzelne evolutionäre Mechanismen zwar bemerkt, doch an nur einem Grund festmachen will, ohne ihn hinreichend begründen zu können.

Die Problematik finden wir bereits in der klassischen griechischen Antike. Der letzte der drei großen Tragödiendichter, Euripides, beschreibt bereits den Zerfall der Einbindung von Individuen in die klassische Kultur, Gemeinschaft und Polis: Alte Gewißheiten schwinden, Menschen stehen isoliert als Individuen da, die alte Gemeinschaft und Sicherheit zerfällt. Psychologie des Einzelnen verdrängt übermenschliche Zusammenhänge. Wir geraten in den Bannkreis des Individualismus.

Der vereinzelte Mensch steht als Individuum jedoch übermächtigen Kräften gegenüber. Er setzt sich zum Absoluten und verkennt die Bedingtheit seiner Sicht: Nicht ‚normal’ ist es, was er denkt, sondern Ergebnis von Einflüssen jenseits seiner selbst. Menschliche Bezüge, in der Kindheit erlernt, prägen sein Ich, das sich dessen kaum bewußt ist. So wie das Ich eingebettet ist in den Einzelnen übergreifende soziale Strukturen, deren wir uns kaum bewußt sind, so ist das Ich im Modell der Psychologie nur eine winzige Insel im Meer der Psyche: Nur fünf bis zehn Prozent des Hirns arbeiteten in einem Bereich, der uns bewußt sei, heißt es. 90 bis 95 Prozent gehörten dem Unbewußten sein. Das Bewußtsein ist nur eine dünne Oberfläche, wie die Hülle einer Seifenblase, die Informationen aus der Umwelt aufnimmt, um darauf mit den Ergebnissen der mächtigen, großteils unbewußten Signalverarbeitung zu reagieren. Psychologen beschrieben die Kränkung des Ichs, nicht wirklich Herr im Hause der eigenen Seele zu sein, wo das Überich und das mächtige Unbewußte am Werke seien.

Ethnologie beschreibt kulturelle Strukturen, die wir weitgehend verloren und im feministischen Zeitalter absichtlich zerstört haben; sie sind jedoch eine menschliche Universalie, gab es in allen Kulturen und Epochen; geschlechtliche Ergänzung war treibende und prägende Kraft der Menschwerdung, der Evolution der Hominiden.

Unsere Zivilisation hat sich auch in Individualismus verrannt und darüber vergessen, daß zwischenmenschliche Strukturen wie Sprache und Bezüge der Geschlechter, aus denen Arbeitsteilung hervorging, Grundlage des Menschseins sind.

Welche Kräfte in uns bewirken nun den Zusammenbruch von Zivilisationen?

Ursprünglich wuchsen aufgrund der angeborenen Anlage von Menschen Sprachen und geschlechtliche Ergänzung überall, wo Menschen leben. Denn sowohl Sprache wie Kultur der Ergänzung sind angeborene Fähigkeiten und Bedürfnisse. Menschen sind behindert, wenn sie über keine Sprache verfügen, erfinden sich neue, notfalls Zeichensprachen. Gleiches gilt für Kultur, die wir als Ergänzung der Geschlechter verstehen.

Sobald der Mensch Muße hat, über sich selbst nachzudenken, treten Spannungen auf: Individuen wollen sich in eine ihnen bequeme Richtung entwickeln, ohne Rücksicht auf Bezüge und Zusammenhänge zu nehmen, denen sie ihre Existenz verdanken. Übertragen auf die Psychologie: Das kleine Ich dünkt sich Herr im Haus, beginnt das ungleich größere Unbewußte zu ignorieren. Daher bedarf es einer geistigen Rechtfertigung eigentlich natürlicher Strukturen, die genauso natürlich gewachsen und notwendig sind wie sprachliche Strukturen.

Denn wenn wir anfangen würden, die Sprache zu ‚gendern’, den freien Fluß von Lauten zu fordern, die sich nicht mehr in Phoneme und damit Sinnträger unterscheiden dürfen, gäbe es keinerlei Verständigung mehr. Erst dadurch, daß eine Sprachgemeinschaft gemeinsame Erkennungsmuster hat, ist eine soziale Verständigung möglich. Die Tatsache, daß die genaue Grenze zwischen diesen Lauten in jeder Sprache anders gezogen wird, bedeutet nicht, sie sei nur ‚künstliches Menschenwerk’, das als vermeintliche ‚Unterdrückung’ folgenlos abgeschafft werden könne. Gleiches gilt für geschlechtliche Ergänzung, die einen Tausch ermöglicht, aus dem Gegenseitigkeit, Füreinander und sozialer Zusammenhang erst entsteht.

Daher gab es seit jeher das Bedürfnis, die menschlich universelle, aber überall etwas anders ausgeprägte, natürlich gewachsene Kultur zu rechtfertigen. Ursprünglich diente dazu, was wir heute Religion nennen. Der Ethnologe Unwin unterscheidet dabei mehrere Phasen. Stark vereinfacht gibt es zunächst Geister und Dämonen, die unsere Vorstellung von der Welt prägen. Später übernehmen Götter. Unwin nannte diese Phase „deistisch” von „deus”, dem lateinischen Wort für Gott. Verwandt sind „devi”, Hindi für Göttin, und die Film„diva”.

Die letzte Stufe ist die der Zivilisation, die solche religiöse Begründung durch letztlich politische und staatliche Organisation ersetzt. Dies bietet Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, daß nun nicht länger ein irrationaler Glaube das Leben regelt. Schöpferische Kräfte werden freigesetzt. Der Nachteil ist, daß der menschliche Verstand vorhersehbar scheitert. Die Hybris des winzigen Ichs, das klüger zu sein wähnt als das viel größere Unbewußte, oder die Hybris des Individuums, das nicht um seine eigene kulturelle Bedingtheit weiß, sich für absolut setzt und den Ast absägt, auf dem es sitzt – nämlich die Kultur geschlechtlicher Ergänzung zerstört, die allein gesunde Individuen hervorbringen kann –, sorgen für Absturz und böses Ende.

Die sich für vernünftig haltenden Philosophen, die angetreten sind, die Welt ‚vernünftig’ umzugestalten, handeln intuitiv unvernünftig, weil ihnen unbewußte, angeborene Frauenbevorzugung und ebenso aus dem Bewußtsein verdrängte, aber sehr wirksame negative Fehlwahrnehmung der meisten Männer sie verleitet, falsche Schlüsse zu ziehen, Frauen für ‚benachteiligt’ zu halten, sie daher noch stärker und kategorisch zu bevorzugen. Außerdem sind ihnen das Tauschsystem geschlechtlicher Ergänzung, biologische weibliche Dominanz und die Notwendigkeit eines männlichen Gegengewichts nicht bewußt.

Wie kurz erwähnt sind Anzeichen schon im antiken Griechenland zu entdecken. Die Ordnung der Polis zerfällt. Die Gesellschaft gerät aus dem Gleichgewicht, wird verunsichert. Individuen fallen aus Zusammenhängen und Sicherheiten. Allmählich beginnt das Psychologisieren. Es ist zwar noch nicht so weit fortgeschritten wie heute, doch ist typisch, daß Geschichten nicht länger Zusammenhänge zwischen Akteuren in ihrem kulturellen Gefüge, sondern das Innenleben Einzelner zu beschreiben beginnen.

Der christlichen Geschichtsschreibung galt das antike Rom als Lotterhaufen, Sündenbabel, gescheiterte Zivilisation, worin sich das spiegelt, was islamistische Eroberer heute im feministischen Europa sehen. Das ist ein Indiz dafür, daß solche Zerfallsprozesse oft auch eine sexuelle Komponente haben. Damals stabilisierte ein neuer, strenger Glaube, das Christentum, die zerfallende Kultur Roms. Aus Sicht der Römer und Heiden (Celsus) war es umgekehrt: Die neue Religion gefährdete für sie zunächst den Bestand des Staates, weil der neue, damals revolutionäre Glauben die alte, bereits labile Ordnung in Frage stellte. Traditionelle Opfergaben und bürgerliche Pflichten, auf denen sich die traditionelle Gemeinschaft gründete, verweigerte das Christentum, das seine religiösen Regeln dagegen setzte. Die Weigerung und daraus resultierende Angst um Zerfall des Staates waren übrigens Grund der Christenverfolgungen. Später jedoch, als das Christentum von einer ‚revolutionären Gruppe’ zur Staatsreligion wurde, stabilisierte es eine zerfallende Gesellschaft.

Dies war ein Rückschritt von der antiken Zivilisation, der römischen und hellenischen, die spätestens mit dem Übergang von Sophokles zu Euripides auf den Ruinen einstiger religiöser Kultur entstanden war, zurück zu einem theistischen Modell: das Mittelalter war wieder von Gottesfurcht geprägt, also eine religiöse Kultur, aber keine Zivilisation in unserem Sinne. Entsprechend jämmerlich war der Stand der Wissenschaft nach antiker Blüte: Antike Schriftrollen wurden mit einer zunehmenden Zahl von Schreib- und Verständnisfehlern immer wieder abgeschrieben. Neue Schriften gleicher Qualität entstanden dagegen nicht.

Erst die Renaissance markiert wieder den Übergang von theistischer Kultur zu einer Zivilisation. Der Erfindergeist wurde erneut entfesselt, wie zuvor in der griechischen Zivilisation, und bescherte eine Flut von Erfindungen. Deutschland wurde sprichwörtlich für seinen Erfindungsreichtum.

Solche Übergänge bringen zwar Segnungen, sind aber höchst gefährlich. Was sind die Kräfte, die Zivilisationen in den Untergang treiben?

* Menschen sind sich nicht der Bedingtheit ihrer selbst bewußt; ihre Identität, Ich, das Individuum ist nicht Maß aller Dinge, sondern Teil eines zwischenmenschlichen Ganzen, ohne das es verkommt. Insbesondere ist dies ein Tauschsystem, das aus Ergänzung der Geschlechter entsteht.

Feministen und Religionskritiker aller Zeiten haben natürlich entwickelte Kultur immer wieder als vermeintlichen ‚Aberglauben’ kritisiert. Sogar das Christentum handelte ähnlich, als vorchristlicher Glaube so bezeichnet wurde. Meist aber waren es philosophische Aufklärer, später feministische Ideologen, die natürliches Verhalten und natürliche Formen als ‚Aberglauben’ verspotteten, sobald diese ihre religiöse Begründung verloren hatten.

Der Vorteil von Religion ist folgender: Die natürlich gewachsene Kultur wird als gottgegeben oder heilig aufgefaßt und angenommen. Damit ist sie vor der Einseitigkeit und Destruktivität menschlichen Denkens geschützt. Denn die Kehrseite menschlichen Erfindungsreichtums ist Destruktivität. Intelligenz schafft nicht nur neues, sondern zersetzt auch bestehendes. Schlimm wird es dann, wenn das zersetzte Alte sehr viel ausgewogener war, weil natürlich gereift, als das unausgegorene Neue, das Züge einer Ideologie tragen mag.

Daher ist Fortschritt zweischneidig. Es läßt sich immer ‚beweisen’, daß eine religiöse Begründung aus logischer Sicht nicht stichhaltig ist. Doch daraus folgt nicht, daß die natürliche Kultur schlecht sei – nur ihre religiöse Begründung wurde widerlegt. Ähnlich wiesen Feministen immer wieder nach, es müsse nicht so sein, wie Menschen es gewohnt waren, Frauen könnten auch ganz anders. Daraus folgt jedoch keineswegs, daß etwas gut sei, nur weil es möglich ist. Es kann ein schweres Verhängnis sein. Der Kampf von Feministinnen gegen vermeintlichen ‚Aberglauben’ – noch bei Simone de Beauvoir – hat schweren Schaden angerichtet. Denn sie wußten nicht, wozu die Dinge wirklich gut waren. Niemand wußte das. Es brauchte auch niemand zu wissen, denn die Dinge waren natürlich gewachsen wie eine Sprache, niemals von Menschen bewußt geplant worden. Kein verschwörungstheoretisch erfundenes ‚Patriarchat’ steckte dahinter, sondern menschliche Natur und die gesammelte Erfahrung vieler Generationen.

Der Übergang von einer Religion zur Zivilisation ist daher immer auch ein Zerfalls- und Zerstörungsprozeß. Nun wäre das nicht so schlimm, wenn der menschliche Verstand objektiv wäre. Doch das ist er nicht.

* Aus der Evolution ergibt sich eine weibliche Dominanz durch gleich mehrere biologische Dominanzfelder: sexuelle Selektion. Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Schutzmechanismen für Kinder und Frauen

Mutterschaft ist sicher, Vaterschaft nicht. Jede fruchtbare Frau kann sich fortpflanzen; von Männern nur ein kleiner Teil. Das männliche Geschlecht dient als Filter: die meisten Männer und ihre Gene werden ausgefiltert, wenn Kultur nicht gegenregelt. Das ist eine krasse Ungerechtigkeit, die Frauen bevorzugt.

Da Kinder die Zukunft sind, ist es für die Evolution und das Leben entscheidend, Kinder zu schützen – und damit Mütter und fruchtbare Frauen, die Kinder gebären und säugen können. Daher ist Frauenbevorzugung bereits in unserer Wahrnehmung angeboren und korrumpiert unseren sich für rational haltenden Verstand.

Weil Männer sich natürlich fortpflanzen wollen und daher meist nach Sex mit fruchtbaren Frauen streben, was der biologischen Funktion des männlichen Geschlechts als Filter widerspräche, wenn es allen gelänge, gibt es massive Benachteiligungen von Männern, insbesondere als erfolglos oder rangnieder eingestufter Männer. Unser Mitgefühl, Liebe, Anteilnahme wird blockiert und verweigert. Verlierer werden gehässig behandelt, ihnen Empathie und Anstand verweigert. Das bedeutet, daß Misandrie uns teilweise bereits angeboren ist.

In jeder Gesellschaft müssen Männer aus mehreren Gründen stärker sein als Frauen: Einmal, weil sie nur dann sie Wahlkriterien von Frauen erfüllen, um von ihnen begehrt und zugelassen zu werden. Ansonsten werden z.B. die vom Feminismus unterjochten Männer ganz einfach ausgetauscht gegen attraktivere, weil aggressivere Eroberer.

Zum anderen kippt sonst das Gleichgewicht der Geschlechter. Die Evolution geht von starken Männern aus. Denn wer nicht stark ist, darf sich nicht fortpflanzen und verschwindet aus dem Genpool für immer. Evolutionäre Kräfte sorgen mit angeborener Frauenbevorzugung dafür, daß es Frauen gut geht, wenn Männer stark sind. Doch daraus entsteht eine Tücke: Unsere angeborene Neigung, Frauen als schützenswert und beklagenswert zu empfinden, bewirkt zu jeder Zeit die Tendenz, ihre Bevorzugung immer weiter zu erhöhen, Männer dadurch zu schwächen. Je schwächer aber die Männer werden, desto mehr sinkt ihr Ansehen, so daß die evolutionäre Falle zuschlägt, die rangniederen Männern Verachtung beschert, Mitgefühl verweigert, sie zunehmend ausschließt.

Ein Teufelskreis entsteht auf diese Weise. Unsere angeboren schiefe Wahrnehmung führt immer zur Zunahme weiblicher Bevorzugung und Schwächung von Männern. Selbst wenn der Prozeß langsam stattfindet, ist er nicht aufhaltbar oder umkehrbar. Denn eine Umkehrung würde auf höchste Empörung stoßen, so wie heute die ANTIFA-Schlägertruppen auf alles eindreschen, was von ihrem Weltbild abweicht.

Ist die Stärke der Männer unter einen kritischen Wert gesunken, stürzt jede Gesellschaft in freiem Fall ab. Die Männerverachtung nimmt umso mehr zu, je schwächer Männer bereits gemacht wurden. Zugleich nimmt die Möglichkeit von Frauen zu, zu jammern und sich Vorteile zu verschaffen. Daraus entsteht Feminismus. Feminismus war Folge bereits zu starker weiblicher Dominanz, nicht etwa Folge tatsächlicher Benachteiligung. Wo Männer stark sind, wissen Frauen diese Männer ebenso zu schätzen wie die Vorteile, die sie als Frauen daraus ziehen.

Je stärker der Feminismus, desto mehr überwiegt weibliche Dominanz die notwendige männliche Gegenkraft, die es gar nicht mehr geben darf. Die Bevorzugung von Frauen wächst ins astronomische; Männer werden von Nachteilen und Geringschätzung erdrückt. Kulturelle Strukturen, die noch Ausgleich schaffen könnten, werden zerstört. Die Zivilisation bricht zusammen oder wird von einer anderen erobert und ersetzt.

Dies ist ein schleichender Zerstörungsprozeß. Zunächst überwiegen die Vorteile entfesselten Erfindungsreichtums. Viele Männer arbeiten fleißig, erfinden, bauen auf, weil sie damit sozial aufsteigen und die sexuelle Selektion bestehen können, sich ein erfülltes Familien- und Liebesleben erhoffen.

Dazu ist es nötig, Sexualität besser zu regeln als chaotische ‚freie’ Wahl, die einseitig weibliche Wahl an Männern ist – also ungerecht. Instinktiv wünschen Frauen seit Urzeiten gute Gene für ihre Kinder, damit sie in erfolgreichen Kindern fortleben. Das ist die weibliche Fortpflanzungsstrategie. Denn wenn sie mit schwachen Männern schwache Kinder zeugen, würden ihre eigenen Gene vielleicht mit ihren Kindern untergehen. Aus Sicht des Lebens wäre ihr Leben dann genauso vergeblich gewesen wie das der vielen Männer, die sich nicht fortpflanzen durften. Daher haben Frauen eine unbewußte, aber wirksame Schwäche für aggressive Männer. Sogar Mörder in Todeszellen werden von weiblicher Fanpost überschüttet. Gangstertypen, Asoziale – was aggressiv und ‚männlich’ wirkt, wird fleißigen, klugen, anständigen und achtsamen, aber eben ‚kopflastigen’ und daher ‚langweiligen’ Dichtern und Denkern vorgezogen.

Darum kann eine Zivilisation nur auf dem Boden einer Kultur entstehen, die klugen, fleißigen Denkern Frauen und Fortpflanzung sichert. Sie müssen die Zuneigung der Mädchen und jungen Frauen erhalten, und auch Treue, damit sich ihre Frauen nicht von Angebern und Blendern schwängern lassen, während sie wochenlang über Büchern hocken, grübeln und forschen.

Das Wirken weiblicher Bevorzugung läßt sich in allen Kulturen und Epochen studieren. Hinzu tritt noch eine strategische Misandrie. In allen Konflikten wird die in unsrer angeborenen Fehlwahrnehmung latent negativ besetzter Männlichkeit zum Verteufeln in schwarzer Kriegspropaganda benutzt.

Für Christen waren Heiden gefährliche Wilde, die sie totzuschlagen drohten. Tatsächlich waren Heiden der Antike toleranter zu Christen als umgekehrt. Eine Stadt soll an die tausend Tempel gehabt haben, darunter einen für ‚den unbekannten Gott’, denn man fürchtete, einen Gott zu ehren zu vergessen, ihn so zu kränken, die Stadt seiner Rache auszuliefern. Christen, so hieß es, predigten dann an diesem Tempel, nannten ihren Gott ‚den vergessenen Gott’, erhielten die Toleranz, dies zu tun. Doch nachdem sie genug andere bekehrt hatten, war es mit dieser Toleranz vorbei, begann die Verfolgung der Nichtchristen. Ähnlich, und noch brutaler, geht heute Islamisierung vor: Solange sie in der Minderheit sind, fordern sie Toleranz. Sind sie stark genug, beginnt die Verdrängung, danach Verfolgung der Ungläubigen.

Dem ist zu entnehmen, daß bereits die Antike an überzogener, selbstzerstörerischer Toleranz unterging, verbundenen mit einer enthemmten und entgrenzten Sexualität, in der sexuelle Selektion eine Mehrzahl Männer zu Verlierern macht, einem Verfall kultureller Strukturen, die ihre Gültigkeit verloren, und protofeministischen Tendenzen.

Später wurden die Männer von Völkern aller Welt als ‚Despoten’, ‚Tyrannen’ und ‚Barbaren’ hingestellt, die Frauen der ‚Wilden’ als vermeintlich ‚unterdrückte’, ‚beklagenswerte’ und ‚rechtlose’ Geschöpfe, um koloniale Eroberungen und Christianisierung zu rechtfertigen. Solche Zuschreibungen sind radikal feministisch, lange bevor es Feminismus gab. Noch heute spiegelt sich schwarze Konfliktpropaganda, die männerfeindliche und feministische Stereotype benutzt, in der Agitation von Migrationsgegnern gegen islamistische Übernahme des Abendlandes: Oft ist die Beschreibung islamischer Männer kaum unterscheidbar von radikalfeministischer Propaganda, die seit vielen Jahrzehnten gegen abendländische Männer betrieben wurde. Vielleicht ist das unvermeidbar, eine menschliche Schwäche, doch sollten wir uns bewußt machen, wie faul und verkehrt das ist.

Auch bei sozialen Revolutionen ging es ähnlich zu: Ständig verdrängte die wachsende staatliche Organisation natürlich gewachsene Kultur durch Gesetze, staatliche Gewalt, wobei die Männer der vorherigen Epoche, die noch ein wenig natürlicher und weniger vom Staat kontrolliert war, als ‚rückschrittliche Despoten’ diffamiert wurden. Nur Männer, die sich der neuen Ordnung unterwarfen, galten als ‚zivilisiert’. So nahm staatliche Gewalt ständig zu, bis wir nun an einen Punkt geraten sind, wo auch die klassische Gewaltenteilung nicht mehr vor Despotie schützt. Der moderne Staat ist selbst despotisch geworden, will jede Lebensäußerung kontrollieren, von Kindheit an indoktrinieren, betreutes Denken mit Gehirnwäsche lenken. Unter diesen Umständen nützt auch formale parlamentarische Demokratie nicht mehr, zumal es nicht einmal mehr eine Wahl gibt, weil alle ‚wählbaren’ Parteien derselben irrwitzigen Ideologie verfallen sind. Doch sogar wenn es echte Alternativen noch gäbe, verhindern Gehirnwäsche und Indoktrination, daß eine Demokratie noch funktionieren könnte.

Sobald in der Renaissance eine religiös gerechtfertigte „theistische” Kultur ersetzt wurde durch eine auf ‚Vernunft’ gründende Zivilisation, verankerten sich schwere Fehler, die auf angeborene Fehlwahrnehmung zurückgehen. In Sachbüchern habe ich, teils anhand von Kucklick, extreme Misandrie zitiert, die zum tragenden Baustein westlicher Zivilisation wurde. Paradoxerweise bewirkt gerade die starke angeborene Frauenbevorzugung unserer Wahrnehmung, daß wir Frauen in genauer Umkehr der Tatsachen als vermeintlich ‚benachteiligt’ wahrnehmen. Insofern bewahrheitete sich die Fabel vom Bauern, der schlauer als Gott sein und das Wetter machen wollte, aber den Wind vergaß, so daß die unbefruchteten Ähren leer und nutzlos in den Himmel ragten, statt sich unter dem Gewicht der Körner zu beugen: die Welt wurde von Weltverbesserern schon damals unvernünftiger und schlechter statt besser eingerichtet.

Von Epoche zu Epoche, Revolution zu Revolution radikalisierte sich diese Misandrie und Frauenbevorzugung. Ab 1750 wurde beides noch massiver, was in der französischen Revolution endete, die wiederum einen neuen Schub auslöste. Zeitgleich mit der massiven Verstärkung der Misandrie im zeitgenössischen Denken endete 1750 die Epoche des Barock, wurde ersetzt durch ein Rokoko der ‚Empfindsamkeit’, woraus Sturm und Drang, Klassik und Romantik wurden. Seit der ‚Empfindsamkeit’ erleben wir Wellen von Jugendkultur, wo die bröckelnden Bezüge zwischen Mann und Frau, Jungen und Mädchen durch Zugehörigkeit zu einer Subkultur ersetzt werden. Das zieht sich über Jugendstil und Wandervögel, Beatniks, Hippies, Punks bis zur vielfältigen heutigen Szene. Jedesmal, wenn kulturelle Bezüge bröckeln, die Ergänzung der Geschlechter schwindet, muß versucht werden, auf anderem Wege den fehlenden Bezug herzustellen. So dies nicht durch Tausch (und Differenz, Ergänzung) geschieht, springt die neue Gleichheit ein. Darauf fußen auch moderne Ideologien, wo die Gemeinschaft nicht durch natürliche Ergänzung, sondern gleiche Ideologie, gleiche Klasse, gleiche Subkultur oder ähnlichem hergestellt wird. Von der „Volksgemeinschaft” bis zum „linken Kollektiv” handelte es sich um Ersatzgebilde für fehlende natürliche Kultur.

Die westliche Zivilisation trug also bereits die Spuren ihrer Selbstzerstörung in sich, als ihr Aufstieg begann. So erfolgreich der entfesselte Forscher- und Erfindungsgeist war, der Europa zu einem weltweit bewunderten Vorbild machte, so lähmend war die kulturelle Selbstzerstörung, der Verlust des natürlich gewachsenen Tauschsystems und Füreinanders der Geschlechter. Das Gleichgewicht wurde zunehmend labiler. Dennoch war Europa im 19. Jahrhundert aufgrund seiner Technologie und Wissenschaft auf dem Höhepunkt seines Glanzes und Einflusses angelangt.

Zu diesem Zeitpunkt kippte das Gleichgewicht ganz um. Bereits seit Jahrhunderten aufgrund angeborener Fehlwahrnehmung in Philosophie und Gesellschaft verankerte Misandrie, Frauenbevorzugung und Fehlwahrnehmung bevorzugter Frauen als ‚benachteiligt’ ließ feministische Wellen entstehen, die von Anfang an genau falsch herum deuteten und in die falsche Richtung gingen, weibliche Dominanz weiter steigerten, ausgleichende Kultur gezielt beseitigten.

Wenige Generationen und feministische Wellen später ist Europa hilflos, läßt feindliche islamistische Übernahme nicht nur zu, sondern Millionen über geöffnete Grenzen freiwillig hereinströmen, macht jeden wütend mundtot, der den Wahnsinn der Selbstzerstörung zu kritisieren wagt. Wie jede andere Zivilisation wird die abendländische untergehen und beispielhaft vormachen, woran das liegt.

Noch niemals ist eine Zivilisation technisch so überlegen gewesen wie die europäische, und noch niemals hat eine Zivilisation es geschafft, ihre Überlegenheit so rasch zu verspielen, sich so rasch so radikal in angeborene Frauenbevorzugung zu verrennen und sich geradezu absichtlich selbst zu zerstören, der feindlichen Übernahme zu öffnen, Bürger moralisch zu zwingen, bei ihrer eigenen Verdrängung zu helfen und sie zu bezahlen.

Obwohl es ein langlaufender und ewiger Prozeß ist, gibt es einen Umkehrpunkt, bei dem der Zusammenbruch begann, die unterschwelligen zerstörerischen Kräfte außer Kontrolle gerieten: Die erste feministische Welle. In vielerlei Hinsicht wurden damals Ausgleichsmechanismen zerstört.

Männer bevorteilen Frauen angeboren, ohne Propaganda jedoch milde, wie es evolutionär vorgesehen ist. Frauen dagegen haben eine Tendenz, sich stärker zu bevorzugen. Die Evolution sieht männliche, nicht weibliche Macht vor. Daher haben Männer die Eigenschaften entwickelt, im Sinne der Evolution verantwortlich mit Macht umzugehen: dazu dient bevorzugende Wahrnehmung von Frauen. Frauen haben jedoch keinen angeborenen Mechanismus, der sie ausgleichend Männer bevorzugen ließe, wenn sie mächtig werden – ganz im Gegenteil. Das trägt zum Zusammebruch des Gleichgewichts bei.

Aussehen und hohe Stimmen von Kindern und Frauen dämpfen männlichen Zorn (wenn nicht, wird dies als krankhaft empfunden); umgekehrt regen männliche Stimmen wütende Frauen eher weiter auf.

Frauen sind biologisch dominant. Männer brauchen ein Gegengewicht, damit es ein Gleichgewicht geben kann. Feminismus zerstört jedes Gegengewicht, weil das der feministischen Definition von ‚Gleichheit’ widerspräche. Denn Feminismus geht irrtümlich von struktureller Dominanz des Männlichen aus, obwohl nachweisbar das Weibliche strukturell dominiert.

Männer und Frauen haben beim Menschen natürlicher Weise getrennte Geschlechtergruppen, woraus Ergänzung, Tausch und Füreinander entstehen. Das ist eine menschliche Universalie und wichtige Kraft menschlicher Evolution gewesen. Obwohl beide Geschlechter teilweise verschiedene Bedürfnisse und Eigenschaften haben, passen sie ziemlich gut zusammen, weil sie sich evolutionär passend entwickelt haben. Das setzt Kultur, Arbeitsteilung und Tausch voraus. In dem Augenblick, wo diese entfallen, weil Frauen gleiche Aufgaben wie Männer übernehmen sollen, beginnen die verschiedenen Eigenschaften und Fortpflanzungsstrategien störend zu werden.

Als Frauen in vormals männliche Gruppen eindrangen, störten sie sich an männlichem Verhalten und begannen, dieses zu unterdrücken. Außerdem wurde ihnen freie Rede unter Männern, die niemanden störte, solange diese unter sich waren, nun plötzlich ungenehm, zum Skandal und als ‚politisch inkorrekt’ verfemt. Das Prinzip freier Rede begann zusammenzubrechen. Dabei sind Reden von Frauen über Männer untereinander mindestens genauso heftig. Doch niemand reglementiert Frauen. Einseitige Unterdrückung entstand.

Männlicher Wettbewerb, Forschergeist und Meinungsfreiheit wurden unterdrückt. Bereits die erste feministische Welle hatte, wie Kritiker damals zu recht befürchteten, Hysterie und Irrationalität dauerhaft in der Gesellschaft verankert.

Die zweite Welle radikalisierte weiter mit subjektiver Betroffenheit, militanter Parteilichkeit, ja, sogar der Ablehnung von Logik. Das in harter, jahrhundertelanger Arbeit forschender Männer aufgebaute System objektiver, wertfreier Wissenschaft wurde zerstört, durch ein Ideologiesystem ersetzt, das immer groteskeren parteiischen Unsinn produziert. Aus Schulen skeptischen Denkens machten sie ideologische Kaderschmieden, die viral eine verrückte Sektenideologie in der Welt verbreiten.

Am Ende steht demographischer Selbstmord. Feministen riefen aggressive Eroberer ins Land, die ihren Haß auf den ‚weißen Mann’ teilen. Nicht der sogenannte ‚weiße Mann’, der die Freiheit, Zivilisation, Technik und Wissenschaft mit viel harter Arbeit aufgebaut hatte, darf die vom Feminismus zerstörte Zivilisation wiederaufbauen. Nicht er, der über Jahrhunderte dafür geschuftet und die Wunderwerke der Technik ersonnen hatte, darf die außer Rand und Band geratenen durchgeknallten Feministinnen wieder zügeln. Diese haben sich entschieden, sich lieber von Invasoren vergewaltigen zu lassen, als dem introvertierten Schmachten schwächelnder Weicheier stattzugeben, zu denen sie ihre eigenen Männer gemacht haben.

Wenn es nicht gelingt, Feminismus vollständig zu überwinden und Eindringlinge wieder hinauszuwerfen, werden Islamisten ein neues Mittelalter in Europa errichten, die kaputte und verrückt gewordene alte Zivilisation hinwegfegen, durch kleinkarierte, strenge und aggressiv überwachte Regeln ersetzen, viel unkultivierter und aggressiver, als es andere Kulturen gewesen sind. Denn der Islamismus von heute ist keine traditionelle Kultur, sondern ein aggressives Zerrbild, wie es der Feminismus hervorgebracht hat. Auch wenn der Islam zu Beginn mit Schwert und Gewalt bekehrt hat, so war er historisch gesehen nicht sonderlich schlimm; es ließen sich gute Seiten in der echten Tradition finden. Doch was heute auf uns zukommt, ist eine ideologische, gewalttätige Zerrform, die Ähnlichkeit mit dem Faschismus und dem Feminismus hat.

Die Nachkommen Europas werden die heutige Selbstzerstörung bitter bereuen.

Fußnote

1 «In diesen in den islamischen Wissenschaften einmaligen Betrachtungen und Analysen erklärt er die Legitimität von Staatsmacht und ihre Wurzeln mittels des von ihm umgedeuteten altarabischen Begriffs der Asabiyya / عصبيّة / ʿaṣabiyya. Die Übersetzung dieses Begriffs stellt sich als schwierig dar – die Bedeutungen reichen von „Stammeszugehörigkeitsgefühl“, „Blutsbande“ und „Sippensolidarität“ bis zu „Gruppengefühl“ und Formen von Solidarität, die sich nicht allein auf Blutsverwandtschaft begründen (z. B. Klientelverhältnisse). Die asabiyya ist bei Ibn Chaldun eine wesentliche Voraussetzung für die Gründung und für den Erhalt der weltlichen Macht (mulk) in jeder Epoche der Geschichte. Die weltliche Macht und ihr Erhalt ist die Grundlage jeder geordneten Zivilisation. … In diesem Zusammenhang und mit Hilfe des Konzepts der asabiyya erklärt er sowohl in der islamischen als auch in der nicht-islamischen Geschichte den Aufstieg und Fall von Zivilisationen.» (https://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Chald%C5%ABn)

Sexueller, demographischer und erblicher Krieg gegen Deutschland und Europa

Sexueller, demographischer und erblicher Krieg gegen Deutschland und Europa

Inzwischen werden auch ohne Terroranschläge täglich meist mehrere Morde berichtet.

«Flüchtlingshelferin in NRW erstochen – Mann festgenommen
Veröffentlicht am 14.02.2017
Eine junge Frau wurde in der Nacht zu Sonntag in Ahaus niedergestochen. Die Fahndung nach einem Asylbewerber aus Nigeria verlief laut Staatsanwaltschaft in Münster erfolgreich. Er wurde in Basel verhaftet. … eine 22jährige Frau in der Nacht zu Sonntag mit zahlreichen Stichverletzungen so stark verletzt zu haben, daß sie an den Folgen starb. … eine 22jährige Frau in der Nacht zu Sonntag mit zahlreichen Stichverletzungen so stark verletzt zu haben, daß sie an den Folgen starb. … Hinweise auf eine frühere Straffälligkeit des 27jährigen haben die deutschen Behörden nicht, wie Botzenhardt sagte. Auch habe das Opfer im Vorfeld der Tat keine Strafanzeige gegen den dringend Tatverdächtigen erstattet.»1 (Welt)

Diese Gefährder unseres Lebens werden uns nach Aussage der folgenden Quelle meist lebenslang auf der Tasche liegen und noch die Renten unserer Kinder schmälern:

«Wenige Monate vor den Bundestagswahlen erreichen die Bundesregierung Nachrichten, welche man um jeden Preis bis nach den Wahlen geheim halten will. Denn sie belegen, daß Merkel und Gabriel die Bevölkerung bislang beim Thema Asyl belogen haben. …
Sie forderte afrikanische Chemielaboranten dazu auf, die Koffer zu packen und nach Deutschland zu kommen, weil die Deutschen auf sie warteten. … Und auch die Medien verbreiteten dieses Bild. …
Mehr als 90 Prozent der zu uns strömenden Syrer haben alles, aber garantiert nicht die von der Bundesregierung behauptete ‚hohe Qualifikation’. … So sind zwei Drittel der Syrer mit Schulabschluß aus deutscher Sicht selbst in ihrer Muttersprache funktionale Analphabeten. Sie werden ihr ganzes Leben bei uns als Harz-IV-Empfänger leben, weil man Potentiale, die es nicht gibt, auch nicht fördern oder nutzen kann. Im Mekka Deutschland begrüßen wir also Analphabeten mit einer Willkommenskultur. Aus Sicht von Angela Merkel und Sigmar Gabriel ist das auch ‚normal’ – schließlich stehen sie voll hinter der Asylindustrie.»0

Illegale Importe mit geringer Kontrolle von Affekten und Sexualität, dazu passend schlechten Ergebnissen bei IQ-Tests – und dies laut Studien unabhängig vom Bildungsgrad – behelligen einst friedliche Länder Europas.

«Kreuz-net.info, Mittwoch, 24. Juni 2015
US-Plan für Europa: „Eine hellbraune Mischrasse mit einem IQ von 90”
Europas organisierte Vertrottelung durch eine gezielte Einwanderungspolitik aus Niedrigintelligenzländern …
Was US-Strategen ‚für’ Europa wollen

Professor Michael Vogt zitiert Thomas Barnett, einen Militärstrategen und Vordenker der Globalisierung zur Durchsetzung der US-Interessen: Das Endziel, das er beschreibt, ist „die Gleichschaltung aller Länder der Erde” durch eine Vermischung der Rassen – mit dem Ziel einer „hellbraunen Rasse” in Europa.

Dazu soll Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der Dritten Welt aufnehmen.
„zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten”

Das Ergebnis wäre eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, „zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten”.Die europäischen Länder würden niemals mehr als Konkurrenten für eine Weltmachtstellung auftreten, eine mehrtausendjährige Kultur würde vernichtet werden.

Anmerkung: Derzeit liegt der durchschnittliche Mittelstands-IQ in Europa bei rund 115.»2 (Michael Mannheimer)

Im Einzugsbereich liegt der durchschnittliche IQ laut im Abstand von Jahrzehnten wiederholten Studien unabhängig vom Bildungsgrad bei 64 bis 80. Bei Durchmischung ist das arithmetische Mittel zu erwarten. Auch geringe Kontrolle von Affekten und Sexualität könnte eine teils bleibende Hinterlassenschaft sein, die über Kinder zu unserer Zukunft wird.

Gesetze gelten oft nur für die Auslaufbevölkerung, die arbeitet, mit ihren Steuern und Abgaben alles bezahlt, so wie Männer seit 1968 ihre Verdrängung durch Feminismus bezahlen; illegale und unerwünschte Zuwanderer werden mit schädlicher und Wiederholung anstachelnder Milde bedacht:

«Bewährung für sexuellen Missbrauch
05.04.17
Hude/Oldenburg – Im Prozess gegen den afghanischen Flüchtling aus Hude, der sich vor dem Oldenburger Amtsgericht wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes verantworten mußte, ist der Angeklagte am Mittwoch im Sinne der Anklage schuldig gesprochen»3 (Kreiszeitung)

Täglichen Nachrichten zufolge ist unser einst sicheres Land zum Land lockerer Messer geworden.

«Aachen: „Mann” droht im Bus andere Leute mit Säbel abzustechen – Richterin sieht darin keine Gefahr
Von PS – 6. April 2017»4

Auch in anderer Hinsicht gelten Gesetze nur für Deutsche. Was bei uns hart bestraft würde, geht straffrei aus, wenn es privilegierte Nichtdeutsche sind, die schlimmes begehen.

«Können sie sich noch an die Moslem-Demo in Nordrhein-Westfalen erinnern, als ein mehrhundertköpfiger moslemischer Mob „Juden-ins-Gas” rief? Wissen Sie noch, daß der unsägliche Innenminister Jäger die Ermittlungen gegen alle Rufer einstellte?

Dann wissen Sie, daß Moslems hier alles dürfen. Dann wissen Sie auch, daß Deutsche immer weniger dürfen. Dann ist Ihnen bewußt, daß wir längst in einem juristischen Zweiklassensystem leben: Gesetze gelten für Deutsche. Moslems leben außerhalb der Gesetze. Supra-gesetzlich sozusagen.

Dann wissen Sie auch, daß wir keine Demokratie mehr haben. Denn in dieser gilt, daß jedermann vor dem Gesetz gleich ist.»5 (Michael Mannheimer)

Vergewaltigungen, Belästigungen, aber auch Schwängerungen durch einvernehmlichen Sex und in Beziehungen gehören als bekannte Erscheinung zur urzeitlichen Kriegsführung. Sieger drücken ihren genetischen Stempel den Besiegten auf, hinterlassen eigene Kinder in den Familien der Unterworfenen und überlassen ihnen die Aufzucht. So verwandeln sie die Besiegten in Spiegel ihrer selbst; sie haben das Ziel des Lebens, ihre Fortpflanzung, sogar im Feindesland erreicht und löschen gleichzeitig die männlichen Linien der Besiegten nicht nur durch Töten von Männern, sondern auch in künftigen Generationen durch deren Verdrängung mit Kindern der Sieger aus.

«„Die von einem Afrikaner begangene Vergewaltigung in Bonn, bei der das Opfer vor den Augen ihres Freundes vergewaltigt wurde, wird wieder einmal falsch verstanden werden.

Der Umstand, daß die Frau vor den Augen ihres Partners vergewaltigt wurde, belegt, daß es garantiert nicht (nur) um Sex ging. Es ging mindestens so viel um die völlige Demütigung des Mannes und das Demonstrieren seiner Hilflosigkeit.

Das Vergewaltigen von Frauen vor den Augen ihrer Familie ist eine Kriegswaffe, die so alt wie der Krieg selbst ist. Sie zerstört Familien in enormen Maße und beschädigt so die Kohäsion des elementaren Elements menschlichen Zusammenlebens.

Frauen vor den Augen ihrer Familie und ihres Clans zu vergewaltigen war daher immer auch gegen die Familie und den Clan selbst gerichtet. Der Akt demütigt, beweist die Hilflosigkeit und Schwächlichkeit der eigenen Männer, sowie die Überlegenheit des oder der Täter. Sie zerstört den Zusammenhalt und macht daher Gegenwehr schwieriger, während mögliche Kinder sogar noch als bleibendes Mahnmal der Tat übrig bleiben, die zudem ein gewaltsames Einfügen eigener Gene in die fremde Gesellschaft bedeuten.”»6

Auch andere Quellen sprechen passenderweise von einem Sex-Dschihad gegen Deutschland und Europa. Regierung und Eliten, die dergleichen zulassen, mit Geldanreizen belohnen und anlocken, seit langer Zeit mit Einwanderungspropaganda einladen, sind so schädlich und schändlich gegen ihre eigenen Völker und ihre Zukunft, daß es in Worten kaum angemessen ausdrückbar ist.

«Sex-Dschihad in Deutschland: Wann werden die Lämmer zu Löwen?
Datum: 6. April 2017
Autor: davidbergerweb

(David Berger) Deutschland 2017: Frauen werden vor den Augen ihrer Männer, Mütter vor denen ihrer Kinder vergewaltigt. Die Medien schweigen sich darüber aus, so lange es geht, oder liefern ganz gezielt lückenhafte, teilweise gar auf falsche Spuren führende Informationen.

Unsere Politiker schauen zu und sorgen dafür, daß durch Merkels offene Grenzen noch mehr potentielle Täter, die von ihnen als „wertvoller als Gold” gefeiert werden, in unser Land kommen.»7 (Philosophia Perennis)

Manchen gefällt der inverse Puff BRD, der sie dafür bezahlt, deutsche Männer zu verdrängen und Frauen zu belästigen, so gut, daß sie gar nicht wieder weg wollen aus dem Schlaraffenland für – ausschließlich fremde – Sexualaggressoren (denn einheimische Männer werden vom Feminismus radikal angefeindet und unterdrückt):

«Türke verhöhnt Deutsche: „Ich bleibe hier, bis ich jede eurer Frauen begrapscht habe”
Von PS – 20. April 2017»10

Da trifft es sich doch gut, daß die angelockten und teuer finanzierten, meist illegalen Eindringlinge zur Erhaltung ihrer Vorzüge Altparteien wählen könnten, wenn das ausgetauschte und alles bezahlende Volk störrisch ist, die Regierung und Selbstabschaffung nicht mehr will. (Wer Ironie findet, darf sie behalten.)

«„Wir wollen die Union für Zuwanderer werden
Veröffentlicht am 05.04.2014
Peter Tauber ist beim CDU-Parteitag in Berlin mit 97 Prozent zum neuen Generalsekretär gewählt worden. Er forderte eine Öffnung der Partei für Zuwanderer.»8 (Welt)

Manche Flüchtlinge haben schon beklagt, ihnen sei eine goldene Zukunft versprochen worden, und jammern über mangelnde Freundin, die wir gleich auch noch liefern sollen. Wo soll die denn herkommen? Aufgrund früherer Zuwanderung von Männerüberschuß (und des Feminismus, die manche Frauen Männern, Kinderkriegen oder Familie abspenstig machte) fehlen einheimischen Männern, die arbeiten und den ganzen Spaß bezahlen müssen, bereits massiv junge Frauen, die stark in Unterzahl sind. Es ist eine freche, unzumutbare seelische Grausamkeit, uns bei unseren eigenen Frauen zu verdrängen, indem sie sich mit ihnen anfreunden – denn in ihrer eigenen Heimat haben sie ihre eigenen Mädchen zurückgelassen, sind aus ihrer Verantwortung für sie desertiert.

Die seit Jahrzehnten durch unverantwortliche, feministisch geprägte Regierungen betriebene Anwerbung und Versprechungen, die teils auch von skrupellosen Schleppern stammen, mit denen unsere Flotten als Schiffstaxidienst im Mittelmeer zusammenarbeiten, so den Menschenschmuggel großen Stils erst ermöglichen, verursachen nicht nur unverschämte sexuelle Ausbootung einheimischer Männer, die als Kuckold alles bezahlen im inversen Puff für Glücksritter der ganzen Welt. Sie rufen auch weitere Forderungen hervor:

«Sitzstreik: Flüchtlinge fordern eigenes Haus
05.04.2016
VON DENNIS PFEIFFER-GOLDMANN

Unfaßbar! Eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak hat am Montag mitten in Karben eine Hauptverkehrsstraße blockiert. Mitten im Verkehr legt sich der Fahrer vor die Autos – will sich, seine Frau und seine Kinder überfahren lassen. Im Irak sei ihnen ein eigenes Haus versprochen worden – das fordern sie jetzt ein.»9 (Freie Neue Presse)

Der demographische und sexuelle Dschihad, die Verdrängung einheimischer Männer, der Austausch des unwilligen deutschen Wählervolkes durch den Altparteien statistisch mehr zugeneigte illegale und von der Mehrheit unerwünschte Zuwanderer will in aller Bequemlichkeit betrieben werden. Finanziert denen, die euch bei Frauen und eure Kinder im Lande verdrängen sollen, auch noch Häuser fürs Nichtstun! Der Staat nimmt übrigens niemandem etwas weg, so unsre kluge regierende Elite. Sie haben nur gut gewirtschaftet. Feministen ergänzen, Frauen könnten niemandem „weggeschnappt” werden, denn sie träfen ihre eigene Entscheidung. Dann ist ja alles prima, die logisch unvermeidliche Verdrängung unsrer arbeitenden nützlichen Idioten, welche ihre eigene Abschaffung finanzieren müssen, völlig rechtens. Denn Frauen wählen ja. Alles gut und richtig. Daß dabei Millionen Männer untergehen müssen schert nicht. Sind ja nur Männer. Männer haben keine Rechte im Liebesleben. Männer haben kein Recht auf Mitgefühl.

Berichtigung: Deutsche Männer haben keine Rechte. Deutsche Männer haben kein Recht auf Mitgefühl. Europäische Männer scheren uns einen feuchten Kehrricht. Um die Belange des illegal täglich weiter eindringenden Männerüberschusses, den die Regierung dickköpfig auch nach Jahren des Protestes nicht abstellt, kümmert der Staat sich mit vom steuerzahlenden Kuckold bezahlten Flirtkursen – kostenlos für die Verdränger. Herr, laß Hirn regnen! Wo sollen denn genug junge, fruchtbare Frauen für alle herkommen?! Der Staat fördert seelische Grausamkeit, die an den eigenen Männern und Söhnen verübt wird.

Es wird niemandem etwas weggenommen! Basta! Euer Wahrheitsministerium! (Ironie ein)

Fußnoten

0 http://www.anonymousnews.ru/2017/01/22/schock-fuer-gabriel-und-merkel-illegale-migranten-werden-lebenslange-hartz-iv-empfaenger/

1 https://www.welt.de/vermischtes/article162061763/Fluechtlingshelferin-in-NRW-erstochen-Mann-festgenommen.html

2 https://michael-mannheimer.net/2015/08/03/us-plan-fuer-europa-eine-hellbraune-mischrasse-mit-einem-iq-von-90-durch-masseneinwanderung-aus-niedrigintelligenzlaendern/

3 https://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/hude-ort59233/prozess-oldenburg-elfjaehrige-schwimmbad-hude-angefasst-8104195.html

4 https://politikstube.com/aachen-mann-droht-im-bus-andere-leute-mit-saebel-abzustechen-richterin-sieht-darin-keine-gefahr/

5 https://michael-mannheimer.net/2017/04/06/wie-1933-auch-in-den-niederlanden-unterstuetzen-politiker-araber-die-zur-vergasung-von-juden-aufrufen/

6 http://torstenh.de/vergewaltigungen-als-kriegswaffe-in-deutschland/

7 https://philosophia-perennis.com/2017/04/06/sex-dschihad-in-deutschland/

8 https://www.welt.de/politik/deutschland/article126605921/Wir-wollen-die-Union-fuer-Zuwanderer-werden.html

9 http://www.fnp.de/lokales/wetterau/Sitzstreik-Fluechtlinge-fordern-eigenes-Haus;art677,1940890

10 https://politikstube.com/tuerke-verhoehnt-deutsche-ich-bleibe-hier-bis-ich-jede-eurer-frauen-begrapscht-habe/

Geistige und kulturelle Selbstzerstörung

Geistige und kulturelle Selbstzerstörung

Bevor wir die Selbstzerstörung des Abendlandes verstehen können, müssen wir einige allgemeine Betrachtungen vorwegnehmen.

Ameisen sind staatenbildende Lebewesen, die zwar in großer Zahl leben, doch winzig sind. Aufgrund ihrer geringen Größe hieß es irgendwo, eine Ameise könne sich kaum totfallen, weil aufgrund ihres geringen Volumens die Oberfläche groß ist im Verhältnis zum Volumen und damit Gewicht. Denn mathematisch ist die Oberfläche zweidimensional, wächst und schrumpft also in zweiter Potenz. Volumen und damit Gewicht sind dagegen eine Meßgröße, die von drei Raumdimensionen abhängt. Je kleiner also ein Körper, desto geringer ist sein Volumen im Verhältnis zur Oberfläche, die wiederum mit dem Luftwiderstand zusammenhängt. Eine winzige Ameise wird also beim freien Fall viel stärker gebremst als ein Mensch oder Elefant, die sich aus einigen zehn Metern Höhe zu Tode stürzen.

Da die Ameise so winzig ist, können wir annehmen, daß auch ihr Hirn nicht sonderlich groß sein kann; zwar ist Größe nicht alles, weil auch die Qualität und Organisation zählt, doch die einzelne Ameise dürften wir als ziemlich dumm voraussetzen, ohne sonderlich in Gefahr zu laufen, von einer Studie widerlegt zu werden. Das bedeutet jedoch nicht, daß ein Ameisenstaat dumm sei. Programmierer haben einen Ameisenalgorithmus programmiert, der das Verhalten von Ameisen bei der Suche nach Lösungen – wie Futter oder einer Wegverbindung – nachahmt.

Sie gingen dabei von folgender Beobachtung aus: Ameisen schwärmen aus und hinterlassen Duftspuren. Von der Stärke dieser Duftspuren hängt es ab, welche Entscheidung ihnen nachfolgende Ameisen treffen. Die meisten werden der Duftspur nachlaufen, aber nicht alle. Einige schwärmen zu einem zufälligen Zeitpunkt in eine zufällige Richtung aus. Je schwächer die Duftspur ist, desto öfter und schneller wird sie ignoriert. Aber auch die stärkste Duftmarke wird nicht alle Ameisen auf Spur halten, wohl aber die meisten.

Was ist das Ergebnis? Ameisen finden so ziemlich alles. Was süß und lockend ist, wird dort, wo Ameisen leben, schnell gefunden werden, wobei sich Straßen bilden, die einen steten Strom von Ameisen zum Futter anziehen. Sogar intelligente Menschen sind fast machtlos gegen die Masse. So viele Ameisen zerquetscht werden – neue kommen nach. Hindernisse werden umgangen oder gar aus dem Wege geräumt. Jede Störung der Ameisen schafft zwar anfangs Verwirrung, wird aber rasch durch Ausschwärmen nach dem Ameisenalgorithmus überwunden.

Die Programmierer brauchten nur die Parameter optimal einstellen, wie stark eine „Duftspur” anzieht und wie oft es vorkommt, daß die einzelne, für sich allein dumme, Ameise von dieser abweicht. Mit diesem Programm machten sie sich auf die Suche nach Lösungen für komplexe wissenschaftliche und technische Probleme, wie zum Beispiel die Bestimmung von Satellitenbahnen.

Zum Verständnis müssen wir wissen, wie trickreich vom Menschen geschaffene Satelliten mit wenig Treibstoff auskommen. Es wäre viel zu aufwendig, teuer und schwierig, eine riesige Rakete zu bauen, die direkt auf ihr fernes Ziel im All zusteuert. Stattdessen wird mit viel weniger Treibstoff und Gewicht ein naher Himmelskörper angeflogen, der auch mit kleineren, uns nicht überfordernden Raketen noch erreicht werden kann. Von diesem Himmelskörper läßt sich der Satellit ablenken und beschleunigen. Aus dem Gesetz der Energieerhaltung können wir folgern, daß der Himmelskörper minimal abgebremst wird, doch das interessiert in dem Zusammenhang nicht. Diese geringe Beschleunigung reicht aber nicht. Viele Satelliten fliegen jahrelang hin und her, umrunden eine Vielzahl von Himmelskörpern wie Sonne, Planeten, Monde auf ihrem Zickzackweg ins All, bis sie genug Schwung geholt haben, um ihr Ziel erreichen zu können.

Die Berechnung solcher Bahnen ist ein Vielkörperproblem, das ziemlich knifflig ist. Der Witz ist nun: Der Ameisenalgorithmus der Programmierer fand die beste den Menschen bekannte Lösung, mit der tatsächlich Satelliten ins All befördert worden sind. Außerdem fand der Ameisenalgorithmus – Tusch bitte! – zwei Lösungen, die besser sind als alle, die mit den herkömmlichen Rechenverfahren der Menschheit gefunden worden waren.

Nun leben wir in einer Zeit des absoluten – wenn nicht absolutistischen – Individualismus. Individualität ist zu einem Selbstwert erhoben worden, hat sämtliche Verbindungen zwischen Individuen und zur Gemeinschaft gesprengt. Das Wort ‚Gemeinschaft’ ist bereits anrüchig geworden; die intolerante Linke winkt mit ihrer ‚Nazikeule’ gegen Andersdenkende, wenn das Wort nur ausgesprochen wird. Das ist eine schlechte Idee. Vergleicht einfach die dumme Ameise mit der sogar dem Menschen überlegenen Schwarmintelligenz des Ameisenstaates. Dann versteht ihr, weshalb es überheblich und sehr unklug ist, die Intelligenz von Strukturen, die das Einzelwesen umfassen, geringzuschätzen und zu vernachlässigen.

So wie der Ameisenalgorithmus kluge Lösungen findet, zu der die einzelne Ameise nicht fähig wäre, ja nicht einmal ein Mensch, so sind die durch Variation, Versuch und Irrtum über Jahrtausende fortentwickelten kulturellen Strukturen nicht einfach als ‚Aberglauben’ abzutun, wie Feministinnen es in allen Wellen getan haben.

Wenn viele Völker unabhängig voneinander in einer langen Folge von Generationen über Jahrhunderte und Jahrtausende Lösungen suchen, durch geringfügiges Ausschwärmen vom kulturellen Konsens ständig verbessern, entstehen nach dem Prinzip des Ameisenalgorithmus immer bessere, stabilere und leistungsfähigere Gesellschaften, in denen Ausgleich und Bedarf der Geschlechter in ein immer besseres Gleichgewicht gebracht wird. Wer sich mit einer ideologisch verrannten Absicht daran macht, eine solche, mühsam über Jahrtausende gefundene Lösung, radikal umzustürzen, um einseitigen, parteiischen ideologischen Gelüsten zu frönen, richtet begreiflicherweise schwersten Schaden an.

Zum Verschwinden verschwiegene Inhalte einstiger schweigender Mehrheiten

Zum Verschwinden verschwiegene Inhalte einstiger schweigender Mehrheiten

Nachdem wir gesehen haben, wie zyklisch immer wieder schweigende Mehrheiten arrogant und undemokratisch zum Verschwinden verschwiegen wurden, stellt sich die Frage, was für Inhalte diese einstigen Mehrheiten denn vertreten haben. In einem seit Jahrhunderten laufenden Kulturzerstörungsprozeß waren schubweise immer weiter wichtige Inhalte und Strukturen abgebröckelt, bis wir nun vor einem wüsten Schuttsandhaufen stehen und nicht einmal wissen, wie die Kultur aussah, die in Schutt zerfallen ist.

Schweigende Minderheiten gab es immer dann, wenn sich Misandrie in der Gesellschaft weiter verankerte oder bei feministischen Wellen. Das Grundprinzip ist folgendes: Traditionelle Kultur war eine Struktur, die beide Geschlechter, und alle Menschen, aufeinander bezieht. Sie entstammt etwas spezifisch menschlichem, das treibende Kraft der Evolution bei der Menschwerdung war. Schon unsere nächsten Verwandten unter den Primaten, wie die Schimpansen, zeigen erste Ansätze von zweierlei: erlernte Fähigkeiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und erste Ansätze zu einer Arbeitsteilung zwischen beiden Geschlechtern. Werkzeuggebrauch und andere Fähigkeiten, wie Kartoffelwaschen, wurden in bestimmten Tiergruppen erlernt und später zu Merkmalen ihrer Sippe. Somit gibt es kulturelle verschiedene ‚Stämme’ von Primaten innerhalb einer Art. Schon bei Primaten kam es vor, daß von Männchen erbeutetes Fleisch als Gabe gegen Sex mit fruchtbaren Weibchen getauscht wurde.

Als die Hominiden sich abspalteten, war diese Entwicklung hin zu geschlechtlicher Arbeitsteilung, aus der eine verläßliche Ergänzung und ein Tausch entstand, treibende Kraft. Tausch verbindet. Eine Gabe verpflichtet, wie schon der berühmte Ethnologe Marcel Mauss in seinem Werk „Essai sur le Don” feststellte. Ein Tausch stellt einen Bezug her zwischen beiden Geschlechtern. Daraus entstand die arbeitsteilige Gesellschaft, ohne die weder Wissenschaft, noch Technik, noch die moderne Gesellschaft denkbar wären. Wissen und Fertigkeiten sind viel zu komplex, als daß einer alles wissen könnte. Auch der Begründer der Fächer Ethnologie und Soziologie, Émile Durkheim, begründete die soziale Arbeitsteilung in der ursprünglichen natürlichen und organischen geschlechtlichen.

Der Tausch zwischen beiden Geschlechtern hatte elementare Bedeutung für unser Überleben und formte Psyche und Anlagen. Wären fruchtbare Frauen oder Mütter durch wilde Tiere, andere Gefahren oder gar im Kriege zu Tode gekommen, wären mit ihnen ihre künftigen, ungeborenen Kinder dem Stamme verloren gegangen. Der Stamm wäre geschrumpft und schließlich ausgestorben. Tätigkeiten, die sich mit Säugen und Betreuung von Kindern nicht vereinbaren ließen, entsprachen nicht den Interessen von Frauen, wären evolutionär eine Fehlbesetzung, die den Stamm in die biologische Sackgasse des Aussterbens drängte. Wenn es solche Modelle gegeben hat, verschwanden sie auf natürliche Weise. Wer sich so verhielt, verdiente sich den ‚Darwin Award’ des Aussterbens seiner Gene – so wie heute die gesamte westliche Zivilisation dabei ist, sich den ‚Darwin Award’ zu verdienen, vom vitaleren Islamismus überrannt zu werden, und letztlich als vom Feminismus in den Untergang getriebene Sackgasse kultureller Fehlentwicklung auszusterben.

Tausch und Gabe bringen Frauen und Männer zusammen. Das ist wichtig: Gemeinschaften, Familien, Sippen, Stämme, Völker und Kulturkreise entstehen auf diese Weise. Erinnern wir uns an meine anderen Bücher und Artikel, die Sie hoffentlich gelesen haben. Bei Tier und Mensch (allen Tierarten, mit denen wir näher verwandt sind) ist treibende Kraft der Evolution, die Geschlechtsunterschiede entstehen läßt, ihre Richtung vorgibt, die Entstehung neuer Arten auslöst und ihre Entwicklungsrichtung bestimmt, weniger natürliche Selektion als vielmehr sexuelle Selektion, die von Frauen an Männern ausgeübt wird. Frauen sind das biologisch dominante Geschlecht.

Feminismus hat alles völlig mißverstanden, die Tatsachen auf den Kopf gestellt, und alles genau verkehrt herum gemacht. Frauen waren in allen Zeiten bevorteilt: Durch ihre biologische Dominanz, die sexuelle Selektion verleiht, war die Wahl von Frauen über Hunderttausende von Jahren verantwortlich für alle geschlechtsspezifischen Eigenschaften von Männern und Frauen. Männer sind so, wie sie sind, weil Frauen früherer Zeiten sie so wollten und anderen Männer die Möglichkeit entzogen, sich fortzupflanzen. Frauen erhalten bevorzugte Behandlung aufgrund eines angeborenen ‚Kavaliersinstinkts’, wie es im Volksmund heißt, und einer Wahrnehmung, die uns Frauen als ‚schwach’ und ‚hilfsbedürftig’ erscheinen läßt, uns daher ihre Begehren, mögen sie noch so unsinnig (z.B. feministisch) sein, meist rasch erfüllen läßt.

Umgekehrt werden noch so berechtigte Klagen rangniederer Männer (und das sind etwa 80 Prozent der Männer) empört abgelehnt. Ein Mann darf nicht klagen, sonst gilt er als ‚Weichei’, ein ‚Muttersöhnchen’, eine jämmerliche Figur, die unseren Spott verdient. Auch das hat evolutionäre Gründe. Denn das männliche Geschlecht dient der Evolution als Filter für Gene. Schlechte Gene werden nicht bei Frauen aussortiert – die sollen sich fortpflanzen, damit Tier oder Mensch nicht aussterben. Aber Männer mit den gleichen Genen werden von Sex und Fortpflanzung ausgeschlossen. Dies bedeutet, daß Genetiker und Feministen übereinstimmend sagen: Bei freier Wahl suchen sich alle Frauen dieselben 20 Prozent der Männer. 80 Prozent der Männer wollen sie nicht. Das ist die zum Aussterben ihrer Gene bestimmte Mehrheit.

Glauben Sie das nicht? Ich kann es beweisen! Wie in Büchern und Artikeln beschrieben, konnte sich weltweit, in sämtlichen Kulturkreisen, auf allen Kontinenten, also universell menschlich, in den letzten 60.000 Jahren auf vier bis fünf Mütter nur ein Vater fortpflanzen. Das wiesen Genetiker anhand unseres Genpools nach. In einer Katastrophenzeit am Ende der Eiszeit betrug das Mißverhältnis gar 17 Mütter auf einen einzigen Vater! Ganz nebenbei setzt die Feministin Greer in ihren Studien für das Ende der Eiszeit eine Phase an, in der es feministische Matriarchate gegeben haben soll. Tatsache ist jedenfalls, daß es in jener Katastrophenzeit weibliche Figurinen gab, die etwa gleichzeitig mit dem Zusammenbruch männlicher Fortpflanzungschancen auftraten. Später verbesserten die entstehenden Zivilisationen das Fortpflanzungsverhältnis von Mann und Frau.

Belegt ist dies in meinem Buch: „Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur”.

An solchem Mißverhältnis, das weit entfernt ist von einem gerechten 1 : 1 zwischen Müttern und Vätern erkennen wir abermals die starke biologische Bevorzugung von Frauen und die Schwäche männlicher Gegengewichte, die für das Erreichen eines Gleichgewichts und gerechten Zustandes unbedingt erforderlich sind. Feministischer Neid auf männliches Prestige, männliche Aufgaben, hat also nicht mehr Gleichheit geschaffen, sondern ein bereits bestehendes Ungleichgewicht und biologisch angelegte Frauenbevorzugung radikal verschärft, verschlimmert, und dies bis zum Zusammenbruch abendländischer Kultur und Zivilisation. Laut dem Ethnologen Unwin ist bislang jede Zivilisation an fortschreitender Frauenbevorzugung zugrundegegangen, dem Ansturm vitalerer, weil noch nicht vom Feminismus zerstörter Zivilisationen, erlegen.

Feminismus hat von Anfang an das Gegenteil der Wahrheit unterstellt und ist in genau falsche Richtung gegangen. Differenz und verschiedene Aufgaben der Geschlechter waren keine Benachteiligung, auch nicht ‚rückschrittlich’ oder eine ‚Fessel’, sondern sie waren eine menschliche Universalie, treibende Kraft der Menschwerdung und unabdingbare Voraussetzung menschlicher Kultur. Indem der Westen sie zerstörte, hat er sich dem eigenen Untergang preisgegeben.

Ohne Differenz ist kein Tausch möglich. Denn wenn alle dasselbe haben, gibt es nichts zu tauschen. Es ist nicht einmal entscheidend, wer was tut. Das mag – in den durch biologische Umstände und Fertigkeiten gesetzten Grenzen – von Stamm zu Stamm, von Ethnie zu Ethnie verschieden sein. Wichtig und unverzichtbar ist dagegen, daß ein Tausch stattfindet, die Geschlechter in Bezug setzt. Der Ethnologe Marcel Mauss schrieb, es komme nicht auf die physische Natur der Gabe an, sondern darauf, daß etwas gegeben werde. Denn die Gabe verpflichtet. Genau dasselbe können wir für den Tausch feststellen.

Wenn Frauen und Männer allein oder in Geschlechtsgruppen verschiedene Dinge herstellen, die sie benötigen, so hat das mehrere Wirkungen: Die Dinge sind keine rein materiellen Dinge, die heute für abstraktes Geld als Wegwerfprodukt erworben bald verächtlich außer Mode geraten und zu Müllbergen werden, sondern sie sind symbolische Liebesgaben. Wer etwas einbringt, erhöht sein Ansehen. Ob es ein geschickter Jäger ist, der gefährliche Tiere erfolgreich erjagte, Fleisch und Fell nach Hause bringt und der Gemeinschaft im Tausch zur Verfügung stellt, oder der Honigsucher vieler Regenwaldstämme: geschickte Männer gewinnen an Wert, entrinnen so der Gefahr, von wählerischen Frauen um Liebe und leibliche Kinder gebracht zu werden. Von mehreren Urwaldstämmen hieß es, daß Männer Baumriesen ersteigen, in gefährlichen, schwindelerregenden Höhen Bienennester finden, die dort in Aushöhlungen des Baumes stecken. Bienen werden wütend, wenn ihr Nest geplündert wird, und stechen den Mann. Doch wenn dieser mit seiner Beute, den Honigwaben, wieder sicher in die Tiefen gestiegen ist, dann kommt seine honigsüße Gabe so gut an wie die honigsüße Stimme eines weltberühmten Künstlers beim weiblichen Publikum: „Die Gabe von Honig ist ein erster Schritt zu einer Beziehung”, ist eine Redewendung, die aus einem solchen Stamm berichtet wurde.

Dies ist ein wichtiger Punkt. Zwar können solche Strukturen noch nicht garantieren, daß jeder Junge auch ein Mädchen abbekommt, doch sie sorgen dafür, daß fähige, fleißige, erfolgreiche Jungen Mädchen gewinnen. Das ist sehr wichtig. In feministischer Zeit sind die wählerischen Mädchen nämlich ein Grund für das Schulversagen von Jungen im feministischen Zeitalter. Nachdem alles feminisiert wurde, Mädchen sämtliche einstigen Männeraufgaben übernommen haben, sind diese kein Beweis mehr für Männlichkeit, im Gegenteil: heute gilt strebsames Lernen als weibisch, bringt Jungen ein Ansehen als ‚langweiliger Nerd’ und die Verachtung der Mädchen, die lieber mit modischen Gangster, Modeheinis, Asozialen, ja sogar Mördertypen schlafen. Das ist keine Übertreibung, sondern erwiesen.

Verurteilte Mörder in Todeszellen der USA, die auf ihre Hinrichtung warten, erhalten wie die meisten berühmten Schwerverbrecher körbeweise Fanpost von Frauen, die sie umschwärmen, oft hinter Gittern heiraten und sich von ihnen schwängern lassen. So werden Gene, die mit Mord und Verbrechen, mit Gangstertum und asozialem Verhalten verknüpft sind, in Massen fortgepflanzt, sich in künftigen Generationen ausbreiten. Frauen betreiben instinktiv eine Negativauslese. In der Steinzeit mögen sie sich so starke Sieger geangelt haben. Heute ist solche Wahl hochgradig destruktiv. Der gebildete, fleißig über Büchern hockende Junge, dessen Welt die Wissenschaft, Technik, Forschung, Dichtung oder andere Künste sind, wird als ‚langweiliger’, den Mädchen ‚unverständlicher’ ‚Einzelgänger’ geschnitten, verachtet, und damit von Sex, Liebe und Fortpflanzung wahrscheinlich ausgeschlossen, oder nur mühsam begrenzten Zugang erhalten. Asoziale Elemente, die in Gangs große Töne spucken, können dagegen Mädchen reihenweise flachlegen und schwängern, ihre Gene ausbreiten wie ein Großmoghul.

Dies alles hat auch mit dem Zusammenbruch traditioneller Kultur zu tun, die nicht ohne Grund Ausgleichsmechanismen schuf. Nur wenn männliche Arbeit anerkannt wird, wenn sich Forschen und Grübeln lohnt, weil zur Belohnung viel weibliche Liebe zum Manne winkt, werden sich Jungen daran orientieren, erfinderisch zu forschen. Werden sie dafür vom Leben bestraft, werden Jungen natürlich reihenweise zu asozialen Nichtsnutzen überlaufen, weil die alle schönen Mädchen haben können.

Doch das ist bei weitem nicht alles. Tausch zwischen den Geschlechtern läßt auch Gefühle erst reifen. Typisch heute ist eine egozentrische und frauenfixierte Mentalität, die aus dem Feminismus stammt. Was heute für ‚Liebe’ gilt, ist ein egoistisches und vulgärfeministisches Fordern. Tausch dagegen ließ echte Liebe reifen, indem Frauen etwas für Männer tun. Ihre Arbeit war nicht wie heute kalte, ichbezogene und entfremdete Erwerbsarbeit, auf die sie Feminismus getrimmt hat – zum Nutzen von Konzernen, die mehr Arbeitskräfte hatten und mehr Lebensbereiche aus dem natürlichen Füreinander rissen, so daß käufliche Waren und Dienste ersetzten, was einst Teil familiären und gemeinschaftlichen Lebens war. Wo Kultur und menschliches Lebensglück schwanden, ließen sich mehr Ersatzprodukte verkaufen.

Stattdessen war ihre Arbeit Teil eines Tausches von Mensch zu Mensch, Geschlecht zu Geschlecht, und letztlich eine persönliche Liebesgabe, die daher mehr Wert hatte als ein für Geld gekauftes Wegwerfprodukt. Denn die Ware hatte Erinnerungswert; sie sprach von der Person, die sie für jemand anderes gefertigt hatte. Sie hatte seelische Bedeutung, was Geld oder käufliche Waren nicht haben. Schon die Fertigung in Geschlechtsgruppen gab Dingen und Tätigkeiten einen Wert, den sie verloren haben. Denn die Tätigkeit an sich verlieh den Beteiligten bereits einen Wert als Mann oder als Frau, weil sie in ihrer Kultur geschlechtlich war. Die Tätigkeit verlieh Identität und Ansehen. Daher hatte sie einen sinnlichen Reiz, denn alleine, es zu tun, war mehr als Arbeit: Es drückte bereits die eigene Identität als Frau oder Mann aus, bereitete daher ein sinnliches Vergnügen, das eine geschlechtsneutrale Tätigkeit niemals zu verleihen vermag. In den Augen ihres Gegenübers bewirkte sie ähnliches.

Dies wirkte auch der Oberflächlichkeit entgegen. Denn ein Mann war weniger, wer männlich aussah, sondern wer fleißig männliche Gaben in die Gemeinschaft einbrachte. Eine Frau war nicht nur, die schön aussah, sondern auch die fleißig nützliche weibliche Dinge herstellte und in die Gemeinschaft einbrachte. Das ganze feministische Gejammer über Oberflächlichkeit, Frauen nur nach ihrem Äußeren zu beurteilen, stellt die Dinge wie üblich genau auf den Kopf. Frauen sind es heute, die Männer nach Äußerlichkeiten beurteilen und ablehnen, den unbekannten fleißigen Forscher zum sexlosen und kinderlosen Untergang verurteilen, wogegen auch wenig attraktive Frauen irgendeinen Mann finden könnten, wenn sie sich nicht zu gut für die ihnen mögliche Auswahl wären. Äußerlichkeiten sind in der feministischen Gesellschaft wesentlich wichtiger geworden als in traditioneller, mit dem natürlichen Tausch zwischen den Geschlechtern.

Übrigens ist das ein Grund, weshalb sich im feministisch gewordenen Westen mangelndes Selbstwertgefühl von Frauen und Eßstörungen ausbreiten. Wie in „Kultur und Geschlecht” belegt, hat die übermäßig starke sexuelle Selektion, die von Frauen bei uns ausgeübt wird, nicht nur Männer unter Druck gesetzt. Denn wenn alle Frauen dieselben 20 Prozent Männer haben wollen, sind nicht nur 80 Prozent der Männer Verlierer des weiblichen Selektionsdrucks. Da die wenigen erwünschten Männer nicht für alle Frauen reichen, gibt es nunmehr einen sekundären Wettbewerb der Frauen um die wenigen Männer, die ihnen als ‚gut genug’ erscheinen. Frauen verhalten sich aus biologischen Gründen anders. Männer stellen ihren Wert in Rangkämpfen einer männlichen Hierarchie her und über ihren Status zur Schau. Frauen haben dergleichen nicht, da die Selektionsmacht in ihrer Hand liegt. Stattdessen konkurrieren Frauen körperlich, indem sie ihre Fruchtbarkeit zur Schau stellen. Denn biologisch wollen Männer die fruchtbare Frau. Bei Tieren ist das Weibchen meist nur dann anziehend, wenn sie gerade fruchtbar ist. Ihre Fruchtbarkeit zeigt die Frau durch das, was wir ‚Schönheit’ nennen: mütterlicher Busen, gebärfähiger Schoß, glatte Haut und Züge, die für junge Fruchtbarkeit sprechen.

Haben Frauen sich nun durch den grausamen Ausschluß vieler guter Männer selbst in eine unnötige Konkurrenzsituation gebracht, so sind sie oft mit ihrem Körper unzufrieden, versuchen sich schlank zu hungern, entwickeln Eßstörungen. In traditionellen Gesellschaften, in denen traditionell Ehen geschlossen werden, gibt es solche übertriebene Konkurrenz um Männer weniger, und genauso selten sind Eßstörungen.

Auch das ist noch bei weitem nicht alles. Wenn wir erfahren, wie das andere Geschlecht verläßlich Dinge für uns herstellt und tut, entsteht Vertrauen, Achtung. Man ist sich innerlich nahe. Soziale Liebe entsteht so. Beide Seiten lernen, im Tausch zu geben. Weil man durch diesen verbunden und voneinander abhängig ist, entstehen Gefühle. Man fühlt mit den anderen. Die Frauen fühlen mit den Männern und die Männer mit den Frauen. Das ist der Charme von Kultur, der Charme und die Schönheit des Tausches. Feministen verschweigen uns, was ihre Ideologie kaputtgemacht hat.

Heute fehlt Anteilnahme. Eiskalt gleichgültig betreiben Feministen seit Generationen, was Männer, Kindern, ihrer Kultur und Zivilisation am meisten schadet. Häme, Beschimpfung und Gleichgültigkeit gibt es statt Mitfühlen. Frauen sollen sich laut Feminismus auf Frauen beziehen; Frausein durch Frauen definieren, war eine Grundbotschaft der zweiten Feministischen Welle ab den 1960ern. Damit warfen sie Männer aus Gemeinschaft und ihrer Vorstellung. Sie machten Männer strukturell überflüssig. Weder angebliche ‚Gleichheit’, noch ‚Gerechtigkeit’ schufen sie, sondern deren radikales Gegenteil. Es war eine Perversion: eine aus Haß und Irrtum geborene Perversion, die natürliche Liebesfähigkeit der Frau zum Mann zerstörte, indem die auf Tausch gründende Kultur zerstört wurde. Als der Tausch entfiel, konnten Mitgefühl, Anteilnahme auch am fremden Mann, die echte weibliche Liebesfähigkeit nicht mehr reifen. So wurden ichbezogene, frauenbezogene, parteiliche, aggressive, wütende und hysterische Sentimente prägend für die Gesellschaft.

Näher wird das in meinen Büchern erläutert.

Feminismus ist zerstörerische Antiwissenschaft

Feministische Fächer sind zerstörerische Antiwissenschaft

Vorgestern wurde ein Artikel der Genderstudien vorgestellt, in dem diese ihr Vorgehen selbst mit einem Virus wie Ebola und HIV verglichen. Das ist entlarvend. Feminismus habe ich in Büchern und Artikeln bereits in den 1990er Jahren als Virus bezeichnet, der Abwehrkräfte des Staates befällt, lähmt und ausschaltet, sich in sämtlichen Organisationen festsetzt, dort die eigene Ideologie reproduzieren läßt, dabei die ursprünglichen Aufgaben verdrängt. Diese Behauptungen ließen sich einzeln nachweisen: ‚Multiplikatoren’ war einer ihrer damaligen Begriffe.

«Wir untersuchen insbesondere, wie Frauenstudien und die Verbreitung bestimmter Viren (z.B. Ebola, HIV) ähnliche Arten emotionaler Antworten hervorrufen. Indem wir die Trivialität (oder die Trivialsierung weiblicher Erfahrung), Spott, Panik, den Ärger betrachten, den Frauenstudien als Fach erzeugen und hervorrufen, untersuchen wir die Herausforderung, Frauenforschung als ein infektiöses und potentiell gefährliches Studienfach zu entwerfen. Dabei schließen wir, indem wir zwei neue Prioritäten von Frauenstudien entwerfen — männliche Studenten als Viren zu trainieren und „negative” Stereotypen feministischer Professorinnen anzunehmen — als wichtige künftige Richtungen des Fachgebiets.»1

Das galt überall, auch in der Entwicklungshilfe, wie das Buch „Die Genderung der Welt2” beschreibt. Gender Mainstreaming ist nämlich seit Jahrzehnten als Hauptaufgabe aller Projekte vorgeschrieben, hat Vorrang vor Hilfe. Alle Projekte werden ständig überprüft, ob sie dieses Ziel erreichen und wirksamer „gendern” als alternative Projekte.

Feminismus ist nicht zu widerlegen oder zu besiegen, indem einzelne Artikel herausgegriffen und verrissen werden, wenn nicht gezeigt wird, daß der Artikel typisch oder grundlegend ist. „Krieg nach der Ebola-Strategie”3 vermutet das richtige, ohne es jedoch allgemeingültig zu belegen. Aus einem Artikel von 2016 folgt ohne Beweis weder, daß Feminismus seit Jahrzehnten so vorgegangen ist, wenn dies erst kürzlich als künftiges Prinzip vorgeschlagen wurde, noch ist ein einzelner Artikel ausreichend, um überzeugend darzulegen, daß alle feministischen Fächer tatsächlich so vorgegangen sind und weiter vorgehen.

„Zum verreißen findet sich überall auf der Welt etwas, wenn danach gesucht wird”, könnte ebenso eingewendet werden wie die Ausrede „Das war Frau X aus der Richtung Z, aber ich folge einer anderen Linie”. Solche Ausreden sind mit systematischen Beweisen und sorgfältig durchdachter Argumentation widerlegbar. Genau darum geht es in meinen Büchern, die leider ignoriert werden.

Um den wichtigen allgemeinen Schluß überzeugend begründen zu können, müssen wir systematisch vorgehen.

Feminismus ist deshalb Unfug, weil

1.) Sämtliche Prämissen falsch sind. Das nachzuweisen ist etwas mühsamer, aber beweiskräftig und zeitlos gültig. Frauen sind biologisch (‚strukturell’) dominant, evolutionär bevorzugt, kulturell in allen Epochen ebenso bevorzugt, hatten daher niemals einen Grund dafür, weitere Vorteile zu verlangen. Sie hatten damit in jeder Welle Unrecht und jedesmal ihre Bevorteilung vergrößert.

2.) Alle feministischen Ansätze sind unsinnig und zerstörerisch. Menschliche Universalien, wozu auch geschlechtliche und soziale Arbeitsteilung und Tausch gehören, wurden als Zeichen ‚männlicher Dominanz’ mißverstanden, obwohl tatsächlich Frauen biologisch das dominante Geschlecht sind, und die wichtigen menschlichen Universalien systematisch zerstört. Dies hat die Bezüge der Geschlechter und ihr Gleichgewicht geschädigt, Kinder verwirrt und in problemschaffenden Verhältnissen aufwachsen lassen. Erst mit einer Generation Verspätung zeigten sich nach jeder feministischen Welle schwere Folgeschäden.

Das zu erkennen erfordert etwas nachdenken, ist aber nötig. Ohne diese Zusammenhänge zu begreifen, wird es nicht möglich sein, die Schäden zu heilen.

3.) Die feministische Methode war in jeder Hinsicht antiwissenschaftlich und zerstörerisch, und zwar nach den Grundlagenwerken der Feministinnen selbst!

Dies weist „Ideologiekritik am Feminismus” anhand ‚wissenschafts’theoretischer feministischer Grundlagentexte nach, die ihr Vorgehen beschrieben:

* Subjektivität statt Objektivität

* bewußte Parteilichkeit statt wertfreier Forschung

* Agitation (also Manipulation) des ‚Forschungsobjekts’.

Das bedeutet zum Beispiel, daß Frauen indoktriniert wurden, um anschließend ihre Aussagen zu erfassen und daraus ‚Statistiken’ zu erheben, die natürlich genau das abbildeten, was sie wollten.

* Verzicht auf ‚patriarchalische Logik’ und Widerspruchsfreiheit. Widersprüche sollten sich im Prozeß auflösen.

Das bedeutete, bewußt mal Gleichheit, oder Differenz und Bevorzugung zu fordern, je nachdem, was ihnen gerade nützlicher erschien.

Dabei handelt es sich nicht um vereinzelte oder verirrte Positionen, sondern die methodische Grundlage, auf denen alle feministischen Fächer gründeten, die Arbeitsweise, Methodik, Fragestellungen von ihrer Entstehung bis heute prägt.

Das virale Vorgehen „feministischer Multiplikatoren” ist ebenfalls in den Büchern beschrieben.

Damit ist nachgewiesen, daß es sich um eine grundlegende Methode aller feministischer Fächer handelt – mithilfe von unter Feministinnen anerkannten Grundlagenwerken.

Das bringt schlagende und allgemeingültige Argumente, was Arbeit erfordert, wie sie in der Buchreihe „Die beiden Geschlechter” geleistet wird. Lustiges Spötteln mag zwar die Wahrheit ahnen, hat aber kaum systematische Beweiskraft.

So erfreulich es ist, nach Jahrzehnten den Virenvergleich nun von einem Artikel der Genderstudien bestätigt zu sehen, ist das nur eine kleine Randglosse eines viel größeren Skandals. Nachweisbare Unwissenschaftlichkeit der Methodik und Falschheit sämtlicher Prämissen aller feministischen Fächer ist das Hauptproblem. Die Virenmetapher ist nur ein krasses Seitenargument.

«Weil Frauenforschung radikalen und offen gesagt aktivistischen Ursprüngen entstammt … existieren sie dauerhaft im Randbereich von Akademien und kämpfen darum, eine zusammenhängende Identität, ein konsistentes und akzeptiertes Gedankengebäude aufrechtzuerhalten.»4

Solche Selbstdarstellung bleibt verharmlosend. Mehr noch: Sämtliche Prämissen waren und sind falsch, alle bis heute gültigen Methoden waren und sind unwissenschaftlich, Ansätze und Fragestellungen hochgradig ideologisch, parteiisch und subjektiv. Für ‚weiblich’ erklärte Befindlichkeit verdrängte Logik und Folgerichtigkeit, die von Feministen ‚männlich’ und ‚patriarchalisch’ genannt wurden.

Sämtliche feministischen Fächer sind antiwissenschaftlich, von Ansatz und Methodik her eine Zerstörung des Prinzips der Wissenschaft. Daher müssen alle feministischen Fächer abgewickelt, geschlossen und aberkannt, Gelder und Pensionen gestrichen, akademische Titel und Anstellungen aberkannt werden. Denn es ist nachweislich Hokuspokus, nach ihren eigenen Schriften, dazu ein schädlicher, der sich viral auf die gesamte Gesellschaft ausbreitet.

Darüber hinaus müssen die unwissenschaftlichen Methodiken und falschen Annahmen, auf denen Feminismus beruhte, diskreditiert, aus dem Hochschul-, Lehr-, Ausbildungs-, Schul- politischen und gesellschaftlichen Prozeß ausgeschlossen werden.

Stattdessen müssen neue, objektive Fächer gegründet werden, wie „Kultur: Ergänzungsstrukturen der Geschlechter”. Das habe ich seit Jahren in Büchern vorgeschlagen. Wichtig ist, dabei alle ideologischen feministischen Kräfte auszuschließen, weil sie nur ihrer Ideologie frönen würden. Interessant ist nun, daß Feministinnen Leerheit und Unsinnigkeit ihrer eigenen Fächer zu ahnen beginnen und ähnliche Vorschläge machen.

«Beispielsweise sind landesweit Konflikte um die Benennung ausgebrochen, mit wetteifernden Forderungen, Frauenstudien sollten sich namentlich mit Genderstudien, Schwulen Studien, Sexualitätsforschung vereinigen, oder, noch radikaler, das Wort ‚Frauen’ ganz streichen und sich stattdessen Kritische Studien, Kulturelle Studien , oder Soziale und kulturelle Analyse nennen (Fahs, 2013; Bell & Rosenhan, 1981; Orr & Lichtenstein, 2004).»5

Daher ist es besonders tragisch, kein Gehör zu finden, mit konkreten Vorschlägen und Ansätzen für neue Wissenschaftlichkeit vollständig ignoriert zu werden. Denn die Ersetzung von „Frauen-”, „Geschlechter-”, „Männer-”, „Queer-”, „Feminismus-” u.s.w. Studien durch ein Fach „Kultur” darf nicht den Feministen überlassen werden, die das Unheil angerichtet haben und noch zu vergrößern gedenken. Dieses muß ohne Beteiligung indoktrinierten Personals feminismusfrei als klassisches wissenschaftliches Fach neu gegründet werden. Die Reihe „Kultur und Geschlecht” soll das anregen, wissenschaftliche Ansätze und Fragestellungen dazu liefern.

Die Tatsache, daß die gesamte Gesellschaft, inklusive der Wissenschaft, von hysterischem, parteilichem, subjektivem Befindlichkeitsquatsch pervertiert wurde, ist eine Schande, und beschämend für alle, in deren Namen solcher Firlefanz betrieben wurde. Eine Werbung für Frauen sieht anders aus, denn der Zusammenbruch objektiver Forschung, fortgespült von hysterischer Betroffenheit, muß Zweifel daran wecken, ob es weise war, solche feministischen Berufsfrauen auf Akademien und Tätigkeitsbereiche loszulassen, für die sie offenbar nicht geeignet sind.

Dort haben diese für objektive Forschung ungeeigneten Kräfte großen Schaden angerichtet, sich bemüht, sämtliche Fachgebiete mit ihrer Ideologie zu infizieren, viral Druck gemacht, um möglichst viele Fördergelder abzuzwacken zu ihrem eigenen Nutzen, für eine hysterische Antiwissenschaft, und ganze Generationen zu indoktrinieren.

Zu ihrer Verstärkung haben diese ungeeigneten Kräfte das Niveau absichtlich gesenkt, um noch mehr nicht geeignete junge Leute für die Mühlen ihrer Kurse zu gewinnen. Mit dem Argument, eine höhere Prozentzahl bedeute mehr ‚Gerechtigkeit’ haben sie den Sinn von Ausbildung, nämlich Befähigung zu wissenschaftlicher Methodik, beschädigt, indem das Niveau so weit verringert wurde, daß zwar eine größere Anzahl Zielgruppen kam, aber nicht mehr das nötige lernte. Wesentlich größer wurde der Schaden dadurch, daß sie viele der wenig Qualifizierten oder die Mühen echter Wissenschaft Scheuenden für ihren ideologischen Zirkus einfangen konnten, der keine geistigen Anforderungen stellt, wo sich Unqualifizierte von Sektengesinnung anstecken lassen, diese verbreiten, und sich dabei auf Kosten hart arbeitender Steuerzahler wohlfühlen, denen sie ihre Kinder mit systematischer Gehirnwäsche indoktrieren.

Mit den so an sich gezogenen Überforderten oder Leistungsscheuen konnten sie die virale Ideologieinfektion weitertreiben und in der gesamten Gesellschaft verankern.

Systematische Widerlegung erforderlich; „Rant” reicht nicht

Oft wird zwar löblich Kritik an einzelnen Äußerungen, Artikeln und Ereignissen geübt, die durchaus typisch sind, ohne das jedoch zu beweisen. Das bedeutet zwei Einschränkungen:

(1) Ohne Nachweis, daß es grundsätzlich ist, den gesamten Feminismus und alle seine Fächer betrifft, bleibt es ein Einzelfall, von dem sich jede einzelne Feministin distanzieren könnte, nach dem Motto: „Sowas hat X von Partei Z gesagt, aber ich habe weder mit X noch mit Z zu tun”. Das nimmt gänzlich berechtigter Kritik an Wirkung.

(2) Oft wird partiell Kritik an einzelnen Erscheinungen geübt, die intuitiv auffallen. Daher unterbleibt Analyse grundlegender Muster, die für den gesamten Feminismus aller Wellen und Fächer gelten. Diese bereitet mehr Mühe, bringt aber sehr viel mehr.

(3) Lustiges Spötteln bringt zwar mehr Leser, da Zeitgenossen viel um die Ohren haben, vielfach ermattet sind von Berufsarbeit, abgeschlafft von Medien, wo grelle Unterhaltung mehr Punkte bringt als Sachargumente. Doch langfristig ist es gefährlich: Wenn Lage und Zeitgeist sich ändern, kann heute beklatschter Spott schal wirken, falls er nicht triftig begründet wird.

«Sie waren also auch von Anfang an nie ein wissenschaftliches Fach, sondern ein Stänker-Projekt.»6

Das ist richtig, bedarf aber solider Begründung, die in „Ideologiekritik am Feminismus” geliefert wird. Einen Artikel zu zitieren reicht noch nicht.

«Bei ihrer Gründung in den frühen 1970ern wurden Frauenstudien entworfen als Brücke zwischen feministischem Aktivismus, Bewußtseinsschaffung, und akademischem Betrieb, Praxis, und Pädagogik (Boxer, 2001a; Shircliffe, 2000). … Frühe Frauenforschungsprogramme versuchten, Feminismus in die Universitäten zu bringen („injizieren”).»7

Zusätzlich zu obigen Argumenten wäre hier anzuführen, daß bereits die beschriebenen Anfänge aus den frühen 1970ern dem im Artikel von 2016 beschriebenen viralen Vorgehen ähneln. Auch ein Virus injiziert seine DNS / RNS in Körperzellen, um sie dort vervielfältigen zu lassen.

«aber auch, jüngere Frauengenerationen in feministischer Theorie und politischem Aktivismus zu trainieren (Boxer, 2001a; Crowley, 1999)»8

Es handelt sich bereits in Ansatz und Fragestellungen um politischen Aktivismus, nicht um Wissenschaft. Steuerzahler finanzieren Gehirnwäsche ihrer Kinder, die zum Kampf gegen jene aufgestachelt werden, die einen großen Teil der dazu nötigen Gelder erarbeiten müssen. Die Methode „Die Bekämpften abzocken” prägt heute auch eine Millioneninvasion aus aller Welt in unsere Sozialsysteme.

Richtig und wichtig ist, festzustellen:

«Sie geben als erklärtes Ziel der women’s studies an, männliche Studenten darauf zu trainieren, alsViren zu arbeiten und andere Fächer zu unterwandern, stören, sabotieren. Das sind typisch geheimdienstliche Unterwanderungsstrategien. Das liest sich wie Scientology»9

Richtig. Doch damit die Argumentation für eine breite Allgemeinheit zugkräftig wird, fehlen entscheidende Zusammenhänge: Alle Annahmen des Feminismus sind bereits falsch. Frauen waren und sind bevorzugt; es gab keine Benachteiligung oder Unterdrückung. Differenz und Ergänzung sind menschliche Universalien, wichtig für das Leben. Die Methodik des Feminismus ist in jedem Punkt antiwissenschaftlich. Sogar auf Logik und Folgerichtigkeit wurde verzichtet. Dies gilt für alle vom Feminismus beeinflußten Fächer, was nicht wenige sind. Sogar die „Männerforschung” steht auf feministischem Fundament.

Ohne diese Klärungen bleiben richtige Sätze ein „Spötteln”, im englischen „Rant”. In einer oberflächlichen Epoche bringt das mehr Zustimmung und Interesse: saftige Sprüche kommen an. Dies ist ein allgemeines Problem der vom Feminismus geprägten Epoche. Denn das Publikum bringt den Stil hervor, der erfolgreich ist, leider richtige Aussagen oft verdeckt und angreifbar macht. Durch Lästerton kann aus einer richtigen Argumentation sogar ein Eigentor werden. Es braucht sich nur der Zeitgeist verändern, und schon zieht früheres Spötteln nicht mehr, kann sogar peinlich wirken. Beispiele dafür sind Texte des 19. Jahrhunderts, die von Feministen heute gern als Beispiele für einstige angebliche „Vorurteile” zitieren. Dabei haben jene Menschen nur genauso witzig gespottet, wie es heute unter dem Beifall der Zeitgenossen wieder getan wird. Sie hatten oft gar nicht mal unrecht in vielem, einiges richtig gesehen, doch wirkt es schal aus heutiger Sicht, einer anderen Gesellschaft und sehr viel modernerem Stand der Wissenschaft.

Fußnoten

1 «We specifically investigate how both women’s studies and the spread of actual viruses (e.g., Ebola, HIV) produce similar kinds of emotional responses. By looking at triviality (or the trivialization of women’s experiences), mockery, panic, and anger that women’s studies as a field produces and elicits, we explore the stakes of framing women’s studies as an infectious, and potentially dangerous, field of study. In doing so, we conclude by framing two new priorities for women’s studies — training male students as viruses and embracing “negative” stereotypes of feminist professors — as important future directions for the field.» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

2 Der Kern des Buches und wesentliche Aussagen stammten bereits aus den 1990ern. Damals fand sich kein Verlag. Erst 2015 konnte das Buch, mit aktuellen neuen Kapiteln ergänzt, erscheinen.

3 Einen Tag nach meinem Kurzartikel „Feminismus als Virus” erschienen: http://www.danisch.de/blog/2017/03/15/krieg-nach-der-ebola-strategie/

4 «Because women’s studies originated from radical and frankly activist origins …, it exists permanently on the margins of academia and struggles to maintain a coherent identity and a consistent and agreed upon canon of thought.» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

5 «Conflicts over naming, for example, have erupted across the country, with competing demands for women’s studies to merge their names with gender studies, queer studies, sexuality studies, or, more radically, to eliminate the word “women” altogether and to instead champion critical studies, cultural studies, or social and cultural analysis (Fahs, 2013; Bell & Rosenhan, 1981; Orr & Lichtenstein, 2004).» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

6 http://www.danisch.de/blog/2017/03/15/krieg-nach-der-ebola-strategie/

7 «At its inception in the early, 1970s, women’s studies was designed as a bridge between feminist activism, consciousness-raising, and university scholarship, practice, and pedagogy (Boxer, 2001a; Shircliffe, 2000). … Early women’s studies programs sought to inject feminism into the university» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

8 «but also train younger generations of women in feminist theory and political activism (Boxer, 2001a; Crowley, 1999)» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

9 http://www.danisch.de/blog/2017/03/15/krieg-nach-der-ebola-strategie/

Feminismus als Virus

Feminismus als Virus

Schon En­de der 1970er war die At­mo­sphä­re an Uni­ver­si­tä­ten er­drückend. Wer sich nicht an der Agi­ta­ti­on er­götz­te, wur­de sei­nes Le­bens nicht froh. In Vor­le­sungs­pau­sen, gar der Ca­fe­te­ria, über­all war ag­gres­siv ide­o­lo­gi­sche Stim­mung zu spü­ren, die je­den ver­damm­te, der ihr in Wor­ten oder Le­ben wi­der­sprach. Ton­an­ge­bend wa­ren Ide­o­lo­gen, die we­nig spä­ter ‚Lehr’­in­hal­te und ‚For­schung’ prä­gen soll­ten. Kei­nen Wi­der­stand gab es ge­gen den Vi­rus der Ide­o­lo­gie, der sich ge­ra­de an­schick­te, sämt­li­che Uni­ver­si­tä­ten an­zu­stecken und von Hor­ten sach­li­cher For­schung in Brut­stät­ten von Ide­o­lo­gie zu ver­wan­deln.

«Gé­ne­ros, Mul­ti­dis­zi­pli­nä­res Jour­nal der Gen­der­stu­di­en, Hi­pa­tia Press
Frau­en­stu­di­en als Virus:
In­sti­tu­ti­o­nel­ler Fe­mi­nis­mus und die Pro­jek­ti­on von Ge­fahr
Breanne Fahs, Arizona State University
Mi­cha­el Kar­ger, Ari­zo­na State Uni­ver­si­ty …

Die­ser Ar­ti­kel the­o­re­ti­siert, daß künf­ti­ge pädagogische Priorität von Frauenstudien ist, Stu­den­ten nicht nur Wis­sen zu leh­ren, son­dern auch, als symbolische ‚Viren’ zu dienen, die infizieren, ver­wir­ren, und traditionelle und fest­ge­füg­te Fel­der stö­ren / zer­rei­ßen. In die­sem Auf­satz po­stu­lie­ren wir zu­nächst, wie die Metapher des Virus teil­wei­se ei­ne ideale feministi­sche Pä­dagogik ver­an­schau­licht, und wir un­ter­su­chen dann, wie so­wohl Frau­en­stu­di­en, als auch die Ver­brei­tung ech­ter Viren (z.B. Ebola, HIV) ähn­li­che emo­ti­o­na­le Ant­wor­ten in an­de­ren her­vor­ru­fen. Wenn wir Ge­halt­lo­sig­keit, Spott, Pa­nik, und Är­ger be­trach­ten, die Frau­en­stu­di­en als Fach­ge­biet her­vor­ru­fen, dann schlie­ßen wir, in­dem wir die die Ein­sät­ze der Frau­en­stu­di­en ent­wer­fen als infek­tiö­ses, auf­rüh­re­ri­sches, und mög­li­cher­wei­se ge­fähr­li­ches Stu­di­en­ge­biet. In­dem wir dies tun, ent­wer­fen wir zwei neue Pri­o­ri­tä­ten für Frau­en­stu­di­en — männ­li­che Stu­den­ten als Vi­ren zu trai­nie­ren, und ‚ne­ga­ti­ve’ Ste­re­o­ty­pen fe­mi­ni­sti­scher Pro­fes­so­ren an­zu­neh­men — als wich­ti­ge künf­ti­ge Rich­tun­gen für die po­ten­ti­ell be­frei­eri­schen As­pek­te des Fa­ches.»1 (auch wenn es un­glaub­lich wirkt: ein Werk aus dem Be­reich Gen­der­stu­di­en)

Wie in vo­ri­gen Bän­den von „Die bei­den Ge­schlech­ter”, von Mar­tin van Cre­veld in „Das be­vor­zug­te Ge­schlecht” und von Evo­lu­ti­ons­bi­o­lo­gen wie Ste­ve Mo­xon und an­de­ren be­wie­sen wur­de, wa­ren und sind Frau­en be­vor­zugt. Fe­mi­nis­mus be­ruht auf fal­schen An­nah­men, die ge­gen­tei­lig zu den Tat­sa­chen sind. Au­ßer­dem be­ste­hen er­heb­li­che Un­ter­schie­de zwi­schen den Ge­schlech­tern. Gen­der-Agen­da ist ei­ne Ide­o­lo­gie oh­ne wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge, die durch­ge­hend auf fal­schen An­nah­men be­ruht, und da­mit als auf Lü­gen ge­bau­tes Kar­ten­haus rest­los in sich zu­sam­men­bricht. Glei­ches gilt für Fe­mi­nis­mus al­ler Wel­len.

Dies war ein Auszug aus dem Buch „Die Unterdrückung der Männer”, dessen erste Auflage nicht mehr erhältlich ist, in dessen zweite erweiterte Auflage heute einige neue Nachweise wie obiges Zitat ergänzt wurden. Solange kein neuer Verlag gefunden wurde, kann vorab ein eBook der zweiten, erweiterten Auflage erworben werden.

Fußnoten

1 «Géneros, Multidisciplinary Journal of Gender Studies, Hipatia Press
Women’s Studies as Virus:
Institutional Feminism and the Projection of Danger
Breanne Fahs, Arizona State University
Michael Karger, Arizona State University …
This paper theorizes that one future pedagogical priority of women’s studies is to train students not only to master a body of knowledge but also to serve as symbolic “viruses” that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields. In this essay, we first posit how the metaphor of the virus in part exemplifies an ideal feminist pedagogy, and we then investigate how both women’s studies and the spread of actual viruses (e.g., Ebola, HIV) produce similar kinds of emotional responses in others. By looking at triviality, mockery, panic, and anger that womens studies as a field elicits, we conclude by outlining the stakes of framing women’s studies as an infectious, insurrectional, and potentially dangerous, field of study. In doing so, we frame two new priorities for women’s studies—training male students as viruses and embracing “negative” stereotypes of feminist professors — as important future directions for the potentially liberatory aspects of the field.» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

Feministischer Widersinn: Vergewaltigung

Feministischer Widersinn: Vergewaltigung

Feminismus pries weibliche Vergewaltigungen an Kindern oder Männern, nannte sie ‚befreierisch’ wie in den weltbekannten, berühmt-berüchtigten und von Feministinnen gefeierten Vagina-Monologen, wo eine Frau eine Minderjährige absichtlich besoffen macht, um sie dann (lesbisch) zu verführen, worauf diese frohlockt, „nie mehr auf einen Mann angewiesen zu sein”. Mit solch männerhassendem Beweggrund galt Vergewaltigung für Feministinnen schon immer als etwas ‚gutes’ oder ‚Befreiung’.

Gewalt oder Mord von Frauen an Männern haben Feministinnen jahrzehntelang verteidigt, vor Gericht Mörderinnen entweder freibekommen, oder mit einem auffällig geringen Strafmaß schonend behandelt. ‚Gewalt’ wurde nur dann als bedrohlich angesehen, wenn sie nicht von Frauen ausgeht. Oder sie fanden Gewalt an Männern witzig.

Auch Vergewaltigungen von Frauen forderten Feministinnen und ihr Umfeld, wenn es ihnen so gefiel, weil die Frau dem ‚politischen Gegner’ zugeordnet wurde, so wie Melania Trump.

Doch gegen einheimische – ihre eigenen – Männer haben sie grundlos jahrzehntelange Schlammschlachten wütend und bissig losgetreten. Das ging so weit, daß jeder Kuß unter Alkoholeinfluß zur ‚Vergewaltigung’ erklärt wurde, oder jeglicher einvernehmlicher Geschlechtsverkehr, zu dem Frauen aufgestachelt hatten, indem sie sich entkleideten, mit einem Mann auf sein Zimmer gingen, der dann nachträglich als ‚Vergewaltigung’ umgedeutet wurde, wenn sie ihr Abenteuer bereute, sie eifersüchtig wurde, oder aus beliebigem anderen Grund.

«Die Campus – Vergewaltigungsindustrie …
Der erste Vorwurf wurde vom Miss. Magazin 1987 veröffentlicht und ergriff die Universitäten wie ein Sturm. In den frühen 1990ern eröffneten überall im Lande Campus-Vergewaltigungszentren und 24-Stunden-Rufzentren, unterstützt mit zig Millionen Dollar des Bundes. Opferrituale sprossen auf …

Eine Armee von Verkäufern machte sich auf den Weg, verkauften Beratung an Administratoren, wie Methoden zum Thema sexueller Angriffe zu strukturieren seien, und belehrten Studieneinsteiger über ‚unentdeckte Vergewaltiger’ in ihrer Mitte. Vergewaltigungsbürokraten tauschten Noten aus wie bei Versammlungen der Inter Ivy Sexual Assault Conferences und des New England College Sexual Assault Netzwerks. …

Die Kolleginfrastruktur zur Vergewaltigung zeigt kein Zeichen der Verlangsamung. 2006 gründete Yale beispielsweise neue Sexuelle Belästigungs- und Angriffs- Ressourcen und Erziehungszentren, trotz zahlreicher Ressourcen für Vergewaltigungsopfer, die bereits auf dem Campus vorhanden waren. …

Die Krise gibt es nicht. … Die Studie von Koss hatte schwere Mängel. Ihr Untersuchungsinstrument war hochgradig vieldeutig, wie Professor Neil Gilbert an der Universität von Kalifornien in Berkeley gezeigt hat. Doch die stärkste Widerlegung der Untersuchungen von Koss stammen von ihren eigenen Befragten: 73 Prozent der Frauen, die sie als Vergewaltigungsopfer bezeichnet hatte, sagten, sie seien nicht vergewaltigt worden. Weiterhin — obwohl es unvorstellbar ist, daß eine Frau freiwillig weiter mit dem Täter Sex haben würde, der sie früher angegriffen hatte — hatten 42 Prozent von Koss als Opfer bezeichneter Frauen sexuellen Verkehr mit ihren angeblichen Angreifen nach der unterstellten Tat.

Alle folgenden feministischen Vergewaltigungsstudien ergaben diese Diskrepanz zwischen den Schlußfolgerungen der Untersucher*innen und der eigenen Sicht der Betroffenen. …

Doch laut der Vergewaltigungsindustrie auf dem Campus bleibt eine falsche Bezichtigerin ein Opfer des ‚Patriarchats’, und der Beschuldigte für immer verdächtig. …

Was steckt also wirklich hinter der Vergewaltigungsindustrie? Eine alkoholgetränkte Szene mit schnellem Sex. …
Universitäten haben mehr juristische Infrastruktur geschaffen, die sich mit reuigen postkoitalen Zweifeln am nächsten Tag beschäftigen, als nötig war, um den Seehandel im Venedig der Renaissance zu verwalten. …

„Wenn ein Partner ein Kondom auf den anderen streift, ist das Zustimmung zum Geschlechtsverkehr?” fragt Berkowitz. Kurz vor dem Einführen des so ausgestatteten Instruments in den Hafen läßt sich kaum ein klareres Signal der Zustimmung vorstellen. Aber vielleicht wird das Mädchen, das ihren Partner so ausgestattet hat, ihn später der ‚Vergewaltigung’ bezichtigen.»1

Das Leben männlicher Studenten wurde ruiniert, weil ein Mädchen mit ihnen beim Tanzen geschmust und geküßt hatte, das es sichtlich genoß, am nächsten Tag ihn aber der Vergewaltigung bezichtigte, weil sie Alkohol getrunken hatte. Dann gilt schon ein Kuß oder Engtanz als Verbrechen und ‚Vergewaltigung’.

Frauen sind laut Feministinnen unfähig, für ihr eigenes Verhalten verantwortlich zu sein. Trinken Frauen Alkohol, sind automatisch die Männer schuld. Trinkt der Mann, so ist dagegen der Mann schuld, nicht etwa die Frau. Der betrunkene Mann ist für sein Verhalten verantwortlich. Trinken sowohl der Mann als auch die Frau, so ist allein der Mann verantwortlich und gilt als ‚Vergewaltiger’ am amerikanischen Campus, denn eine angetrunkene Frau (wozu ein wenig Alkohol reicht) zu küssen ist schon ein sexuelles Vergehen, auch wenn der Mann genauso angetrunken war. Natürlich gilt dies niemals umgekehrt: Es gilt niemals als Vergehen für die Frau, einen angetrunkenen Mann zu küssen. Im Feminismus ist die Schuldfrage emotional, subjektiv und inhärent klar geregelt: Schuld ist immer der Mann. Frauen dürfen alles und sind nie schuld.

Das gilt jedoch nur für einheimische, europäische Männer, den ‚weißen heterosexuellen Mann’. Gegenteilig sieht es aus, wenn es sich um privilegierte Minderheiten handeln, die Feministinnen millionenfach ins Land gerufen haben, indem sie durch eine illegale Schlepperaktion Anfang September 2015 die Regierungen unter Druck setzten und so Merkels fatale Fehlentscheidung erzwangen, die Grenzen zu öffnen, weil sie Angst vor abträglichen Bildern in den Medien hatte, wenn Flüchtlinge zurückgewiesen werden.

Offene Grenzen werden von Feministinnen seit Jahrzehnten verlangt, stehen als wesentliche Forderung in den Grundsatzprogrammen der feministischen Parteien Schwedens und Deutschlands.

Weswegen? Die evolutionsbiologische und psychologische Erklärung ist, daß starke Männer bei Frauen tief verankerte biologische Instinkte auslösen. Nachdem Feministinnen die heimischen Männer entrechtet, diffamiert, angeschwärzt und zum lächerlichen Weichei gemacht hatten, waren europäische Männer langweilig, unattraktiv, ‚niederrangig’ und nicht mehr erstrebenswert geworden. Sie waren der Verachtung der Feministinnen anheimgefallen. Also holten sie sich die aggressivsten, von Krisen, Krieg oder kaputten Verhältnissen am meisten Verrohten ins Land, die stark genug sind, jene vom Feminismus unterdrückten Instinkte (oft gewaltsam) wieder zu erwecken.

Dies war weder Erfindung noch Übertreibung. Das Handeln etlicher feministischer Willkommensklatscherinnen beweist die Richtigkeit der Behauptung:

«Perverse Gutmenschenhirne auch in Schweden

Wie krank die Hirne der meist linken Gutmenschen sind, sieht man nicht nur in Deutschland. Dort entschuldigte sich eine Linke, die von mehreren Moslems vergewaltigt wurde, dafür, daß sie sie in einem Affekt angezeigt hatte. Und daß sie nun dafür bestraft wurden. Genau dasselbe geschah auch in Schweden: Mehrere schwedische Frauen entschuldigten sich bei ihren Vergewaltigern, weil sie bestraft wurden. Auch in Schweden ist Vergewaltigung – noch – ein Offizialdelikt. soll heißen: es wird auch dann von der Justiz verfolgt, wenn man es als Opfer gar nicht will.

Doch in Schweden treibt die political correctness noch ganz andere Blüten. 60 Jahre sozialistischer Indoktrination haben ganz offensichtlich die Hirne der meisten schwedischen Menschen so vernebelt, daß sie gut von böse nicht mehr unterscheiden können. Alle sind Opfer – auch die Täter.

Schulleiter einer von zwei arabischen Mitschülern vergewaltigten 14-jährigen Schülerin:
„Auch die arabischen Täter sind Opfer”
Der Leiter einer Schule, in welcher eine 14 Jahre junge Schülerin von zwei arabischen Mitschülern vergewaltigt wurde»2

Solche Berichte gab es genauso aus Deutschland. Tatsächlich ging die wütende und hysterische Indoktrination seit der Kulturrevolution von 1968 vor allem von Feministinnen aus. Beim Schützen von Frauen versagen Feministinnen vollständig. Ihre Kampagnen dienten nur ihrer Ideologie und nutzten nur ihnen selbst. Feminismus hat niemals die Interessen gesunder Frauen vertreten.

«Schweden weist moslemische Vergewaltigungsmigranten nicht aus
Von Pamela Geller am 12. März 2017

Schweden weist nicht die islamischen Vergewaltigungsmigranten aus, die hinter der wildwuchernden Vergewaltigungsepedemie stecken, aber sie verfolgen jeden, der kritisch über moslemische Migranten und ihre Vergewaltigungsideologie spricht.»3

Sogar Protest gegen Heimsuchung durch vergewaltigende Asylforderer ist noch feministisch, indem nur weibliche Opfer betrachtet werden. Es wird jedoch nur eine insgesamt geringe Zahl Frauen vergewaltigt. Wenn es Millionen Männer zuviel und Millionen junge Frauen zuwenig gibt, sind es wesentlich mehr Männer, deren Leben kaputtgemacht wird, weil sie keine Familie gründen und kein erfülltes Liebesleben haben können. Wesentlich mehr Männer sind Opfer. Frauen haben sogar mehr Auswahl als zuvor. Männer sehen jedoch in großer Zahl ihre Gene kinderlos aussterben, was Frauen nicht droht. Daher sind Männer Hauptopfer, nicht Frauen. Unsere schiefe Wahrnehmung sieht aber nur die selteneren weiblichen Opfer, nicht die häufigeren und dauerhaft geschädigten männlichen.

So begann die Verdrängung der eigenen Männer, die nächste Stufe seelischer Grausamkeit: Sie werden zu zahlenden Kuckolden, die ihre eigenen Verdränger mit Asyl- und Sozialgeld anlocken und dafür bezahlen müssen, ihnen die viel zu wenigen Frauen auszuspannen.

Fußnoten

1 «The campus rape industry …
This claim, first published in Ms. magazine in 1987, took the universities by storm. By the early 1990s, campus rape centers and 24-hour hotlines were opening across the country, aided by tens of millions of dollars of federal funding. Victimhood rituals sprang up …
An army of salesmen took to the road, selling advice to administrators on how to structure sexual-assault procedures, and lecturing freshmen on the “undetected rapists” in their midst. Rape bureaucrats exchanged notes at such gatherings as the Inter Ivy Sexual Assault Conferences and the New England College Sexual Assault Network. …
The college rape infrastructure shows no signs of a slowdown. In 2006, for example, Yale created a new Sexual Harassment and Assault Resources and Education Center, despite numerous resources for rape victims already on campus. …
None of this crisis response occurs, of course — because the crisis doesn’t exist. … Koss’s study had serious flaws. Her survey instrument was highly ambiguous, as University of California at Berkeley social-welfare professor Neil Gilbert has pointed out. But the most powerful refutation of Koss’s research came from her own subjects: 73 percent of the women whom she characterized as rape victims said that they hadn’t been raped. Further—though it is inconceivable that a raped woman would voluntarily have sex again with the fiend who attacked her—42 percent of Koss’s supposed victims had intercourse again with their alleged assailants.
All subsequent feminist rape studies have resulted in this discrepancy between the researchers‘ conclusions and the subjects‘ own views. …
But to the campus rape industry, a lying plaintiff remains a victim of the patriarchy, and the accused remain forever under suspicion. …
So what reality does lie behind the campus rape industry? A booze-fueled hookup culture of one-night, or sometimes just partial-night, stands. Students in the sixties demanded that college administrators stop setting rules for fraternization. “We’re adults,” the students shouted. “We can manage our own lives. If we want to have members of the opposite sex in our rooms at any hour of the day or night, that’s our right.” The colleges meekly complied and opened a Pandora’s box of boorish, sluttish behavior that gets cruder each year. Do the boys, riding the testosterone wave, act thuggishly toward the girls? You bet! Do the girls try to match their insensitivity? Indisputably. …
Campuses have created a judicial infrastructure for responding to postcoital second thoughts more complex than that required to adjudicate maritime commerce claims in Renaissance Venice. …
“If one partner puts a condom on the other, does that signify that they are consenting to intercourse?” asks Berkowitz. Short of guiding the thus-sheathed instrumentality to port, it’s hard to imagine a clearer signal of consent. But perhaps a girl who has just so outfitted her partner will decide after the fact that she has been “raped”» (https://www.city-journal.org/html/campus-rape-myth-13061.html)

2 https://michael-mannheimer.net/2017/03/12/schwedischer-schulleiter-ueber-arabische-schueler-die-eine-14jaehrige-mitschuelerin-vergewaltigten-auch-opfer-weil-sie-dafuer-hart-bestraft-wurden/

3 «Sweden not deporting their Muslim migrant rapists
By Pamela Geller – on March 12, 2017
Sweden won’t deport the Muslim migrant rapists behind the mushrooming rape epidemic, but they will prosecute anyone who speaks critically of the Muslim migrants and their rape ideology.» (http://pamelageller.com/2017/03/sweden-not-deporting-muslim-migrant-rapists.html/)

Wie Politik umsteuern muß – 2. Teil: Hintergründe

Wie Politik umsteuern muß – 2. Teil

Nun kommen wir zu den Hintergründen und der langfristigen Agenda.

Gesellschaft und Politik sind seit Generationen von irrationalen Ideologien und hysterischen Kräften gekapert worden, die auf feministische Wellen zurückgehen. Seit der Kulturrevolution von 1968 haben irrationale, von Hysterie getragene Ideologien Zerstörungskräfte entfesselt, die westliche Zivilisation in dem Abgrund stürzen ließen, dem sie in freiem Fall zustreben.

Aus evolutionären Gründen, die später vorgestellt werden – und wie vom Ethnologen Unwin gezeigt – sind alle Zivilisationen an ständig weiter zunehmenden frauenbevorzugenden Kräften zugrundegegangen, wurden von unverbrauchten fremden Zivilisationen überrollt und verdrängt.1 Das wird uns heute passieren, wenn wir nicht sofort und gründlich umsteuern. Sieger würde der Islamismus sein, der bislang die einzige uns bekannte Kraft ist, die Feminismus zurückzudrängen vermag, weil es sich beim Islamismus selbst um eine radikale, zerstörerische und rücksichtslose Ideologie handelt. Mit anderen Worten: der Islamismus ist dem Feminismus an negativen Kräften gewachsen, hat aber mit traditioneller gewachsener Kultur nichts zu tun. Wie rabiat Islamismus gewachsene Kulturen zerstört, sahen wir bei den pulversierten weltgrößten Buddhastatuen im Bamiyantal, den ebenso zu Sand zerstäubten antiken, frühgeschichtlichen Statuen, Tempeln und Städten in Syrien, oder Terror gegen Christen und Anhänger anderer Richtungen innerhalb des Islams.

Die Kulturrevolution des Feminismus ist sogar noch radikaler als der Islamismus: Grundlegende menschliche Bezüge, Ergänzung und Füreinander der Geschlechter, die laut klassischer Ethnologie, Archäologie und Anthropologie grundlegender sind als sogar Ehe und Familie, wurden restlos ausgemerzt, mit massiver Indoktrination aberzogen oder gar verboten. Genderideologie zerstört die elementare Identität von Menschen. Feministinnen arbeiten nur mit anderen Mitteln: Sie verkrüppeln und schädigen psychisch, kulturell, seelisch, gefühlsmäßig, verhindern Reifungsprozesse, verwirren und entwurzeln, wogegen islamistische Extremisten mit Blut und Gewalt Schreckstarre erzwingen. Was von beiden letztlich fürchterlicher ist auf Dauer sei dahingestellt.

Wie lautet nun die Begründung für die Aussage, daß sich sämtliche Zivilisationen durch feministische Kräfte im Laufe der Zeit selbst zerstört haben, sofern sie nicht vorher schon von äußeren Kräften besiegt wurden?

Moderne Evolutionsbiologie beginnt die inneren Kräfte zu begreifen, die uns Frauen unbewußt bereits in der Wahrnehmung bevorzugen lassen, weil so Kinder und fruchtbare Frauen, die Mütter sein könnten, geschützt werden, was die Fortpflanzung verbessert.

Leben ist Fortpflanzung. Was keine Nachkommen zeugt, stirbt aus als Sackgasse der Evolution. Nur was fruchtbar ist und seine leiblichen Kinder so gut zu schützen versteht, daß diese ebenfalls fruchtbar und erfolgreich sind, lebt fort. Alles andere ist eitel, eine Sackgasse, die von der Geschichte des Lebens vergessen wird. Auch Familien und Sippen erklären sich daher: Je näher uns andere verwandt sind, desto mehr eigener Gene finden sich in ihnen.

Zweiter Mechanismus ist die Benachteiligung von niederrangigen Männern in der Wahrnehmung, weil das männliche Geschlecht als Filter der Evolution dient, sich aus Sicht der Evolution also die meisten Männer gar nicht fortpflanzen sollen – bis auf einige wenige erfolgreiche Hochrangige, die durch sexuelle Selektion gewählt und zugelassen werden.2 Sichtbar wurden solche meist verborgen wirkende Kräfte, als kreischende Mädchen 1964 Polizeisperren durchbrachen, um zu den Beatles oder Rolling Stones zu gelangen. Diese waren in ihrer Modehierarchie so hochstehend, daß sie von vielen Mädchen ‚selektiert’ wurden. Der Rest hatte das Nachsehen. Der erste Beatlesfilm zeigte es anschaulich: Nachdem die Beatles sich unmodern verkleidet hatten, um den kreischend auf sie zurennenden Mädeln zu entgehen, wurden sie nicht mehr erkannt. Als einer von ihnen eine Frau höflich ansprach, erhielt er die spöttische Abfuhr: „Na, auf dich habe ich gerade gewartet!”

Diese uns unbewußten Kräfte sorgen dafür, daß in jeder Kultur Frauen bevorzugt werden, mögen Männer noch so stark sein. Auch extrem mächtige Imperien rollen ihren Reichtum und Luxus, Bequemlichkeit und Vorzüge rasch ihren Frauen aus. So ergeht es auch Religionen. Nur fanatische Ausbrüche radikaler Extremisten vermögen das (meist ziemlich kurzzeitig) aufzuheben; langfristig setzen sich immer die biologischen Kräfte der Natur durch, die Frauen bevorzugen.

Sobald diese Kräfte die Frauenbevorzugung vergrößern, gerät jede Zivilisation ins rutschen. Denn tatsächlich waren Frauen bereits bevorzugt, haben wir sie nur aufgrund einer angeborenen Schiefsicht als ‚hilfsbedürftig’ wahrgenommen. So war es bereits im 19. Jahrhundert. Doch die Zunahme der Frauenbevorzugung ändert nicht unsere biologisch angelegte Wahrnehmung – wir werden die Frauen weiterhin als ‚hilfsbedürftig’ wahrnehmen und es für dringend geboten halten, ihre – nur in falscher Wahrnehmung – vermeintlich schwächere Position massiv zu stärken. Dadurch nimmt bereits vorhandene biologische Dominanz des weiblichen Geschlechts weiter zu, werden Männer geschwächt, die ihre nötigen Gegengewichte verlieren, was bewirkt, daß immer mehr Männer als ‚rangnieder’ erscheinen, Frauen nicht mehr ‚gut genug’ sind. Deshalb nimmt die Verachtung von Männern zu, je mehr eine feministische Entwicklung fortschreitet. Die zunehmende Männerverachtung schwächt Männer zunehmend: ein sich selbst beschleunigender Teufelskreis ist entstanden.

Noch heute befeuern Feministen den zivilisatorischen und kulturellen Selbstmord mit von Anfang an falschen Konstruktionen, die zu einer Art ‚heiliger Gral’ der feministischen Epoche geworden sind: Sie behaupten, früher seien Frauen ‚benachteiligt’ gewesen, weil sie anders gelebt hatten als Männer, also bei männlichen Arbeiten fehlten oder unterrepräsentiert waren, was sich immer noch nicht völlig aufgelöst habe. Das dürfte der größte und tragischste Irrtum der Weltgeschichte sein.

Es wurde nachgewiesen, daß Frauen stärker Männer aus weiblichen Gruppen drängen als umgekehrt Männer Frauen aus männlichen.

Nicht einmal feministische Ethnologinnen können die Universalität geschlechtlicher Arbeitsteilung beim Menschen leugnen. Sie unterscheidet sich von Kultur zu Kultur und Epoche zu Epoche, doch war sie vor feministischer Kulturrevolution überall, bei sämtlichen Kulturen, auch bei den (problematischen) Matriarchaten grundlegend, auf die sich Feministen gerne berufen.

Menschliches Leben ist von Natur aus ein sozialer Tausch3, der aus geschlechtlichem Tausch hervorging. Dieser ist die Grundlage für alles: für gute Bezüge und Gefühle zwischen den Geschlechtern, für Identität und menschliches reifen. Heute prägen infantile, egoistische und verwirrte Unreife die zerfallende Gesellschaft.

Im Tausch kommt alles zu Frauen und Kindern: Besonders das, was Männer erarbeitet haben. Denn die nehmen die Mühe auf sich, weil es von ihnen verlangt und erwartet wird, sie ohne spezifische männliche Gaben weder Frauen finden, die mit ihnen schlafen und Kinder zeugen, noch ihre Aufgaben in der Gesellschaft und Familie erfüllen könnten. Es waren also männliche Bürden und Pflichten, von denen Frauen befreit waren.

Frauen waren bevorzugt, nicht benachteiligt. Sie erhielten fast durch Geburt, was Männer meist mit harter Arbeit erlangen mußten, was vielen lebenslang nie gelang. In früher Neuzeit konnte ein hoher Anteil der Männer etlicher Handwerksberufe jener Epoche niemals heiraten, weil sie nie hoch genug aufsteigen konnten. Historische Quellen4 belegen Quoten von 40 Prozent Männern und mehr, die niemals die Chance hatten, die zu wenigen heiratsfähigen Plätze ihrer Arbeitswelt zu erreichen. Auch vor Gericht wurden Frauen bereits im 19. Jahrhundert stark bevorzugt.5

Differenz ist keine Benachteiligung, sondern Voraussetzung jeglichen Tausches und damit Kultur. Ohne Differenz gäbe es keine Sprache, sondern fluide, animalische Laute, denen wir keine Bedeutung verleihen könnten. Genausowenig kann es sozialen Tausch oder Kultur gegeben ohne Differenz, die Ergänzung und Tausch erst ermöglicht, denn sonst gäbe es nichts, was getauscht oder ergänzt werden könnte.6 Aus dieser Ergänzung wiederum entsteht ein Füreinander, das Verantwortung und Gefühle reifen läßt. Heute sind wir reduziert auf unreife, egoistische Sentimente, die nicht mehr durch ein Füreinander reifen und zu echter Anteilnahme werden konnten.

Traditionelle Kultur war ein Tausch, bei dem Frauen erhielten, was Männer erarbeiteten. Doch wenigstens gab es Gegengaben. Feminismus hat alles radikal zerstört und durcheinandergebracht.

* Mit Ergänzung und Tausch verschwanden die Grundlagen von Kulturen

* Weibliche Dominanz wurde radikal verstärkt

* Männliche Gegengewichte wurden radikal zerstört, abgeschafft und verboten

* Frauen angeboren bevorzugende Wahrnehmung wurde ideologisch weiter verschärft

* Männliche Verlierer verachtende Wahrnehmung wurde ideologisch radikalisiert

* Jegliche Bezüge zwischen Mann und Frau, konstituierende Kräfte des Zusammenlebens, wurden zerstört

* Mit den Bezügen zwischen beiden Geschlechter wurde die Entwicklung reifer, anteilnehmender Gefühle zerstört

Schon im 19. Jahrhundert gaben Frauen die Reichtümer aus, die ihre Männer berufstätig erarbeiten mußten. Frauen hatten Muße zu genießen, Männer malochten. Das ist typisch. Ausgenommen war allenfalls der einstige Adel, eine hauchdünne Oberschicht, in der nicht nur Männer aller Mühen enthoben waren, sondern auch ihre Frauen, was so weit ging, daß sie sich zu fein dünkten, ihre eigenen Kinder zu versorgen, was Kindermädchen und Gouvernanten überlassen wurde. Manche Kinder wurden gar von Kindermädchen gesäugt statt von Müttern! Diese dünkelhaften, versnobten und elementarer Verantwortung für ihre eigenen Kinder enthobenen Kreise sind letztlich Quelle und Vorbild späteren Feminismus, der ebenfalls davon lebte, möglichst viel natürliche Verantwortung zu delegieren, ob auf Dienstboten, Betreuungsdienste für Kinder, Staat, Kinderkrippen, technische Haushaltsgeräte oder männliche Zahlsklaven, zu denen Männer degradiert wurden. Wir sehen: Männer stürzten vom adeligen Snob zum Finanzknecht des feministischen Ausbeutungssystems ab; Frauen stiegen „auf” zum Vorbild jener adeligen Snobs, die sich zu fein dafür waren, ihre eigenen Kinder selbst großzuziehen. Ursprünglich waren Frauen in allen Schichten bevorzugt, von Adeligen bis zum Handwerker, allerdings in einem erträglichen milden Ausmaß.

Es gibt kaum gröberen Quatsch und Unsinn als das feministische Märchen, Frauen seien ‚strukturell benachteiligt’, weil sie in manchen Bereichen ‚unterrepräsentiert’ seien. Das verkennt völlig die menschliche Natur und darüber hinaus das Wesen von Kultur und Tausch.

Ganz im Gegenteil, Männer sind ‚strukturell benachteiligt’, weil Frauen biologisch das ‚strukturell dominierende’ Geschlecht sind. Pfauen müssen ein riesiges Federrad entwickeln, das zu bilden viel Energie kostet, sie auffällig und schwerfällig, leichtere Beute von Raubtieren macht – weil die Pfauendamen das verlangen. Ähnlich der große Aufwand von Hirschen, jedes Jahr Geweihe zu bilden und um Rang zu kämpfen. Wer das nicht täte, den ignorierten die Hirschkühe, der stürbe aus.

Alle Geschlechtsunterschiede sind Ergebnis sexueller Selektion, die fast allein von Frauen ausgeübt wird. Auch das menschlich universelle Ergänzungssystem aller Kulturen, das Frauen und Männern andere Aufgaben zuwies, damit sie etwas zu tauschen haben, ist Folge des über Jahrmillionen wirkenden Selektionsdrucks, der von Frauen ausgeübt wurde.

Feministisches Gejammer vom „Patriarchat” war von Anfang an so totaler Quatsch, daß es ziemlich genau das Gegenteil wissenschaftlich beweisbarer Wahrheit ist. Es geht auch nicht darum, ein falsches, unbegründetes feministisches Gejammer durch ein richtiges, wissenschaftlich fundiertes Gejammer zu ersetzen, sondern einfach Menschen aufzuwecken, den Zerstörungsprozeß aufzuhalten, eine funktionsfähige Kultur, die genauso wichtig ist wie Sprache, wiederaufzubauen, um wieder gesunde statt innerlich verkrüppelte Kinder aufziehen zu können, eine funktionierende, gesunde Gesellschaft zu erreichen statt einer, die von feministischer Hysterie, Irrtümern und selbstzerstörerischer Verwirrung geprägt wird.

Wir haben nun Generationen lang komplett falsche Debatten über verkehrte ideologische Themen gehabt, die auf grundlegenden Erkenntnisirrtümern und Wahrnehmungsverzerrungen gründeten.

Nein, Frau und Mann sind evolutionsbiologisch verschieden aufgrund verschiedener Fortpflanzungsstrategien.

Nein, die Frau ist dabei dominant und ‚strukturell mächtig’, nicht umgekehrt.

Unterschiede sind nicht abträglich, sondern wichtig für menschliche Identität. Der Wahn, sie zu schleifen, ist selbstzerstörend.

Die Entstehung kultureller Unterschiede ging auf weibliche, nicht männliche Selektionseinflüsse zurück und entsprach weiblichen Interessen.

Kulturelle Ergänzung – und damit verschiedene Aufgaben, damit es etwas zu tauschen geben kann – sind aber unerläßlich, um einen Ausgleich zu schaffen, Bezüge herzustellen, soziale Unterschiede zu verringern. Denn Tausch bedeutet, daß die andere Seite etwas abbekommt.

Eine Studie hat errechnet, daß die heute krassen sozialen Unterschiede zwischen superreich und superarm in den USA mit der Neigung zu tun haben, daß sich in der feministischen Ära gleich mit gleich gerne paart. Zu hoch ist das Risiko für Männer, die weit nach unten heiraten, bei Scheidung oder Trennung abgezockt zu werden. Frauen orientieren sich aus angeborener Neigung nach oben, wo die Luft dünn geworden ist. Die Heirat unter Gleichen hat die Ungleichheit der Gesellschaft explodieren lassen! Würden auch heute reiche Männer leicht bereit sein, die arme Friseuse von nebenan zu ehelichen, würden laut Studie die sozialen Unterschiede mit einem Schlag auf den wesentlich harmonischeren Stand der 1960er Jahre zurückfallen.7

Auch zwischen den Geschlechtern war das Ungleichgewicht niemals so extrem wie durch Feminismus, der von Anfang an in falsche Richtung ging, weil er alles falsch verstanden hat. Daran gibt es nichts zu retten. Wir haben seit Generationen über Unsinn debattiert, unsinnige Gesetze erlassen, uns in falsche Richtung bewegt.

Der Prozeß des Aufwachens wird sehr schmerzhaft und sehr lange benötigen. Wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, umzusteuern, wird Europa islamistisch werden, ein Land des Messerns. Feminismus treibt Zivilisationen in den Untergang.

Fußnoten

3 siehe: „Kultur und Geschlecht

4 siehe: „Fulminantes Finale

6 siehe: „Kultur und Geschlecht

7 siehe: „Kultur und Geschlecht

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