Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Die Gleichheitslüge

Die Gleichheitslüge

Gleichheit diente, wie alle feministischen Kampagnen, als Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur, ohne ernstlich angestrebt zu werden. Denn für Gleichheit hätten Frauen Privilegien und Bevorzugung, die sie immer schon besaßen, aufgeben müssen…

Feministinnen verlangen zugleich ‚Gleichheit’ und bevorzugende ‚Differenz’. Dies ist Teil einer parteiïschen Methodik, die an Universitäten entworfen wurde und objektive Wissenschaft hinwegfegt hat… Schon Themen, Sichtweise und Fragestellung sind ideologisch, geben ein falsches Bild der Wirklichkeit, das grundlegende biologische Tatsachen auf den Kopf stellt…

Die wichtigsten Zitate und Argumente entstammen meinen früheren, nicht zu Büchern gewordenen Manuskripten aus den 1990ern Jahren.

«Es gilt, in Rechtstheorie und Praxis Grenzgängerin zu sein, Wenn wir real etwas erreichen wollen, müssen wir es mit allen legalen Mitteln versuchen und die Strategien ständig anpassen; fähig sein, die Seiten zu wechseln, Gebiete zu verlassen, Standpunkte zu wechseln, uns Rechte zu nehmen, Gebiete zu besetzen und Neuland zu schaffen. Es bedeutet, die Forderung nach Gleichheit … und diese wieder zur Disposition zu stellen und nunmehr Bevorzugung zu verlangen. Für Frauen kommt eine fundamentale universelle Position nicht in Frage. Frauen können sich einmal in das Recht hinein- und dann wieder herausdefinieren; denn einen Zwang zur Folgerichtigkeit, wie in der – kosmopolitischen männlichen universellen – Wissenschaft gibt es nicht. Aporien lösen sich nur im Prozeß aus. (vgl. Smaus 1989).

Die Kontroversen zwischen Theorien und Methoden können – ebenso wie die  soziale Begründung des Rechts und seine Definition – nur politisch entschieden werden. Wir sollten also die Diskurseröffnung durch die Theoretikerinnen annehmen, deren Theorien weder den Anspruch haben, widerspruchsfrei zu sein, noch widerspruchsfrei sein zu müssen, die aber eine Chance geben, eine geschlechtlich differenzierte Ethik zu denken» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 281, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Wie in der Wissenschaft, so in Politik und Recht: Selbstwidersprüche sind legitimes Mittel, Männer einseitig niederzumachen, Feminismen zu erfinden und fördern, Konflikte zu schaffen und einseitig Krieg zu führen gegen einen frei erfundenden Mythos „Patriarchat”, Männer zu Feinden zu erklären, als geknebelte Gegner mundtot zu machen. Jahrzehntelang gelangte auch dieser Widerspruch gegen ihre Irrtümer und Methoden nicht an die Öffentlichkeit, wurde niedergemacht und beschimpft, bis es nun zu spät ist, um den Irrsinn aufhalten zu können.

Obiges Pamphlet entstammte einer „wissenschaftlichen Einheit” einer staatlichen Universität, war sogar der erste, die Reihe begründende Band.

«Die „Feministische Bibliothek” stellt aktuelle Diskussionen und Arbeitsergebnisse der Wissenschaftlichen Einheit Frauenforschung der Universität Bremen vor. Die Beiträge beziehen sich dabei vor allem auf die Bereiche feministischer Theorie, feministische (Natur) Wissenschaftskritik und Historische Frauenforschung» (http://www.zvab.com)

Keine andere Ideologie hat die Welt so nachhaltig manipuliert, menschliches Leben derart tief indoktriniert, verbogen und verstümmelt. Denn Kinder wachsen nicht nur im geschlechtsneutralen Chaos einer Kulturrevolution auf, sondern ohne die universellen menschlichen Bezüge, die Kultur zwischen den Geschlechtern und Menschen schafft. Damit verstümmeln wir nicht nur unser Leben, sondern das Leben künftiger Generationen.

«Vielmehr empfiehlt es sich, von Fall zu Fall flexibel die Durchsetzung der Gleichheitsforderung zu forcieren oder sich für eine geschlechtsdifferenzierende Regelung zu entscheiden. … bieten sich derzeit Chancen für eine umfassende feministische Rechtspolitik, die sowohl … im scheinbar gleichheitlichen Recht angreift und verändert als auch den Einsatz geschlechtsdifferenzierender Regelungen flexibel propagiert.» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 298, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Unlogik ist gründendes Postulat; Gleichheit war von Anfang an nur Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur. Wo immer es vorteilhaft ist, wird auf Differenz statt Gleichheit gesetzt n ihrem einseitigen Krieg gegen Männer, die sich nicht wehren noch widersprechen dürfen, medial nicht zu Wort kommen. (siehe Kapitel über Zensur in Band 1 und 2)

Später werden wir nachweisen, was für radikale Ungleichheit mit ideologisch verzerrten Dogmen von ‚Gleich’schaltung bewirkt wird. Ein Gleichgewicht ist angesichts weiblicher Dominanz schon gar nicht zu erreichen unter solchen Bedingungen.

Aus dem bislang unverlegten zweiten Band „Ideologiekritik am Feminismus. Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” der Reihe  „Die beiden Geschlechter”.

http://www.amazon.de/Ideologiekritik-Feminismus-Kultur-beiden-Geschlechter-ebook/dp/B00VB2LKJQ

2 Kommentare

  1. Jan

    26. Juli 2015 at 16:37

    @Nonnen,

    Folgeschäden von Gender-Mainstreaming bei Kindern und Jugendlichen sind ein wichtiger Gesichtspunkt und ein gutes Argument. Im weiteren wird leider, neben guten Argumenten, die Kinder betreffen, krasses Vorurteil der feministischen Epoche ausgedrückt, das sogar „kritische“ Bücher, sofern sie überhaupt gedruckt werden, fast regelmäßig prägt.

    „bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften“

    Das tönen radikale und destruktive feministische Wellen seit 150 Jahren. Eine solche weiblich-geschlechtsrassistische Sicht ist zu überwinden.

    „häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden“

    Eine tatsächliche Ursache, laut wissenschaftlichen Studien, wird in „Die beiden Geschlechter. Band 1, Kapitel 1. Feminimus: Großer Irrtum – schwere Folgen“ erwähnt. Es ist die Überhandnahme weiblicher Wahl, die ein solches Ausmaß angenommen hat, daß Frauen in einen sekundären Wettbewerb um die beliebtesten Männer getrieben worden sind. Dieser führt dann zur Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper.

    „Es trifft Frauen und Kinder zuerst“

    Wenn Feminismus und dessen Gender-Agenda Kinder trifft, ist das sehr bedauerlich und folgenreich. Allerdings richtet sich die Agenda und Ideologie ausdrücklich gegen Männer. Nun wieder „Frauen“ als erstes Opfer einer feministischen Agenda zu sehen, bedeutet, die feministische und falsche Zuweisung der Opferrolle an die Frau auf die Spitze zu treiben: War schon immer der Mann unterdrückter Lastesel, während sich die bevorzugten und biologisch dominanten Frauen in ihrer von Männern finanzierten und getragenen Bevorzugung in eine subjektiv gefühlte vermeintliche Opferrolle hineinsteigerten, so sollen oder wollen Frauen nun auch noch das Hauptopfer feministischer Ideologie sein, die auf Männerhaß gründet (siehe Band 1, 2 und 3 der Reihe „Die beiden Geschlechter“).

    Noch bei der Verunglimpfung und Entrechtung des Mannes soll die Frau „Hauptopfer“ sein. Das schlägt nun wirklich dem Faß den Boden aus. Wer solche „Freunde“ hat (solche „Feminismuskritik“), der braucht keine Feinde.

    Wer solche „feminismuskritischen“ Thesen hat, kann gleich beim Feminismus bleiben. Die Opferrolle wird in jedem Falle weiterhin bei der Frau gesehen und die philosophisch-zivilisatorische falsche Sicht, auf der die Problematik gründet, nicht überwunden.

    Witz und Knackpunkt ist gerade, diese schiefe Sicht zu erkennen und aufzuheben, diesen Geburtsfehler der Moderne und Kardinalfehler unserer Zivilisation.

  2. Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

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