Schiefe Wahrnehmung

und

Was Kultur ausmacht

In unserer Zeit ist sich fast niemand bewußt, daß unsere Wahrnehmung äußerst schief ist. Das Vorurteil in der Wahrnehmung ist teilweise angeboren, ebenso der Verdrängungsprozeß, der es vor Bewußtwerden schützt, so daß es große Mühe kostet, es zu erkennen und dadurch unschädlich zu machen. Systematisch übersteigert wurde die schiefe Wahrnehmung durch den Feminismus.

Nur so sind groteske Auswüchse erklärbar, die weithin sichtbar sind, aber trotzdem übersehen werden.

«SCUM als Schultheaterstück in Schweden» (femokratieblog, https://zeiger.wordpress.com/2011/11/12/scum-als-schultheaterstuck-in-schweden/)

Im besonders feministischen Schweden der Gegenwart wurde sogar das „Manifest zur Ausrottung der Männer” von Valerie Solanas und ihrer „Society for Cutting Up Men (SCUM)” zu einem Schultheaterstück, das von heranwachsenden Mädchen gespielt, vorgeführt und verfilmt wurde.

«Eine schwedische Journalistin war sogar der Meinung, dieses Manifest gehöre statt der Bibel in jedes Hotelzimmer gelegt.» (http://femokratie.com/manifest-vernichtung-maenner/01-2012/)

Sogar als „pädagogisch wertvoll” galt im feministischen Staat Schweden das zum Theaterstück gemachten Ausrottungspamphlet. Jubeln und Freude löste es aus.

«Schülerinnen um die 15 Jahre derartig indoktriniert sind, daß sie regel­rech­te Freude beim abknallen eines Mannes demon­strieren» (http://femokratie.com/manifest-vernichtung-maenner/01-2012/)

Man stelle sich vor, in Deutschland würde ein „Manifest zur Ausrottung der Juden” als angeblich „pädagogisch wertvolles Theaterstück” von Schülern aufgeführt und gar noch als „pädagogisch wertvoll” bezeichnet, wobei das Ausrottungsstück mit Jubel und Freude begrüßt würde – undenkbar natürlich! Vermutlich würden die Großmächte sofort einmarschieren und dem Spuk ein Ende bereiten, wenn die Regierung dabei versagte, so einen Irrsinn in deutschen Schulen zu verhindern.

Aber wenn es um Männer geht, dann ist es nicht nur denkbar, sondern Tatsache, ja schulischer und universitärer Alltag in Schweden. Heimliche und weniger heimliche Freude gibt es auch in Deutschland, bei Alice Schwarzer und Emma, die für ihr Wirken gar mit Bundesverdienstkreuzen ausgezeichnet würde. (Deshalb würde ich den Preis ablehnen, nicht mit einer Kneifzange anfassen, doch ich würde wohl eher eingesperrt oder psychiatrisiert für meine Kritik als mit einem Orden geehrt.) Auch in anderen Ländern wurde das Vernichtungsmanifest gefeiert, oder zum titelgebenden Thema von Frauenkongressen wie in Australien. (siehe Band 1)

Wie ist das möglich? Sogar extreme klassische Diktaturen, ob die Nationalsozialisten oder die stalinistische Sowjetunion, bemühten sich, die Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden zu verstecken. Ich behaupte nicht, „es hätte niemand gewußt”, wie es Zeitgenossen der Diktaturen als schlechte Entschuldigung für eigenes Nichtstun und Versagen gerne taten. Doch zumindest war den Propagandisten, und später den Tätern, klar, daß es sich um etwas schmutziges handelt, und ihrem Ansehen schaden könnte. Ohne Propagandisten hätte es keine Täter gegeben; zuerst geschah die Propaganda, danach folgen Taten.

Doch die feministische, einerseits subtile, andererseits noch gründlichere, Diktatur versteckt nichts, sondern findet nichts anstößiges daran. Versuche, das als „Humor” zu tarnen, erübrigen sich angesichts etlicher Aussagen und Schriften führender Feministinnen, bei denen es um „Reduzierung” der „Anzahl Männer” ging. Es ist ein vorhandenes, debattiertes Thema. Verbreiterinnen solcher Ideen werden gedruckt, genießen akademische Ehren. Allein die Verbreitung als akademischer Stoff spricht für sich.

«Daß Valerie Solanas Traktat SCUM seit langer Zeit zur Standardlektüre von Feminist Studies (oder heute: Gender Studies) auf den Universitäten gehört, ist bekannt, ebenso, daß Emma in der jüngeren Vergangenheit eine euphemistische Rezension darüber veröffentlicht hat.» (https://zeiger.wordpress.com/2011/11/19/goteborg-scum-girls/)

Widerstand ist nicht vorhanden. Wir vergessen und verdrängen es. Undenkbar wäre das bei jeder anderen Minderheit der Welt außer Männern. Beträfe es Juden, Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten, Weiße; Schwarze, Asiaten oder gar Frauen bei jeder anderen Menschengruppe außer Männern gäbe es international sofort heftige Reaktion, militärische und wirtschaftliche Bündnisse, die jedes Land, in dem solche ungeheuren Manifeste ungestraft verbreitet oder gar an Schulen aufgeführt werden, zu isolieren, mit wirtschaftlichen Sanktionen und militärischen Drohungen in die Knie zu zwingen. Selbstverständlich würde die internationale Gemeinschaft einen Regimewechsel verlangen und die Schuldigen vor ein internationales Gericht stellen.

Doch da es sich um Männer handelt, geschieht nichts. Wir nehmen es nicht wahr, und wenn sich die Meldung verbreitet, nehmen wir sie nicht ernst, vergessen sie ganz schnell wieder. Der Ausschluß aus unserem Bewußtsein funktioniert ziemlich zuverlässig und wirkungsvoll – das ist die Wirkung der biologisch schiefen Sicht, die Männer benachteiligt und Frauen bevorzugt.

Genauso wäre nie eine der von Anbeginn falschen feministischen Annahmen und Ideen ernstgenommen worden ohne eben diese angeborene schiefe Wahrnehmung, die bevorzugt, was von Frauen stammt und für Frauen ist.

Es gibt keinerlei Rechtfertigung dafür, ein Männerausrottungspamphlet, das an Schulen aufgeführt wird und Jubel über Mord auslöst, anders zu behandeln als ein entsprechendes Vernichtungsmanifest über Juden, Schwarze, oder wen auch immer. Moralisch besteht kein Unterschied. Verschieden ist allerdings unsere Wahrnehmung: Das ist die angeborene Schiefsicht, das Vorurteil, das die Menschheit überwinden muß.

Doch diese Schiefsicht besteht überall, bis in die subtilsten Bereiche. Ebenso besteht heute überall feministische Propaganda. Deftig sind noch Massenmedien, wo Männer inzwischen jahrzehntelang überwiegend lächerliche oder böse, jedenfalls feministisch zugeschriebene Rollen erhielten, Frauen gute, starke, faszinierende und ebenso feministisch zugeschriebene Rollen, die nur eins nicht sein durften: natürlich weiblich. (siehe Band 2 „Ideologiekritik”, und Les deux Sexes von 1998) Dies ist ebenfalls noch ziemlich deftig.

Feministische Indoktrination übersteigert angeborene Schiefsicht von frühester Kindheit an: Kindererziehung, Kindergarten, Schule, Universität sind zu Zentren der Gehirnwäsche geworden. Menschlicher Natur und Kultur wurden der Krieg erklärt, durch alle feministischen Wellen, und ihre Ausradierung ist erklärtes Ziel der Gender-Ideologie, die in den Rang einer Staatsdoktrin und Ersatzreligion erhoben wurde.

Deshalb grenzte ich mich schon 1980 von den Grünen ab: Diese damals neue Partei wollte zwar auf der eigentlich guten Philosophie des Naturschutzes bauen: Schutz des Ökosystems von Fauna und Flora, Schutz der äußeren Natur, die vor Beschädigung und Manipulation durch Menschen geschützt, im ursprünglichen natürlichen Gleichgewicht erhalten werden sollte. Je natürlicher desto besser war Devise. Jedes Tier wurde mit viel Liebe, Zuwendung und Hilfe bedacht, jeder Halm. Nur bei einer Art sollte es genau umgekehrt sein: Beim Menschen war die Natur zu unterdrücken, von Gender-Agenda auszulöschen, der menschlichen Natur wurde der Krieg erklärt, sie verteufelt, und zum Feld systematischer Manipulation gemacht.

Man umarmte Bäume, verhätschelte Tiere, die viele Frauen hinreißend finden und ständig mit Hunde- und Katzenbildern auf FB feiern. Nur für den Mann gibt es keine solche Liebe. Der Mann, und erst recht ein unbekannter Mann, der nicht einer mitleidsprivilegierten Minderheit (etwa Flüchtling) angehört, wird übersehen, verachtet, ausgegrenzt, mit ideologischem Haß verfolgt und kriminalisiert. Man könnte die Bevorzugung von Haustieren gegenüber Männern soziale Sodomie nennen, aber ehe ich jetzt auf andere von Genderisten bevorzugte Gruppen zu sprechen komme, muß ich mich leider selbst zensieren, um wenigstens die wichtigsten Argumente in diese manipulierte Epoche zu retten, in der jeder von den Hyänen der vierten Macht, den offiziellen Medien, verrissen wird, der sich zu weit in den Tabubereich wagt.

Das Gleichgewicht der äußeren Natur wollten die Grünen und ihr Umfeld unbedingt schützen; manche wie Greepeace griffen zu teils radikalen Mitteln. Doch die innere Natur, die menschliche Natur – und die gesamte menschliche Kultur – wurde gleichzeitig radikal angegriffen, gendernd deformiert, in ihrer natürlichen Form verunglimpft. Krasser konnte der Gegensatz nicht sein zwischen Schutz aller anderer Arten und Manipulation und Unterdrückung bei der eigenen.

So wie Pflanzen und Tiere ein Ökosystem bilden, dessen Gleichgewicht zu schützen die Grünen verschworen waren, so bilden auch die Menschen mit ihren sozialen und natürlichen Gruppen, und vor allem Männer und Frauen ein menschliches „Ökosystem” natürlicher Kultur. Doch anstatt zu schützen, was an kläglichen Resten die Ökonomisierung und Verstaatlichung vieler Lebensbereiche noch übriggelassen hatte, statt zu fordern, durch Industrialisierung und staatliche Einmischung verlorene Kultur und Natur wiederaufzubauen, so sorgsam zu schützen wie Regenwald und Naturschutzgebiete, wurde den Resten menschlicher Kultur und Natur der feministische Genderungskrieg erklärt.

Schon Ende der 1970er war die Atmosphäre an Universitäten erdrückend. Wer sich nicht an der Agitation ergötzte, wurde seines Lebens nicht froh. In Vorlesungspausen, gar der Cafeteria, überall war aggressiv ideologische Stimmung zu spüren, die jeden verdammte, der ihr in Worten oder Leben widersprach. Tonangebend waren Ideologen, die wenig später „Lehr”inhalte und „Forschung” prägen sollten.

Leider gab es niemanden, der menschliche Natur und Kultur schützte. Argumente wurden 35 Jahre lang ignoriert und dringen erst jetzt, 2015, langsam an eine immer noch winzige Öffentlichkeit.

Wie in vorigen Bänden von „Die beiden Geschlechter”, von Martin van Creveld in „Das bevorzugte Geschlecht” und von Evolutionsbiologen wie Steve Moxon und anderen bewiesen wurde, waren und sind Frauen bevorzugt. Feminismus beruht auf falschen Annahmen, die gegenteilig zu den Tatsachen sind. Außerdem bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Gender-Agenda ist eine Ideologie ohne wissenschaftliche Grundlage, die durchgehen auf falschen Annahmen beruht, und damit als auf Lügen gebautes Kartenhaus restlos in sich zusammenbricht. Gleiches gilt für den Feminismus aller Wellen.

Doch von den biologisch nachweisbaren und folgenreichen Geschlechtsunterschieden abgesehen ist auch die auf geschlechtlicher Gegenseitigkeit gründende Kultur aller Menschen aller Epochen eine wichtige menschliche Universalie, ebenso bedeutsam wie Sprache. Das bedeutet: Selbst wenn es keinerlei geschlechtliche Unterschiede gäbe außer den Geschlechtsorganen selbst (was nicht stimmt), wäre auf geschlechtlicher Ergänzung fußende Kultur unabdingbar. (siehe „Kultur und Geschlecht”)

Sogar die Feministin, die als „führende Ikone des Genderismus” bezeichnet wird, weist auf die Bedeutung des Geschlechts als „kulturelles Zeichen” hin, ohne allerdings zu begreifen, was sich daraus als notwendige Schlußfolgerung ergibt.

«Judith Butler zufolge, bekennende Lesbierin, führende Ikone des Genderismus und mit dem Adorno-Preis 2013 geziert, ist das Geschlecht „die obligatorische Anweisung an den Körper, ein kulturelles Zeichen zu werden”» (Hans-Peter Raddatz, Gender Mainstreaming, http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO214-8.pdf)

So wie das Geschlecht ein kulturelles Zeichen ist, sind Laute sprachliche Zeichen. Könnten wir nicht zwischen Lauten unterscheiden, wäre es unmöglich, diese Laute zu Silben und Wörtern zusammenzusetzen, und aus diesen dann wiederum Sätze. Es gäbe keine menschliche Verständigung!

Würden Genderisten die „Diskriminierung” bekämpfen, die in der Unterscheidung von Lauten besteht, könnten sie das ganze System der Unterscheidungen ausrotten, auf denen das sprachliche System beruht. Gelänge ihnen das, wäre die Menschheit sprachlos, könnte weder sprechen noch lesen und schreiben. Wir wären in ein Quallendasein zurückgeworfen.

Analog der Unterscheidung von Lauten ist die Unterscheidung von Geschlechtern grundlegend für menschliche Kultur, denn nur durch diese Differenz ist Gegenseitigkeit, Ergänzung, Familie möglich. Aus dieser Differenz entstanden Arbeitsteilung und soziale Struktur. Riten, Tauschsysteme, Familie, Gesellschaft, alles fußt letztlich auf dieser gründenden Differenz der Geschlechter, so wie Sprache letztlich auf der gründenden Differenz zwischen Lauten beruht.

Dabei spielt es keine Rolle, daß jede Sprache eine etwas (aber nicht allzu sehr) verschiedene Grenze zwischen den Lauten zieht. Wer eine Fremdsprache lernt, hat daher oft einen „Akzent”, weil er intuitiv die vom Säugling aufgeschnappten Grenzen der eigenen Sprache verwendet. In genauso frühem Alter lernen Säuglinge soziale und kulturelle Differenzen. Doch unabhängig davon, ob ein Laut nun wie im Deutschen, Englischen, Arabischen oder Chinesischen ausgesprochen wird, ist das angeborene Prinzip gleich. Ähnlich verhält es sich bei den Geschlechtern: Je nach Kultur sind die Grenzen zwischen Frauen und Männern verschieden, doch das Prinzip der Unterscheidung ist gegeben, denn es ist eine unverzichtbare menschliche Universalie, ohne die Kultur so unmöglich wäre wie Sprache unmöglich ohne die Unterscheidung von „Buchstaben” oder sinntragenden Lauten.

Was Genderismus betreibt, ist die totale Selbstverstümmelung der Menschheit – sowohl der Natur, als auch der Kultur des Menschen.

Möglich ist der heutige hysterische Amoklauf des vom Feminismus betriebenen Genderismus nur wegen der schiefen menschlichen Wahrnehmung, die uns nicht bewußt ist. Solch ein Irrsinn wäre sonst nie akzeptiert worden von der Gesellschaft. Die 1968er sind ideologisch auf allen anderen Gebieten bereits durchschaut und überwunden. Nur der Feminismus sitzt fester denn je im Sattel, weil unsere Wahrnehmungsverzerrung ihn beflügelt.

Genderismus und alle feministischen Wellen zielen auch auf die weibliche Liebe zu Männern.

«Das hat Hedwig Dohm, die bedeutende Vordenkerin des Feminismus, in ihrem Buch Die Antifeministen schon im Jahre 1901 verraten. Als die „gefährlichsten“ Gegner des Feminismus – so sagt sie es selbst – sieht sie überraschenderweise nicht Männer, sondern Frauen an. Und zwar diejenigen, die mit einem Mann oder sogar mit eigenen Kindern glücklich werden wollen. Diese Lebensmodelle sind ihre Feindbilder. Diese Gegnerschaft sorgt für die eigentliche Antriebskraft des Feminismus, für die „Frauen-Power“.

Es zeigt sich überall. Welches Programm der Frauenpolitik man auch gegen das Licht hält – man erkennt immer dasselbe Wasserzeichen: die Feindschaft gegen Mann und Mutterschaft.» (Bernhard Lassahn, http://nicht-feminist.de/2015/10/bernhard-lassahn-feminismus-und-liebe/?fb_ref=Default&fb_source=message)

Wie schon in unverlegten Büchern der 1990er beschrieben, ist Feminismus auch eine Perversion, die genau die Liebe der Frauen zu Männer zerstört und alles, was solche Liebe auslöst oder benötigt. Kaum eine Kampagne feministischer Wellen, die nicht ein Stück Liebesfähigkeit beschädigt. Nachdem diese Beschädigung aber gelungen ist, habe ich dieses Argument zurückgestellt. Es wäre zur Abweisung feministischer Wellen wichtig gewesen, und wird zur Aufbereitung und zum Verständnis in Zukunft wieder Bedeutung erlangen. Derzeit wird das Argument nicht viel bewirken; doch sollten wir begreifen, daß nicht „Homosexuellenrechte” ein Problem der Gesellschaft sind, oder andere Lieblingsthemen der Genderisten, sondern die Zerstörung von Kultur, Natur, Familie und den grundlegenden menschlichen Banden, zu denen die Liebe zwischen den Geschlechtern zählt, aber auch Ergänzungsstrukturen, Gegenseitigkeit und Tausch.

Wer mit „Liebe” argumentiert, sollte wissen und sich bewußt sein, daß unsere Vorstellung von Liebe nur 200 bis 250 Jahre alt und ein spezifisches Charakteristikum der westlichen Moderne ist; schlimmer noch, unsere Vorstellung von Liebe entstand in just jener Epoche, die Kucklick „Sattelzeit” nennt, in der sich männerfeindliche Vorstellungen als Kanon der Weltsicht festsetzten. Was wir unter Liebe verstehen, könnte daher bereits von dem Problem geprägt sein, das den Feminismus geschaffen hat. Allein aufgrund der geringen zeitlichen Reichweite unserer Vorstellung von Liebe, und ihrer isolierten Stellung anderen traditionellen Kulturen gegenüber, ist diese kein solides Fundament für das Bekämpfen einer radikalen Ideologie. Populismus ist wenig hilfreich, führt in die Irre. Wo Populismus der Analyse vorgezogen wird, geht es vorhersehbar schief.

Helfen kann nur eine strukturelle Analyse, die zu beginnen in „Kultur und Geschlecht” versucht wurde.

Dies war ein Auszug aus dem noch unveröffentlichten Band 4 der Reihe „Die beiden Geschlechter mit dem Arbeitstitel „Zensiert. Derzeit ist neu erschienen Band 3 „Die Genderung der Welt.

Wichtig zum Verständnis ist auch die wissenschaftliche Grundlage, die in Band 1: „Kultur und Geschlecht” herausgearbeitet wird. Kapitel 3 und 4 besprechen die Universalität und den Sinn kultureller Strukturen.

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