Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Einseitigkeit

Feministischer Haß

Feministischer Haß –

heute ergänzt in „Abrechnung mit dem Feminismus“

Zertifiziert mit blauem Häkchen von Twitter werden Haßäußerungen verbreitet wie „Es ist fein wenn wir an einen Punkt gelangen, an dem es keine Männer in der Welt gibt”. Ersetz ‚Männer’ durch ‚Juden’, dann kann jeder den impliziten Holocaust- oder Massenmordjubel erkennen. Doch Feministinnen dürfen das seit Generationen folgenlos; eine ganze Bewegung, deren meiste Ideengeber und Führungsfigurinen mit solchem radikalen Männerhaß auffiel, hat die Debatten geprägt, Themen und Kampagnen vorgegeben, die von Medien und Politik aufgegriffen, mit großem Eifer umgesetzt wurden.

Alles, was heute zum Thema Geschlechter Kindern wie Erwachsenen eingetrichtert wird, stammt von Männerhasserinnen gleichen Kalibers. Doch nicht Androzidpropagandistinnen wurden an den Pranger gestellt, ausgegrenzt, ihre Ideen, Themen und schiefen Begriffe geächtet, sondern das tat man mit jenen, die ihre Haßideen zu kritisieren wagten. Feminismuskritiker wurden voller Häme und mit niederträchtigen persönlichen Diffamierungen ausgegrenzt, zur Strecke gebracht, mundtot gemacht, eisern verschwiegen, wogegen solche Feministinnen mit wohlwollender medialer Aufmerksamkeit überhäuft wurden. Der kollektive Wahnsinn der Gesellschaft, alles genau falsch herum zu tun, begann mit feministischen Wellen, die der Ursprung hysterischer Irrationalität sind.

 

Feministischer Männerhaß ist ebenso wie ein verirrter Neid, falsche Selbstwahrnehmung bevorzugter Frauen als ‚benachteiligt’, ein von Kulturverlust und geschlechtlicher Verirrung hervorgerufenes diffuses Leid, das dann einem imaginären ‚Patriarchat’ angelastet wurde, eine wesentliche Triebkraft feministischer Ideologie und Hysterie aller Wellen gewesen.

In allen Sachbüchern dieser Reihe war bereits mindestens ein Kapitel über feministischen Haß enthalten. Trotzdem nahm die Zahl noch nicht verwendeter Nachweise ständig zu. Da es für eine abschließende Bewertung zu früh ist, begeben wir uns staunend auf eine Reise in die Abgründe jener Ressentimente, die unsere Gesellschaft in der Phase ihrer Selbstzerstörung prägen.

Was weniger auffällig, aber im alltäglichen Leben drückend ist: Viel weiter verbreitet als schrille Haßtöne sind die unterschwellige Ideologie und der Männerhaß, in dem ganze Generationen aufgezogen wurden, die ohne natürliche Reifung in kulturellem Füreinander keine Empathie für Männer mehr entwickeln konnten. Der totale Ausfall von Mitfühlen, Anteilnahme, Empathie und Mitgefühl gegenüber zu Verlierern gemachten einheimischen Männern ist unsichtbar. Er drückt sich schweigend im Wegsehen, im Nichtbemerken, im Ignorieren, Übersehen, stillen Geringschätzen und Abwimmeln aus. Doch das geschieht unsichtbar. Männer leiden darunter, doch weil es unterschwellig ist, gibt es keine plakativen Bilder, Schlagzeilen oder sonstigen Merkmale. Es ist Verdrängung und Leiden im stillen. So wie seit 60.000 Jahren auf vier bis fünf Mütter nur ein Vater seine Gene hinterließ. Man sieht diese Verdrängung nicht, obwohl sie Kernproblem menschlicher Existenz ist. Bücher darüber werden genauso ignoriert. Keiner will davon etwas wissen.

Feminismus verdreht alles ins genaue Gegenteil. Sie warfen vor, Frauen seien ‚unsichtbar’ gewesen, obwohl sie im Zentrum der Familie und biologisch im Zentrum der Evolution und Fortpflanzung stehen. Tatsächlich waren und sind sie bereits evolutionär, genauso kulturell, privilegiert. Doch die Hürden und Lasten männlichen Lebens, insbesondere Diskriminierung durch Selektion und Fehlen von Empathie für männliche Verlierer sind tatsächlich unsichtbar, wogegen Klagen von Frauen besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Seit jeher tun Feministen in einer negativ verdrehten Weise genau das selbst, was sie anderen vorwerfen:

Dies war ein Auszug aus einem heute ergänzten Teil des gerade entstehenden Buches „Abrechnung mit dem Feminismus”, dem zweiten Band von „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft”.

Unterstützt mein gerade aktuelles Buch NEIN!. Es wäre hochgradig unfair, alles zum Nulltarif abgreifen zu wollen. Und es wäre naiv, zu glauben, einen Durchbruch durch flüchtiges Querlesen in einem Blog verstehen zu können.

Der Männertag ist passenderweise Volkstrauertag – 19.11.2017

Der Männertag ist passenderweise Volkstrauertag – 19.11.2017

Was Feminismuskritiker seit 50 Jahren vergeblich der Öffentlichkeit klarzumachen versuchen, geht allmählich auch Medien wie der Baseler Zeitung auf:

«Die Aufmerksamkeitslücke
Der Feminismus hat eine Vorstellung von Political Correctness aufgebaut, die es verbietet, Benachteiligungen von Männern zu thematisieren. Damit wird aber der Geschlechterkampf unnötig angeheizt. …

Weibliche Grenzsetzungen

Angesichts des pro-feministischen Mainstreams in Politik, Wissenschaft und Medien werden solche ‚Konstruktionen’ auch nicht problematisiert. Die Forschung zu dieser Entwicklung aus dem anglo-amerikanischen Sprachbereich spricht bereits von einer öffentlichen „Verachtung der Männer” und – parallel zur Misogynie – von der gezielten Ausbreitung von Männerfeindlichkeit (Misandrie).

Diese Tatbestände sind wohl damit zu erklären, daß der Feminismus über Jahrzehnte eine Vorstellung von Political Correctness aufgebaut hat, die es verbietet, Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten zuungunsten von Männern auch nur zu thematisieren. … Stattdessen nimmt die Misandrie von Tag zu Tag zu.»1 (bazonline.ch)

Wenn sogar die schweizer Presse nach 50 Jahren Radikalfeminismus und Einseitigkeit in westlichen Ländern die einseitige Blindheit der Wahrnehmung entdeckt, muß eine Menge geschehen sein.

Wie meine Bücher beweisen, ist das weibliche Geschlecht biologisch dominant, was weitreichende evolutionäre Folgen besonders auch beim Menschen hat. Feminismus hat solche Einseitigkeit in Verblendung weiter gesteigert, wodurch die Verhältnisse und Wahrnehmung noch einseitiger geworden sind, als sie es bereits angeboren oder traditionell waren: Bevorzugt waren immer Frauen, ob durch biologische Mechanismen oder menschliche Kultur. Blindheit gab und gibt es dagegen für Bürden und Probleme männlichen Lebens.

«Zunehmend männerblind

Junge alleinerziehende Mütter leben überwiegend von Sozialhilfe. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Die Studie – verantwortet von der Fachhochschule Bern – zeichnet allerdings eine andere Realität. Ihr zufolge gibt es die meisten Sozialhilfefälle bei Männern zwischen 36 und 55 Jahren – zumeist geschieden und allein lebend. 20 Prozent dieser Männer beziehen Sozialhilfe.

Das deckt sich im übrigen mit internationalen Zahlen etwa aus den USA oder aus Deutschland. „Gemäß dem Bericht” – so die NZZ – „ist der Anteil der Männer, die Sozialhilfe beziehen, in manchen Städten sogar doppelt so hoch wie jener der Frauen.” Richtig ist, dass auch Alleinerziehende – notabene beiderlei Geschlechts – ein hohes Armutsrisiko tragen. Allerdings ist diese Gruppierung, gemessen an den von Sozialhilfe betroffenen Männern, eher peripher. Korrekt nennt sie die NZZ „klein”.

Wissenschaftlich verbrämt

Die Realitätsverweigerung des Schweizer Fernsehens und anderer Medien mag, bewusst oder unbewusst, mit dem einstigen feministischen Kult um die vaterlose Familie zu tun haben. Die englische Autorin Maureen Green formulierte zeitsymptomatisch: „Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung.” Im deutschsprachigen Raum kursierte das böse Wort, daß nur ein toter Vater ein guter Vater ist.

Wissenschaftlich verbrämt wurde die vaterlose Familie gefeiert – ohne Mann und ergo auch ohne Gewalt, Tyrannei und Missbrauch. Ein exemplarisches Beispiel dafür ist die Arbeit „Alleinerziehen als Befreiung” der deutschen Sozialwissenschaftlerin und Feministin Anita Heiliger.

Ohne überhaupt schon etwas untersucht zu haben, bezeichnet Heiliger – lange Zeit auch in der Schweiz aktiv – im Untertitel „Mutter-Kind-Familien als positive Sozialisationsform” und gleich auch noch als ‚gesellschaftliche Chance’. „Väter wollen herrschen, und Mütter wollen immer nur das Beste.” Die Mutter-Kind-Familie ohne Vater sei „die Befreiung von männlicher Herrschaft”. Ein gemeinsames Sorgerecht lehnte Heiliger schon frühzeitig ab, weil sie es als ‚Racheakt’ des Vaters interpretierte. …

Männliche Problembereiche kommen bei SRF nicht vor: der höhere Krankenstand, die frühere Sterblichkeit, die dreimal höhere Suizidrate im Vergleich mit Frauen, die seit Jahren signifikant grössere Arbeitslosigkeit, die schlechtere Prävention und andere.

Selbstverständlich wird der Frauentag im März groß gefeiert, der Männertag im November aber nicht einmal erwähnt. So langsam wäre es an der Zeit, die geschlechterselektive Brille abzusetzen.

Walter Hollstein ist emeritierter Professor für Soziologie und ehemaliger Gutachter des Europarates für soziale Fragen.
Erstellt: 10.11.2017»2 (Basler Zeitung)

Als feministisch eingestellte Frauen in einstige Männergruppen vordrangen, störten sie sich an der unter Männern üblichen relativ offenen und freien Rede, denn sie waren und sind es als Frauen gewöhnt, besondere Rücksichtnahme zu erhalten. Dies weisen meine Bücher historisch nach; erste Klagen über feministische Gesinnungszensur gibt es von 1913; Zeitgenossen Winston Churchill bemerkte die Einschränkungen, die gewisse Dinge nunmehr unsagbar machten, durch die Teilnahme von Frauen. Später erwuchs daraus der Moloch politischer Korrektheit.

«Mittwoch 15. November 2017 07:11
Dozentin schreibt gegen die Meinungsfreiheit

Die Basler Soziologin Franziska Schutzbach möchte ihre politischen Gegner aus dem Alltag verdrängen.
Serkan Abrecht

Franziska Schutzbach ist Soziologin, lehrt und forscht an der Universität Basel Gender-Wissenschaften und hat Mühe mit dem politischen Wandel in der Welt. Fast alles ist ihr zu bürgerlich, zu konservativ, zu ‚antifeministisch’ geworden. …

Doch schon im Mai 2016 hatte die Soziologin eine Lösung parat, wie man in unserer Gesellschaft mit dem politischen Gegner umzugehen habe.

Die Schweizer Bürger müssten alle ‚rechtsnationalen’ Politiker boykottieren. „Es braucht eine kompromisslose Entscheidung der Einzelnen, solche Politiker, Parteien und deren Vorschläge nicht mehr zu akzeptieren, nicht mehr umzusetzen. Auch dann nicht, wenn diese gewählt wurden.”

Keine Taxis für Politiker

Die Dozentin geht in ihrem Essay, den sie auf ihrem Blog „Präzis und Kopflos” publizierte, noch einen Schritt weiter und fordert auch ein wirtschaftliches Embargo gegenüber den ihr unliebsamen Politikern: „Keine Anzeigen mehr in der Weltwoche, Taxiunternehmen und Fluggesellschaften sollten keine Rechtsnationalen mehr transportieren, Veranstaltungsorte und Hotels keine SVP-Parteizusammenkünfte mehr in ihren Räumlichkeiten zulassen. Mikrofone können auch einfach ausgeschaltet werden. Fernsehsender müssen keine rechten Talkgäste einladen. Zeitungen nicht mehr über sie berichten.”

Franziska Schutzbach (38), selbsterklärte Feministin und Mutter von zwei Kindern, forscht seit 2011 am Zentrum Gender Studies bei der Uni Basel.»3 (bazonline)

Was die Feministin fordert, läuft darauf hinaus, Andersdenkende wie Nichtfeministen oder Konservative von Gesellschaft, Geschäftsleben und Technik auszuschließen, die Welt in eine Art Lager für Andersdenkende zu verwandeln, so wie es das Dritte Reich anfangs mit Regimegegnern und Verfolgten getan hat, bevor diese dann in Lagern konzentriert wurden. Sie spaltet damit auch überhaupt nicht die Gesellschaft – solch ein Gedanke ist streng verboten –, denn die Spaltung, die sie zwecks Errichtung einer absoluten Gesinnungsdiktatur betreibt, geht in ihrer ideologischen Phantasie immer von den verfolgten Gegnern aus:

«„Anti-Feminismus spaltet die Gesellschaft”
Christina Mühlenkamp Stabsstelle Hochschulkommunikation
Philipps-Universität Marburg
Bundesministerium fördert Gender-Forschung mit knapp einer Million Euro

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt REVERSE. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland»4 (idw-online)

Feministen argumentieren seit jeher mit verdrehten Begriffen und Statistiken. Es entspricht nicht den Tatsachen anzunehmen, daß Frauen unter natürlichen Verhältnissen und ohne massive Indoktrination ähnliche Lebensziele verfolgen wie Männer; das anzunehmen war reine Ideologie. Nicht weibliches, sondern männliches Leben unterliegt biologisch größeren Lasten und Bürden, ist strukturell benachteiligt und von dem anderen Geschlecht abhängig, z.B. aber nicht nur durch sexuelle Selektion und Geburt. Unabhängig vom völlig verfehlten Ansatz stimmen auch die Statistiken regelmäßig nicht. Sollten Männer mehr verdienen, so tun sie es, weil sie es müssen und Frauen es von ihnen verlangen, doch nicht einmal das stimmt: Der Prozentsatz zusätzlicher Arbeitsstunden, die Männer verrichten, ist größer als der des mehr verdienten Geldes, was unter dem Strich einen höheren weiblichen Stundenlohn ergibt, wenn die wirklich getätigte Arbeitszeit zugrunde gelegt wird, nicht die fiktive des Arbeitsvertrages.

Das gilt nun für junge Frauen sogar in absoluten Gehaltszahlen, nicht nur bereinigt um geleistete Arbeitszeit.

«Frauen in ihren 20ern verdienen mehr als Männer gleichen Alters, fand eine Studie heraus.»5 (theguardian)

Feministische Agenda wurde bei allen Wellen in ihrer Zeit richtig als zerstörerisch, hysterisch und absurd aufgefaßt. Spätere Generationen wurden dann daran gewöhnt und nach den Grundsätzen ihrer Ideologie aufgezogen, so daß sie nicht mehr bemerken konnten, wie schrill und falsch vergangene Wellen tatsächlich gewesen sind, und was für Zerstörungen sie auslösten. Dadurch wurden nachfolgende Generationen zunehmend verblendeter, nahmen nur noch jene neuen Schädigungen wahr, die zu ihrer Zeit hinzukamen. Sie bemerkten wohl, das die zu ihrer Zeit laufende Welle militant, hysterisch, männerfeindlich und gegen menschliche Natur gerichtet war, geradezu absurd, nicht aber, daß dies genauso schon früher gewesen und abgelaufen ist. So ließen sich Zeitgenossen jeder Welle immer wieder von neuem in ähnlicher Weise weiter über den Tisch ziehen.

«Noch eine Ausstellung zum Häßlichkeitskult
Hadmut 5.11.2017

Ich hatte vorhin darüber geschrieben, daß man in Göttingen nach Beschwerden bei der Gleichstellungsbeauftragten Bilder aus der Uni-Mensa abhängen muß, weil sie „idealisierte und normschöne Frauenkörper” zeigen.

In der Stockholmer U-Bahn dagegen findet Menstruations-Kunst statt, es gab natürlich negative Reaktionen, die man aber einfach übergeht. …

‹Ein Twitter-Nutzer sieht in den kindischen Das-ist-eklig-Kommentaren den Grund, warum solche Projekte nötig seien und ergänzt: „Wenn es deinen wertvollen kleinen Tag ruiniert hat, war es das wert.”› …

Es zeigt schon mal wieder, worin die geistige Reichweite und die inhaltliche Kompetenz von Feministinnen bestehen und wo sie enden: Körperfunktionen und Körperausscheidungen. Das, was der Körper schon von selbst tut, die vegetativen Funktionen, werden als die charakteristischen Leistungen herausgestellt, weil da sonst nichts ist. … Ihre Leistungen sind: Vegetativ. Das, was der Körper ohne Zutun des Bewußtseins automatisch erledigt.

Mehr kommt da nicht. Gab ja neulich irgendwo schon mal so eine Bildserie von kackenden Feministinnen. Wie von einem unter zweijährigen Kleinkind, das Lob für das schöne Häufchen erwartet, das es im Töpfchen gemacht hat. …

Wie und womit sich Leute selbst definieren und charakterisieren.

Nachtrag: Kommt auch nicht von ungefähr, daß Feministinnen den Schlachtruf „sexistische Kackscheiße” so lieben. Das ist deren zentrales Erleben.»6 (Danisch)

Seit 50 Jahren betreiben feministische Wellen ununterbrochen Schlammschlachten gegen Männer – allerdings gegen ihre eigenen Männer abendländischer Kultur, ‚weiße Heterosexuelle’ oder ‚CIS’. Fremde dürfen, was sie ihren eigenen Landessöhnen streng verbieten.

«Warum ich als militante Feministin lächeln muß, wenn ein Mongole meine Tittengrösse eruiert?»7 (gonzoverlag)

Nicht vergessen: Es lohnt sich, NEIN! zu lesen – neuartige Argumente. Wichtig ist auch Solidarität, das Buch anzuschieben, um eine jahrzehntelang wirkende Mauer des Totschweigens zu brechen und ein wichtiges Thema bekannt zu machen. Sobald die öffentliche Debatte beginnt, wird es im Gebälk krachen. Das ist auch ein wichtiger Grund, weshalb Thema und Buch unterdrückt wird.

Fußnoten

1 https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/die-aufmerksamkeitsluecke/story/11891159

2 https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/zunehmend-maennerblind/story/30921581

3 https://mobile2.bazonline.ch/articles/5a0bdaa1ab5c377d3a000001

4 https://idw-online.de/de/news684356

5 «Women in their 20s earn more than men of same age, study finds» (https://www.theguardian.com/money/2015/aug/29/women-in-20s-earn-more-men-same-age-study-finds)

6 http://www.danisch.de/blog/2017/11/05/noch-eine-austellung-zum-haesslichkeitskult/

7 https://gonzoverlag.wordpress.com/2009/08/18/manuskripte/#comments

Propagandabuchmesse in Frankfurt

Propagandabuchmesse in Frankfurt

In den beiden vorigen Artikel habe ich euch bereits von ideologischer Einseitigkeit der Frankfurter Buchmesse berichtet. In Sachen Feminismus speisen Medien und Verlage uns seit 1968 mit einem Trommelfeuer der Propaganda ab, das über Erziehung von klein auf nun gänzlich indoktrinierte Generationen hervorgebracht hat, die Realität und Normalität für eine entsetzliche ‚politische Inkorrektheit’ halten. Für solche bedauernswerte, in fleischgewordenen Dystopien wie „1984” und „Schöne neue Welt” großgewordene Personen ist jeder geradezu ‚Nazi’, der noch natürlich denken und empfinden kann.

Der letzte Artikel hat eine quantitative Analyse geliefert, was für eine beeindruckend große Anzahl der Veranstaltungen im Internetkatalog der Buchmesse die Themen ‚Frauen’, ‚Flucht’ und ‚Migration’ behandelten. Gegenpositionen zu ‚Flucht’ und ‚Migration’ sind kaum präsent; die höchstens drei Stände, an denen sie zu finden sind, wurden angefeindet; ein Stand wurde von linken Aktivisten überfallen und leergeräumt: Alle Bücher und Auslagen wurden geraubt.

Bei den Themen Feminismus, Emanzipation und Frauen ist solche Einseitigkeit bereits seit 1968 erdrückend, wobei es nicht einmal kritische Verlage gab, die es sich zur Aufgabe machten, dagegenzuhalten. Fast 50 Jahre lang war eine Opposition zu feministischer Ideologie in Medien wie Buchverlagen so gut wie nicht existent. Höchstens erschienen selten einmal nicht allzu anstößige Einzelwerke nach vielen Mühen in regulären Verlagen. Einträge zum Stichwort ‚Männer’ gibt es zwar, sind aber meist entweder dezidiert feministisch, verweisen auf Feministen beiden Geschlechts, die meinen, sich über Männer äußern zu müssen, oder sind harmlose Unterhaltung ohne kritisches Potential.

Die einseitige Feminismuslastigkeit wird von den meisten Zeitgenossen gar nicht mehr bemerkt. Eher fällt ihnen die Linkslastigkeit auf. Wer offiziell zur ‚Kultur’ gehören will, muß links sein.

«Es war einmal eine Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse gilt als Aushängeschild für das Land und als Schutzraum für den freien Austausch von Meinungen für Menschen aus der ganzen Welt. Das war einmal. Eines der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen der Bundesrepublik wird zum Opfer eines engstirnigen und intoleranten Kampfes gegen ‚rechts’. Andersdenkende werden bedroht, bestohlen und tyrannisiert. Eine Blamage ohne gleichen für die beteiligten Veranstalter, Politiker und sogenannten Kulturschaffenden.

„Der gemeinsame Messestand des Manuscriptum Verlages und der TUMULT auf der Frankfurter Buchmesse wurde in der vergangenen Nacht überfallen. Alle (!) Bücher und Hefte sowie das gesamte (!) Werbematerial wurden entwendet”, heißt es auf der Facebook-Seite der Vierteljahreszeitschrift Tumult und weiter: „Wir gehen fest davon aus, daß linke Aktivisten dem indirekten Aufruf des Börsenvereins gefolgt sind und ihre Auffassung von Meinungsfreiheit nun in die Tat umgesetzt haben.”

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte geschrieben: „Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren sich in diesem Jahr auch einige rechte bis rechtsextreme Verlage. Im Sinne der Meinungsfreiheit, die für uns nicht relativierbar ist, lassen wir diese Auftritte zu, rufen aber zur aktiven Auseinandersetzung damit auf.” In diesem Sinne ist der Komplettraubzug über den Verlagsstand auf jeden Fall eine Form der „aktiven Auseinandersetzung“. Und damit auch niemand meint, er müsse erst einmal schauen, ob es denn wirklich extrem zugeht bei Manuscriptum und TUMULT, schreibt der Börsenverein:

„Drei dezidiert rechte Verlage werden mit einem eigenen Stand vertreten sein: Antaios (Halle 3.1, Stand G 82), Manuscriptum (Halle 4.1, Stand E 46) und die Junge Freiheit (Halle 4.1, A 75).” Für die Genossen von der Antifa eine ideale Handlungsanleitung.

Aber ist Manufactum ein ‚dezidiert rechter Verlag’? Und ist ‚dezidiert rechts’ jetzt die Umschreibung für den Teil des zivilisierten Meinungsspektrums, bei dem die Zuschreibung ‚rechtsradikal’ oder ‚rechtsextrem’ nicht gelingt, die man aber gern in diese Ecke stellen möchte?

Die peinliche Rolle der Buchmesse-Veranstalter …

Der Anspruch und Untertitel von „TUMULT” lautet hingegen „Vierteljahresschrift für Konsensstörung”.

Das ist natürlich keine Einladung zur gemütlichen Gesinnungsstärkung am Bionade-Biedermeier-Stammtisch. Es klingt eher nach einem freiheitlichen, urdemokratischen und urliberalen Diskurs. … Selbst wenn man das Links-Rechts-Schema, das der Börsenvereins-Erklärung zugrunde liegt, zum Maßstab nimmt, dann ist Manuscriptum unter den denunzierten Verlagen der am wenigsten rechts stehende.»1 (achgut)

Die Messeleitung diffamiert nicht nur alle Verlage, die nicht links sind, sondern liefert damit zugleich Handlungsanweisungen an die Schlägertruppe der Antifa.

Überall sind auf der Buchmesse wie im heutigen Kulturleben, Künstlerszene, der Klubszene für Nachtschwärmer, linke Sprüche zu sehen, darunter auch radikale. Es reicht bereits, nicht links zu sein, um als ‚rechts’ eingestuft zu werden und unter Beobachtung zu geraten. Entweder wird wie berichtet ein Propagandastand der Amadeu-Antonio-Stiftung beobachtend gegenübergesetzt, oder der Verlag wird von der Messeleitung als ‚dubios’ eingestuft, worauf linke Aktivisten aus dem ANTIFA-Umfeld dann kriminell vorgehen, den Stand knacken und leerplündern. Das ist ein abgekartetes Spiel wie in einer Diktatur.

«Linke und rechte Gruppen
Lautstarke Tumulte bei Frankfurter Buchmesse
Aktualisiert am 14.10.17
Eine Veranstaltung des rechten Antaios-Verlags mit Björn Höcke ist am Samstagabend auf der Frankfurter Buchmesse aus den Fugen geraten. …

Auf der Frankfurter Buchmesse ist es am Samstagabend zu Tumulten bei einer Podiumsdiskussion des rechten Antaios-Verlags gekommen. Demonstranten versuchten, die Diskussion durch lautes Gebrüll zu stören. Es kam in der Messehalle 4.2 zu heftigen Wortgefechten und einzelnen Handgreiflichkeiten. …

Nach den etwa vierzigminütigen Protesten am Podium begleitete die Polizei die linken Demonstranten zum Ausgang, die Messe-Organisatoren erklärten die Antaios-Veranstaltung für beendet. Etwa 200 Besucher zogen schließlich in Halle 3 zum Antaios-Stand weiter.

Schon am Mittwoch war es zu einer Protestaktion gegen den rechten Antaios-Verlag gekommen. … Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zeigte Präsenz und kritisierte die Messe-Veranstalter für die Haltung, rechte Verlage auf der Messe zuzulassen.

Antaios und andere der ‚Neuen Rechten’ nahestehende Verlage warfen dem Börsenverein vor, ihre Stände nicht genügend vor linken Aktivisten geschützt zu haben. In der Nacht zum Freitag war der Gemeinschaftsstand von der Zeitschrift „Tumult” und dem Verlag Manuscriptum von Unbekannten leergeräumt worden.»2 (Hessenschau)

Was ‚rechts’ ist, entscheiden die machthabenden Eliten: im Zweifelsfalle alles, was ihrem Meinungsmonopol gefährlich wird.

«Frankfurter Buchmesse
Die sukzessive Beschränkung der Meinungsfreiheit
von Karlheinz Weißmann

Die Messeleitung gibt eine Erklärung ab. Es geht um Unverständnis und Empörung angesichts der Proteste und Aktionen gegen Stände von Ausstellern, begleitet von der Beleidigung und Bedrohung einzelner Personen und Sachbeschädigungen. Ein SPD-Bundestagsabgeordneter sieht sogar die verfassungsmäßige Ordnung in Gefahr.

Nein, die Rede ist nicht von der Gegenwart, sondern von der Vergangenheit: dem 14. Oktober 1967. Es geht nicht um die Agitation gegen die ‚rechten Verlage’ heute, sondern um die teils clownesken, teils gewaltsamen Angriffe der Außerparlamentarischen Opposition (APO) damals: gegen den Springer-Konzern, den Ullstein-Verlag, die Zeitungen Welt und Welt am Sonntag, aber auch die FAZ auf der Frankfurter Buchmesse.

Seit 1967, dem Vorjahr von „’68”, gibt es Polizeipräsenz auf der Buchmesse, seitdem ist es nötig, daß Ordnungskräfte zur Verfügung gehalten werden, um sicherzustellen, daß auch diejenigen, die nicht links sind oder zum Mainstream zählen, eine Chance haben, ihre Auffassungen zur Geltung zu bringen, ihre Autoren und deren Arbeiten zu präsentieren. …

Zwischen dem Damals und dem Heute besteht ein großer Unterschied: Denn anders als damals ist die Messeleitung heute nur noch zähneknirschend bereit, die Meinungsäußerungsfreiheit in ihrem Verantwortungsbereich zu garantieren. …

Macht aber den ‚Rechten’ gleichzeitig klar, daß sie lästige Störenfriede sind. Ihre Ausstellungsfläche legt man – um der Lebendigkeit des Meinungsaustauschs willen – in unmittelbare Nähe von mehr oder weniger aggressiven Linken, die alles in ihrer Macht stehende tun, um deren Veranstaltungen zu sabotieren (Sprechchöre, Pöbeleien, überlaut aufgedrehte Lautsprecheranlagen, Trommeleinlagen). …

Wenn schon das Auftreten von JUNGE FREIHEIT, Cato, Manuscriptum, Tumult, Karolinger, Stocker, Antaios nicht zu verhindern ist, dann läßt man wenigstens seinen politisch-korrekten Unmut darüber deutlich genug werden und liefert dem einen oder anderen Aktionsbereiten gleich die Handreichung mit den Standnummern, damit er das Objekt seiner Begierde möglichst rasch finden und Maßnahmen ergreifen kann, gegen den Feind der Zivilgesellschaft. Der Vandalismus am Stand von Manuscriptum und Tumult war alles andere als Zufall.

Sympathisanten in jeder Redaktion

Auch daran ist zu erkennen, was die vor fünfzig Jahren in Gang gesetzte Kulturrevolution bewirkt hat: eine sukzessive Beschränkung der Meinungsfreiheit, die Heranzüchtung von Blockwarten, begierig darauf, Meldung zu machen oder gegen Unliebsame einzuschreiten und der Aufbau eines Medienblocks, der das höhnisch kommentiert oder mit Schweigen übergeht, sich jedenfalls niemals fragt, wie es eigentlich aussähe, wenn man den Spieß umdrehte.»3 (Junge Freiheit)

Auch der eher linken „Welt” sind die Vorfälle auf der Buchmesse peinlich.

«TUMULTE UM ANTAIOS-VERLAG
Es ist das Worst-Case-Szenario einer Buchmesse
Von Marc Reichwein | Stand: 19:13 Uhr

Die Tumulte auf Frankfurts Buchmesse sind traurig. Eine Gesellschaft, in der schon die schiere Präsenz von Verlagen jenseits des Mainstreams ein Politikum ist, hat mit Meinungsfreiheit ein Problem. …

Die Antifa wollte Höckes Teilnahme an einer Vorstellung des Buches mit dem Titel „Mit Linken leben” verunmöglichen.

Prügeln statt Reden …

Am Donnerstag hatten Aktivisten den Stand des Antaios-Verlags, eines Aushängeschilds der identitären Bewegung, mit Zahnpastavandalismus heimgesucht. In der Nacht auf Freitag hatten Störer den Gemeinschaftsstand des Waltrup-Verlags (Manuscriptum) und der Zeitschrift „Tumult” leer geräumt.

Ebenfalls am Freitag hatte sich der frühere Apo-Verleger Achim Bergmann im Gemenge am Stand der Jungen Freiheit einen Faustschlag eingefangen. Fäuste statt Worten, Handgreiflichkeiten statt Herausgeberschaften, Prügeln statt Reden: Es ist das Worst-Case-Szenario einer Buchmesse, die sich – seit Jahren schon, und diesmal besonders deutlich – für das Wort, für die Freiheit einsetzen will. Dialogbereitschaft ja. „Mit Rechten reden” (nicht zufällig heißt ein gerade erschienenes Buch so), nein danke?

Eine Gesellschaft, in der bereits die schiere Buchmessepräsenz von Verlagen, die sich publizistisch gegen den linksliberalen Mainstream stellen, zum Politikum gerinnt, hat mit der Meinungsfreiheit ein Problem. Eine Branche, die sich bereits bei Eröffnungsreden in Rechtfertigungsrhetorik ergeht (Wir schließen die Identitären nicht aus. Aber wir ermuntern jeden, gegen ihre Präsenz zu demonstrieren), vergißt, daß die Buchmesse bei aller Content-Beschwörung keine Gesinnungsbehörde ist. …

Wer verlegerisch auf dem Boden des deutschen Grundgesetzes agiert, soll und muss unbescholten ausstellen dürfen. Alles andere wäre ein Ministerium für Wahrheit.

Mundtot machen? Messestände plündern»4 (Welt)

Fußnoten

1 http://www.achgut.com/artikel/es_war_einmal_eine_buchmesse

2 http://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/buchmesse-lautstarke-tumulte-bei-antaios-veranstaltung,protest-buchmesse-100.html

3 https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/die-sukzessive-beschraenkung-der-meinungsfreiheit/

4 https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article169656233/Es-ist-das-Worst-Case-Szenario-einer-Buchmesse.html

Tricksereien und selektive Behinderung als moderne Zensurformen

Tricksereien und selektive Behinderung als moderne Zensurformen

Parteien, die nicht die richtige Gesinnung haben, sollen kein Geld mehr erhalten. Was die richtige Gesinnung ist, entscheidet die Regierung. Leben wir in einer Satireschau, oder einer Inszenierung von Orwells 1984, gespickt mit Motiven aus Huxleys „Schöner neuer Welt”? Ist unsre Wirklichkeit eine Staffelsendung von RTL-17 namens „Wie machen wir die BRD zu DDR-2.0 und DR-2.0”?

«WELTNACHRICHTEN | Dienstag, 14. März 2017, 16:21 Uhr
EVP-Fraktionschef gegen Steuergelder für Anti-EU-Parteien …

„Kein Steuergeld für diejenigen, die Europa zerstören wollen”, sagte der CSU-Politiker und Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament am Dienstag in Straßburg. Er regte an, daß sich die diejenigen Parteien, die öffentliche Gelder erhalten wollten, zu den Grundlagen der EU-Verträge von Lissabon bekennen müssten. „Jeder darf gegen Europa sein”, stellte Weber klar.»1 (Reuters)

Kein Geld für Andersdenkende – ein Prinzip, das die Grundlagen der Demokratie unterminiert. Doch wer zerstört denn gerade Europa, wenn nicht die Regierung? Der Euro zerbricht, weil es sich lohnt, über seine Verhältnisse zu leben, wofür andere (hauptsächlich Deutschland) bezahlen müssen. In Griechenland gibt es frühe Renten und nicht wirtschaftlich tragbare Luxuseinkommen, während bei uns das Rentenalter weitaus höher liegt und weiter erhöht werden muß, um den ganzen Irrsinn bezahlen zu können.

Wir werden von Fremden überflutet, die mit viel Geld für lau aus aller Welt angelockt, von geförderten statt verhafteten Menschenschmugglern herbeigebracht, illegal eingelassen werden, um meist den Rest ihres Lebens hier schmarotzend zu verbringen und uns die wenigen jungen Frauen wegzunehmen, während wir das Geld für die Kuckuckskinder erarbeiten müssen, die meist viel älter sind als angegeben, sich eine oder viele falsche Identitäten zulegten, weil das so profitabel ist in unserem scheiternden System. Europa ist dabei, unterzugehen, in wenigen Jahrzehnten von Islamisten übernommen zu werden. Welche Parteien müßten das Geld gesperrt bekommen, weil sie Europa zerstören? Regierungs- und Altparteien! Doch die Regierung tut verläßlich alles exakt falsch herum und will die Opposition bestraften, die als einzige noch etwas retten könnte.

Statt für eigene Kinder und echte Familien zu sorgen, wurden Frauen vom Feminismus ermuntert, Mutterschaft zu verachten und zu wenige Kinder zu zeugen. Stattdessen wurde Ideologien gehuldigt, alles zur Familie gemacht, was keine ist, destruktive, uns hassende Minderheiten bevorteilt, unsere Kinder von klein auf indoktriniert, damit sie auch ja nicht von diesem Selbstzerstörungskurs wegkommen können, und zum krönenden Abschluß wurden Millionen Männer aus den problematischsten Gebieten, die unsere Werte überwiegend verachten oder gar hassen, illegal hereingeschleust und zu unseren Nachfolgern bestimmt. Alles, was wir noch tun dürfen, ist eine Kuckucksbrut aufziehen.

Damit das klappt, werden Medien auf Linie gebracht, die uns rund um die Uhr dermaßen indoktrinieren und das Hirn weichkneten mit psychologisch geschickten Umdeutungen, daß hart arbeitende Bürger, die keine Zeit haben, nach echten Informationen lange zu suchen, gutgläubige und naive Menschen getäuscht werden, so daß es nicht zu einer rettenden Mehrheit gegen die Altparteien reichen wird.

«Das beweist aber zumindest, daß in anderen Ländern Medien noch so halbwegs funktionieren, während sie in Deutschland alles zudecken, was man nicht thematisieren will. Auch in Österreich ist unter der Hand z.B. davon die Rede, daß ‚Flüchtlinge’ weitaus öfter bewaffnet aufeinander losgehen als man es den Zeitungen entnehmen kann. …

Was der praktische Hinweis auf ‚psychische Erkrankung’ bedeutet, so dient er dazu, ‚Schutzsuchende’ in Schutz zu nehmen und zu verhindern, daß die Politik einen anderen Kurs einschlagen muß. Außerdem ist er hilfreich zumindest für unverbesserliche Welcomer, denen am liebsten ist, wenn Täter sozusagen ‚eingeborene Deutsche’ sind. … Absurderweise kämpfen auch viele (manipulierte) Frauen energisch dagegen an, gegenüber ‚Schutzsuchenden’ das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen. Daran wirken auch unzählige von George Soros geförderte NGOn, Projekte, Experten, Tagungen, Netzwerke, Medien usw. mit, die auch auf ihre Fahnen heften können, daß man fast niemanden mehr abschieben kann (siehe Axtattenäter Fahmir H.). …

Statt daß der Staat (auch in Österreich) sein Gewaltmonopol aber durchsetzt und alle des Landes verweist, die hier nichts verloren haben, soll – unter dem Einfluß der üblichen Soros-Strategie – das Thematisieren der Zustände sanktioniert werden. Würde der Herr oder die Herrin endlich Hirn auf die letzten Welcomer regnen lassen, könnten sie mit fast zwei Jahren Verspätung begreifen, daß im Sommer und Herbst 2015 kein großer Akt der Solidarität stattfand, sondern sie zu Handlangern verdeckter Kriegsführung wurden. …

Amokläufe, Überfälle, Messerstechereien, Morde und Vergewaltigungen gehen sie nichts an, weil sie in einer anderen Welt stattfinden, sofern die Täter keine ‚Eingeborenen’ sind.»2 (alexandrabader)

Unfreiwillig komisch wird es, wenn Regierungspolitiker herumeiern, um uns zu erklären, daß sie nicht zensieren, wenn sie ihnen gefährliche Meinungen und Kritik verbieten.

«Altmaier: Bundesregierung ist keine Zensurbehörde „aber wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen”
Epoch Times9. March 2017»3 (epochtimes)

Während die Regierung die Groteske aufführt: „Wir schränken die Meinungsfreiheit Andersdenkender ein, um die Meinungsfreiheit zu schützen”, was an die ‚Schutzhaft’ des Nazireiches erinnert, als Verfolgte angeblich ‚zu ihrem Schutz’ verhaftet wurden, sind andere schon einen Schritt weiter und preisen die ‚Segnungen’ der Selbstzensur.

«Lutz Tillmanns, leitender Direktor des Presserats, sagte, daß Selbstzensur nötig sei, um Diskriminierung zu vermeiden:

„Ein wesentliches Menschenrechten verbundene Prinzip ist, nicht zu diskriminieren. Wenn wir uns auf ein Individuum beziehen, wollen wir nicht die ganze Gruppe verletzen. Das ist natürlich für Minderheiten ein größeres Problem als für Mehrheiten.”»4 (gatestoneinstitute)

Wie schön, daß wir nun wissen, daß Selbstzensur und Gesinnungszensur keine Diskriminierung sind, sondern Diskriminierung vermeiden. Wer also Andersdenkende diskriminiert, kann sich jetzt darauf berufen, durch Diskriminierung Diskriminierung zu vermeiden – wobei wir wieder bei dem Naziprinzip sind, unliebsame Kritiker zu ihrem eigenen Schutz zu verhaften. Auch die Nazis hätten argumentieren können: „Wir verfolgen doch die Regimekritiker nicht, sondern schützen sie mit Schutzhaft vor Verfolgung” (durch ‚Volkswut’, die sie selbst aufgestachelt und inszeniert haben). Die durch Ideologien hervorgerufenen Hirnverknotungen ähneln sich in beiden Epochen.

«Ein Beispiel dafür, wie die Restriktionen des Presserats die Berichterstattung über Verbrechen durch Migranten verzerren, bietet der Fall der Vergewaltigung einer 90jährigen Frau vor einer Kirche in Düsseldorf am 2. Oktober. Die Hamburger Morgenpost berichtet, der Täter sei ein „obdachloser 19jähriger”. Die Düsseldorfer Polizei beschrieb den Verdächtigen als „Südeuropäer mit nordafrikanischen Wurzeln”. Die Tageszeitung Bild enthüllte später, daß er tatsächlich ein Marokkaner mit spanischen Paß ist, der deutschen Polizei gut bekannt als Seriendieb in Geschäften und als Geldbörsengreifer.

Ein anderes Beispiel: Am 30. September griff ein 28jähriger Migrant eine 27jährige Frau in einem Schnellzug von Paris nach Mannheim sexuell an. Örtliche Medien nannten anfangs die Nationalität des Täters, doch löschten dann die Information. Eine Anmerkung erklärte:

„Dieser Artikel enthielt anfangs die Nationalität des Täters. Dieser Hinweis wurde später entfernt, weil es nicht unseren editorischen Richtlinien entspricht — das bedeutet, es gibt keine Verbindung zwischen Nationalität und Tat.”

Der Deutsche Presserat hat alle Aufrufe zurückgewiesen, Paragraph 12.1 zurückzunehmen.»5 (gatestoneinstitute)

Die Behauptung, es gäbe keine Verbindung, ist sogar eine Lüge, die ganze Länder wie Frankreich (siehe folgenden Artikel), Deutschland und Europa in eine Todesspirale versetzen – also eine sehr gefährliche und folgenreiche Lüge, weil sie verhindert, wirkliche Bedrohungen zu erkennen und vermeiden zu können. Solche Zensur durch Auslassung entscheidender Umstände schreibt der Presserat in seinem Kodex sogar vor; allerdings gilt dies faktisch nur für Täter aus privilegierten Minderheiten. Ist selten einmal ein Deutscher der Täter, gibt es einen riesigen #Aufschrei bei Feministen, wochenlange Treibjagd in den Medien, bei der die deutsche Herkunft des Täters nicht etwa weggelassen, sondern im Gegenteil groß herausgestellt wird. Daraus wird dann eine allgemeine „Gefahr von rechts” konstruiert, geargwöhnt, unter der ‚deutschen Fassade der Normalität’ stecke gewaltbereiter Faschismus. Kollektiv wird allen Regierungskritikern solch ein tatsächlicher Einzelfall dann noch jahrelang reflexartig vorgehalten, obwohl es keinerlei Verbindung gibt. Dagegen werden Serien von Taten, bei denen Täter „Allahu akbar” schreien, einen IS-Wimpel im Schrank haben oder selbst sagen, einen Terrorakt begangen zu haben, geschickt umgedeutet, ihnen ‚psychische Probleme’ zu geschrieben und empört festgestellt, dies dürfe auf keinen Fall mit dem Islam im Lande in Verbindung gebracht werden – eine solche (offensichtliche) Verbindung herzustellen, sei ‚islamophob’ und bösartig, disqualifiziere als ‚rechtes Gedankengut’.

Dabei gibt es solche Fälle nun schon fast täglich. Das darf aber nichts mit nichts zu tun haben. Der seltene und wirkliche deutsche Einzelfall, und sei es, daß ein Schweinekopf nahe einer Moschee liegt, wird zum großen Mediendrama – wobei deutsche Täterschaft genauso extrem, penetrant und politisch groß herausgestellt wird, wie eine nichtdeutsche Täterschaft durch Auslassung von Namen und Herkunft verschleiert wird. Zum gleichen Zwecke sollen nun Namensänderungen erleichtert werden.

Es gibt also wieder einmal ein Recht für den Rest der Welt und ein genau gegenteiliges für Deutsche oder Europäer. Aber das ist weder Zensur noch Lüge, sondern die ‚eigentliche Wahrheit’ im Sinne der ‚Faktenfinder’ unserer Wahrheitsumdeuter, die bei Orwells 1984 gelernt haben. Feminismuskritiker kennen solche Verdrehungsmethoden seit mindestens 1968. Diese Verdrehungen stürzen westliche Länder und Kontinente in eine Todesspirale.

«Frankreichs Todesspirale
von Guy Millière 9. März 2017 …

Alle Geschichtsbücher sind ‚islamisch korrekt’. Ein Drittel der französischen Muslime sagt, sie wollen gemäß des islamischen Scharia-Rechts leben, nicht gemäß den Gesetzen Frankreichs.

In Krankenhäusern fordert Muslime zunehmend nur von muslimischen Ärzten behandelt zu werden und lehnen es ab ihr Frauen von männlichen Ärzten behandeln zu lassen.

Angriffe auf Polizisten finden tagtäglich statt. Die Polizisten haben Befehl: Sie dürfen keine ‚No-Go-Areas’ betreten. Sie dürfen auf Beleidigungen und Bedrohungen nicht reagieren. Sie müssen fliehen, wenn sie angegriffen werden. Manchmal haben sie keine Zeit zu fliehen.

Im Oktober 2016 wurden zwei Polizisten in Viry-Châtillon südlich von Paris bei lebendigem Leibe in ihrem Auto verbrannt. Im Januar 2017 gerieten drei Polizeibeamte in Bobigny, östlich von Paris, in einen Hinterhalt und es wurde auf sie eingestochen.»6 (gatestoneinstitute)

Das Herrschaftsmittel solch irrationaler Eliten, die uns alle in den Abgrund mitreißen, sind moderne Zensurformen, die Fakten filtern, verdrehen und so geschickt umgedeutet durch ständige mediale Wiederholung in Hirne der Zuschauer einflößen, daß die Wahrheit nicht mehr begriffen wird, natürliche Instinkte versagen, sich die meisten Bürger nicht wehren und am Wahltag brav ihr Kreuzchen bei den uns zugrunderichtenden Eliten machen.

Wie einst in DR oder DDR gehört das Schimpfen auf Mißstände bei anderen zu den Mitteln, den Blick von Mißständen im eigenen Lande abzulenken.

«Was mich verblüfft, ist, wie sehr die Kritiker der Türkei die Mißstände im eigenen Land übersehen. Sie sehen den Splitter im Auge des Anderen, übersehen aber den Balken im eigenen Auge.

Bei den diesjährigen Karnevalsumzügen sind die Motivwagen gegen den islamistischen Terror völlig verschwunden. Statt dessen wurden demokratisch gewählte Politiker durch den Karnevalskakao gezogen. Allen voran Donald Trump, der in Düsseldorf zwei Wagen gewidmet bekam. Auf einem vergewaltigt er die Freiheitsstatue, auf dem zweiten hält die Freiheitsstatue seinen abgeschlagenen Kopf in der Hand. Die Amerikanische Botschaft blieb entspannt und wünschte den Karnevalisten viel Spaß.

Wenig Spaß hatte der Schöpfer eines Themenwagens in Bad Bergzabern, der Merkel als ‚Volksverräterin’ zeigte. Da eilte sofort der Bürgermeister des Kurortes vor die Kamera, um zu betonen, daß Bergzabern ein weltoffener Kurort sei und keine braune Enklave. Es gab auch Beschwerden von einigen Bürgern und eine Anzeige.»7 (Vera Lengsfeld)

Nicht einmal im Karneval ist es noch möglich, die Regierung zu verulken, wie es seit jeher Aufgabe des Faschings war, ohne mit Anzeigen und Empörung bedacht zu werden. Einst stürmte an den närrischen Tagen das einfache Volk Rathäuser, um dort ihr närrisches Treiben zu veranstalten, ihre Regierungen zu veräppeln – heute müssen sogar Umzüge ‚politisch korrekt’ und regierungsfreundlich sein. Wer sich nicht daran hält, wird angezeigt und von Offiziellen als ‚braun’ verunglimpft. Die Bilder einiger Umzügler, die sich als Migranten verkleidet hatten, wurden gar vom Fernsehen herausgeschnitten und verschwanden auf Youtube schnell aus offiziellen Videos. Auch das ist ein DDR- oder DR- Gefühl sogar im Karneval.

Doch wer ist hier ‚braun’? Doch wohl diejenigen, die nicht einmal im Karneval andere Sichten zulassen wollen, dafür aber ausländische Diplomaten wie Präsident Trump auf die unflätigste und drastischste Weise verhöhnen lassen: Trump mit abgeschlagenem Kopf und blutigem Messer in der Hand? Kein Problem! Sogar Mordaufrufe gab es gegen ihn. Niemand ist eingeschritten. Mordaufrufe gegen mißliebige Personen gehen völlig in Ordnung in der Gesinnungsdiktatur neuen Typs, die sich in der BRD etabliert hat. Doch die Regierung darf nicht einmal auf normale und anständige Weise parodiert werden. Wie immer sehen die machthabenden Eliten alles genau verkehrt herum: Faschistoid sind die Verhöhnungen ausländischer Diplomaten, und feige obendrein, denn dazu gehört kein Mut. Faschistoid ist es, Regierungskritik zu unterdrücken und als ‚braun’ zu verunglimpfen. Genauso faschistoid ist die feministische Unterdrückung von Feminismuskritikern in den Medien, die nun seit 50 Jahren nachweisbar ist.

Von solcher Einseitigkeit, die selektiv Andersdenkende behindert und verunglimpft, eigenen Haß aber als humorvoll und ‚Meinungsfreiheit’ durchgehen läßt, ist es nur ein Schritt hin zur Gewalt gegen Andersdenkende, wie bei der ANTIFA. Erst wird der Gegner als Nazi verunglimpft, dann daraus eine Rechtfertigung, ihn zusammenzuschlagen.

Selektive Behinderung erfolgt auch, indem Gewaltgruppen gefördert werden, die Andersdenkende bedrohen, verunglimpfen, boykottieren und zusammenschlagen.

«Wenn der Sohn von SPD-Politiker Ralf Stegner, StuRa-Sprecher Lukas Wanke und die Institutsgruppe Archäologie der Universität Halle bei einer Demo auftauchen, ist die öffentliche Finanzierung nicht weit. Eine Analyse.

Die Linksextremisten in Halle machen in letzter Zeit vor allem durch bewaffnete Angriffe auf Patrioten, schlecht besuchte Demonstrationen oder eine heiße Debatte um vegane Kondome und Lecktücher auf sich aufmerksam. Finanziert werden die Gruppen durch ein undurchsichtiges Netzwerk aus Vereinen, Gewerkschaften, Stiftungen und Parteien.

Nachdem die Stadt im vergangenen November beschloß, eine von Linksextremisten besetzte Villa mit 150.000 € zu fördern, machte sich Ein Prozent auf die Suche. Unsere Ergebnisse präsentieren wir in den kommenden Wochen in der neuen Reihe „Ein Prozent Investigativ”.

Mit dem Bus zur Demo – die Fachschaft zahlt

Das innige Verhältnis zwischen den diversen ‚Studierendenvertretungen’ in Deutschland (je nach Stadt StuRa/Asta oder StuPa genannt) und der selbsterklärten Antifa ist landläufig bekannt.

So werden in Hamburg Räume für ein Blockadetraining zur Verfügung gestellt, anderswo werden kurzer Hand Hörsäle besetzt, wenn ein Mitarbeiter der Universität aufgrund seiner Stasi-Vergangenheit entlassen wird. Auch der ‚Studierendenrat’ in Halle ist in diesem Zusammenhang keine Ausnahme.

Aus den Geldern der Studierendenschaft wird unter anderem ein „Arbeitskreis Antifa” mit bis zu 6000 € im Jahr finanziert. Die Mitglieder geben an, vornehmlich theoretisch zu arbeiten, personelle Überschneidungen ins militante Milieu sind jedoch vorhanden: Unter anderem zeichneten Hallenser Antifas für den Aufruf zur Anti-Höcke-Demo in Bornhagen verantwortlich.

Überhaupt, mit den Demonstrationen ist das so eine Sache: Der ‚Studierendenrat’ – obgleich nur mit einem hochschulpolitischen Mandat ausgestattet – hat für solcherlei Angelegenheiten einen weiteren Arbeitskreis, den „AK Protest”. Dieser wird mit bis zu 9250 € im Jahr unterstützt.

Ursprünglich wurde der Arbeitskreis zur Realisierung von Protesten im Rahmen der Kürzungsdebatte in Sachsen-Anhalt gegründet, inzwischen arbeitet er jedoch eng mit dem Bündnis Halle gegen Rechts zusammen und hat seine Ausrichtung entsprechend angepaßt.

In diesem Kontext verwundert es auch nicht, daß die Fachschaftsräte – Studentische Gremien zur Vertretung der verschiedenen Fakultäten, die eng mit dem StuRa zusammenarbeiten – ihre Gelder inzwischen direkt in politische Demonstrationen fließen lassen. So wurden aus dem Budget der Fachschaft der Philosophischen Fakultät I im Jahr 2015 insgesamt 400 € an das Bündnis gegen Rechts gezahlt, um die Fahrt zu einer Antifa-Demo zu finanzieren.

Auch die Demonstrationen in Schnellroda gegen die konservative Studieneinrichtung „Institut für Staatspolitik” wurden von dieser Fachschaft unterstützt, am 28.09.2016 beschloß man beispielsweise 300 € für „Transport und Technik” zur Verfügung zu stellen.

Der StuRa greift bei solchen Anlässen gern auch einmal tiefer in die Tasche – 1500€ flossen im Frühjahr 2016 an das MultiKultiKollektiv für eine Demonstration. Das anschließende Konzert, das ebenfalls mitfinanziert wurde, fand in der berüchtigten Extremistenvilla Reil78 statt.»8 (einprozent)

Seit 1968 hat sich eine gewaltbereite, intolerante, extremistische Szene in der Alt-BRD eingenistet, die sich damit brüstet, Andersdenkende zusammenzuschlagen und das für ‚Antifaschismus’ hält. Der Staat braucht nur selten Bücher zu verbieten – diese klassische Zensurmethode ist überholt. Viel wirksamer sind auslassen, totschweigen, und wenn es sich nicht mehr totschweigen läßt, dann subtile Verdrehung, wobei die Schmutzarbeit, hartnäckige Andersdenkende, die sich partout nicht zum Schweigen bringen lassen, zusammenzuschlagen, der ANTIFA überlassen wird. Sie sind von den Nazizeichen fasziniert; seit den 1970er Jahren gab es Wandkritzeleien auf denen sie ihre Embleme mit Nazizeichen kombinierten, z.B. Hakenkreuze mit einem A (wie ANTIFA oder Anarchismus) malten.

In den Jahrzehnten seit 1968 hat sich eine starke extremistische Infrastruktur gebildet, die natürlich empört alle Register ihrer Machtmittel zieht, wenn konservative Regierungen versuchen, den Sumpf finanziell trockenzulegen. Außer halbherzigen Versuchen, den Geldfluß an Extremisten ein wenig zu verringern, ist dabei nie etwas herausgekommen.

«Um das von Schwarz-Gelb geplante Förderprogramm gegen Extremismus gibt es erneut Streit. Oppositionspolitiker und Antifa-Initiativen werfen der Regierung vor, den Kampf gegen rechts massiv zu schwächen und in die Autonomie der Initiativen einzugreifen.

Hintergrund der Kritik ist die Neuordnung der Extremismusprogramme. Ab 2011 will das Bundesfamilienministerium 24 Millionen Euro in das Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken” stecken. Initiativen gegen rechts, die Förderung beantragen, müssen künftig schriftlich bestätigen, daß nicht nur sie selbst sich zur demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik bekennen, sondern auch ihre „als Partner ausgewählten Organisationen, Referenten etc. sich den Zielen des Grundgesetzes verpflichten”. …

„Die Extremismusverwirrung der Regierung führt dazu, daß linke, antifaschistische Initiativen gegen Nazis kriminalisiert werden”, sagt Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter. Potenziell könnten sämtliche Antifa-Gruppen nicht mehr gefördert werden.»9 (taz)

Die Jammerei der linksfaschistischen ANTIFA und ihrer Unterstützer ist irreführend; tatsächlich sitzen sie weiterhin wie die Maden im Speck, werden gewaltbereite Intolerante vom Staat geduldet und indirekt gefördert als Handlanger gegen den gemeinsamen Feind: die demokratische Opposition.

Doch auch das ist erst die halbe Wahrheit: Feminismuskritiker hatten niemals irgendwen, der sie unterstützt hätte – sie sind seit 1968 mundtot, medial geächtet, beschimpft und ohne Stimme, wurden bedroht, ihre Bücher verhindert oder mit fiesen Mitteln behindert. Meine Sachbücher dokumentieren dies. Ein ungenehmes Buch wurde so systematisch von Feministinnen in Läden geklaut, daß der Verlag pleite ging. Dies ist eine doppelte Unterdrückung, denn echte und tiefergehende Feminismuskritik ist ein Tabuthema, das auch in konservativen, populistischen oder sogar männerrechtlichen Kreisen tabu und untendurch ist, die selbst als ‚politisch inkorrekt’ unterdrückt, behindert, diffamiert und bedroht werden. Desinteresse und Schweigen sind gegenüber echter Feminismuswiderlegung in Kreisen der unterdrückten Opposition ähnlich heftig die von etablierten Kreisen gegenüber der Opposition.

«„Feministinnen verarschen” und „der nationalsozialistischen Ideologie anhängen” werden als praktisch deckungsgleich und austauschbar präsentiert. Man sieht: In der Amadeu-Antonio-Stiftung arbeiten echte Profis. Die Rechtsextremen dürfte derart viel Sachkompetenz beim politischen Gegner freuen.»10 (genderama)

Die Bösartigkeit, mit der BRD-Medien Feminismus seit mindestens 1968 hofieren, Andersdenkende ausgrenzen und diffamieren, ist wenigen bekannt, in der Sachbuchreihe „Die beiden Geschlechter” dokumentiert. Auch aus Rußland gibt es berechtigte Klagen über einseitige, bösartige Berichterstattung.

«Michail Gorbatschow im Jahr 2009
„Die deutsche Presse ist die bösartigste überhaupt”

Nach Ansicht von Michail Gorbatschow verhindert vor allem die deutsche Presse einen gerechten Umgang mit Rußland und seiner Politik. 20 Jahre nach dem Mauerfall müsse in Europa jedoch alles getan werden, um Rußland zu verstehen, sagte der ehemalige Präsident der Sowjetunion.

Michail Gorbatschow im Gespräch mit Sabine Adler»11 (deutschlandfunk)

Inzwischen ist die Unterdrückung Andersdenkender so stark geworden, daß es als gefährlich gilt, Freundschaften, Arbeitsplatz, Existenzgrundlage für die ganze Familie kosten kann, über die reale Gefahr zu reden, die von der gemeingefährlichen Politik der Regierung ausgeht, die unser Land langfristiger zerstören wird als beide Weltkriege zusammen.

«Immer mehr Menschen äußern sich öffentlich ‚besorgt’ bis offen fremdenfeindlich oder demonstrieren gar gegen Flüchtlingsheime. Das kann diese Menschen nicht nur Facebook- und echte Freundschaften, sondern auch ihren Job kosten. Kann es sich auch auf das Umgangs- und Sorgerecht für ihr Kind auswirken? …

„Oft ist auch aus anderen Quellen bekannt, daß derjenige sich in kritischen Kreisen bewegt beziehungsweise sich häufiger zum Beispiel fremdenfeindlich äußert”, informiert die Familienrechtsexpertin aus Berlin. Sei dies der Fall, fänden sich auch leicht Beweise und Zeugen. …

Wer sich über die Gesinnung eines Ex-Partners Gedanken macht, könnte in seinen Kommentaren bestätigt finden, was er vermutet hat. Anwältin Becker rät, von den entsprechenden Seiten Screenshots zu machen oder die Seiten auszudrucken. Falls es zum Prozeß komme, könnten solche Belege hilfreich sein.»12 (anwaltauskunft)

Das Denunziantentum ist in alle Lebensbereiche vorgedrungen, sogar Anwälte (besonders feministische Anwältinnen) raten dazu. Wie feministische Ratgeber empfehlen, mit falschen Vorwürfen und Schlammschlachten alleiniges Sorgerecht für Kinder zu gewinnen, dokumentierten wir seit Jahrzehnten. Nun soll also die Angst um Sorgerecht und die eigenen Kinder Andersdenkende zum Verstummen bringen. Wir leben übrigens im besten, freiesten und demokratischsten Staat, den wir je hatten! – sagt jedenfalls unsere Regierung.

Manchmal lügen die Gesinnungsmedien nicht nur mit Absicht, weil sie von der Regierung abhängig sind, die sie im Wettbewerb mit alternativen Medien unterstützt, zu denen ihre Kunden in Scharen überlaufen, weshalb nach dem Motto „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing” ihre Geldgeber und Rechtshelfer der Regierung gelobhudelt werden. Zuweilen sind die lügenden ‚Faktenfinder’ einfach zu dämlich, um irgendeine Einzelheit richtig darzustellen – bereits Name und Ort des Untertitels sind falsch:

«Sabine Rau, bleib peinlich!
Veröffentlicht am August 1, 2017 von tapferimnirgendwo

„Deutschland hat bereits begonnen, zum Beispiel an der deutsch-ungarischen Grenze, stärkere Kontrollen einzuführen.”
Diesen Satz sprach Sabine Rau am 26. Juli 2017 in der ARD–Tagesschau. …

Im Juli 2017 behauptete Kolja Schwartz, die eigentlich Sabine Rau heißt und sich in Karlsruhe befand, obwohl sie eigentlich in Berlin war, an der deutsch-ungarischen Grenze, die es nicht gibt, seien stärkere Kontrollen eingeführt worden, weil die Bundeskanzlerin konkrete Maßnahmen eingeleitet habe, die allerdings keine konkreten Maßnahmen waren, sondern lediglich eine Mahnung im Wahlprogramm der CDU, nachdem der Europäische Gerichtshof Slowenien verurteilt habe, was jedoch in Wirklichkeit die Slowakei war, die jedoch gar nicht verurteilt wurde.

Ich sag mal so, dieses Interview ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.»13 (tapferimnirgendwo)

Die Faktenfinder und Wahrheitswächter der ARD leisten ganze Arbeit beim Verdrehen jeder Einzelheit. Offenbar hat Feminismus zu viele inkompetente Frauen in Positionen befördert und quotiert, wo sie versagen und sich peinlich blamieren.

Fußnoten

1 http://de.reuters.com/article/eu-parteienfinanzierung-idDEKBN16L1Y0

2 https://alexandrabader.wordpress.com/2017/03/11/mit-axt-attest-und-asylansuchen-welcome-in-germany/

3 http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/altmaier-bundesregierung-ist-keine-zensurbehoerde-aber-wir-lassen-uns-nicht-auf-der-nase-herumtanzen-a2066402.html

4 «Lutz Tillmanns, the Press Council’s managing director, said that self-censorship is necessary to avoid discrimination:

“An essential human rights-related principle is not to discriminate. When we refer to an individual we do not want to harm the entire group. This is, of course, a bigger issue for minorities than for the majority.”» (https://www.gatestoneinstitute.org/9204/germany-migrant-rape-outrage)

5 «An example of how the Press Council’s restrictions distort reporting on migrant crime can be found in the October 2 rape of a 90-year-old woman outside a church in downtown Düsseldorf. The Hamburger Morgenpost reported that the perpetrator was a “homeless 19-year-old” (obdachlosen 19-Jährigen). Düsseldorf Police described the suspect as “a Southern European with North African roots.” The newspaper Bild later revealed that he is actually a Moroccan with a Spanish passport who is well known to German police as a serial shoplifter and purse-snatcher.

Another example: On September 30, a 28-year-old migrant sexually assaulted a 27-year-old woman on a Paris to Mannheim express train. Local media initially reported the nationality of the perpetrator but then deleted the information. A statement explained:

“This article initially included the nationality of the offender. The reference was subsequently removed because it did not correspond to our editorial guidelines — that is, there is no connection between nationality and action.”

The German Press Council has rejected calls to rescind Paragraph 12.1.» (https://www.gatestoneinstitute.org/9204/germany-migrant-rape-outrage)

6 https://de.gatestoneinstitute.org/10024/frankreich-tod

7 http://vera-lengsfeld.de/2017/03/06/deutschlands-balken-im-eigenen-auge/

8 https://einprozent.de/ein-prozent-investigativ-linksextreme-strukturen-in-halle-i/

9 http://www.taz.de/!5134446/

10 http://genderama.blogspot.de/2017/02/netz-gegen-nazis-hadert-mit-maskulisten.html

11 http://www.deutschlandfunk.de/michail-gorbatschow-im-jahr-2009-die-deutsche-presse-ist.694.de.html

12 https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/ehe-familie/1178/rassismus-und-kindererziehung-droht-verlust-des-umgangsrechtes/

13 https://tapferimnirgendwo.com/2017/08/01/sabine-rau-bleib-peinlich/

Die Nachsichtigkeit des Linksstaates mit linken Straftätern

Die Nachsichtigkeit des Linksstaates mit linken Straftätern

«Die seltsame Nachsicht mit den Hotspots der Linksradikalen
Stand: 11.07.2017

Dem Staat fällt es schwer, eine klare Grenze zu Linksextremisten zu ziehen. Ihre Treffpunkte werden oft geduldet – die Szene jedoch verschließt sich jeder Kooperation mit den Behörden. Und die drücken gern ein Auge zu.

Dieser Text über gefährliche Nähe zu Gewalt beginnt nicht dort, wo gerade noch ein Steinhagel niederprasselte und Beine mit Präzisionszwillen durchlöchert wurden. Also nicht im Hamburger Schanzenviertel. Auch nicht in der Berliner Rigaer Straße, wo Pflastersteine durch Fensterscheiben in Kinderzimmer flogen. Und zu Beginn soll auch Leipzig nicht interessieren, wo im Stadtteil Connewitz innerhalb weniger Minuten eine Polizeistelle kurz und klein geschlagen wurde, weil der Staat, so die Angreifer, hier nichts zu suchen habe. …

Ein beliebter Satz lautete: Aber die meisten hätten doch gewaltfrei protestiert. …
Die Abgrenzung zur extremistischen Linken scheint, das machen diese Tage deutlich, weitaus weniger selbstverständlich als zur Rechten.»1 (Welt)

Zur Nachsicht mit Gewalt und Verfassungswidrigkeit gesellt sich Voraussicht: Linksextreme dürfen das Blockieren der Meinungsfreiheit anderer üben, also das Brechen des Rechts anderer Menschen. Genausogut könnte man gestatten, das Stehlen zu üben, wobei das zwar Eigentum entwendet, aber nicht demokratische Grundrechte torpediert, wie es bei Blockade Andersdenkender beabsichtigt wird.

«HAMBURG G-20-GEGNER
Linksextreme dürfen an Universität Blockaden üben
Von Denis Fengler | Veröffentlicht am 01.02.2017

Wenn sich im Sommer die mächtigsten Staatschefs der Welt in Hamburg treffen, werden auch diverse Linksextreme demonstrieren. An der Hamburger Uni dürfen sie für ihr Training die Räumlichkeiten nutzen.

Knapp ein halbes Jahr vor dem G-20-Treffen haben Linksextreme zu einer weiteren Aktionskonferenz gegen den Gipfel geladen – diesmal an der Universität. Unter dem Motto „G 20 entern – Kapitalismus versenken!” werden am Sonnabend, 11. Februar, linke Autoren aber auch Vertreter des „Revolutionären Aufbau Schweiz” und Anarchisten aus Griechenland am Von-Melle-Park erwartet. Neben Workshops und Vorträgen steht ein ‚Blockadetraining’ auf dem Programm.»2 (Welt)

Werden dann doch mal einige verhaftet, weil sie es zu dolle getrieben und das Leben von Polizisten gefährdet haben, greift unsere seltsame Justiz ein und sorgt dafür, daß die Täter rasch wieder auf freien Fuß gesetzt werden müssen. Ganz anders geht es, wenn jemand die Regierung kritisiert, oder die Zwangsgebühren für das stattliche Fernsehen nicht zahlt, das mit diesen Geldern einseitige tägliche Gehirnwäsche gebührenzahlender Zuschauer betreibt. Regierungskritik oder GEZ-Zwangsbeitragsverweigerung wird strenger geahndet als linksextremistische Gewalt und Terror.

«11.07.17
G20-KRAWALLE
Die Festgenommenen vom Dach am Schulterblatt – alle frei

Es war die Schlüsselszene der Krawallnacht – die Polizei nahm 13 Verdächtige fest. Doch für keinen wurde ein Haftbefehl beantragt.

Es ist die Schlüsselszene der Ausschreitungen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, denn wegen dieser akuten Gefährdungslage von oben zögert die Polizeiführung mindestens eine Stunde lang, ins Viertel vorzurücken. In dieser Zeit beginnen die randalierenden Chaoten, Geschäfte zu plündern. Es herrscht Anarchie.

Polizei setzte Kräfte ein, die zur Terrorabwehr vorgesehen waren

Innensenator Andy Grote erklärte dazu am Sonntag während der Pressekonferenz der Polizeiführung: „Die Gewalt gipfelte in der Situation, daß wir uns am Freitagabend im Schulterblatt einem bewaffneten Hinterhalt gegenübersahen. Erst mit dem Einsatz von Spezialkräften, die wir eigentlich für die Abwehr terroristischer Anschläge hier eingeplant hatten, konnten wir überhaupt eine Situation erzeugen, in der die Einsatzkräfte ins Schulterblatt vorrücken konnten, ohne von oben mit Waffen angegriffen zu werden und Leib und Leben zu riskieren.”»3 (Abendblatt)

In ähnlicher Weise dürfen Feministen seit Generationen fast alles, Männer und Kritiker dagegen fast nichts.

Fußnoten

1 https://www.welt.de/politik/deutschland/article166543109/Die-seltsame-Nachsicht-mit-den-Hotspots-der-Linksradikalen.html

2 https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161716000/Linksextreme-duerfen-an-Universitaet-Blockaden-ueben.html

3 http://www.abendblatt.de/hamburg/article211210957/Sie-warfen-Gehwegplatten-vom-Dach-auf-Polizisten-alle-frei.html

Helfer des Straßenterrors in Regierung und Altparteien

Helfer des Straßenterrors in Regierung und Altparteien

Einst für seriös gehaltene Presse und Medien sind zu Gesinnungsmedien verkommen, die nicht nur so einseitig berichten, daß von systematischer Gehirnwäsche und manipulativer geistiger Umformung der Wähler gesprochen werden muß, sondern sind zu Tätern geworden, die Straßenterror rechtfertigen helfen oder sogar direkt unterstützen, wie im vorigen Artikel nachgewiesen.

Begonnen hat auch das vor dem Ersten Weltkrieg mit der ersten feministischen Welle, wurde verstärkt mit der zweiten Welle, die ab 1968 eine still-heimliche de-facto-Zensur nicht feministischer Sichten etablierte, ohne daß es der breiten Öffentlichkeit sonderlich auffiel. Nur jene wenigen langjährigen Aktivisten, die es selbst betraf, wissen Bescheid.

Das bekannte und einst angesehene Magazin „Der Spiegel” ist unter seinem jetzigen Besitzer zur Ideologieblatt abgesunken, in dem nun auch massive Gewalt als ‚nützlich’ für seine Sache gutgeheißen wird.

«Mit zügelloser Gewalt schlägt der bis zu 3500 Mann starke „Schwarze Block” los, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch es gibt einen Journalisten, der das offenbar gut findet. Jedenfalls klingt seine Einlassung auf Twitter danach: „Der Preis muß so in die Höhe getrieben werden, daß niemand eine solche Konferenz ausrichten will. G20 wie Olympia als Sache von Diktaturen”. Als dieser Tweet abgesetzt wird, Donnerstag, 6.Juli, 21.39 Uhr, ist die Gewalt schon im Gange. 59 verletzte Beamte wird die Polizei bald melden. Ist der Preis für den Twitterer, der sich Verleger nennt, hoch genug?

Mitnichten, er fragt: „Werden jetzt kasernierte Polizisten, die sich schon tagelang gelangweilt haben, auf Demonstranten losgelassen?” Die Krawalle breiten sich aus, so wie es die Gewalttäter versprochen hatten. Der ‚Schwarze Block’ löst sich in kleine Banden auf, die in der ganzen Stadt für Verwüstung sorgen. …
– er hat von der Gewalt am nächsten Morgen immer noch nicht genug.

Der Biedermann namens Jakob Augstein, von dem hier die Rede ist, gibt derweil auf Twitter weiter Feuer. Soll man das anders als Aufruf zu Gewalt und geistige Brandstiftung nennen?1 (faz.net)

Die Linke scheint gar zu danken.

Das verwundert wenig, hat die Linke die Demonstrationen doch selbst mit organisiert.

«G20: Politik und Medien legitimieren die Gewalt
08. JULI 2017

Hamburg – Schon lange fragen sich viele Menschen in unserem Land, warum linke Gewalttäter von Politik, Medien und Justiz verharmlost und sogar geschützt werden. Wohin dieser Kuschelkurs mit Extremisten führt, zeigen die aktuellen Ausschreitungen in Hamburg rund um den G20-Gipfel. Mitten zwischen den aggressiven Gewalttätern befinden sich linke Parlamentarier und Funktionäre, die ihre vermummten Freunde schützen und gegen die Polizei agitieren.

Die Rauchsäulen der brennenden Autos über Hamburg-Altona zeigen, daß für die nächsten Tage Linksextreme die Kontrolle über die Stadt übernommen haben. Während die G20-Delegationen in hermetisch abgeriegelten Bereichen geschützt sind, müssen sich die Bürger mit enthemmten linken Straftätern rumschlagen. Mitorganisiert hat das Europatreffen der Gewalttouristen u.a. auch die Partei Die Linke. So ist der Linken-Bundestagsabgeordnete Jan van Aken Anmelder der Hauptdemonstration am 8. Juli …

Während die Polizei mittlerweile über 200 (!) verletzte Beamte beklagen muß, die teilweise sogar mit Metallkugeln beschossen wurden, konstruieren linke Politiker und die Medien das Märchen vom friedlichen Protest gegen Trump und Putin.
Mittendrin ist auch die linke Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig.»2 (einprozent)

Doch auch gewöhnliche öffentliche Medien teilen inzwischen die Grundzüge des neuen Gesinnungsstaates.

Wen sie nicht mögen, nennen sie ‚rechts’. Andersdenkende und Gewalttäter werden reflexartig in die ‚rechte Ecke’ geschoben, selbst wenn das offenkundig unsinnig und Gegenteil der Wahrheit ist. Linke Rechtfertigungslügen werden in den Massenmedien verbreitet.

Die Gutmenschen halten ihren Flügel für gewaltfrei, auch wenn die Wirklichkeit das krasse Gegenteil beweist. Alles Schlechte der Welt wird der politischen Opposition zugeschrieben, was Merkmale einer fortgeschrittenen Gesinnungsdiktatur zeigt. Dies gilt für die meisten öffentlichen Medien und alle Altparteien, keineswegs nur Die Linke und ihr Umfeld.

«Die Hamburger Fraktion im Abgeordnetenhaus und die Linksfraktion im Bundestag unterstützen die herangekarrten und einheimischen Linksextremisten direkt. Auf einer Sonderseite wirbt man damit, daß sich die Gewalttouristen direkt an Politiker der Linkspartei wenden können, wenn die Polizei durchgreift, um dem „Hasshappening“ ein Ende zu setzen.

Die Linkspartei zeigt mal wieder, daß sie an einer klaren Abgrenzung zur linken Gewalt kein Interesse hat und den Nimbus der ‚linken Gewaltlosigkeit’ und ‚bunten Gesellschaft’ nur als Volksbetrug vor sich herträgt. Neben der jahrelangen Förderung von linksextremen Projekten und Rückzugsräumen, geht man jetzt sogar gemeinsam mit den roten Verbrechern auf die Straße und jammert in theatralischer Art und Weise, wenn die angegriffene Polizei gegen Straftäter vorgeht. Ein Trauerspiel für unsere Demokratie.

Man stelle sich vor: Nur ein Bruchteil der bis jetzt erfolgten Straftaten würde von einer patriotischen Demonstration ausgehen – das Land befände sich im politisch korrekten Ausnahmezustand und Politik und Medien würden zur Hetzjagd auf Andersdenkende aufrufen. …

Wer die „Hetzjagd auf Andersdenkende” für ein zu dramatisiertes Bild hält, der soll sich die Bilder eines amerikanischen Journalisten ansehen. Das Video zeigt, wie einige der angeblich so friedlichen, demokratischen und weltoffenen Demonstranten gewohnt aggressiv und hasserfüllt auf ihn losgehen, als ‚Nazischwein’ bezeichnen und den Mob zu Gewalt anstacheln, damit der Journalist seine Arbeit nicht fortsetzen kann. Das ist die Presse- und Meinungsfreiheit, die uns bevorsteht, wenn patriotische Kräfte den politischen und kulturellen Kampf aufgeben würden. …

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragt daher zu Recht, ob Augstein nicht konsequent als ‚Brandstifter’ bezeichnet werden müsse. …

Bundesfamilienministerien und neue Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, die Extremisten immer wieder über Anti-Rechts-Programme heranzüchtet und unterstützt. Sie hat das Vorhandensein von Linksextremismus sogar komplett bestritten und gibt keinen Cent für dessen Bekämpfung aus. Im Gegenteil – die Demokratiefeinde werden sogar staatlich finanziert und so ausgiebig gefördert.»3 (einprozent)

Beim Umgang mit (demokratischen und friedlichen) konservativen Kritikern und (sehr viel öfter und stärker gewaltbereiten) Linksradikalen wird krasse Doppelmoral betrieben, die obendrein die tatsächlichen Verhältnisse auf den Kopf stellt.

Wie bei Feministen seit Generationen lautet das Motto: „Kopf in den Sand stecken”, wenn die Unwahrheit ihrer Selbstrechtfertigungen offenbar wird.

«Er hatte keine Chance, den wütenden Mob zu stoppen und mußte stattdessen zuschauen, wie dieser seine Waren kistenweise aus dem Laden schleppte, sie in ein auf der Straße loderndes Feuer warf und johlte, wenn wieder einmal eine Kiste mit Deospray in den Flammen explodierte. …

Dabei spielten sich gleich um die Ecke Szenen ab, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließen. So versuchte eine dreiköpfige, schwarz vermummte Gruppe in das Geschäft eines Apple-Vertragshändlers in der Schanzenstraße einzudringen, in dem es die Verbundglasscheiben attackierte. Ein Passant, der das Treiben sah und die Täter im Vorbeigehen kurz kritisierte, wurde von den Angreifern umgehend zusammengeschlagen.»4 (Die Welt)

Schon im Vorfeld des G20-Gipfels gab es Berichte, denen zufolge die Gewalttäter sich auch durch Schutzgelderpressung zusätzlich finanzierten.

«Ladenbesitzer erpreßt? Linksextreme sollen Schutzgeld fordern
Von Claudia Sewig …

„Die Ruhe vor dem Sturm”, das hört man immer wieder von Anwohnern an diesem sonnigen Tag, an dessen Ende der größte und wahrscheinlich auch gewalttätigste Protest seit Langem im Viertel erwartet wird.

Nach Polizeiangaben wird mit 10.000 Demonstranten bei dem Zug „Welcome to Hell” gegen den G-20-Gipfel gerechnet; bis zu 8000 davon seien gewaltbereit, heißt es. …

Im Vorwege, berichtet eine Ladenbesitzerin auf dem Schulterblatt, soll es Schutzgelderpressungen gegeben haben. Entweder, man hänge sich ein bestimmtes Plakat mit dem Motiv der „Welcome to Hell”-Demo ins Schaufenster – gegen einen Unkostenbeitrag von 20 Euro – oder man müsse damit rechnen, daß die Scheiben zu Bruch gehen.

‚Entglasen’ hat Tradition bei den Linken … Doch in vielen anderen Schaufenstern sind die schwarz-orangefarbenen Plakate für die Demo zu sehen.»5 (Die Welt)

Wie seit Jahrzehnten, spätestens seit 1968, gab es auch vor den jüngsten Gewaltausbrüchen in Hamburg regelmäßig linke Gewalt gegen Sachen und Personen; der Staat reagiert kaum noch darauf, steckt alles Geld des Steuerzahlers in einer imaginären ‚Kampf gegen Rechts’, womit sogar die demokratische Opposition gemeint wird. Ohnehin knappe Gelder für den Kampf gegen Linksextremismus wurden von Frau Schwesig komplett gestrichen; stattdessen erhalten sie indirekte, aber wirksame Förderungen.

«G-20-Gegner bekennen sich zu Anschlag auf Polizei
Veröffentlicht am 28.03.2017

Bei dem Brandanschlag auf einem Polizeiparkplatz in Hamburg wurden vier Mannschaftswagen vollständig zerstört, vier weitere Fahrzeuge wurden beschädigt. Nun tauchte ein Bekennerschreiben auf. …

In dem Beitrag des Absenders „Smash G20” heißt es, man wolle es sich nicht nehmen lassen, die heißen Tage vor dem Gipfel anzuheizen, und habe aus diesem Grund die Polizeiwagen in Brand gesetzt. Weiter heißt es, man habe das Ziel mit Bedacht gewählt. Die Polizei müsse als Beschützer der herrschenden Ordnung „mit voller Härte angegriffen werden”.»6 (Welt)



Fußnoten

1 http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/was-jakob-augstein-zur-gewalt-in-hamburg-twittert-15096175.html

2 https://einprozent.de/blog/recherche/g20-politik-und-medien-legitimieren-die-gewalt/2105

3 https://einprozent.de/blog/recherche/g20-politik-und-medien-legitimieren-die-gewalt/2105

4 https://www.welt.de/politik/deutschland/article166435531/Die-hohlen-Erklaerungen-der-Antifa.html

5 https://www.welt.de/regionales/hamburg/article166349347/Ladenbesitzer-erpresst-Linksextreme-sollen-Schutzgeld-fordern.html

6 https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163208800/G-20-Gegner-bekennen-sich-zu-Anschlag-auf-Polizei.html

Einseitigkeit mit System

Einseitigkeit mit System

Kürzlich hat ein Artikel das Abrutschen der Republik in Einseitigkeit mit Spieltheorie erklärt, einem Ansatz aus einem Spezialgebiet der Mathematik. Demzufolge gilt es, möglichst viele Wähler zu gewinnen. Stellen wir uns die Wählerschaft als Gaußsche Glockenkurve vor: Die meisten Wähler tendieren zur Mitte, je weiter es nach links oder rechts außen geht, desto dünner der Streifen. Demensprechend bilden sich Volksparteien zunächst in der Mitte: Eine in der Mitte mit linkem Rand (die damalige SPD), eine in der Mitte mit rechtem Rand (die damalige CDU).

In diesem Modell geht das so lange gut, wie das Gleichgewicht nicht gestört war. Anfangs gab es rechts und links Parteien: Links die zeitweise als verfassungsfeindlich verbotene KPD, später DKP. In der Zeit nach Verbot 1956 vor Neugründung 1968 gab es keine Linkspartei. Hier hinkt das Modell, denn es gab trotzdem keinen Rechtsrutsch. Verfemt war nach dem Faschismus vor allem die Rechte. Auf der rechten Seite gab es die Deutsche Partei (DP), die eher einer monarchistischen Gefühlslage entsprang, aber politisch kaum ein Konzept hatte, daher als die treuesten Abnicker von allem galt, was Kanzler Adenauer von der großen Schwesterpartei CDU wollte, von der sie sich immer wieder Stimmen leihen mußte, um die 5-Prozent Hürde zu schaffen. Die DP galt als treuer zu Adenauer als die CDU selbst. Außerdem gab es die Deutsche Reichspartei (DRP), der ein paar braune Lebensläufe nachgesagt wurden, was nach dem Krieg aber schwer vermeidlich war, da die meisten bekannten Persönlichkeiten korrumpiert waren – wer nicht mitmachte, hatte im Inland keine Möglichkeit, zur bekannten Persönlichkeit aufzusteigen. Das hinderte die bürgerlichen Parteien nicht, um Mitglieder der DRP zu werben. Sie (mit damals wohl echten, nicht wie heute eingebildeten braunen Flecken) waren als Überläufer willkommen, darunter der damals noch schwachen FDP, die einige übernahm und integrierte.

Nun zum Modell aus der Spieltheorie: Solange es wählbare Parteien rechts von der Mitte gab, andererseits der linke Flügel sich bereits als vermeintlich „intellektuell” präsentieren konnte, gab es ein gewisses Gleichgewicht: die CDU fischte in der Mitte, und mit der DP auf der rechten Mitte, die SPD in der Mitte und auf der linken Seite. Dann gelangen CDU und FDP ein Coup: Sie zerlegten die rechten Parteien, übernahmen viele ihrer Mitglieder. Danach gab es nichts mehr rechts von ihnen. Nunmehr gab es für die rechte Hälfte der Bevölkerung keine Alternative mehr zur CDU. Im Bürgertum kursierte damals die Parole: sie könne aufgrund ihrer Bildung gar nicht anders als CDU wählen, die SPD sei für Gebildete unwählbar. Daher brauchte die CDU auf ihre Stammwähler keinerlei Rücksicht mehr zu nehmen. Was immer sie anstellten, soviel diese auch murrten, hatten sie doch keine andere Wahl, als bei der CDU ihr Kreuz zu machen. Wohl aber konnte die CDU nun auf der linken Seite der SPD – und später anderen – Wähler wegfischen. Deshalb begann die Linkswanderung der CDU/CSU. Letztere betätigt sich heute nur noch als Maulhelden, die für Restsympathien für die alte CDU, CSU und FJ Strauß ein paar Sprüche klopfen, um anschließend vor Angela Merkel zu Kreuze zu kriechen und verläßlich wie ein Uhrwerk das exakte Gegenteil dessen zu beschließen, was ihre Sprüche im Wahlkampf versprochen hatten.

Nun gab es weitere Ereignisse: die Studentenrevolution von 1968, ein Generationskonflikt, die geistig alles erschütterten und ins Wanken brachten. Neue Parteien bildeten sich auf dem linken Flügel: DKP, schließlich Grüne, die anfangs heftigst als undemokratisch und unwählbar kritisiert wurden, was eine durchaus realistische Beschreibung gewesen sein dürfte. Doch anders als weitere linke Splitterparteien (und seltener rechte Splitterparteien wie die NPD, die aber als unwählbar galten und daher mehr schadeten als nutzten), vermochten sich die Grünen – nach der Wende zusätzlich die mit SED/PDS fusionierte Linke – als politische Kraft zu etablieren.

Sowohl das Auftauchen der Grünen in den 1970ern, als auch der Linken in den 1990ern ergaben einen heftigen Linksschub der gesamten Gesellschaft. Denn nun mußten die bürgerlichen Parteien bei einer erheblichen Wählerschaft auf der Linken fischen, wogegen es rechts nichts zu holen gab. Sowohl SPD als auch CDU vertraten bald Positionen, die genaues Gegenteil dessen waren, was sie einst vertreten hatten. Die bürgerliche Mitte hatte ausgedient, wurde zu einem verwaisten Ruinenfeld, das auf der rechten Seite zurückgelassen wurde, weil alle gleichzeitig im Wettbewerb um Wähler nach links gewandert waren. Schließlich war die bürgerliche Mitte fern rechts außen; nur noch ‚Ewiggestrige’ spukten dort herum, so die Unterstellung.

Diese Darstellung ist interessant, beschreibt aber nur die rationale Seite des Vorganges. Doch es gibt auch eine irrationale und ideologische, die wir jetzt betrachten wollen.

Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein zuvor in der Politik nicht übliches Phänomen beobachtet: Hysterie. Es waren Feministinnen der ersten Welle, die für ihre hysterischen Ideen, Methoden, Vorgehensweisen, ja eine hysterische Existenz bekannt und berüchtigt waren. Damals wurde bereits von einer „schweigenden Mehrheit” gesprochen, die von einer radikalen, militanten Minderheit überschrieen wurde. Belegt sind auch Beobachtungen, wie unbequeme feminismuskritische Sichten in Medien unterdrückt wurden: Boykott und Behinderung Andersdenkender als Agitationsmethode entstand damals aus der feministischen Bewegung.

In den 1960ern brach eine neue feministische Welle aus, die sich ganz nebenbei gegen Folgewirkungen der ersten richtete. Hatte die erste Welle erzwungen, Frauen von Lasten und Pflichten zu erleichtern, zu ‚befreien’ – obwohl männliche Lasten und Pflichten härter waren und bestehen blieben, ja verstärkt wurden –, so fühlte die zweite Welle sich gelangweilt und unausgefüllt, weil „die Gesellschaft so wenig von Frauen verlange”. Das von der ersten Welle verbreitete bequeme Luxusleben war langweilig geworden. Doch das ist nur ein Nebenaspekt, keineswegs das Hauptproblem.

Die zweite Welle brachte neuerlich massive Hysterie, subjektive Befindlichkeit, parteiische Agitation, unlogisches Fordern als Methode, Geisteshaltung und Lebenseinstellung ins Herz der Gesellschaft, über das Maß hinaus, indem solche Irrationalität und Einseitigkeit bereits von der ersten Welle verankert worden war, die daher auch als Vorläufer von Faschismus und Kommunismus zu sehen ist. (siehe: „Flaschenpost in die Zukunft: Erster Band zur ersten Welle”)

Dabei wurde eine moralische Gesinnungsdiktatur errichtet, nach dem Motto: ‚Unsere Prinzipien’ seien ‚geheiligtes Recht’, und jeder, der anderer Ansicht sei, sei ein absoluter, totaler Bösewicht, eine Schande und Blamage für alle, und sowas dürfe gar nicht erst gesagt, gehört oder gar diskutiert werden. Es fand also eine wütende, empörte und radikale Vorverurteilung jeglicher ernsthafter Feminismuskritik statt. Und diese Einseitigkeit, die eine radikale, verirrte Ideologie zu einer Art Staatsreligion erhob, Kritik daran aber als ‚schändlich’ und ‚lächerlich’ geißelte, so daß sie gar nicht mehr gehört wurde, verschob das Gleichgewicht der Gesellschaft wesentlich radikaler, als es rationale Mechanismen hätten tun können, wie sie die Spieltheorie beschreibt.

Daher gab es seit 1968 einen ständigen Wettlauf aller geistigen Kräfte und genauso aller Parteien bei der Umsetzung radikalfeministischer Forderungen, Ideen und Einstellungen. Was noch vor kurzem als radikaler Unsinn belächelt worden war, wurde rasch zur vermeintlichen ‚Pflicht’ jedes ‚anständigen Menschen’ und zum Gesetz. Den Feministinnen wurden im Wettlauf aller überall Machtpositionen eingeräumt, bezahlte Agitationsstellen geschaffen, an Universitäten, in Betrieben, der Politik: Gleichstellungsbeauftragte, Quotenfrauen, ‚Frauenfragen’ im feministischen Sinne überall. Das ist nicht durch rationale Spieltheorie allein erklärbar. Denn die Mehrheit der Frauen war anfangs gegen Feminismus: Auch in den 1970er Jahren wurde, wie Ende des 19. Jahrhunderts, von einer ‚schweigenden Mehrheit’ Frauen und Bürger gesprochen, die das als Unsinn, menschlichen Verlust und Gefahr für Familie und Kultur ablehnten. Doch wie bereits zuvor wurde diese schweigende Mehrheit zum Verschwinden verschwiegen, in Medien allenfalls zum Verächtlichmachen verspottet.

Alle Parteien liefen gleichzeitig dem Feminismus nach, wodurch sich keine Wählergewinne ergaben. Alles was geschah, war, daß alle Parteien im Wettlauf ihre Programme immer feministischer machten. Die Mehrheit hatte keine Wahl. Da alle Parteien daran teilnahmen, konnten sie nicht dagegen stimmen. Allenfalls die Grünen waren etwas radikaler als andere; ihr Vorbild könnte nach dem Muster der Spieltheorie erklärt werden. Irrational jedoch war die absolute Stigmatierung jedes Andersdenkenden, der 1968 von hysterisch kreischenden Studentinnen niedergekeift wurde, in den 1970er Jahren in Presse und Medien laut Erin Pizzey bereits nicht mehr zu Wort kam.

Der Spiegel (vor der Erbfolge noch nicht so einseitig wie heute) schrieb über ein Feministinnen ungenehmes Buch Karin Jäckels:

«Der entsorgte Vater …
„Mit ihrem neuesten Buch allerdings hat sie Todeszone betreten, das ewige Eis stiller Ablehnung, die komplette Echo-Losigkeit”» (Spiegel 47 / 1997, S. 104 über Karin Jäckel, Buch „Der gebrauchte Mann”)

Hier geht es nicht um das Fischen von Wählerstimmen, sondern um das, was in Medien oder Büchern veröffentlicht werden kann, um das, was Menschen sagen dürfen, ohne von Stigmatisierung betroffen, aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Bax hatte 1913 berichtet, daß solche Prozesse schon damals stattfanden. Meine Bücher beschreiben ihren Zusammenhang mit feministischen Wellen, die eine Vielzahl neuer, indirekter Formen der Meinungsunterdrückung hervorbrachten. Wer nicht selbst als grundsätzlicher Feminismuskritiker die Zeit von den 1970ern bis heute erlebt hat, kann sich keine Vorstellung davon machen, mit was für einer rücksichtslosen Gehässigkeit jede ihrer Ideologie gefährliche Stellungnahme unterdrückt wurde. Die meisten schauen ungläubig, wenn sie davon hören oder lesen, weil sie es verdrängten, selbst nicht betroffen waren.

Diese Methodik wurden dann später, als sie von Feministen einmal etabliert worden war, dankbar aufgegriffen in Politik und politischen Parteien. Die gleiche Stimmung wird heute gegen die Opposition verbreitet, die wie die AfD die verlassene gesellschaftliche Mitte von einst wieder zu besetzen versucht. Tägliche Häme, völlig sinnfrei unterstellte Nazivergleiche, das Belegen mit Diffamierungen von ‚Rassismus’ über ‚Populismus’ bis zum ‚Extremismus’, die nicht nur falsch sind, sondern auf diejenigen viel besser zutreffen, die täglich solche Anschuldigungen und Diffamierungen vorbringen – all das verläuft nach dem Skript feministischer Machtergreifung ab 1968. Sogar der Terror der ANTIFA, die jegliche andere Meinung zusammenschlagen, wegboykottieren will ohne Rücksicht auf Freiheit oder auch nur Menschenleben, verläuft nach dem Muster des Feminismus. Esther Vilar wurde mit Mord bedroht, ebenso ihr Kind, so in die Emigration gezwungen – nachdem ihre Familie schon in der Nazizeit hatte emigrieren müssen.

Ebenso verläuft die finanzielle Austattung anderer Minderheiten: erst Feministinnen, dann Quotenfrauen, darauf Homosexueller, später erfundener ‚Gender’, schließlich ‚ethnischer Minderheiten’ und nunmehr Millionen meist männlicher Asylgeldforderer, die das Geschlechterverhältnis für Männer noch mehr zur Hölle machen, nach dem Abzockmuster, das Feminismus durchgedrückt hat.

Nun gilt für solche Einseitigkeit noch wesentlich stärker, was die Spieltheorie für das Werben um Wähler feststellt: Wenn eine Seite sich gar nicht mehr zu Wort melden darf, von vorneherein als ‚böse’, ‚dumm’, ‚geistig zurückgeblieben’ und ‚charakterlich verwerflich’ gilt, weil aus Sicht feministisch indoktrinierter Personen Kritik am Feminismus bereits charakterliche Verwerflichkeit ‚beweist’, dagegen die andere Seite hofiert, an Schulen und Universitäten gelehrt, in Medien täglich bis in Unterhaltungssendungen und veröffentlichte Bücher propagiert wird, ja, unsere Medien seit 50 Jahren als feministische Gehirnwäsche bezeichnet werden müssen, dann kann es natürlich weder ein Gleichgewicht, noch eine gesunde Entwicklung geben. Stattdessen rutscht eine solche Gesellschaft in beschleunigendem Tempo, schließlich im freien Fall, in den Abgrund. Zu jedem Zeitpunkt ist eine große Lobby feministisch indoktrinierter Ideologen dabei, ihre Pfründe weiter auszubauen, neue Abzockmethoden zu ersinnen, neue Vorwürfe und Kampagnen zu erfinden, wogegen die Gegenseite gar nicht existieren darf, und wenn jemand so frech ist, dagegen zu sein, dann nicht ernstgenommen, seine Argumente nicht wahrgenommen oder gar öffentlich debattiert werden dürfen.

Totales Verschweigen wird angewendet, wenn der Betriebsunfall der feministischen Diktatur eintritt, daß es jemand schafft, sich aus dem kollektiven Abgleiten einer ganzen Gesellschaft in Ideologie zu entziehen. Nur wenn die unliebsame Person gar nicht mehr verschwiegen werden kann, weil sie Leser findet, wird reagiert, indem völlig unsachliche Verrisse geschrieben werden, die sämtliche Sachargumente ignorieren, nur nach einem Vorwand suchen, irgendwas mit der ‚Moral’ ‚politischer Korrektheit’ diffamieren zu können, und das so drastisch, daß die meisten Leute abgeschreckt werden, sich mit so etwas vermeintlich ‚niederträchtigen’ oder ‚blödsinnigen’ auch nur zu beschäftigen. Denn würden sie es lesen, könnten sie merken, wie sie von solchem Verriß betrogen werden. Die Methode funktioniert. Die intolerantesten Menschen gelten oft – zu Recht – als ‚Muttersöhne’. Auch Diktatoren wie Stalin, Hitler und Napoleon sind so verspottet worden. Das gilt ebenso für feministische Männer, die in ihrer Unterwürfigkeit unter ‚feministisch korrekte’ Grundwerte besonders verbissen und boshaft sind. Dieser Menschenschlag ist gut im hämischen Verreißen und davon auch stark zu beeindrucken.

Umorientierung politischer Parteien wirkt sich nur in einem winzigen Bereich des Lebens direkt aus; das geistige Umkippen aufgrund starker irrationaler Kräfte und Hysterie dagegen prägt unser Empfinden, Selbstbewußtsein, unsere Wahrnehmung der Welt, Gefühle und Denken, Verhalten, zwischenmenschliche Beziehungen – den Kern unsrer Existenz. Eine sich rasch beschleunigende Lawine wurde ausgelöst, die unaufhaltsam ins Tal donnert, alles natürliche Fühlen, Wahrnehmen und Denken unter sich begräbt. Davon merken wir kaum etwas, weil wir selbst, unser Ich, das, was wir zu unserer Identität machen, von dieser Lawine betroffen und geprägt ist. Wir sind Teil dieser Lawine, ohne uns dessen bewußt zu sein. Wer in dieses Abrutschen der Lawine durch die feministischen Wellen vergangener Generationen geboren wurde, kennt keinen Gleichgewichts- oder Ruhezustand mehr. Wir kennen höchstens den Momentanzustand des raschen Abrutschens, den wir in unserer eigenen Kindheit erlebten, mit der wir allenfalls vergleichen können. Von Generation zu Generation liegt dieser Kindheitszustand tiefer und dem Abgrund näher. Ideologiefreie, nichtfeministische Welt ist längst jenseits unseres Vorstellungsvermögens verschwunden.

Deshalb dürfen wir uns nicht wundern, wenn ‚rechtspopulistische’ Argumente gegen die derzeitige Marotte, die Selbstabschaffung durch Verdrängung seitens Asylgeldforderer, mit radikalfeministischer Rhetorik arbeitet, die jene Kreise vor wenigen Jahrzehnten genauso heftig abzuwehren versuchten wie heute Islamisierung und demographische Selbstzerstörung. Eine funktionsfähige Kultur und ein Gleichgewicht der Geschlechter sind weit außerhalb unseres Blickfeldes geraten, weil wir so tief abgestürzt sind.

© 2018 Jan Deichmohle

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