Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Fortpflanzung

Die Verdrängung unter der Gürtellinie und bei der Fortpflanzung läuft

Die Verdrängung unter der Gürtellinie und bei der Fortpflanzung läuft

Im Zug sitzen auf den Klappstühlen 5 Erwachsene nebeneinander; vier davon sind zwei Nafri je mit der Haarfarbe nach offensichtlich hiesigen Freundinnen. Im Bahnhof ähnliche Szene: Ein Nafri küßt zum Abschied eine hellerhaarige hiesige Freundin, die in den ICE einsteigt.

Die Verdrängung einheimischer Männer läuft dank Einwanderungspolitik auf vollen Touren. Denn aus arithmetischen Gründen bedeutet es im massiven Männerüberschuß, daß für jeden eingelassenen unbegleiteten Fremden, der hier eine Freundin findet, ein weiterer einheimischer Mann kein Mädchen abbekommen kann, weil es zu wenige gibt. Der einheimische Mann bezahlt mit Arbeit und Steuern seine eigene Verdrängung aus dem Leben, und das Vergnügen des Eindringlings, der ihn verdrängt. Das ist seelische Grausamkeit, ein Verbrechen an den Landessöhnen und überdies folgenreich, weil die eigenen Söhne keine Kinder zeugen können, dafür aber nichtsleistende Nutznießer. Frauen werden von stark steigender Gefahr, belästigt oder vergewaltigt zu werden, betroffen. Doch Männern droht der Ausschluß aus dem Kreislauf des Lebens, der Fortpflanzung.

Daß viele zu verblendet, gehirngewaschen oder naiv sind, zu bemerken, was sie den eigenen Männern und Landessöhnen antun, ist keine Entschuldigung, entbindet sie nicht von der Verantwortung für ihr Handeln.

Wählt das für die Grausamkeit an einheimischen Männern und Söhnen verantwortliche Altparteienkartell ab!

Die Verdrängung der Verblendeten

Die Verdrängung der Verblendeten

Mit Generationen Verspätung merkt eine zunehmende Zahl Bürger, daß wir uns in einer Krise befinden. Diese wird je nach Weltanschauung falsch wahrgenommen.

Kraß ist die Fehlwahrnehmung durch linke, feministische oder globalistische Eliten. Die wittern sogar bei Terroranschlägen ihrer Verbündeten und durch von ihnen privilegierten Gruppen die Gefahr bei Andersdenkenden, die sie als ‚Rechte’ abstempeln, obwohl die Opposition meist links von der Mitte steht. Nur ein radikaler Linksrutsch der Eliten in den letzten Jahren ermöglicht Wahrnehmung linker Mitte als rechtsaußen.

Jene Opposition sieht einige der aktuellen Probleme und die Veränderung der letzten Jahre, doch selten darüber hinaus. Sie verbeißen sich in krassen Fällen wie steigender Kriminalität, Vergewaltigungen und Belästigungen. All das gibt es, doch bei weitem nicht in dem Ausmaß, ein Umdenken breiter Kreise auszulösen. Auf viele Bürger, deren Denken von Medien ‚betreut’ wird, wirkt das überzogen, alarmistisch. Sie gehen entspannt ihrem Alltag nach, wählen weiterhin Altparteien; die Opposition aber wundert sich, wieso „die Mehrheit nicht endlich aufwacht”.

Dies liegt daran, daß die Opposition die wirklichen, tiefen und allgemeinen Probleme überhaupt nicht bemerkt oder als Ursache verstanden hat, stattdessen mit Überspitzung von Randerscheinungen arbeitet. Kriminalität steigt, doch nicht in einem Ausmaß, daß die breite Mehrheit sie zum Angelpunkt ihrer Weltsicht erhebt.

Dabei hat die Opposition in vielem sehr recht; sie weiß nur selbst nicht genau, weshalb. Vieles ist sogar noch schlimmer als die schärfsten Kritiker behaupten. Denn das Hauptproblem sind nicht Verbrechen, von denen einzelne Bürger wahrscheinlich nicht betroffen werden. Obwohl diese Kritik berechtigt ist, wird sie zu stark in den Vordergrund gerückt, und ähnelt dann falschen feministischen Unterstellungen, die sich gegen einheimische Männer richteten. Was also ist das wirklich grundlegende und verbreitete Problem? Es ist etwas, das wir nicht wahrnehmen, obwohl es uns betrifft: die Verdrängung von Männern.

Die Verdrängung von Männern begann mit den feministischen Wellen. Zunächst wurde die alte Kultur zerschlagen, die einen gewissen Ausgleich geschaffen hatte, im Prinzip dafür gesorgt hatte, daß fleißige und tüchtige Männer meist auch eine fruchtbare Frau (also keine Großmutter jenseits der Menopause) finden konnten. (Das ist der biologische Grund für die Beliebtheit junger Frauen; feministische Unterstellungen an die Männerwelt gehen wie üblich meilenweit an der Realität vorbei: Junge Frauen werden sehr schnell und leicht schwanger. Das läßt rasch nach. Bereits Frauen in ihren 30ern tun sich oft schwerer damit. Deshalb bricht ihre biologische Anziehungskraft zusammen.) Die Überspitzung weiblicher Wahl, der sexuellen Selektion der Evolution, wurde schon von der ersten feministischen Welle betrieben, die auch ansonsten die wesentlichen Bezüge und Ausgleichsmechanismen der Geschlechter zerstörte.

Dementsprechend problembeladen waren bereits die 1920er Jahre. Wer von „goldenen Zwanzigern” träumt übersieht, daß die Party weniger Wohlhabender dem Elend und der Entwurzelung breiter Massen gegenüberstand. Sogar für diese kleine goldene Minderheit war es ein oberflächliches, leeres Amüsement, das kein bleibendes seelisches Glück hinterläßt – was sich später bei neuen Wellen wiederholte.  Einerseits breitete Syphilis sich aus wegen lasterhafter Ausschweifungen der wenigen, die sie sich leisten konnten; andererseits fanden Jungen schwer eine Freundin, weil die Ansprüche der Mädchen durch eigene Berufstätigkeit stark gestiegen waren. Da sie selbst oft mehr verdienten, waren ihnen ihre Liebhaber nicht mehr gut genug. (siehe: „Ideologiekritik am Feminismus”)

Diese Probleme wurden durch das Massensterben der Männer im Zweiten Weltkrieg überdeckt. Denn weil Millionen Männer, viele Hochgebildete mit geringerem Überlebensinstinkt, wenn es um Töten und Getötetwerden geht, auf den Schlachtfeldern verreckt waren, gab es einen Mangel an jungen Männern, so daß erstmal fast jeder Überlebende auch eine junge Frau finden konnte.

Doch gesellschaftlich waren die Probleme nicht behoben, die alte Kultur kaputt, nur hatten die leidgeprüften Überlebenden erstmal die Nase voll von Ideologien und zogen sich in ihr Privatleben zurück. Sie suchten die Normalität, oder das, was sie noch davon wußten.

Doch die feministische Hysterie war nicht überwunden; bei den Intellektuellen grassierte sie weiter und bereitete ihren nächsten Ausbruch vor. Damals entstanden Bücher von Beauvoir, die weniger durch eigene Leistung, als vielmehr über ihre Bekanntschaft mit Sartre Furore machte; sie war nicht einmal dessen Frau oder wirkliche Geliebte, sondern hatte mehr die Funktion, die von ihr verführten Studentinnen, wenn sie kein Interesse mehr hatte, an Sartre weiterzureichen. So war Sartre dem Problem alle Männer enthoben, mit den Spielchen wählerischer Frauen, die sexuelle Selektion an Männern betreiben, klar zu kommen. Für diesen Genuß Sartres bezahlte die Welt mit einer neuen hysterischen Ideologiewelle. (Die Minderheit männlicher Profiteure des Feminismus kommt der breiten Mehrheit teuer zu stehen.)

1968 knallte es dann radikal. Vier Jahre zuvor hatten Mädchen bei Musikgruppen wie den Beatles und den Rolling Stones teilweise bis zur Ohnmacht gekreischt, weil diese jungen Männer in ihnen etwas auslösten, das ihnen bereits fehlte, da Kultur und Gesellschaft es nicht mehr bereitstellte: starke, angesehene junge Männer, die sie anhimmeln konnten. Feminismus und Kulturverlust hatten die Grundlagen für natürliche weibliche Gefühle bereits weitgehend zerstört. Doch ohne kulturelle Strukturen, ohne Tausch und weibliche Gaben bleiben solche anhimmelnden Gefühle egoistisch, erreichen auch nicht die richtigen: jene, die sie brauchen, damit sie nicht zu Verlierern werden, tiefgrübelnde, kopflastige Denker und Schöpfer.

In einer Kultur lernen Mädchen und Jungen verantwortliche, positive Zuwendung. Ältere Generationen waren damals schockiert von der Aggressivität junger Gören (heute ist das ganz ähnlich – die Verrohung schreitet ständig fort; man regt sich immer nur über die neueste Verschlimmerung auf, die früheren sind der neue ‚Konservatismus’). Ebenso schockiert waren sie von der Aggressivität von Jungen, die zum einen verschärfter sexueller Selektion ausgesetzt waren, also aggressiver und härter kämpfen mußten, um sich zu bewähren, zum anderen stärker und aggressiver sein mußten als Mädchen, wenn sie nicht als weibische Waschlappen dastehen wollten.

Deshalb war es vorbei mit den introvertierten, hochgebildeten Träumern romantischer Prägung, jenen Jungen, die Verse und Reime dichteten, Wissenschaft und Philosophie verschlangen. Das war nun altmodisch, wurde von Mädchen ausgelacht. Die lyrischen, verinnerlichten Talente wurden von den Trägern der neuen, rohen Aggressivität beiseitegestoßen. Sie hatten keinen Schnitt bei den ebenfalls verrohten Mädchen, bei denen die natürlichen Gefühle nicht mehr reiften, und schon gar nicht kulturell vermittelte Anteilnahme, Mitfühlen, oder gar die sanfte romantische Innerlichkeit westlicher und besonders deutscher Tradition.

Es begann ein Rutsch in immer schrillere, grellere, giftigere und aggressivere Töne und Gebaren, der wohl bis heute anhält, beide Geschlechter betraf und schädigte.

Das anhimmelnde Kreischen der Mädchen von 1964 schlug bereits 1968 in einer Art revolutionären Massenpsychose um in ein Wutkreischen des Hasses auf Männer, Männlichkeit, die Gesellschaft, Familie, so ziemlich alles. Diese Hysterie wurde begründet mit dem Märchen des ‚Patriarchats’, einer unsinnigen Verschwörungstheorie, denn tatsächlich ist das weibliche Geschlecht biologisch dominant und prägte über sexuelle Selektion die Entstehung der Geschlechtsunterschiede. Viele der Gründungsfeministinnen und ihrer führenden Kräfte waren Psychopatinnen, deren Ideen aus ihren krankhaften Schüben entsprossen war. (siehe: „Feminismus und Wahnsinn”, in: „Ideologiekritik am Feminismus” und in anderen Büchern)

Die feministischen Wellen beeinflußten einen Großteil der akademisch ausgebildeten Frauengenerationen. Ein sehr großer Teil der Frauen wurde natürlichen Gefühlen zu Männern abspenstig gemacht, ebenso der Mutterschaft. Manche wurden aufgrund ihrer feministischen Überzeugung sogar zu Lesben, obwohl das viel größere Problem die sehr viel höhere Zahl der Frauen ist, die einem Leben in Liebe zum Mann auf anderem Wege abspenstig gemacht wurde.

Ab der zweiten feministischen Welle wurde Weiblichkeit nicht mehr in Bezug auf den Mann definiert, wie es aus logischen Gründen notwendig ist, denn es ist nur sinnvoll, von Weiblichkeit oder Männlichkeit zu sprechen, wenn wir die Existenz zweier Geschlechter anerkennen und die Notwendigkeit für beide, zum Fortleben der Art und ihrer Gene in gemeinsamen Kindern zusammenzuarbeiten. Doch Frauen wurden ausdrücklich durch Bezug ausschließlich auf andere Frauen oder sich selbst umdefiniert. Das schließt den Mann aus ihrer Welt aus; der Mann hat keinen Platz in ihrer ‚Philosophie’. Es ist unlogisch und kann nicht funktionieren, leugnet menschliche Universalien wie auf Geschlechtern gründende Kultur. Vor allem ist es ein grausamer, ‚sexistischer Ausschluß’ im feministischen Wortsinne, den es vorher nicht gab. Dann natürliche Differenz dient der Ergänzung und dem Tausch, soll also Bezug und Verbindung schaffen. Feminismus zerschlägt beides.

Eine solche Umdefinition reduziert den Mann auf das ihnen mögliche Minimum, degradiert ihn zum abgezockten, ausgenutzten Lastesel und Finanzsklaven, der oft in Abwesenheit für die Bequemlichkeit der feministischen Ausbeuterklasse sorgen soll. Ganz nebenbei verursachte das viele Leerstellen im Spiel „Dreh dich nicht um, der Golem geht um” oder „Bäumchen wechsle dich” oder „Reise nach Jerusalem”. Dabei wird der Verlust an weiblicher Liebesfähigkeit, Mitgefühl, Anteilnahme, Einfühlung in Männer noch gar nicht berücksichtigt, was ebenfalls ein wichtiges Thema und Problem ist.

Beim Thema Lesben gibt es vermutlich großes Geschrei. Wie immer ist moderne Ideologie widersprüchlich. Zum einen wird wütend behauptet, die sexuelle Veranlagung sei angeboren; jede andere Behauptung verboten. Zum anderen wird die Festlegung auf ein Geschlecht beklagt und durch Genderideologie bekämpft, behauptet, es sei ihre Wahl.

Wie üblich behauptet Feminismus gleichzeitig das eine und das Gegenteil, je nach Zusammenhang, wie es gerade nützlicher ist. Feministische Studien behaupten, die weibliche Sexualität sei formbarer als die männliche, woraus sie wie üblich sofort einen Vorwurf gegen Männer erheben, sie seien viel zu stark auf Heterosexualität festgelegt und sollten, verdammt noch mal, lernen, wie feministische Frauen fluider zu werden. Da Evolutionsbiologen ähnliches vermuten und es für eine Anpassung an Mehrehe in der Steinzeit halten, die nützlich war, um Eifersucht zwischen mehreren Frauen des gleichen Mannes zu verringern, könnte es ausnahmsweise einen wahren Kern haben. Die Mehrehe war übrigens der Tatsache geschuldet, daß laut Feministinnen (bestätigt von Genetikern) alle Frauen dieselben 20% Männer wählen, aber dieselben 80 % Männer ablehnen. Es gab Strömungen des zweite-Welle-Feminismus, die eine lesbische Neigung als natürlich ausgaben, in aller heterosexuellen Liebe zum Mann ein ‚patriarchalisches’ ‚Teufelswerk’ sahen; lesbische Propaganda wurde über Jahrzehnte bis in den akademischen Bereich betrieben; wie üblich bezahlten männliche Steuerzahler den Versuch, sie zu verdrängen.

Nun schauen wir uns an, was passiert: In einer Generation verführen Feministinnen Frauen geistig mit Ideologie, machen sie geistig, seelisch und im Extremfall sogar sexuell Männer abspenstig.

Letzteres dürfte die geringste der feministischen Wirkungen sein; doch die von allen Faktoren bewirkte Abnahme weiblicher Liebesbereitschaft ließ für Männer weniger liebesbereite und -fähige Frauen übrig. Die anderen, geistigen, ideologischen Verführungen, die Selbstbewußtsein, Identitätsgefühl und Lebensziele radikal umkippte und Männern entfremdete, waren noch weitaus gewichtiger, zahlreicher und folgenreicher. Es entstand ein Spiel, das mal „Bäumchen wechsel dich”, „Dreh dich nicht um, der Golem geht um” oder „Reise nach Jerusalem” heißt.

Doch auch für jene Männer und Familien, wo sich noch eine Frau gefunden hatte, war die Liebesfähigkeit, natürliche und kulturelle Weiblichkeit, die Befähigung, Männer glücklich zu machen und als Frau selbst dabei glücklich zu werden, drastisch zurückgegangen. Auch die noch vorhandenen Beziehungen und Menschen waren ein Schatten ihrer selbst. Wenn die vermittelnde, Ausgleich und Bezüge schaffende Kultur und Innerlichkeit untergeht, beginnen die Menschen beider Geschlechter, innerlich auseinanderzudriften, unzufrieden zu sein, weil sie einen tiefen, seelischen Mangel spüren – auch wenn ihnen unbewußt ist, worin dieser Mangel besteht. Geschlechtsspezifische Eigenschaften, die beglückend sein können, wenn Kultur sie zueinander passend macht und in eine bindende Kraft wandelt, zerfallen ohne Kultur in störende Gegensätze, an denen sich Menschen stören, reiben, die sie als nervige Last empfinden. Was in einer Kultur mit tiefer poetischer Innerlichkeit ersehnt wird als das romantisch andere Geschlecht, wird bei Gleichschaltung und Konkurrenz der Geschlechter zum Störfaktor. Es ist ein seelisches Verbrechen, Füreinander und Ergänzung der Geschlechter durch Konkurrenz zu ersetzen.

Sogar wenn es gleich viele Mädchen und Jungen auf dem Markt der Liebessuche gibt, haben Jungen mächtig Ärger, weil sie sich bewähren müssen, um von Gesellschaft und Mädchen für voll genommen zu werden, wozu das Mädchen einfach nur Mädchen sein braucht. Die Ansprüche an Männer sind höher: Sie müssen in männlichen Hierarchien kämpfen; nur, wenn sie zu einem hohen Rang aufsteigen, erhalten sie Landeerlaubnis bei Frauen und sozial in der Gesellschaft.

Das heißt, auch in einer ausgeglichenen Gesellschaft stehen Jungen und Männer unter Druck, tragen größere Lasten, werden leicht aussortiert, weil das männliche Geschlecht als Filter der Evolution für gute oder schlechte Gene dient. Daher bedarf es männlicher Gegengewichte, weiblichen Mitgefühls, und der Ausgleichsmechanismen, um einen seelischen Notstand und Grausamkeit zu verhindern. Feminismus hat all das restlos vernichtet: Männliche Gegenmächte darf es nicht geben, das Mitgefühl ist mausetot, gilt nur noch Feministinnen, ihrem Opferkult und anderen privilegierten ‚ Minderheiten’. Die Ausgleichsmechanismen sind ausgelöscht, verboten; ja, der Staat hat sich getrieben vom Feminismus zur Aufgabe gemacht, sie dauerhaft auszuradieren.

Selbst wenn 1 interessierter Junge auf genau 1 interessiertes Mädchen käme, gäbe es also eine Schieflage, seelische Verrohung, Kulturlosigkeit und ein Auseinanderfallen der Geschlechter. Doch aufgrund zu Lesben gewordener Feministinnen gibt es bereits einige Mädchen weniger. Das mag ein geringer Einfluß sein, doch treten sehr viel mehr Frauen hinzu, die sich lieber ihrer Karriere widmen und keinen Bedarf an Männern spüren, solange Vater Staat, finanziert von arbeitenden, Steuern zahlenden oder in Unterhaltsfalle geratenen männlichen Verlierern, so gut für sie sorgt. Außerdem haben Feministinnen Frauen Mutterschaft verächtlich gemacht. Es gibt zu wenige Frauen, die sich Kinder wünschen, noch weniger, die eine Kinderschar ersehnen.

Damit haben wir – bei Fortpflanzung noch mehr als bei Liebe bereits – nicht etwa eine „Reise nach Jerusalem”, bei der ein Stuhl für die Männer fehlt. Nein, es fehlen viele Stühle, vielleicht Millionen. Die Teilnehmer dieses abgekarteten Spiels sind verblendet, merken gar nicht, was ihnen passiert; sie denken, sie würden schon schlau genug sein, in jeder Runde einen passenden Stuhl zu erwischen und belustigen sich über die vermeintlichen ‚Tölpel’, die stehenbleiben, anstatt solidarisch mit ihnen gemeinsam das faule, gezinkte Spiel abzubrechen und für mindestens so viele Stühle wie Bedarf zu sorgen. Arithmetische Logik besagt, daß in diesem abgekarteten Spiel Männer übrig bleiben müssen. Dies werden oft die besten Männer sein: hochsensible Denker, Grübler, Gebildete, die zu kopflastig sind, um sich bei Frauen gegen körperbetonte, aggressivere, aber weniger Vergeistigte durchsetzen zu können. So werden nicht nur die besten Männer einer Generation einer Ideologie geopfert, sondern es wird auch negative Zuchtwahl betrieben, weil weibliche Wahl nachweislich meist die Falschen wählt.

Immer wieder sehe ich, wie sogar Suffköpfe sehr viel leichter Frauen ins Bett und in eine Beziehung bekommen als hochgebildete, kopflastige Denker. Als ich dieses schrieb, liefen auf der Straße zwei Alkohol aus der Flasche trinkende Afrikaner mit afrikanischen Zöpfchen vorbei, in Begleitung einer sehr aufmerksamen rotblonden Studentin (Alter und Aussehen nach), die sie um Längen überragte. Überall sind täglich Frauen zu sehen, die nicht nur Freundin von Vertretern des in den letzten Jahren eingedrungenen Männerüberschusses sind, sondern diesem bereits Kinder geboren haben. Mütter mit verschiedenfarbigen Kindern laufen herum; das letzte ist dunkel oder orientalisch. Gerade Trinker und Halbwelt mit viel Freizeit kommt viel besser an bei solchen Frauen als hart arbeitende Denker, die das alles bezahlen. Dies bedeutet, im Spiel Reise für Jerusalem fehlen viele und immer mehr Stühle, sinnbildlich für Frauen. Auch wenn der Verlierer an jener Frau nicht interessiert ist, verschärft sich dadurch die Konkurrenz, die ihn dann bei anderen Frauen aussticht, bei denen ansonsten Interesse und Chance bestanden hätte. (Kann ein Verlierer es sich leisten, nicht interessiert zu sein? Wäre es nicht eine nützliche Erfahrung für ihn, um das Gewinnen zu üben? Warum sollen nur gröber Gestrickte oder Asylgeldforderer die Erfahrung mit Frauen machen, nicht die eigenen Jungen? Das ist ungerecht und verkehrt herum. Die haben ihre eigenen Frauen in Afrika zurückgelassen, wo afrikanische Männer den dort durch Abwanderung entstehenden Frauenüberschuß polygam genießen, während bei uns Hochgebildete im hier durch die Flut über offene Grenzen entstandenen Frauenmangel kaputtgehen und aussterben. Afrika verteidigt seine Identität, zerstört aber unsere für immer. Afrika vermehrt sich mit den eigenen und mit unseren Frauen. Bei uns sterben Männerlinien aus, weil sie sich nicht fortpflanzen können.)

Feministinnen verarschten Männer stufenweise immer schlimmer. Sobald sie mit einer seelischen Grausamkeit durchkamen, ersannen sie die nächste. Erst machten sie sich daran, Männlichkeit zu verteufeln, unterdrücken und einheimischen Männern auszutreiben, die von Kindheit an umerzogen, gegendert, um Selbstvertrauen, Stärke und Männlichkeit gebracht wurden. Genau diese Eigenschaften benötigen Jungen und Männer aber, um sich im Leben und bei Frauen erfolgreich durchsetzen zu können. Abermals hat Feminismus auch in dieser Hinsicht ganze Generationen kaputtgemacht. Die Steigerung des Hohns war dann, den langweilig gewordenen Weicheiern, zu denen sie mit einseitigen, männerfeindlichen Gesetzen, verdrehter Erziehung und Propaganda gemacht hatten, eine virilere Konkurrenz aus dem Ausland ins Nest zu locken.

Für die nicht lesbischen Feministinnen waren die Neuankömmlinge ein gefundenes Fressen, denn sie brachten bei westlichen Männern unterdrückte Virilität ins Land zurück und vermochten so in Feministinnen unterdrückte weibliche Urinstinkte wieder auszulösen. (Passenderweise nimmt die lesbische und männerfeindliche Feministin Alice Schwarzer eher eine islamkritische Haltung ein.) Bemerkenswert ist auch, daß die Öffnung für Immigration in Schweden etwa zeitgleich mit dem Aufflackern der zweiten Feministischen Welle und der 1968er Kulturrevolution entstand. Damals beschloß man, aufzuhören, ein ethnisches Volk zu sein, sich Einwanderung aller Welt weit zu öffnen, wobei sich überall auf der Welt vor allem Männer auf den gefährlichen Weg ins Ungewisse, ins Abenteuer, ins Glücksrittertum oder zum Goldrausch aufmachen.

Feminismus hat außer Männern auch Frauen schwer geschadet, Schweden zur Vergewaltigungshochburg der Welt gemacht. Doch wir sehen nur Verbrechen an wenigen Frauen, nicht seelisch schwerwiegende Verbrechen an einer viel größeren Zahl Männer.

Jene Neuankömmlinge waren unbeleckt von feministischer Erziehung. Daher konnten sie weibliche Urinstinkte auslösen, die feministisch verzogene Generationen nicht mehr zu wecken imstande sind. Asylgeldforderer, Abzocker und sogar Kriminelle erhielten jene Solidarität, die den eigenen Männern grausam seit 50 Jahren verweigert worden war.

Nur wurde dieses Spiel („Bäumchen wechsle dich”) noch um Dimensionen grausamer, das Mißverhältnis extremer, als es je gewesen war. Millionen junge Männer wurden mit finanziellen Anreizen und staatlicher Werbung ins Land gelockt und gelassen, ließen ihre eigenen Schwestern und Frauen daheim im Stich, um bei uns unser Geld zu kassieren, mit dem finanziert sie dann unsere Frauen verführen können. Denn in allen Zeiten und Epochen sind es überwiegend Männer, die dem Lockruf des Goldrauschs, Abenteuers und ungewisser Ferne folgen; einmal im Lande, wollen sie natürlich auch ficken und Familien gründen, und zwar mit unseren, bereits zu knappen, Frauen. Religiöse unter ihnen werden auch bekehren wollen; der Koran bietet die Frauen der Ungläubigen als angeblich ‚legitime’ Beute islamischen Kämpfern an. Aus Gründen zahlenmäßiger Logik bedeutet jeder unbegleiteter ‚Flüchtling’, der bei uns ein Mädchen findet, daß ein Mädchen weniger übrig bleibt für unsere Jungen und Männer. Dabei waren es vorher schon viel zu wenig. Sie langten seit 50 Jahren nicht mehr für uns.

Im Spiel „Reise nach Jerusalem” fehlt für jeden Migrant, der sich bei uns eine Frau nimmt, ein weiterer Stuhl. Bei Millionen junger Männer ist die Wirkung katastrophal. Es geht überhaupt nicht darum, daß ein Migrant nun gerade das Mädchen oder die Frau verführt – auf unsere Kosten, wir erarbeiten ja das Geld für ihn, während er Freizeit hat und vielleicht noch gratis Flirthilfen erhält –, das du oder ich sonst vielleicht für uns gewonnen hätten. Es ist ziemlich wurscht, ob das Mädchen, die Frau, die du oder ich verlieren, stattdessen einen heimischen Nebenbuhler oder Ausländer wählt. Es geht nicht um direkte Konkurrenz. Der Knackpunkt ist: Die Migranten bringen kaum Mädchen für uns ein. Fast nur Männer kommen. Doch selbst wenn Familien nachkommen, wird es nur schlimmer: Dann entsteht eine demographische Bombe, die bald eine muslimische Mehrheit und ein islamistisches Europa schafft, eine Eroberung unter der Gürtellinie bewirkt. Muslime wollen meist unsere Frauen vögeln, ihre eigenen Frauen und Töchter aber behüten; wer mit ihnen anbandelt, wird leicht abgeschlachtet. Außerdem haben Muslime eine Tendenz, mehrere Frauen zu nehmen, was einen noch katastrophaleren Frauenmangel für ‚Ungläubige’ verursacht, wogegen das Lustleben der eigenen Gruppe maximiert wird.

Ebenso egoistisch ist der afrikanische und orientalische Geburtenüberschuß, den unsere seit Jahrzehnten gewährte Entwicklungshilfe belohnt und ermöglicht hat, während Europäer durch Geburtenmangel feministisch geprägter Frauen in den demographischen Selbstmord getrieben wurden. Wir haben nicht ‚humanistisch’ gehandelt, sondern Afrika und Orient schwer geschadet, indem wir korrupte Regierungen belohnt haben, die ihre Bevölkerung explodieren lassen, so daß ihr Land nicht alle ernähren kann. Hätten wir nicht geholfen, so wären sie gezwungen gewesen, ihren verhängnisvollen Fehler abzustellen. Außerdem bereicherten sich korrupte Eliten, weil die Europäer so doof sind, ihnen die Sorge um ihre eigenen Armen via Hilfsgeldern, karikativen Hilfen und Entwicklungshilfe abzunehmen. Die eigenen Mächtigen und Reichen plünderten ihre Armen noch, statt sich sozial zu engagieren. Unser Geld fehlte unseren eigenen Kindern, damit wir genug davon und eine eigene Zukunft haben.

Einwanderung ist so ziemlich das Grausamste, was den eigenen Söhnen, Enkeln, Männern und Jungen angetan werden kann. Denn Männer sind es, die verdrängt werden. Männer sind es, die um ein erfülltes Liebesleben, Sex, Fortpflanzung und Familie betrogen werden. Was die Regierungen tun, ist ein schweres Verbrechen an ihren eigenen Männern und Söhnen, das schwere Strafen erfordert. Die Verantwortlichen dürfen nicht ungesühnt davonkommen. Daß diese noch die Frechheit besitzen, ihr unverantwortliches Handeln als ‚humanitär’ anzupreisen, ist ebenso zynisch wie grotesk. Auch deshalb bedarf es einer Bestrafung, weil sie sonst niemals begreifen werden, was sie angerichtet haben. Ohne Bestrafung – gleich den Nürnberger Prozessen – werden sie weiter stolzgeschwellt herumlaufen und so tun, als hätten sie doch gar nicht böses getan, werden sie unfähig sein, ihre Schuld zu begreifen.

Abgesehen von der seelischen Grausamkeit gegenüber der Generation ihrer eigenen Söhne bescheren sie uns einen steilen Anstieg von Kriminalität, Vergewaltigungen, Belästigungen: teils wegen des Mißverhältnisses zwischen Jungen und Mädchen, teils wegen der größeren, ungehemmteren Aggressivität, die sie eingeladen haben. Enttäuschte Jugendliche wenden sich verstärkt Islamismus und Terrorismus zu. Es wird mehr Terror geben.

Auch kulturelle und religiös haben sie den Untergang westlicher Werte und Freiheiten eingeladen. Künftige Mischpopulationen werden geringeren IQ, weniger Kontrolle von Affekten und Sexualität haben. Doch es beschränkt sich nicht auf Dinge, die im Laufe von Jahrhunderten vielleicht durch Erziehung beeinflußbar wären. Nein, obendrein gibt es Faktoren, die über Jahrzehnte, Generationen und unabhängig vom Bildungsgrad konstant waren, daher vermutlich angeboren sind.

Wir werden uns in Kindeskindern nicht wiedererkennen können. So menschlich es ist, geeignete Einzelpersonen ohne Ansehen der Herkunft gastlich aufzunehmen, so unanständig ist ein Mißbrauch der Gastlichkeit. Einzelne Einwanderer sind wie ein Tropfen im Meer, schaden niemandem, können herzlich willkommen geheißen werden, wenn es sich so ergibt. Doch bei einer größeren Zahl werden sie zur Selbstzerstörung, löschen nicht nur Kulturen, sondern auch ihre Träger, die Völker aus.

Niemand erwartet von Japan, sich zu durchmischen. Niemand erwartet von Schwarzafrika, sich durch Durchmischung heller zu färben. Alle diese Länder bewahren ihre Identität. Nur wir sind so von krankem Selbsthaß zerfressen, daß wir uns selbst abschaffen.

Wann hatten die Griechen ihre schöpferische Phase, in der eine neue Zivilisation und die Grundlage der Wissenschaft entstand, und welchen Typus hatten jene Stämme, die diesen Wandel schufen, bevor zufällig beides im Schmelztiegel schwand?

Welchen Typus hatten zufällig andere europäische Völker, die bahnbrechende geistige Umwälzungen erreichten? Nur mal so gefragt …

Selbstabschaffung Europas bei der Fortpflanzung kann niemals rückgängig gemacht werden. Wenn sich die Ideologie der jetzigen Generation als Fehler herausstellt, kann dieser nie wieder abgestellt werden. Daher sind alle Kulturen und Völker in Sachen Sexualität traditionell vorsichtig gewesen. Denn Unvorsicht könnte Schäden verursachen, die nie mehr behebbar sind, wenn sie einmal eingetreten sind und danach erst entdeckt werden.

Doch selbst wenn nichts davon erblich wäre, und wenn die massiven kulturellen und religiösen Folgeprobleme nach Generationen oder Jahrhunderten gelöst werden könnten, bleibt es eine schändliche seelische Grausamkeit gegenüber den verdrängten einheimischen Männern, deren Leben ruiniert wird, deren Linien zunehmend aussterben werden, weil sie keine fruchtbaren Frauen finden, um sich fortzupflanzen. Das ist eine bodenlose Schweinerei mit schweren Langzeitfolgen. Weil sie kinderlos blieben, werden die Linien dieser Männer in künftigen Generationen fehlen: die Männer sind darum betrogen worden, in eigenen Kindern fortleben zu können.

Zum Verschwinden verschwiegene Inhalte einstiger schweigender Mehrheiten

Zum Verschwinden verschwiegene Inhalte einstiger schweigender Mehrheiten

Nachdem wir gesehen haben, wie zyklisch immer wieder schweigende Mehrheiten arrogant und undemokratisch zum Verschwinden verschwiegen wurden, stellt sich die Frage, was für Inhalte diese einstigen Mehrheiten denn vertreten haben. In einem seit Jahrhunderten laufenden Kulturzerstörungsprozeß waren schubweise immer weiter wichtige Inhalte und Strukturen abgebröckelt, bis wir nun vor einem wüsten Schuttsandhaufen stehen und nicht einmal wissen, wie die Kultur aussah, die in Schutt zerfallen ist.

Schweigende Minderheiten gab es immer dann, wenn sich Misandrie in der Gesellschaft weiter verankerte oder bei feministischen Wellen. Das Grundprinzip ist folgendes: Traditionelle Kultur war eine Struktur, die beide Geschlechter, und alle Menschen, aufeinander bezieht. Sie entstammt etwas spezifisch menschlichem, das treibende Kraft der Evolution bei der Menschwerdung war. Schon unsere nächsten Verwandten unter den Primaten, wie die Schimpansen, zeigen erste Ansätze von zweierlei: erlernte Fähigkeiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und erste Ansätze zu einer Arbeitsteilung zwischen beiden Geschlechtern. Werkzeuggebrauch und andere Fähigkeiten, wie Kartoffelwaschen, wurden in bestimmten Tiergruppen erlernt und später zu Merkmalen ihrer Sippe. Somit gibt es kulturelle verschiedene ‚Stämme’ von Primaten innerhalb einer Art. Schon bei Primaten kam es vor, daß von Männchen erbeutetes Fleisch als Gabe gegen Sex mit fruchtbaren Weibchen getauscht wurde.

Als die Hominiden sich abspalteten, war diese Entwicklung hin zu geschlechtlicher Arbeitsteilung, aus der eine verläßliche Ergänzung und ein Tausch entstand, treibende Kraft. Tausch verbindet. Eine Gabe verpflichtet, wie schon der berühmte Ethnologe Marcel Mauss in seinem Werk „Essai sur le Don” feststellte. Ein Tausch stellt einen Bezug her zwischen beiden Geschlechtern. Daraus entstand die arbeitsteilige Gesellschaft, ohne die weder Wissenschaft, noch Technik, noch die moderne Gesellschaft denkbar wären. Wissen und Fertigkeiten sind viel zu komplex, als daß einer alles wissen könnte. Auch der Begründer der Fächer Ethnologie und Soziologie, Émile Durkheim, begründete die soziale Arbeitsteilung in der ursprünglichen natürlichen und organischen geschlechtlichen.

Der Tausch zwischen beiden Geschlechtern hatte elementare Bedeutung für unser Überleben und formte Psyche und Anlagen. Wären fruchtbare Frauen oder Mütter durch wilde Tiere, andere Gefahren oder gar im Kriege zu Tode gekommen, wären mit ihnen ihre künftigen, ungeborenen Kinder dem Stamme verloren gegangen. Der Stamm wäre geschrumpft und schließlich ausgestorben. Tätigkeiten, die sich mit Säugen und Betreuung von Kindern nicht vereinbaren ließen, entsprachen nicht den Interessen von Frauen, wären evolutionär eine Fehlbesetzung, die den Stamm in die biologische Sackgasse des Aussterbens drängte. Wenn es solche Modelle gegeben hat, verschwanden sie auf natürliche Weise. Wer sich so verhielt, verdiente sich den ‚Darwin Award’ des Aussterbens seiner Gene – so wie heute die gesamte westliche Zivilisation dabei ist, sich den ‚Darwin Award’ zu verdienen, vom vitaleren Islamismus überrannt zu werden, und letztlich als vom Feminismus in den Untergang getriebene Sackgasse kultureller Fehlentwicklung auszusterben.

Tausch und Gabe bringen Frauen und Männer zusammen. Das ist wichtig: Gemeinschaften, Familien, Sippen, Stämme, Völker und Kulturkreise entstehen auf diese Weise. Erinnern wir uns an meine anderen Bücher und Artikel, die Sie hoffentlich gelesen haben. Bei Tier und Mensch (allen Tierarten, mit denen wir näher verwandt sind) ist treibende Kraft der Evolution, die Geschlechtsunterschiede entstehen läßt, ihre Richtung vorgibt, die Entstehung neuer Arten auslöst und ihre Entwicklungsrichtung bestimmt, weniger natürliche Selektion als vielmehr sexuelle Selektion, die von Frauen an Männern ausgeübt wird. Frauen sind das biologisch dominante Geschlecht.

Feminismus hat alles völlig mißverstanden, die Tatsachen auf den Kopf gestellt, und alles genau verkehrt herum gemacht. Frauen waren in allen Zeiten bevorteilt: Durch ihre biologische Dominanz, die sexuelle Selektion verleiht, war die Wahl von Frauen über Hunderttausende von Jahren verantwortlich für alle geschlechtsspezifischen Eigenschaften von Männern und Frauen. Männer sind so, wie sie sind, weil Frauen früherer Zeiten sie so wollten und anderen Männer die Möglichkeit entzogen, sich fortzupflanzen. Frauen erhalten bevorzugte Behandlung aufgrund eines angeborenen ‚Kavaliersinstinkts’, wie es im Volksmund heißt, und einer Wahrnehmung, die uns Frauen als ‚schwach’ und ‚hilfsbedürftig’ erscheinen läßt, uns daher ihre Begehren, mögen sie noch so unsinnig (z.B. feministisch) sein, meist rasch erfüllen läßt.

Umgekehrt werden noch so berechtigte Klagen rangniederer Männer (und das sind etwa 80 Prozent der Männer) empört abgelehnt. Ein Mann darf nicht klagen, sonst gilt er als ‚Weichei’, ein ‚Muttersöhnchen’, eine jämmerliche Figur, die unseren Spott verdient. Auch das hat evolutionäre Gründe. Denn das männliche Geschlecht dient der Evolution als Filter für Gene. Schlechte Gene werden nicht bei Frauen aussortiert – die sollen sich fortpflanzen, damit Tier oder Mensch nicht aussterben. Aber Männer mit den gleichen Genen werden von Sex und Fortpflanzung ausgeschlossen. Dies bedeutet, daß Genetiker und Feministen übereinstimmend sagen: Bei freier Wahl suchen sich alle Frauen dieselben 20 Prozent der Männer. 80 Prozent der Männer wollen sie nicht. Das ist die zum Aussterben ihrer Gene bestimmte Mehrheit.

Glauben Sie das nicht? Ich kann es beweisen! Wie in Büchern und Artikeln beschrieben, konnte sich weltweit, in sämtlichen Kulturkreisen, auf allen Kontinenten, also universell menschlich, in den letzten 60.000 Jahren auf vier bis fünf Mütter nur ein Vater fortpflanzen. Das wiesen Genetiker anhand unseres Genpools nach. In einer Katastrophenzeit am Ende der Eiszeit betrug das Mißverhältnis gar 17 Mütter auf einen einzigen Vater! Ganz nebenbei setzt die Feministin Greer in ihren Studien für das Ende der Eiszeit eine Phase an, in der es feministische Matriarchate gegeben haben soll. Tatsache ist jedenfalls, daß es in jener Katastrophenzeit weibliche Figurinen gab, die etwa gleichzeitig mit dem Zusammenbruch männlicher Fortpflanzungschancen auftraten. Später verbesserten die entstehenden Zivilisationen das Fortpflanzungsverhältnis von Mann und Frau.

Belegt ist dies in meinem Buch: „Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur”.

An solchem Mißverhältnis, das weit entfernt ist von einem gerechten 1 : 1 zwischen Müttern und Vätern erkennen wir abermals die starke biologische Bevorzugung von Frauen und die Schwäche männlicher Gegengewichte, die für das Erreichen eines Gleichgewichts und gerechten Zustandes unbedingt erforderlich sind. Feministischer Neid auf männliches Prestige, männliche Aufgaben, hat also nicht mehr Gleichheit geschaffen, sondern ein bereits bestehendes Ungleichgewicht und biologisch angelegte Frauenbevorzugung radikal verschärft, verschlimmert, und dies bis zum Zusammenbruch abendländischer Kultur und Zivilisation. Laut dem Ethnologen Unwin ist bislang jede Zivilisation an fortschreitender Frauenbevorzugung zugrundegegangen, dem Ansturm vitalerer, weil noch nicht vom Feminismus zerstörter Zivilisationen, erlegen.

Feminismus hat von Anfang an das Gegenteil der Wahrheit unterstellt und ist in genau falsche Richtung gegangen. Differenz und verschiedene Aufgaben der Geschlechter waren keine Benachteiligung, auch nicht ‚rückschrittlich’ oder eine ‚Fessel’, sondern sie waren eine menschliche Universalie, treibende Kraft der Menschwerdung und unabdingbare Voraussetzung menschlicher Kultur. Indem der Westen sie zerstörte, hat er sich dem eigenen Untergang preisgegeben.

Ohne Differenz ist kein Tausch möglich. Denn wenn alle dasselbe haben, gibt es nichts zu tauschen. Es ist nicht einmal entscheidend, wer was tut. Das mag – in den durch biologische Umstände und Fertigkeiten gesetzten Grenzen – von Stamm zu Stamm, von Ethnie zu Ethnie verschieden sein. Wichtig und unverzichtbar ist dagegen, daß ein Tausch stattfindet, die Geschlechter in Bezug setzt. Der Ethnologe Marcel Mauss schrieb, es komme nicht auf die physische Natur der Gabe an, sondern darauf, daß etwas gegeben werde. Denn die Gabe verpflichtet. Genau dasselbe können wir für den Tausch feststellen.

Wenn Frauen und Männer allein oder in Geschlechtsgruppen verschiedene Dinge herstellen, die sie benötigen, so hat das mehrere Wirkungen: Die Dinge sind keine rein materiellen Dinge, die heute für abstraktes Geld als Wegwerfprodukt erworben bald verächtlich außer Mode geraten und zu Müllbergen werden, sondern sie sind symbolische Liebesgaben. Wer etwas einbringt, erhöht sein Ansehen. Ob es ein geschickter Jäger ist, der gefährliche Tiere erfolgreich erjagte, Fleisch und Fell nach Hause bringt und der Gemeinschaft im Tausch zur Verfügung stellt, oder der Honigsucher vieler Regenwaldstämme: geschickte Männer gewinnen an Wert, entrinnen so der Gefahr, von wählerischen Frauen um Liebe und leibliche Kinder gebracht zu werden. Von mehreren Urwaldstämmen hieß es, daß Männer Baumriesen ersteigen, in gefährlichen, schwindelerregenden Höhen Bienennester finden, die dort in Aushöhlungen des Baumes stecken. Bienen werden wütend, wenn ihr Nest geplündert wird, und stechen den Mann. Doch wenn dieser mit seiner Beute, den Honigwaben, wieder sicher in die Tiefen gestiegen ist, dann kommt seine honigsüße Gabe so gut an wie die honigsüße Stimme eines weltberühmten Künstlers beim weiblichen Publikum: „Die Gabe von Honig ist ein erster Schritt zu einer Beziehung”, ist eine Redewendung, die aus einem solchen Stamm berichtet wurde.

Dies ist ein wichtiger Punkt. Zwar können solche Strukturen noch nicht garantieren, daß jeder Junge auch ein Mädchen abbekommt, doch sie sorgen dafür, daß fähige, fleißige, erfolgreiche Jungen Mädchen gewinnen. Das ist sehr wichtig. In feministischer Zeit sind die wählerischen Mädchen nämlich ein Grund für das Schulversagen von Jungen im feministischen Zeitalter. Nachdem alles feminisiert wurde, Mädchen sämtliche einstigen Männeraufgaben übernommen haben, sind diese kein Beweis mehr für Männlichkeit, im Gegenteil: heute gilt strebsames Lernen als weibisch, bringt Jungen ein Ansehen als ‚langweiliger Nerd’ und die Verachtung der Mädchen, die lieber mit modischen Gangster, Modeheinis, Asozialen, ja sogar Mördertypen schlafen. Das ist keine Übertreibung, sondern erwiesen.

Verurteilte Mörder in Todeszellen der USA, die auf ihre Hinrichtung warten, erhalten wie die meisten berühmten Schwerverbrecher körbeweise Fanpost von Frauen, die sie umschwärmen, oft hinter Gittern heiraten und sich von ihnen schwängern lassen. So werden Gene, die mit Mord und Verbrechen, mit Gangstertum und asozialem Verhalten verknüpft sind, in Massen fortgepflanzt, sich in künftigen Generationen ausbreiten. Frauen betreiben instinktiv eine Negativauslese. In der Steinzeit mögen sie sich so starke Sieger geangelt haben. Heute ist solche Wahl hochgradig destruktiv. Der gebildete, fleißig über Büchern hockende Junge, dessen Welt die Wissenschaft, Technik, Forschung, Dichtung oder andere Künste sind, wird als ‚langweiliger’, den Mädchen ‚unverständlicher’ ‚Einzelgänger’ geschnitten, verachtet, und damit von Sex, Liebe und Fortpflanzung wahrscheinlich ausgeschlossen, oder nur mühsam begrenzten Zugang erhalten. Asoziale Elemente, die in Gangs große Töne spucken, können dagegen Mädchen reihenweise flachlegen und schwängern, ihre Gene ausbreiten wie ein Großmoghul.

Dies alles hat auch mit dem Zusammenbruch traditioneller Kultur zu tun, die nicht ohne Grund Ausgleichsmechanismen schuf. Nur wenn männliche Arbeit anerkannt wird, wenn sich Forschen und Grübeln lohnt, weil zur Belohnung viel weibliche Liebe zum Manne winkt, werden sich Jungen daran orientieren, erfinderisch zu forschen. Werden sie dafür vom Leben bestraft, werden Jungen natürlich reihenweise zu asozialen Nichtsnutzen überlaufen, weil die alle schönen Mädchen haben können.

Doch das ist bei weitem nicht alles. Tausch zwischen den Geschlechtern läßt auch Gefühle erst reifen. Typisch heute ist eine egozentrische und frauenfixierte Mentalität, die aus dem Feminismus stammt. Was heute für ‚Liebe’ gilt, ist ein egoistisches und vulgärfeministisches Fordern. Tausch dagegen ließ echte Liebe reifen, indem Frauen etwas für Männer tun. Ihre Arbeit war nicht wie heute kalte, ichbezogene und entfremdete Erwerbsarbeit, auf die sie Feminismus getrimmt hat – zum Nutzen von Konzernen, die mehr Arbeitskräfte hatten und mehr Lebensbereiche aus dem natürlichen Füreinander rissen, so daß käufliche Waren und Dienste ersetzten, was einst Teil familiären und gemeinschaftlichen Lebens war. Wo Kultur und menschliches Lebensglück schwanden, ließen sich mehr Ersatzprodukte verkaufen.

Stattdessen war ihre Arbeit Teil eines Tausches von Mensch zu Mensch, Geschlecht zu Geschlecht, und letztlich eine persönliche Liebesgabe, die daher mehr Wert hatte als ein für Geld gekauftes Wegwerfprodukt. Denn die Ware hatte Erinnerungswert; sie sprach von der Person, die sie für jemand anderes gefertigt hatte. Sie hatte seelische Bedeutung, was Geld oder käufliche Waren nicht haben. Schon die Fertigung in Geschlechtsgruppen gab Dingen und Tätigkeiten einen Wert, den sie verloren haben. Denn die Tätigkeit an sich verlieh den Beteiligten bereits einen Wert als Mann oder als Frau, weil sie in ihrer Kultur geschlechtlich war. Die Tätigkeit verlieh Identität und Ansehen. Daher hatte sie einen sinnlichen Reiz, denn alleine, es zu tun, war mehr als Arbeit: Es drückte bereits die eigene Identität als Frau oder Mann aus, bereitete daher ein sinnliches Vergnügen, das eine geschlechtsneutrale Tätigkeit niemals zu verleihen vermag. In den Augen ihres Gegenübers bewirkte sie ähnliches.

Dies wirkte auch der Oberflächlichkeit entgegen. Denn ein Mann war weniger, wer männlich aussah, sondern wer fleißig männliche Gaben in die Gemeinschaft einbrachte. Eine Frau war nicht nur, die schön aussah, sondern auch die fleißig nützliche weibliche Dinge herstellte und in die Gemeinschaft einbrachte. Das ganze feministische Gejammer über Oberflächlichkeit, Frauen nur nach ihrem Äußeren zu beurteilen, stellt die Dinge wie üblich genau auf den Kopf. Frauen sind es heute, die Männer nach Äußerlichkeiten beurteilen und ablehnen, den unbekannten fleißigen Forscher zum sexlosen und kinderlosen Untergang verurteilen, wogegen auch wenig attraktive Frauen irgendeinen Mann finden könnten, wenn sie sich nicht zu gut für die ihnen mögliche Auswahl wären. Äußerlichkeiten sind in der feministischen Gesellschaft wesentlich wichtiger geworden als in traditioneller, mit dem natürlichen Tausch zwischen den Geschlechtern.

Übrigens ist das ein Grund, weshalb sich im feministisch gewordenen Westen mangelndes Selbstwertgefühl von Frauen und Eßstörungen ausbreiten. Wie in „Kultur und Geschlecht” belegt, hat die übermäßig starke sexuelle Selektion, die von Frauen bei uns ausgeübt wird, nicht nur Männer unter Druck gesetzt. Denn wenn alle Frauen dieselben 20 Prozent Männer haben wollen, sind nicht nur 80 Prozent der Männer Verlierer des weiblichen Selektionsdrucks. Da die wenigen erwünschten Männer nicht für alle Frauen reichen, gibt es nunmehr einen sekundären Wettbewerb der Frauen um die wenigen Männer, die ihnen als ‚gut genug’ erscheinen. Frauen verhalten sich aus biologischen Gründen anders. Männer stellen ihren Wert in Rangkämpfen einer männlichen Hierarchie her und über ihren Status zur Schau. Frauen haben dergleichen nicht, da die Selektionsmacht in ihrer Hand liegt. Stattdessen konkurrieren Frauen körperlich, indem sie ihre Fruchtbarkeit zur Schau stellen. Denn biologisch wollen Männer die fruchtbare Frau. Bei Tieren ist das Weibchen meist nur dann anziehend, wenn sie gerade fruchtbar ist. Ihre Fruchtbarkeit zeigt die Frau durch das, was wir ‚Schönheit’ nennen: mütterlicher Busen, gebärfähiger Schoß, glatte Haut und Züge, die für junge Fruchtbarkeit sprechen.

Haben Frauen sich nun durch den grausamen Ausschluß vieler guter Männer selbst in eine unnötige Konkurrenzsituation gebracht, so sind sie oft mit ihrem Körper unzufrieden, versuchen sich schlank zu hungern, entwickeln Eßstörungen. In traditionellen Gesellschaften, in denen traditionell Ehen geschlossen werden, gibt es solche übertriebene Konkurrenz um Männer weniger, und genauso selten sind Eßstörungen.

Auch das ist noch bei weitem nicht alles. Wenn wir erfahren, wie das andere Geschlecht verläßlich Dinge für uns herstellt und tut, entsteht Vertrauen, Achtung. Man ist sich innerlich nahe. Soziale Liebe entsteht so. Beide Seiten lernen, im Tausch zu geben. Weil man durch diesen verbunden und voneinander abhängig ist, entstehen Gefühle. Man fühlt mit den anderen. Die Frauen fühlen mit den Männern und die Männer mit den Frauen. Das ist der Charme von Kultur, der Charme und die Schönheit des Tausches. Feministen verschweigen uns, was ihre Ideologie kaputtgemacht hat.

Heute fehlt Anteilnahme. Eiskalt gleichgültig betreiben Feministen seit Generationen, was Männer, Kindern, ihrer Kultur und Zivilisation am meisten schadet. Häme, Beschimpfung und Gleichgültigkeit gibt es statt Mitfühlen. Frauen sollen sich laut Feminismus auf Frauen beziehen; Frausein durch Frauen definieren, war eine Grundbotschaft der zweiten Feministischen Welle ab den 1960ern. Damit warfen sie Männer aus Gemeinschaft und ihrer Vorstellung. Sie machten Männer strukturell überflüssig. Weder angebliche ‚Gleichheit’, noch ‚Gerechtigkeit’ schufen sie, sondern deren radikales Gegenteil. Es war eine Perversion: eine aus Haß und Irrtum geborene Perversion, die natürliche Liebesfähigkeit der Frau zum Mann zerstörte, indem die auf Tausch gründende Kultur zerstört wurde. Als der Tausch entfiel, konnten Mitgefühl, Anteilnahme auch am fremden Mann, die echte weibliche Liebesfähigkeit nicht mehr reifen. So wurden ichbezogene, frauenbezogene, parteiliche, aggressive, wütende und hysterische Sentimente prägend für die Gesellschaft.

Näher wird das in meinen Büchern erläutert.

Der Zusammenbruch von Gleichgewicht und Zivilisation einst und jetzt

Der Zusammenbruch von Gleichgewicht und Zivilisation einst und jetzt

Die Ind­i­zi­en meh­ren sich, daß die fe­mi­ni­sti­sche Ära nicht die er­ste Epo­che ist, in der Frau­en das Gleich­ge­wicht um­stür­zen, mit ei­ner ge­schlechts­ego­isti­schen Hal­tung ei­ne Ka­ta­stro­phe aus­lö­sen. Da­bei ist zu be­ach­ten, daß zi­vi­li­sa­to­ri­sches oder kul­tu­rel­les „Gleich­ge­wicht” nach­weis­bar im­mer Frau­en be­vor­zug­te und da­her la­bil war.

Zu al­len Zei­ten4 pflanz­te sich un­ge­rech­ter­wei­se nur auf 4 bis 5 Frau­en ein Mann fort; in je­ner Über­gangs­zeit aber be­stand ein ka­ta­stro­pha­les Miß­ver­hält­nis von nur ei­nem Mann auf 17 Frau­en.1 Die durch se­xu­el­le Se­lek­ti­on oh­ne­hin ge­ge­be­ne weib­li­che Do­mi­nanz, die 80 Pro­zent der Män­ner zu Ver­lie­rern mach­te, de­ren Ge­ne aus­star­ben, war in be­droh­li­cher Wei­se ra­di­ka­li­siert wor­den. Of­fen­bar hat es wäh­rend der neo­li­thi­schen Re­vo­lu­ti­on er­heb­li­che Ver­wer­fun­gen ge­ge­ben, die mit dem all­mäh­li­chen Ent­ste­hen von Zi­vi­li­sa­ti­o­nen, de­ren er­ste die su­me­ri­sche war, über­wun­den wur­den.

«Me­so­po­ta­mi­en Die äl­te­sten ar­chä­o­lo­gi­schen Be­sied­lungs­spu­ren las­sen sich für die Mit­te des 11. Jahr­tau­sends v. Chr. am mitt­le­ren Eu­phrat in Mu­rey­bet nach­wei­sen, wo bei­ge­setz­te Stier­schä­del in Rund­häu­sern ge­fun­den wur­den. Es kann mit Si­cher­heit an­ge­nom­men wer­den, daß ähn­li­che Ver­hält­nis­se in be­nach­bar­ten Re­gi­o­nen vor­la­gen, da die Art der Fun­de die ty­pi­schen An­zei­chen des ge­sam­ten Me­so­po­ta­mi­ens re­prä­sen­tie­ren. Ab dem 10. Jahr­tau­send v. Chr. sind mo­del­lier­te Frau­en­fi­gu­ri­nen zu fin­den.»2

 

Fortpflanzung in der Frühzeit

Wie wir aus dem Gra­phen er­se­hen, ist die Zeit um 10.000 Jah­re vor Chr. ge­nau die Zeit, in der das (mit 4,5 : 1 im­mer schlechte) Fort­pflan­zungs­ver­hält­nis zu ka­ta­stro­pha­len 17 : 1 für Müt­ter zu Vä­tern um­zu­kip­pen be­gann. Als die Frau­en­fi­gu­ri­nen auf­tauch­ten, bahn­te sich ei­ne Ka­ta­stro­phe an.

Ger­maine Greer fei­er­te die Zeit… was die ra­di­kal­fe­mi­ni­sti­sche Sze­ne ge­nüß­lich zi­tiert:

«Über­schüs­si­ge Män­ner an den Rand drän­gen …
Män­ner sind da­zu da, in gro­ßen Men­gen weg­zu­ster­ben in der Na­tu­r. Sie ha­ben sich in die­ser Wei­se ent­wickelt, und bei Säu­ge­tie­ren gibt es ver­schie­de­ne We­ge si­cher­zu­stel­len, daß Män­ner weg­sterb­en… Je­den­falls, wie Ger­mai­ne Greer in „Sex & Schick­sal: Die Po­li­tik der mensch­li­chen Frucht­bar­keit” spe­ku­liert, be­scher­te das En­de der Eis­zeit, war­mes, nah­rungs­rei­ches Kli­ma, ei­ne mas­si­ve Be­völ­ke­rungs­ex­plo­si­on. Über­schüs­si­ge Män­ner wur­den ein ech­tes Pro­blem. Greer spe­ku­lier­te, daß We­ge und Mit­tel er­fun­den wer­den muß­ten, mit über­schüs­si­gen Män­nern um­zu­ge­hen, das al­te „Wirf sie in der Pu­ber­tät hin­aus, da­mit sie sich ver­pis­sen und ster­ben” Trick schien nicht län­ger zu funk­ti­o­nie­ren… von Mit­teln frau­en-do­mi­nan­ter Ge­sell­schaf­ten, zu ver­su­chen, mit männ­li­chem Über­schuß fer­tig­zu­wer­den, Op­fe­run­gen von Män­nern, Spie­len u.s.w., der ‚Ge­win­nerʼ er­hält Zu­gang zum ge­sell­schaft­li­chen so­zi­a­len Le­ben und zur Ver­meh­rung u.s.w. … Wie auch im­mer, mei­ne Schluß­fol­ge­rung in die­sem al­ten Uni­ver­si­täts­auf­satz war, daß die Mensch­heit nicht mit *Men­schen* über­be­völ­kert ist, son­dern wir ei­ne *männ­li­che* Über­be­völ­ke­rung ha­ben.»3 (Rain, 15.9.­2008, Wo­men’s Li­ves Mat­ter & Wo­men’s Li­fe Mat­ters, ein ge­hei­mes ra­di­kal­fe­mi­ni­sti­sches Fo­rum, ge­hackt und of­fen­ge­legt von Agent Oran­ge)

Ver­knüp­fen Sie die fe­mi­ni­sti­sche Deu­tung Ger­maine Greers mit obi­gem Be­völ­ke­rungs­gra­phen und dem Auf­tau­chen von Frau­en­fi­gu­ri­nen 10.000 Jahr v. Chr., ge­nau dem Zeit­punkt der Knick­stel­le im Be­völ­ke­rungs­gra­phen, wo die männ­li­chen Fort­pflan­zungs­chan­cen ra­pi­de auf 1 : 17 ein­bra­chen.

Je­der bis­lang noch so ver­blen­de­te Zeit­ge­nos­se soll­te spä­te­stens an­ge­sichts die­ser In­for­ma­ti­o­nen auf­wa­chen und ganz lang­sam zu be­grei­fen be­gin­nen, wie un­ge­heu­er­lich falsch die An­nah­men des Fe­mi­nis­mus wa­ren, und wie ka­ta­stro­phal sich das Auf­blä­hen weib­li­cher Do­mi­nanz aus­wirkt. Tat­säch­lich ver­hält es sich um­ge­kehrt: Män­ner wa­ren und sind stark be­nach­tei­ligt, wa­ren zu al­len Zei­ten nach­weis­bar weit ent­fernt von ei­nem ge­rech­ten Fort­pflan­zungs­ver­hält­nis von 1 : 1 zwi­schen Män­nern und Frau­en. Selbst in „bes­se­ren” Zei­ten war es nach ge­ne­ti­schen Stu­di­en ir­gend­wo zwi­schen 1 : 4 und 1 : 5, was sehr schlecht und un­ge­recht war. Nur in klas­si­scher Zeit mö­gen Zi­vi­li­sa­ti­onen wie die abend­län­di­sche ein et­was we­ni­ger schlim­mes Ver­hält­nis von be­sten­falls 1 : 2 er­reicht ha­ben, be­vor sie im Fe­mi­nis­mus zu­sam­men­bra­chen, der al­le Tat­sa­chen des Le­bens voll­kom­men falsch ge­deu­tet, mit an­ge­bo­ren fal­scher Wahr­neh­mung Ver­hält­nis­se auf den Kopf ge­stellt und um­ge­kehrt zur Wirk­lich­keit fehl­ge­deu­tet hat.

Dies war im Kern ein Auszug aus meinem Buch „Anmache”, Band 2 der Reihe „Weibliche Wahlmacht”. Lesen Sie meine seit Jahrzehnten ignorierten Bücher; brechen Sie die Denkblockade, damit Sie dem Käfig der feministischen Ideologie entrinnen können, die fast alle Zeitgenossen gefangen hält.

Fußnoten

1 «8,000 Years Ago, 17 Women Repro­duced for Every One Man
An analysis of modern DNA uncovers a rough dating scene after the advent of agri­culture.
Francie Diep, Mar 17, 2015
Once upon a time, 4,000 to 8,000 years after humanity inven­ted agri­culture, some­thing very strange hap­pened to human repro­ducti­on. Across the globe, for every 17 women who were repro­du­cing, pas­sing on genes that are still around today – only one man did the same.
“it wasn’t like there was a mass death of males. They were there, so what were they doing?”» (http://www.psmag.com/nature-and-technology/17-to-1-reproductive-success)

2 https://www.youtube.com/watch?v=QaMaWVsU2Uk

3 «Tan­gen­ti­a­li­sing Ex­cess Ma­les …
Ma­les are meant to die off in lar­geish num­bers in na­tu­re. They are evol­ved that way, and in mam­mals, there are va­ri­ous ways of en­su­ring males die off… Any­way, as Ger­maine Greer spe­cu­la­ted in ʻSex & Destiny: Po­li­tics of Hu­man Fer­ti­li­tyʼ, the end of the Ice-Ages, warm food-rich cli­ma­tes, meant a mas­si­ve po­pu­la­ti­on ex­plo­si­on. Ex­cess ma­les be­ca­me a real pro­blem. Greer spe­cu­la­ted that ways and means had to be in­ven­ted to deal with the ex­cess ma­les, the Old ʻthrow them out at pu­ber­ty to Fuck Off and Dieʼ trick, didn’t seem to work any­more… of ways for wo­men-do­mi­nant com­mu­ni­ties trying to deal with ex­cess males, male sa­cri­fi­ces, Games etc, the ʻwinnerʼ got to be in­clu­ded in the com­mu­nal so­ci­al life and breeding pools etc… Any­way, my final point in that old uni paper, was that humans aren’t over-po­pu­la­ted with *people*, its *male* over­po­pu­la­tion.» (Rain, 15.9.2008, Women’s Lives Matter & Women’s Life Matters, doku­men­tiert in: Fe­mi­nis­mus: Gro­ßer Irr­tum – schwe­re Fol­gen)

4 Zu allen Zeiten, für die Daten vorlagen. Das ist bislang der Zeitraum von 60.000 v. Chr. bis zur Zeitenwende. Anschließend könnte das Verhältnis zeitweise mit 2 : 1 Frauen zu Männer zwar weiterhin ungerecht, aber abgemildert gewesen sein.

Der tägliche feministische Widersinn auf dem Schlachtfeld Sexualität

Der tägliche feministische Widersinn auf dem Schlachtfeld Sexualität

Zeitgleich werden kraß unterschiedliche Maßstäbe von feministischen Kräften verwendet. Handelt es sich um Frauen, werden diese oft sogar bei Mord entschuldigt und gern als die „wahren Opfer” hingestellt. In Büchern dokumentierte ich, wie oft Frauen sogar freikommen nach Mord an einem Mann. Männer dagegen werden angeklagt und beschuldigt, wenn sie nichts getan haben, es einer vom Feminismus verdrehten oder rachsüchtigen Frau so gefällt. Dann wird einvernehmlicher Sex nachträglich zur Vergewaltigung erklärt, was die Medien gern übernehmen, so auch im Falle Lohfink. Doch selbst ihr eigener Anwalt spricht aufgrund der Faktenlage von einvernehmlichem Sex.

«Der Süddeutschen Zeitung sagte er, auf den Dateien, die auf den Handys der beiden Männer gefunden wurden, sehe man, wie Lohfink tanze, singe, einen der Männer küsse, zum Sofa gehe oder am Computer sitze. Während des Filmens habe sie immer wieder das Zimmer verlassen. Selbst Lohfinks Anwalt, der 2012 gegen die Verbreitung des Videos vorging, sprach in der Anzeige, die der SZ vorliegt, von „einvernehmlichen sexuellen Handlungen”. Die Staatsanwältin verfolge Verbrechen an Frauen mit harter Hand.» (http://www.sueddeutsche.de/politik/sexualstrafrecht-wenn-schon-das-wort-nein-genuegt-1.3030123-2)

Männer sind Freiwild. Alles was sie tun oder nicht tun, kann in feministischer Epoche nachträglich gegen sie umgedeutet werden. Das „Nein” im Video bezog sich auch gar nicht auf Sex, der zu der Zeit gar nicht stattfand, sondern auf das Filmen in jenem Augenblick. Auch in dieser Hinsicht berichteten Medien ungeprüft die falsche feministische Version, wie üblich. Eilfertig beschließt die politische Kaste seit Generationen eine Gesetzesverschärfung nach der anderen zulasten von Männern. Derzeit wird mit „Nein ist nein!” wieder ein feministisches Ei gelegt. Wie das weibliche„Nein” anschließend erfunden wird, zeigt dieser Fall deutlich.

So ging es 40 Jahre lang im feministischen System. Frauen sind bei Verbrechen unschuldig. Männer sind auch dann schuldig, wenn sie gar kein Verbrechen begangen haben. Sie sind halt Männer und gelten als Teil eines „patriarchalischen Unterdrückungssystems”, das freie Erfindung feministischer Ideologie ist, eine unhaltbare Verschwörungstheorie und vom gleichen Kaliber wie Antisemitismus.

Doch inzwischen ist eine neue Raketenstufe der Unterdrückung abendländischer Männer gezündet worden. Denn nunmehr müssen wir im Text „Männer” durch „einheimische Männer” ersetzen. Feministisch inspirierte Regierungen ließen eine Millionenflut von überwiegend Männern zu, die in wenigen Jahren einheimische Männer zur Minderheit machen wird und ein für ihr Liebesleben verderbliches Geschlechterverhältnis verursacht. Solidarität gilt den Immigranten, nicht den einheimischen Männern, die zusätzlich zur feministischen Entrechtung nun auch noch demographisch zur überflüssigen Minderheit gemacht werden, deren einzige Aufgabe darin besteht, für den ganzen Spaß zu arbeiten und die Kosten zu zahlen.

«Altdorf bei Nürnberg – Polizei
Mann soll Kinder belästigt haben
Donnerstag, 16.06.2016, 15:48
Am Freitag (10.06.2016) gingen bei der Polizeiinspektion Altdorf bei Nürnberg Hinweise ein, dass ein Mann in Winkelhaid (Lkrs. Nürnberger Land) mehrere Kinder belästigt haben soll. Die Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Demnach soll bereits im Mai ein zunächst unbekannter Mann in ungebührlicher Weise körperlichen Kontakt zu mehreren Kindern in der Nähe eines Spielplatzes in Winkelhaid gesucht haben. Als Tatverdächtiger konnte nun ein 29-jähriger irakischer Staatsangehöriger ermittelt werden.» (http://www.focus.de/regional/bayern/altdorf-bei-nuernberg-polizei-mann-soll-kinder-belaestigt-haben_id_5641207.html)

Sobald es sich um Ausländer handelt, werden plötzlich echte Straftaten lax behandelt, Solidarität mit Flüchtlingen eingefordert. Doch in 150 Jahren Feminismus ist niemals Solidarität mit den um ihr Leben betrogenen, unterdrückten eigenen Männern gefordert oder gewährt worden.

«München/Sauerlach – Eine Münchnerin (26) wurde offenbar in ihrer eigenen Wohnung von fünf Männern vergewaltigt. Die mutmaßlichen Täter haben nun vor dem Haftrichter ausgesagt.
Die fünf Verdächtigen, die Mitte April eine Münchnerin (26) in ihrer Wohnung in Untersendling vergewaltigt und beraubt haben sollen, haben vor dem Haftrichter ausgesagt. …
Nach Informationen der tz soll es sich bei den Bewohnern des Hauses in dem Sauerlacher Ortsteil um junge Iraker handeln. Ein Nachbar berichtet: „Die sind erst seit wenigen Monaten hier.”» (kg/smu/weg, http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/vergewaltigung-muenchen-fuenf-maenner-vergewaltigen-frau-26-wohnung-6489774.html)

Obwohl möglichst wenig berichtet wird, gibt es nun täglich solche örtlichen Meldungen in großer Zahl; hochgerechnet auf die Republik muß noch viel mehr los sein. Über den Verdrängungseffekt einheimischer Männer ohne Vergewaltigung wird überhaupt nicht berichtet.

Um das Leben einheimischer Männer, die von Frauen zum Zahlsklaven degradiert, aus Familien und von ihren Kindern getrennt wurden, weil das finanziell lohnend oder als erwünschte „Rache” erschien, kümmert sich niemand. Keiner kümmert sich um das von abweisenden Frauen verkorkste Liebesleben, um fehlende seelische Erfüllung, weil Kultur und liebende Weiblichkeit zusammengebrochen und verschwunden sind. Die eigenen Männer werden aufgrund falscher Bezichtigungen vor Gericht gezerrt, wie Karl Dall, Jörg Kachelmann, Julian Assange und viele Prominente mehr, und noch sehr viel mehr nicht Prominente.

Einheimische Männer stehen mit einem Bein im Knast, weil sie einheimische Männer und feministischer Rachsucht ausgeliefert sind. Doch handelt es sich um Migranten, verhält es sich umgekehrt.

«16.06.2016
„Der islamische Staat wird euch vernichten”
Flüchtlinge verüben Messer-Attacke auf jungen Deutschen aus Plauen ‒ Opfer wird getötet
Wie die „Bild” berichtet, töteten die somalischen „Flüchtlinge” Ibrahim H. (26) und Ahmed J. (22) den 21-jährigen Deutschen Leon S. (21) in Plauen. Der Plauener starb nach einer brutalen Messerattacke, die offensichtlich aus Spaß und Aggression heraus erfolgte. Zuvor wurde Leon S. von den Somaliern brutal niedergeschlagen und mit Füßen traktiert. Anschließend stach Ibrahim H. ein Küchenmesser in den Rücken des Plaueners. Es gab keine Provokation, die Täter wollten den Deutschen schlichtweg fertig machen. …. Aufgrund der in Bezug auf „Flüchtlinge” übertoleranten Justiz, nehmen sich die Täter immer mehr heraus, zudem tragen sie offenbar Messer bei sich, um für die nächste Tat gerüstet zu sein. Wie die „Bild” berichtet, werden die Täter trotzdem nicht abgeschoben. Das aktuelle deutsche Regime schützt die Täter, jedoch nicht die (nächsten) Opfer. (Bild.de)» (http://www.imageberater-nrw.de/chronologie-der-deutschland-krise-2016/)

Dann ist sogar die Sicherheit eines Terroristen der al Quaida wichtiger als die eigene Sicherheit.

«Alois Harter
‏@HarterAlois
Beispiel dafür: das Leben eines Terroristen ist vorrangig, als die Sicherheit des deutschen Volkes» (https://twitter.com/HarterAlois/status/743141243924905984?cn=ZmxleGlibGVfcmVjcw%3D%3D)

Die Quelle ist seriös: die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

«Gerichtsurteil
Bin Ladins Leibwächter darf nicht abgeschoben werden
Obwohl er „eine akute erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit” darstellt, darf die Polizei den ehemaligen Leibwächter Usama bin Ladins nicht aus Deutschland abschieben. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden – und auch begründet.
15.06.2016
Ein als gefährlich eingestufter ehemaliger Angehöriger der Leibgarde des getöteten Al-Qaida-Anführers Usama bin Ladin darf nicht nach Tunesien abgeschoben werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Mittwoch entschieden.» (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gerichtsurteil-bin-ladins-leibwaechter-darf-nicht-abgeschoben-werden-14289457.html)

Das Liebesleben der Immigranten erhält mehr feministische Solidarität als das der einheimischer Männer, die nur angefeindet und diskriminiert wurden, wie mein Buchzyklus „Weibliche Wahlmacht” schon in den 1980er Jahren beschrieb. Seitdem hat sich nichts gebessert; im Gegenteil.

Warum begehen feministische Frauen so grausamen Verrat an ihren eigenen Männern? Umgekehrt wäre das undenkbar. Frauen wurden immer bevorzugt, wie in der wissenschaftlichen Reihe „Die beiden Geschlechter” bewiesen wird. Dazu liefert die moderne evolutionäre Psychologie eine interessante Erklärung.

Aus Sicht der Evolution ist der Sinn des Lebens Fortpflanzung und langfristiges Überleben der Gene. Wer sich nicht fortpflanzt und seinen Nachkommen ein gutes Leben ermöglicht, dessen Gene haben versagt und sterben aus. Wird die Kette der Weitergabe nur einmal unterbrochen, sterben die Erbanlagen aus.

Deshalb haben männliche Gruppen Werte entwickelt, die das Überleben ihrer Gene bis in ferne Zukunft sichern sollen. Männer gründeten stabile Staaten und Zivilisationen, gaben ihnen Regeln, die ihren Fortbestand sichern sollten. Treue, Zusammenhalt und Solidarität in männlichen Gruppen war wichtig, das Fortleben der Familie, Nation und damit der eigenen Erbanlagen zu sichern und fördern.

Da zwar Mutterschaft immer sicher ist, wie schon die alten Römer wußten, Vaterschaft aber ungewiß, mußten Männer sich um solche Werte, die Erhaltung ihres Stammes, Volkes, Staates, ihrer Nation oder Zivilisation kümmern. Ein Versagen wurde mit dem Aussterben der Linie bestraft.

Entsprechend einem altrömischen Rechtsprinzip („Mater semper certa est”) ist Mutterschaft bei Geburt immer gesichert unter natürlichen Verhältnissen. Für Frauen gilt daher das für männliche Gruppen gesagte nicht. Frauen haben auch keine männliche Dominanzhierarchie, die im Tierreich aufgrund des Drucks sexueller Selektion und Diskriminierung von Frauen an Männern entstand. Männer konkurrieren untereinander, damit der Sieger gute Aussichten hat, von Frauen gewählt, zugelassen, selektiert zu werden.

Diese Dominanz besteht, wie die Biologie weiß, ausschließlich zwischen Männern. Eine Dominanz von Männern über Frauen gibt es biologisch nicht, ist eine feministische Erfindung und Fehlwahrnehmung aufgrund angeborener Frauenbevorzugung in der Wahrnehmung. Kulturell mußten Männer sich ein Gegengewicht zur biologisch gegebenen weiblichen Dominanz erarbeiten; abermals waren feministische Deutungen, Männer seien bevorzugt und Frauen benachteiligt gewesen, hanebüchener Unsinn. Es verhält sich genau umgekehrt. Weibliche Dominanz ist biologisch, das heißt angeboren und sicher. Das männliche Gegengewicht entsteht erst durch mühsame Arbeit und Erfolg von Männern, ist zerbrechlich und schwächer als die weibliche Dominanz. Außerdem gelingt es nur einer Minderheit von Männern, durch Verdrängung einer unglücklichen Mehrheit erfolgreich genug zu werden. Das Schicksal von Männern war immer schwerer. Nicht nur biologisch ist das weibliche Geschlecht dominant, auch wenn wir das nicht bemerken, weil unsere Wahrnehmung angeboren schief ist, was wiederum evolutionäre Gründe hat. (siehe meine Sachbücher)

Weibliche Selektion an Männern ist Ursprung solcher männlicher Hierarchien, die der Frau als Grundlage für ihre Wahl dienen. Daraus haben sich beim Menschen komplexe soziale Gruppen gebildet.

Nun sind die Fortpflanzungsbedingungen für Frauen gänzlich anders. Weil die Kinder einer Frau bei natürlicher Befruchtung immer die eigenen waren, brauchten Frauen keine vergleichbaren Eigenschaften entwickeln, um das Fortleben ihrer Gene zu sichern. Im Gegenteil, das männliche Verhalten wäre bei Frauen für Fortleben und Ausbreitung mütterlicher Gene nicht optimal gewesen.

Statt einer Dominanzhierarchie wie bei Männern sprechen Wissenschaftler bei Frauen heute von Netzwerken. Diese Netzwerke halten sich nicht an männliche Kategorien wie Stamm, Volk, Nation, Kulturkreis, Zivilisation, sondern sind übergreifend.

Lassen Frauen wie Frau Merkel jetzt ‒ gegen den Widerstand ihrer eigenen Regierungsparteien ‒ eine andauernde Millionenflut von Männern ins Land zu, schadet das massiv der männlichen Reproduktionsstrategie, dem eigenen Volk, das von fremder Mehrheit verdrängt wird. Bereits der von Verhütungsmitteln und Feminismus verursachte Bevölkerungsschwund würde die ethnisch deutsche Bevölkerung laut manchen Studien binnen 300 Jahre praktisch zum Aussterben bringen. Die Verdrängung einheimischer Männer durch immigrierte bedroht das Fortleben hiesiger männlicher Gene noch drastischer.

Doch das gilt nicht für Frauen! Denn sogar wenn die jungen deutschstämmigen Männer zunehmend ohne Nachwuchs bleiben, von Immigranten verdrängt werden, die sie bei Sex und Fortpflanzung mit deutschstämmigen Frauen fortschreitend ausstechen, was binnen weniger Generationen zu einem weitgehenden Austausch der Männer durch Nachkommen von Immigranten führen würde, sind die Fortpflanzungschancen von Frauen keinesfalls verringert. Im Gegenteil, Frauen haben mehr Männer, unter denen sie wählen können.

Das Aussterben eines Volkes, eines Stammes, einer Nation, bedeutet zwar den Untergang vieler männlicher Linien, beeinträchtigt aber nicht die weibliche Linie. Fruchtbare Frauen sind immer begehrt, bei allen Stämmen, Völkern und Nationen. Wenn sich deutschstämmige Frauen zunehmend mit Männer aus „Migrationshintergrund” paaren, ist die weibliche Fortpflanzungsrate nicht vermindert, vermutlich eher vergrößert, weil die Migranten weniger unter Feminismusschock stehen, der verunsichert und zuweilen einen Zeugungsstreik auslöst, um der Zahlknechtfalle durch Alimente, Unterhalt u.s.w. zu entgehen. Oft schlossen sich Frauen besiegter Stämme den Siegern an, wodurch sie Kinder der Gewinner mit vermutlich „erfolgreicheren” Genen zu Welt brachten und gleichzeitig besseren Schutz erhielten als von den Verlierern. Dadurch verbesserten jene Frauen die eigene Chance auf langfristig erfolgreichen Nachwuchs durch „Untreue” gegenüber ihren ursprünglichen Männern und Gruppen.

Weil sich dies evolutionär immer und zu allen Zeiten so verhielt, ist es plausibel anzunehmen, daß die natürliche Selektion Frauen hervorbrachte, die sich in ihrer Fortpflanzungsstrategie so verhielten, daß die Ausbreitung ihrer mütterlichen Gene optimiert wurde. Denn jede andere Strategie hätte weniger Nachkommen hinterlassen und wäre damit von erfolgreicheren Strategien mit mehr Nachkommen im Laufe der Zeit verdrängt worden.

Somit wären Frauen aus evolutionären Gründen eher bereit, das Verschwinden ihrer Ethnie, ihres Stammes, ihrer Nation, Kultur oder Zivilisation in Kauf zu nehmen, weil sie das nicht kinderlos macht, ihre Zukunftsfähigkeit nicht mindert, sondern sogar steigern kann. Für traditionelle Männer ist solches Verhalten empörend, treulos, ein Verrat an ihren Werten, die nötig sind, damit auch Männer in ihren Nachkommen fortleben, männliche Linien nicht aussterben.

So lautet jedenfalls eine Hypothese, die mit moderner evolutionärer Perspektive arbeitet. Wer sich überlegen will, ob unsere feministischen oder traditionelle Gesellschaften besser ausgeglichen sind, möge das bedenken.

Hier geht’s zu meinen Büchern.

Unterdrückung der Männer – Untersuchung einer These Germaine Greers

Fe­mi­ni­sti­sche Ma­tri­ar­chats­hy­po­the­sen und Fol­gen

Noch ein­mal müs­sen wir auf ei­ne Hy­po­the­se Ger­maine Greers zu­rück­kom­men; au­ßer­dem be­spre­chen wir das bis­lang un­ge­lö­ste Rät­sel ei­ner Pro­blem­zeit vor 8000 Jah­ren und fü­gen dem Puzz­le wei­te­re Ein­zel­hei­ten hin­zu.

«Über­schüs­si­ge Män­ner an den Rand drän­gen …
Männer sind dazu da, in großen Men­gen weg­zu­ster­ben in der Na­tur. Sie ha­ben sich in die­ser Wei­se ent­wickelt, und bei Säu­ge­tie­ren gibt es ver­schie­de­ne We­ge si­cher­zu­stel­len, daß Män­ner weg­sterb­en… Je­den­falls, wie Ger­mai­ne Greer in ʻSex & Schick­sal: Die Po­li­tik der mensch­li­chen Frucht­bar­keitʼ, spe­ku­liert, be­scher­te das En­de der Eis­zeit, war­mes, nah­rungs­rei­ches Kli­ma, ei­ne mas­si­ve Be­völ­ke­rungs­ex­plo­si­on. Über­schüs­si­ge Män­ner wur­den ein ech­tes Pro­blem. Greer spe­ku­lier­te, daß We­ge und Mit­tel er­fun­den wer­den muß­ten, mit über­schüs­si­gen Män­nern um­zu­ge­hen, das al­te ‚Wirf sie in der Pu­ber­tät hin­aus, da­mit sie sich ver­pis­sen und ster­ben’ Trick schien nicht län­ger zu funk­ti­o­nie­ren… von Mit­teln frau­en-do­mi­nan­ter Ge­sell­schaf­ten, zu ver­su­chen, mit männ­li­chem Über­schuß fer­tig­zu­wer­den, Op­fe­run­gen von Män­nern, Spie­len u.s.w., der ‚Ge­win­nerʼ er­hält Zu­gang zum ge­sell­schaft­li­chen so­zi­a­len Le­ben und zur Ver­meh­rung u.s.w. … Wie auch im­mer, mei­ne Schluß­fol­ge­rung in die­sem al­ten Uni­ver­si­täts­auf­satz war, daß die Mensch­heit nicht mit *Men­schen* über­be­völ­kert ist, son­dern wir ei­ne *männ­li­che* Über­be­völ­ke­rung ha­ben.»1 (Rain, 15.9.­2008, Wo­men’s Li­ves Mat­ter & Wo­men’s Li­fe Mat­ters, ein ge­hei­mes fe­mi­ni­sti­sches Fo­rum, ge­hackt und of­fen­ge­legt von Agent Oran­ge, zi­tiert nach „NEIN!”, Band 1 von „Die Wahl­macht der Frau„)

«Die Pein­lich­keit die­ses fa­schi­sti­schen Ar­gu­ments wird noch ver­grö­ßert durch das Er­geb­nis ge­ne­ti­scher Ana­ly­sen: vor gut 8000 Jah­ren, al­so am En­de der Eis­zeit, zur von Ger­maine Greer ge­nann­ten Zeit, konn­te sich nur ein Mann je 17 Frau­en fort­pflan­zen! Nur ei­ner! Die Ur­sa­chen des ka­ta­stro­pha­len Miß­ver­hält­nis­ses sind bis heu­te un­ge­klärt. Die Öf­fent­lich­keit be­greift gar nicht, was fe­mi­ni­sti­sche Wel­len tat­säch­lich ver­brei­ten.» („NEIN!”, Band 1 von „Die Wahl­macht der Frau”)

Nun ha­ben Fe­mi­ni­stin­nen be­reits ei­ne Viel­zahl My­then in die Welt ge­setzt, die sich bis­lang re­gel­mä­ßig als Hirn­ge­spinst ent­pupp­ten, von der Wis­sen­schaft wi­der­legt wur­den. Die ein­zi­ge blei­ben­de Be­deu­tung sol­cher fal­scher fe­mi­ni­sti­scher Hy­po­the­sen wird sein, das Aus­maß von Haß und Ver­ir­rung zu be­le­gen, die sich in ih­nen aus­drücken.

Es wird nicht be­haup­tet, Ger­maine Greers Hy­po­the­se sei zu­tref­fend. Die­se ist je­doch eher wert als an­de­re, auf sich er­ge­ben­de Fol­ge­run­gen ge­prüft zu wer­den, weil exak­te Wis­sen­schaft, die ge­ne­ti­sche Ana­ly­se ist, fest­ge­stellt hat, daß ge­nau die von Ger­maine Greer ge­nann­te Pe­ri­o­de nach dem En­de der Eis­zeit vor 8000 Jah­ren tat­säch­lich ei­ne Ka­ta­stro­phen­zeit für den männ­li­chen Teil der Be­völ­ke­rung ge­we­sen ist.

Dar­über hin­aus hat die ge­ne­tis­che Ana­ly­se nach­ge­wie­sen, daß wie von evo­lu­ti­o­nä­rer und bi­o­lo­gi­scher Wis­sen­schaft all­ge­mein po­stu­liert, tat­säch­lich Frau­en im­mer im Zen­trum von Fa­mi­lie und Fort­pflan­zung stan­den, wo­ge­gen Män­ner müh­sam und meist ver­geb­lich dar­um kämp­fen muß­ten. 80 Pro­zent al­ler Män­ner konn­ten sich über 60.000 Jah­re nicht fort­pflan­zen; ih­re Ge­ne star­ben aus. Die be­weist als Tat­sa­che der mensch­li­chen Früh­zeit, was evo­lu­ti­o­nä­re Bio­lo­gie für Mensch und Tier aus dem Be­ste­hen se­xu­el­ler Se­lek­ti­on und Dis­kri­mi­nie­rung durch weib­li­che Art­an­ge­hö­ri­ge und den Me­cha­nis­men ge­fol­gert hat: Männ­li­che Art­ge­nos­sen wer­den ge­ne­ti­sches Fil­ter be­nutzt, über die Ge­ne aus­sor­tiert oder ver­brei­tet wer­den. Daß Dis­kri­mi­nie­rung von Män­nern, nicht aber Frauen, und durch Frau­en, nicht aber durch Män­ner, tat­säch­lich ei­ne prä­gen­de Kraft der Mensch­heits­ge­schich­te war, es sich nicht um ei­ne blo­ße aka­de­mi­sche The­o­rie han­delt, son­dern die mensch­li­che Ge­sell­schaft prä­gen­de Tat­sa­chen, hat die ge­ne­ti­sche Stu­die zwei­fels­frei nach­ge­wie­sen. Sie gilt für al­le Eth­ni­en und Welt­ge­gen­den glei­cher­ma­ßen.

Der My­thos vom „Pa­tri­ar­chat” ist da­mit nicht nur wi­der­legt, son­dern es ist ei­ne fol­gen­rei­che und mas­si­ve Un­ter­drückung der Män­ner durch ei­ne bi­o­lo­gi­sche weib­li­che Do­mi­nanz über die ge­sam­te Früh­ge­schich­te der Mensch­heit nach­ge­wie­sen. Wer al­so in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten sich hät­ten be­kla­gen und for­dern dür­fen, ihr seit Ur­zei­ten un­ge­rech­tes und un­ter­drück­tes Los zu än­dern, wa­ren nicht Frau­en, son­dern Män­ner. Die abend­län­di­sche Zi­vi­li­sa­ti­on hat ei­nen ge­wal­ti­gen Feh­ler be­gan­gen, in­dem sie um­ge­kehrt ver­fuhr, und zwar nach­weis­lich nicht erst seit der er­sten fe­mi­ni­sti­schen Wel­le, son­dern min­destens meh­re­re Jahr­hun­der­te län­ger, in de­nen Män­ner­haß und Frauen­ver­herr­li­chung so­wie die Falsch­dar­stel­lung der Frau als „un­ter­drückt” und des Man­nes als „ty­ran­nisch” von füh­ren­den In­tel­lek­tu­el­len ver­brei­te­tet und zum ka­no­ni­schen Welt­bild der Ge­sell­schaft wur­den.

Die Fun­da­men­te abend­län­di­schen Den­kens wa­ren in die­ser Fra­ge falsch und sind es heu­te noch hoch­gra­di­ger als je zu­vor.

Nach­dem dies ge­klärt ist, kön­nen wir die Pro­blem­zeit be­spre­chen, die Ger­mai­ne Greer zu ih­ren haß­er­füll­ten Spe­ku­la­ti­o­nen und Träu­men von der ri­tu­el­len Op­fe­rung von Män­nern in gro­ßem Stil be­flü­gel­te, um die männ­li­che Be­völ­ke­rung in ih­rer An­zahl mas­siv zu re­du­zie­ren. Es ist dies die „aka­de­mi­sche” Va­ri­an­te des fe­mi­ni­sti­schen An­dro­zid­traums vom Män­ner­mas­sen­mord, de­ren „li­te­ra­ri­sche” das bis heu­te ge­fei­er­te und weit ver­brei­te­te SCUM-Ma­ni­fest Va­le­rie So­la­nas ist.

Die ge­ne­ti­schen Stu­di­en ha­ben er­wie­sen, daß es vor 8000 Jah­ren tat­säch­lich ein ka­ta­stro­pha­les Miß­ver­hält­nis gab zwi­schen der Fort­pflan­zungs­ra­te von Frau­en und Män­nern. Es be­trug 17 : 1; je sieb­zehn Frau­en ver­moch­te sich nur ein ein­zi­ger Mann fort­zu­pflan­zen – und das welt­weit, in al­len Welt­tei­len und Eth­ni­en!

Das ge­naue zeit­li­che Zu­sam­men­tref­fen mit Ger­maine Greers Hy­po­the­se ist of­fen­kun­dig, was frei­lich kei­ner­lei Be­weis für Rich­tig­keit ist. Im Ge­gen­teil ist das, was sie be­schreibt, un­wahr­schein­lich. Den Haß und die un­ter­schwel­li­ge Agen­da des Fe­mi­nis­mus be­legt ih­re Hy­po­the­se da­ge­gen sehr deut­lich.

Zu die­ser Fra­ge hat­te ich ei­ne Er­klä­rung an­ge­bo­ten, die beim Stan­de der Wis­sen­schaft nur ei­ne Spe­ku­la­ti­on ist, von der ich mei­ner­seits nicht be­haup­te, sie trä­fe zu. Sie ist je­doch, wenn die fe­mi­ni­sti­sche Hy­po­the­se zu­min­de­stens in­so­fern rich­tig wä­re, daß ein nach­eis­zeit­li­ches Ma­tri­ar­chat Aus­lö­ser des ka­ta­stro­pha­len Miß­ver­hält­nis­ses war, stim­mi­ger als die fe­mi­ni­sti­sche Deu­tung.

Noch­mals: Ich be­haup­te nicht, es ha­be sich so ab­ge­spielt. Je­de Hy­po­the­se, die von Fe­mi­ni­stin­nen stammt, zweif­le ich nach den Er­fah­run­gen mit frü­he­ren fe­mi­ni­sti­schen Hy­po­the­sen zu­nächst ein­mal an, die auch der mensch­li­chen Na­tur zu­wi­der­lau­fen. Falls je­doch et­was an ih­rer Hy­po­the­se dran sein soll­te, ist mei­ne Deu­tung lo­gi­scher und bes­ser im Ein­klang mit den Fak­ten als ih­re.

In al­len Kul­tu­ren al­ler Zei­ten gab es welt­weit ei­ne ge­schlecht­li­che Ar­beits­tei­lung, die Ur­sprung jeg­li­cher mensch­li­chen Ar­beits­tei­lung, so­wie der Ent­wick­lung von Fa­mi­lie und Ge­sell­schaft war. Die mei­ste Zeit – sie­ben Mil­li­o­nen Jah­re – leb­ten Men­schen und frü­he­re Ho­mi­ni­den als Jä­ger und Samm­ler. Die weib­li­che Tä­tig­keit um­faß­te ne­ben dem Auf­zie­hen von Kin­dern im we­sent­li­chen das Sam­meln, von Bee­ren, Wur­zeln und Feld­früch­ten, so wohl auch den Vor­läu­fern un­se­res Ge­trei­des. Männ­li­che Auf­ga­be da­ge­gen war im we­sent­li­chen das Ja­gen, wo­durch sich ein Ga­ben­tausch zwi­schen den Ge­schlech­tern er­gab.

Als nun die Eis­zeit en­de­te, nah­m die Frucht­bar­keit des Bo­dens im wär­me­ren Kli­ma mas­siv zu. Be­reits in der Eis­zeit be­kann­te Früh­for­men des spä­te­ren Ge­trei­des er­brach­ten enorm wach­sen­den Er­trag, und ähn­lich ört­li­che Feld­früch­te rund um die Welt, nicht nur in der eis­zeit­li­chen Tun­dra, wo zu­vor au­ßer Wild­pflan­zen wie Grä­sern kaum et­was wuchs. Dies wä­re eine mög­li­che Er­klä­rung für welt­weit, in den un­ter­schied­lich­sten Kul­turen, gleich­zei­tig statt­fin­den­de Ver­schie­bun­gen.

Da die Tä­tig­keit des Sam­melns und Ern­tens, und der Land­wirt­schaft, als im we­sent­li­chen da­mals weib­lich an­ge­nom­men wer­den kann, nahm die Do­mi­nanz des bi­o­lo­gisch oh­ne­hin do­mi­nie­ren­den weib­li­chen Ge­schlechts enorm zu; da­mals tra­di­ti­o­nel­le männ­li­che Ge­gen­kräf­te und Ge­gen­mäch­te ver­moch­ten kei­nen Aus­gleich zu schaf­fen. Ih­re Jagd nahm wei­ter an Be­deu­tung ab; als Men­schen seß­haft wur­den, wur­de Jagd zur Ne­ben­sa­che. Män­ner könn­ten ih­ren Ein­fluß in der Ge­sell­schaft ver­lo­ren ha­ben, als Frau­en sich im war­men Kli­ma al­lein er­näh­ren konn­ten, die al­te Rol­le der Män­ner zu sehr an Be­deu­tung ver­lor, be­vor sie sich ei­nen wür­di­gen Platz in der neu­en Ge­sell­schaft, und in der Land­wirt­schaft er­kämpf­ten. In der Über­gangs­zeit wa­ren sie so kraß be­nach­tei­ligt, daß nur ein Sieb­zehn­tel der Män­ner, oder noch we­ni­ger, sich fort­pflan­zen konn­ten.

So­weit ei­ne ver­nünf­ti­ge­re Er­klä­rung als die fe­mi­ni­sti­sche, bei der ich von Tat­sa­chen statt ide­o­lo­gi­schen My­then aus­ge­he, un­ter der Vor­aus­set­zung, daß es über­haupt ei­ne Art „Ma­tri­ar­chat” ge­ge­ben ha­be, wie es Fe­mi­ni­stin­nen be­haup­ten. War ih­re Be­haup­tung falsch, gibt es nichts zu tun und zie­he ich die Er­klä­rung zu­rück.

Wis­sen­schaft­ler der fe­mi­ni­stisch ge­präg­ten Epo­che ha­ben, wie wohl fast al­le Zeit­ge­nos­sen, „po­li­tisch kor­rek­te” Hem­mun­gen, was ih­nen ei­nen Tun­nel­blick ver­leiht. Statt die­se Fra­gen wie von mir vor­ge­schla­gen zu über­prü­fen, ver­su­chen sie den kurz­fri­sti­gen ka­ta­stro­pha­len Zu­sam­men­bruch männ­li­cher Fort­pflan­zungs­chan­cen von nied­ri­gem Ni­veau aus durch ei­ne Macht­eli­te zu deu­ten.

Ein an­schei­nend männ­li­cher Fe­mi­nist – Iden­ti­tä­ten sind im In­ter­net schwer nach­prüf­bar – hat mei­nen Ar­ti­kel bei AVfM (A Voice for Men) kom­men­tiert, in­dem er (?) un­ter­stell­te, ei­ne klei­ne männ­li­che Min­der­heit ha­be die brei­te männ­li­che Mehr­heit un­ter­drückt. Das ent­sprach ge­nau die­ser The­o­rie ei­ner Macht­eli­te.

Die­se The­o­rie ist je­doch un­halt­bar. Zu je­ner Zeit wa­ren Män­ner tra­di­ti­o­nell Jä­ger. Nicht ei­ni­ge Män­ner, son­dern al­le. So­gar Häupt­lin­ge und Scha­ma­nen wa­ren dies nicht „haupt­be­ruf­lich”, son­dern eben­falls Jä­ger. Al­le tru­gen die glei­chen Waf­fen und wa­ren ähn­lich ge­schickt im Um­gang mit ih­nen, weil ihr Le­ben vom Jagd­er­folg ab­hing.

Es ist tech­nisch un­mög­lich für ein­zel­ne Män­ner in klei­nen, noch recht ega­li­tä­ren Ge­sell­schaf­ten, Tag und Nacht ei­ne brei­te Mehr­heit gleich be­waff­ne­ter Män­ner zu über­wa­chen, un­ter­drücken, und von al­len Frau­en fern­zu­hal­ten. Die mit den glei­chen Waf­fen aus­ge­stat­te­te brei­te Mehr­heit ist der klei­nen Min­der­heit in je­dem Kampf über­le­gen. Es gab we­der Po­li­zei noch Mi­li­tär, kei­ne Staa­ten, und da­mit kei­ne In­sti­tu­ti­o­nen, mit de­nen ei­ne brei­te Mehr­heit hät­te un­ter­drückt wer­den kön­nen.

Die klei­ne Min­der­heit ei­ner sol­chen fik­ti­ven Eli­te hät­te auch ein­mal schla­fen müs­sen, wä­re spä­te­stens im Schlaf von der Mehr­heit über­wäl­tigt wor­den. Es gab kei­ne Schlös­ser an den Tü­ren, wenn es denn über­haupt Tü­ren gab. Eben­so­we­nig gab es Fe­stun­gen. Stein­zeit­li­che Häu­ser wa­ren locker ge­baut, zur Ver­tei­di­gung ge­gen ei­ne Mehr­heit in­ner­halb des ei­ge­nen Dor­fes un­taug­lich, hat­ten viel­leicht nicht ein­mal sta­bi­le Wän­de. Un­ver­hei­ra­te­te Män­ner wohn­ten viel­fach zu­sam­men in ei­nem Män­ner­haus und hät­ten sich sehr leicht zu­sam­men­rot­ten kön­nen.

Das Ent­ste­hen sta­bi­ler Ord­nun­gen, so­zi­a­ler Dif­fe­ren­zie­run­gen, schließ­lich Staa­ten be­nö­tig­te Jahr­tau­sen­de. Erst vor 5000 Jah­ren tauch­ten un­ge­fähr gleich­zei­tig als er­ste Zi­vi­li­sa­ti­o­nen und Staa­ten­bil­dun­gen die von Su­mer, Arat­ta und In­dus­kul­tur auf. Zu je­ner Zeit gab es erst­mals Staa­ten und die Vor­aus­set­zun­gen für stär­ke­re so­zi­a­le Dif­fe­ren­zie­rung, die meist se­gens­reich sind, aber für ei­ne spe­ku­la­ti­ve Un­ter­drückung the­o­re­tisch miß­braucht wer­den könn­ten. Doch zu je­ner Zeit war die ge­ne­tisch da­tier­te Ka­ta­stro­phen­zeit be­reits Jahr­tau­sen­de ver­gan­gen.

Die Hy­po­the­se, ei­ne männ­li­che Eli­te tra­ge die Schuld an der Un­ter­drückung ei­ner brei­ten männ­li­chen Mehr­heit, ist da­mit un­halt­bar. Die Dif­fe­ren­zie­rung der Be­ru­fe, die nur we­ni­ge Men­schen be­waff­net sein läßt, be­gann erst Jahr­tau­sen­de spä­ter. Da­mit dürf­te die Eli­ten­hy­po­the­se in der Ka­ta­stro­phen­zeit tech­nisch un­mög­lich ge­we­sen sein.

Ein­zi­ge Kraft, die ei­ne sol­che Wir­kung er­zie­len kann, ist se­xu­el­le Se­lek­ti­on, die seit hun­der­ten von Mil­li­o­nen Jah­ren nach­ge­wie­se­ne Tat­sa­che des Le­bens ist, Ar­ten und Ver­hal­ten von Tie­ren wie Men­schen prägt.

Nun gibt es ei­ni­ge in­ter­es­san­te In­di­zi­en, die zwar we­nig Be­weis­kraft ha­ben mö­gen und spe­ku­la­tiv sind, aber das Bild ab­run­den. In ei­nem eth­no­lo­gi­schen Be­richt wur­den Stam­mes­äl­te­ste oder Häupt­lin­ge be­fragt, die fol­gen­des be­haup­te­ten: „Der Krieg wur­de er­fun­den, um die Un­ter­drückung der Män­ner durch Frau­en zu be­en­den.” Die Be­fra­ger fan­den das un­an­ge­nehm, weil es po­li­tisch in­kor­rekt und ta­bu für uns ist, so zu den­ken. Da­bei soll­te uns das auf­hor­chen las­sen: Men­schen der Stein­zeit hat­ten of­fen­bar zu­wei­len ein Ge­spür da­für, daß ei­ne Un­ter­drückung der Män­ner durch Frau­en ei­ne Ge­fahr dar­stellt, nicht aber um­ge­kehrt – wo­für ne­ben der Se­lek­ti­on auch evo­lu­ti­o­när an­ge­leg­te Frau­en­be­vor­zu­gung sorgt. Ei­ne ra­di­kal­fe­mi­ni­sti­sche Sze­ne be­ju­belte Vor­fäl­le in Neu Gui­nea, wo in ei­nem Stamm Frauen al­le männ­li­chen Kinder nach der Ge­burt über mehr als ein Jahr­zehnt ge­tö­tet hat­ten2, was wohl mit dem Er­lö­schen des Stam­mes en­den wird, der sich bald nicht mehr ver­tei­di­gen kann.

Of­fen­bar war es nicht ganz so un­sin­nig, wie un­se­re Be­richt­er­stat­ter mein­ten, was die Dorf­häupt­lin­ge sag­ten. Stein­zeit­men­schen oh­ne sta­bi­le Staa­ten hat­ten et­was di­rek­ter mit der mensch­li­chen Na­tur zu kämp­fen und wa­ren da­her in man­chen Din­gen we­ni­ger un­wis­send als wir, die dar­auf ver­trau­en, der Staat wer­de al­les schon rich­ten. Stein­zeit­men­schen wuß­ten, war­um sie auf die Ein­hal­tung von Ta­bus und den männ­li­chen ze­re­mo­ni­el­len Rech­ten ach­te­ten. Was der Ver­lust sol­cher männ­li­chen Rech­te be­deu­tet, zei­gen die Ur­ein­woh­ner Au­stra­li­ens, bei de­nen die Män­ner des­halb zu ei­nem Schat­ten ih­rer selbst ab­stürz­ten, wie im Blog und in Band 5 „Die Un­ter­drückung der Män­ner” be­reits aus ei­nem of­fi­zi­el­len Do­ku­ment zi­tiert wur­de, das of­fen­bar von Fe­mi­ni­stin­nen mit­ge­tra­gen oder gut­ge­hei­ßen wur­de. Die Frau­en wur­den von un­se­rer Zi­vi­li­sa­ti­on auf­ge­nom­men; die Män­ner der Ab­ori­gi­nes krach­ten ab. Wir ha­ben Rech­te und Ri­ten leicht­fer­tig „Aber­glau­ben” ge­nannt; da­bei wis­sen wir oft noch we­ni­ger, was wir tun und an­rich­ten, wenn wir al­te Kul­tu­ren zer­stö­ren und als „Aber­glau­ben” hin­stel­len.

Nun gibt es in jüng­ster Zeit ar­chä­o­lo­gi­sche Fun­de von Ge­met­zeln oder Krie­gen erst­mals seit – ihr dürft ra­ten – rich­tig, der Pro­blem­zeit. Krie­ge mit stein­zeit­li­cher Waf­fen­tech­nik tau­gen frei­lich eben­falls nicht, so vie­le nur männ­li­che To­des­op­fer zur for­dern, daß ein dra­sti­sches Miß­ver­hält­nis von höch­stens ei­nem un­ter 17 Män­nern, die sich fortpflanzen kön­nen, zu erklä­ren. Da­bei ge­hen wir da­von aus, daß sich al­le Frau­en fort­pflan­zen, sonst stün­de es noch schlim­mer um Män­ner. Wä­ren die Män­ner ei­nes un­ter­le­ge­nen Stam­mes aus­ge­löscht wor­den, bei nicht all­zu ho­hen Ver­lu­sten der Sie­ger, hät­ten wir ein re­sul­tie­ren­des Ver­hält­nis von 1 : 2 zwischen Män­nern und Frau­en, was noch deut­lich bes­ser wä­re als das seit Ur­zei­ten nach­ge­wie­se­ne von 1 : 4. Wie mehr­fach be­merkt, paßt die­ses Ver­hält­nis von 1 : 4 da­ge­gen ge­nau zu dem, was Fe­mi­ni­stin­nen selbst über die Wahl von Frau­en aus­sa­gen, so daß diese als al­lei­ni­ge Ur­sa­che an­zu­neh­men ist.

Da­mit könn­ten al­le Be­tei­lig­ten ein klein we­nig recht ha­ben, wenn wir das Puzz­le spe­ku­la­ti­ver Ein­zel­hei­ten zu­sam­men­le­gen:

Es gab eine zu­neh­men­de weib­li­che Un­ter­drückung von Män­nern durch se­xu­el­le Se­lek­ti­on, Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­schluß von Män­nern, als das Kli­ma wär­mer wur­de, die da­mals weib­li­che Ga­be (Land­wirt­schaft) im Tausch­sy­stem ein zu ho­hes Ge­wicht er­hielt ge­gen­über der da­mals männ­li­chen Ga­be (Jagd). Die un­ter­drück­te brei­te Mehr­heit von Män­nern – min­de­stens 17 Ver­lie­rer auf ei­nen Ge­win­ner weib­li­cher Wahl – fand das be­greif­li­cher Wei­se nicht lu­stig und zog in Krie­ge. („Wenn uns die ei­ge­nen Frau­en nicht wol­len, ho­len wir uns die an­de­rer Stäm­me.”) Es gab blu­ti­ge Schlach­ten zwi­schen Stäm­men, die je­ne Gru­ben mit an Kriegs­ver­let­zun­gen ge­stor­be­nen Op­fern her­vor­brach­ten (über­wie­gend Män­ner), die Ar­chä­o­lo­gen heu­te fin­den.

Auch wenn es Krie­ge zwi­schen Stäm­men wa­ren, gin­gen als Fol­ge die Fe­mi­na­te un­ter, die ge­schwächt, mit nur ei­nem Sieb­zehn­tel ver­tei­di­gungs­be­rei­ter (weil fort­pflan­zungs­be­rech­tig­ter) Män­ner, weg­ge­fegt wur­den. So­mit hät­ten die Häupt­lin­ge der Stein­zeit nicht ganz un­recht, viel­leicht Re­ste ei­ner Er­fah­rung von vor 8000 Jah­ren in ih­rer Über­lie­fe­rung schwam­mig und my­thisch, aber im Kern rich­tig, be­wahrt.

Die un­ru­hi­gen Zei­ten wa­ren je­doch schnell vor­bei, weil sich die neue Zi­vi­li­sa­ti­on durch­setz­te: Mo­no­ga­mie gab je­dem Mann die Mög­lich­keit, ei­ne Frau ab­zu­be­kom­men. Po­ly­ga­mie ist lo­gi­scher­wei­se des­we­gen „vie­hisch”, weil sie ei­ne gro­ße An­zahl Män­ner aus­schließt und un­ter­drückt, nicht des­we­gen, wie es ein ver­brei­te­tes Vor­ur­teil will, weil „Frau­en un­ter­drückt” wür­den, die im üb­ri­gen ex­trem do­mi­nant durch Fort­pflan­zung und Se­lek­ti­on der ge­wähl­ten Män­ner sind, wenn Zi­vi­li­sa­ti­on oder Kul­tur das nicht aus­glei­chend ein­schrän­ken. Sol­ches Vor­ur­teil zeigt ein­mal mehr, wie schief un­se­re Wahr­neh­mung (teil­wei­se an­ge­bo­ren) ist, uns Din­ge ge­nau ver­kehrt­her­um und wi­der die Tat­sa­chen deu­ten läßt.

Die em­pör­te Vor­stel­lung, Po­ly­ga­mie sei „vie­hi­sche Frau­en­un­ter­drückung” ist jahr­hun­de­rte­alt und we­sent­lich äl­ter als uns­re fe­mi­ni­sti­schen Wel­len. Doch wer lo­gisch den­ken kann, soll­te im­stan­de sein, sich vom Ge­gen­teil zu über­zeu­gen. Po­ly­ga­mie ist so­gar lo­gi­sche Kon­se­quenz ra­di­kal­fe­mi­ni­sti­scher Män­ner­mord­phan­ta­si­en my­thi­scher Ma­tri­ar­cha­te. Fal­scher kann das Vor­ur­teil gar nicht sein: ge­nau­es Ge­gen­teil der Wahr­heit. Ähn­lich ver­hält es sich mit so ziem­lich al­lem, was das Abend­land über Ge­schlech­ter denkt – al­les ist so grot­ten­falsch, daß die Wahr­heit auf Ge­ne­ra­ti­o­nen kaum er­kannt wer­den wird. Ei­nen Teil der durch lo­gi­sches Den­ken er­lang­ten Ein­sich­ten kann ich gar nicht der Nach­welt über­lie­fern, weil die Ge­fahr be­stün­de, daß sie nur zur Ver­teu­fe­lung be­nutzt, aber nicht ver­stan­den wür­den.

Die Rol­len­ver­tei­lung zwi­schen Män­nern und Frau­en wur­de bei der nach­eis­zeit­li­chen Ent­ste­hung von Zi­vi­li­sa­ti­on neu ge­re­gelt: Män­ner er­hiel­ten ei­nen wich­ti­gen Platz in der Land­wirt­schaft, und über­nah­men Rol­len in den neu von ih­nen ge­grün­de­ten Staa­ten und der eben­so neu­en Zi­vi­li­sa­ti­on, was die zer­stö­re­ri­sche Über­macht der weib­li­chen Rol­len wäh­rend der Ka­ta­stro­phen­zeit auf­hob. Trotz ver­blei­ben­den zu­sätz­li­chen männ­li­chen To­des­fäl­len durch ge­fähr­li­che Ar­bei­ten, Krie­ge und der­glei­chen gab es erst­mals ein bes­se­res Gleich­ge­wicht als nicht nur in der Ka­ta­stro­phen­zeit (1: 17), son­dern auch in der Ur­zeit (1:4). Man war da­bei, sich dem Ide­al von 1:1 we­nig­stens et­was zu nä­hern – bis die an­ge­bo­re­ne bi­o­lo­gi­sche Frau­en­be­vor­zu­gung zu­schlug und die Zi­vi­li­sa­ti­on schon lan­ge vor der er­sten Wel­le in ei­ne Spi­ra­le sich selbst be­schleu­ni­gen­den Un­gleich­ge­wichts trieb, in­dem je­de neue Frau­en­be­vor­zu­gung die männ­li­che Sei­te wei­ter schwäch­te und un­fä­hi­ger zum Ge­gen­steu­ern mach­te, zu­gleich über den An­se­hens­ver­lust der Män­ner ei­ne Ver­schär­fung der schie­fen Wahr­neh­mung aus­lö­ste, die an­ge­bo­ren um­so schlim­mer wird, je nied­ri­ger An­se­hen und Rang der Män­ner ist. Ide­o­lo­gisch ver­fehl­te Prin­zi­pi­en ver­stärk­ten die­se To­des­spi­ra­le der Zi­vi­li­sa­ti­on. Je grö­ßer weib­li­che Be­vor­zu­gung und Un­ter­drückung der Män­ner, um­so fa­na­ti­scher falsch ist be­reits un­se­re Wahr­neh­mung, die be­vor­zug­te Frau­en als „un­ter­drückt” und un­ter­drück­te Män­ner als „be­vor­zugt” fehl­deu­tet.

Die tat­säch­li­chen Ur­sa­chen der ka­ta­stro­pha­len La­ge von Män­nern in der Pro­blem­zeit sind bis­lang un­ge­klärt. Auch wenn der oben un­ter­such­te My­thos nicht zu­tref­fen soll­te, ver­bleibt in je­dem Fal­le die Er­kennt­nis, daß es zu al­len Zei­ten Män­ner wa­ren, die un­ter­drückt wur­den, nicht aber Frau­en. In­dem ich ei­nen fe­mi­ni­sti­schen My­thos lo­gisch ana­ly­sie­re und die Fol­gen auf­zei­ge, die sich aus ihm er­ge­ben, wer­de ich we­der zum Ur­he­ber noch Ver­fech­ter des My­thos. Die Fra­ge, ob er zu­trifft oder nicht, las­se ich of­fen, er­läu­te­re le­dig­lich, was sich an lo­gi­schen Fol­gen er­gä­be, wenn die An­nah­me rich­tig sein soll­te.

Fußnoten

1 «Tan­gen­ti­a­li­sing Ex­cess Ma­les …

Ma­les are meant to die off in lar­geish num­bers in na­tu­re. They are evol­ved that way, and in mam­mals, there are va­ri­ous ways of en­su­ring males die off… Any­way, as Ger­maine Greer spe­cu­la­ted in ʻSex & Destiny: Po­li­tics of Hu­man Fer­ti­li­tyʼ, the end of the Ice-Ages, warm food-rich cli­ma­tes, meant a mas­si­ve po­pu­la­ti­on ex­plo­si­on. Ex­cess ma­les be­ca­me a real pro­blem. Greer spe­cu­la­ted that ways and means had to be in­ven­ted to deal with the ex­cess ma­les, the Old ʻthrow them out at pu­ber­ty to Fuck Off and Dieʼ trick, didn’t seem to work any­more… of ways for wo­men-do­mi­nant com­mu­ni­ties trying to deal with ex­cess males, male sa­cri­fi­ces, Games etc, the ʻwinnerʼ got to be in­clu­ded in the com­mu­nal so­ci­al life and breeding pools etc… Any­way, my final point in that old uni paper, was that humans aren’t over-po­pu­la­ted with *people*, its *male* over­po­pu­la­tion.» (Rain, 15.9.2008, Women’s Lives Matter & Women’s Life Matters, doku­men­tiert in: Fe­mi­nis­mus: Gro­ßer Irr­tum – schwe­re Fol­gen)

2 siehe „Kultur und Geschlecht”, Anhang über feministischen Haß

Weibliche Wahlmacht und die erste feministische Welle

Weibliche Wahlmacht und die erste feministische Welle

Verschärfung weiblicher Dominanz durch alle feministischen Wellen.

Wie Frauenbevorzugung übersteigert und die Gesellschaft ganz
aus dem (bereits schiefen) Gleichgewicht gekippt wurde.

Die biologische weibliche Wahl ist folgenreich; sie läßt Arten entstehen, bestimmt ihre Entwicklungsrichtung, läßt Geschlechtsunterschiede entstehen und prägt diese, ebenso soziale Strukturen wie Familie und die der Kultur. Siehe Nachweise in Band 1 „Kultur und Geschlecht”.

«sexual selection dealt with variations between individuals, male and female, of the same species» (nach Darwin, Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology, p. 13)

Die biologische weibliche Wahl kann Arten in Sackgassen befördern und aussterben lassen wie jene eiszeitliche Hirschart mit Riesengeweih, die schließlich nicht mehr lebensfähig war in sich wandelnder Umwelt.

Weibliche Wahl, gesicherte Mutterschaft, leichterer Zugang zur Fortpflanzung geben dem weiblichen Geschlecht biologische Dominanz.

Weibliche sexuelle Selektion kann von erfülltem Leben, Fortpflanzung und Fortleben von Genen ausschließen.

Was immer die Lebensträume der Männer gewesen sind – eine bestimmte, geliebte Frau zu haben, eine Welt der Liebe zu gründen und in ihr zu leben, eine Welt sozialer und freier Liebe zwischen den Geschlechtern, wie auch ihr Lebenstraum aussehen mag, so wird dieser vielfach unmöglich gemacht, ihr Traum zerstört von weiblicher Wahl durch sexuelle Selektion, die auch soziale Folgen hat.

Männliche Vertreter fast aller Arten tragen nahezu allein die Last der Evolution. Denn „unbeliebte” Gene verschwinden nicht, indem Frauen und Männer mit solchen „unerwünschten” Genen sich seltener fortpflanzen, sondern indem Frauen, auch jene, die selbst das „unerwünschte” Gen tragen, sich fortpflanzen, Männer mit demselben Gen, das sie selbst haben, ausschließen aus Fortpflanzung, Geschlechtsleben, erfülltem Liebesleben, die Lebensträume der Männer zerstören durch ihre abweisende Wahl.

Daher verschwinden „unerwünschte” Gene nur langsam; Frauen pflanzen sie fort; entsteht so ein Sohn, wird dieser später von Frauen mitsamt seinem Gen diskriminiert, ausgeschlossen von Liebesleben und damit Fortpflanzung, davon, eigene Kinder zu haben. Geht das unerwünschte Gen der biologisch wahldominanten Frau dagegen an eine Tochter, so wird diese keineswegs geschnitten, sondern ist wahldominant wie ihre Mutter, selektiert Männer aus und diskriminiert sie, die das gleiche Gen tragen wie sie.

Das ist als wissenschaftliche Tatsache durch genetische Studien eindrucksvoll belegt; empfundene „Behauptungen” des Gegenteils durch „bewegte Frauen” sind falsch. Kultur war niemals „frauendiskriminierend”, sondern allenfalls eine notwendige Verringerung des unmenschlichen Grades biologischer Männerdiskriminierung, die Fakt ist. Auch Kulturen bevorzugten Frauen. Feminismen aller Wellen vergrößerten elementare Ungleichheit.

vo 8000 Jahren, Frühzeit

Die Last der Selektion trägt großteils der Mann. Männer müssen unter dem Druck der sexuellen Selektion erfolgreich sein, nach unerfindlichen und oft sehr wandelbaren Maßstäben weiblicher Wahlmoden, die beim Menschen sich sehr rasch wandeln können. Wer nicht mit der Mode Schritt hält, wird aussortiert, diskriminiert, ausgeschlossen. Was gestern hui war, kann heute pfui sein. Was gestern begeisterte, kann heute verspottet und verachtet werden.

Deshalb ist der genetische Druck auf Männer groß. Männer wandeln sich viel rascher als Frauen aufgrund dieses evolutionären Drucks, sind das Experimentierstudio der Natur. Darum ist die Varianz zwischen Männern größer, gibt es dieses und jenes Extrem, das vielleicht zum Stern am Himmel des Prozesses der Männerdiskriminierung werden kann, die sexuelle Selektion ist, oder ein Totalversager. Frauen sind, statistisch gesehen, daher eher mittig, dem Durchschnitt näher, aber seltener an den Enden zu finden.

Ein Zeichen für den Druck, den weibliche Wahl ausübt, ist das von Genetiker festgestellte deutlich größere Alter der genetischen „Ur-Eva”, auf deren Erbanlagen heutige Frauen zurückgehen, gegenüber dem deutlich geringeren Alter des genetischen „Ur-Adams”, von dessen Erbanlagen heutige Männer abstammen. Denn Männer mußten sich aufgrund des Drucks weiblicher Wahl sehr viel rascher ändern. Dies ist genetisch über mehr als hunderttausend Jahre zurückverfolgbar.

Das ist die Bedeutung der Tatsache, daß Männer die Last der Evolution tragen. Diese einseitige Wahl ist biologisch angeboren, aber höchst ungerecht. Sie bremst sogar die Evolution; denn unterlägen auch Frauen sexueller Selektion, würden „unerwünschte” Gene binnen einer Generation vollständig verschwinden. So aber dünnen sie sich nur aus, können theoretisch von Frau zu Frau übertragen zwar seltener werden, sich aber über lange Zeiträume weiter halten – und es trifft die Last, später diskriminiert zu werden, den Sohn, nicht die Tochter.

Weibliche Wahl ist die folgenreichste Wahl überhaupt. Männer haben von Natur aus keine solche Wahl, und hatten auch auf anderen Gebieten nie eine vergleichbar folgenreiche Wahl. Nur eigene männliche Stärken, Tauschgaben, Machtbereiche können Männer so anziehend werden lassen, daß sie auch eine Wahl haben – abgesehen von jenen etwa 20 Prozent (der Prozentsatz wurde von Feministinnen genannt, siehe Band 1; obiges Schaubild belegt die Behauptung) der Männer, die Gewinner weiblicher Wahl sind und daher eine sekundäre Wahl auf Kosten einer männlichen Mehrheit, oder den männlichen Verlierern haben.

„Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology” Der Buchtitel verrät dies ebenso wie Zitate von Feministinnen in Band 1, die von 80% Männern sprechen, die Frauen bei „freier Wahl” nicht wollen und die sich „gefälligst damit abfinden sollen, nicht erwünscht zu sein”.

Da es mehr heterosexuelle Frauen gibt als Männer, die den diskriminierenden Ansprüchen von Frauen genügen, gibt es zwar immer männliche Verlierer, deren Leben verpfuscht ist, aber auch eine Anzahl Gewinner, um die sich mehr Frauen reißen, als es von ihnen erwünschte Männer gibt.

Solcher Druck wird zu sozialem Druck, der sich auch in einer hohen Selbstmordrate niederschlägt.

Selbstmorde nach Geschlechtl

Nehmen wir als Beispiel das Phänomen „Boygroup”, deren bekanntestes Vorbild die Beatles waren. Der picklige, durchschnittliche gleichaltrige Junge von nebenan, unerfahren und linkisch, wird vermutlich diskriminiert oder gar ausgekichert, gehässig behandelt. Von seiner Art gibt es Millionen. Doch dafür rannten Teeniemädchen alle Polizeisperren am Flughafen um, wenn die vergötterten Helden der Band, etwa der „Fabulous Four”, der Beatles, in ihrer Stadt zum Konzert eintrafen. Die Popstars sind selektiert von weiblicher Selektion.

Der linkische, mangels Erfahrung ungeschickte Junge von nebenan wird diskriminiert. Da es sehr viel mehr „Mädchen und Jungen von nebenan” gibt als die vier Beatles, besteht nun eine sekundäre Wahl der selektierten Beatles, die bei ihren Konzerten – wenn sie denn wollten – aus einer großen Schar kreischender Mädchen wählen konnten, die nichts besseres wünschten, als bei ihrem „Star” zu sein, den sie anhimmelten, und mit dem viele gern schlafen wollten. Ehemalige Beatles berichteten von Frauen, die später stolz darauf waren, bei solch einem „Groupie”-Zusammentreffen von einem Beatle geschwängert worden zu sein, einen kleinen „Beatle” zu haben; ähnliches galt früher für Könige, etwa August den Starken von Sachsen, dem 100 leibliche Kinder nachgesagt wurden; oft aber gilt das Interesse junger Frauen asozialer Berühmtheit; sogar inhaftierte berühmte Massenmörder sind sehr begehrt, werden mit weiblicher Fan-Post über­schüt­tet und gern hinter Gittern geheiratet. Was bedeutet das für den menschlichen Genpool, und wer trägt die Verantwortung dafür? Feministinnen sind aufgefordert, diese Fragen zu beantworten.

Der Junge von nebenan hat dagegen erhebliche, abfällig „pubertär” genannte Probleme, die es jedoch in jedem Alter gibt, weil Männer jeden Alters von sexueller Selektion diskriminiert werden.

Weibliche Wahlmacht schadet folglich nicht nur der von ihr ausgeschlossenen Mehrheit männli­cher Verlie­rer, sondern schafft über die sekundäre Wahl der kleinen Gruppe männlicher Gewinner einen sekundären Wett­bewerb der wahldominanten Frauen um die von ihnen selektierte Minderheit, was eine Studie als Grund für die sich heute verbreitende Neigung zu weiblicher Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper sowie Eßstörungen nennt. (siehe Band 1) In traditionellen Kulturen gibt es solche Unzufriedenheit und psychischen Störungen selten, weil der Druck weiblicher Wahl auf beide Geschlechter verringert wird. Weibliche Wahlmacht schadet folglich Männern, den wählenden Frauen selbst, der Gesell­schaft und dem Genpool, in dem sich Veranlagungen wie der oben genann­ten berühmten Mörder aufgrund ihrer Beliebtheit bei manchen Frauen verbreiten.

Weibliche Wahl ist die Urform jeglicher Diskriminierung; sie ist 750 Millionen Jahre alt, so alt wie die Zweigeschlechtlichkeit. Geschlechtliche Diskriminierung ist aus biologischen Gründen seit jeher weiblich. Was feministische Wellen „fühlten”, war deswegen hanebüchener Unsinn. Frauen diskriminieren seit jeher, nicht Männer, die biologisch sehr viel weniger wählerisch sind. Männer werden – auch sozial – ausgeschlossen von Zugang, um den sie sich bemühen müssen, nicht Frauen.

«Followed consistently across several generations, a matrilocal rule of marriage results in the coresidence of a continuous line of mothers, sisters, and daughters. Husbands become the outsiders; it is they who feel isolated and who must cope with a united front of members of the opposite sex who have been living together all their lives. Where matrilocality prevails, therefore, women tend to take control of the entire domestic sphere of life. Husbands become more like visitors than permanent residents and divorce is frequent» (Marvin Harris, Our Kind: Who We Are,, http://www.amazon.com/Our-Kind-Where-Came-Going/dp/0060919906)

Matriarchate haben die Tendenz, Männer zu einem Gast zu degradieren, Feministinnen haben sie in vielerlei Hinsicht ausgeschlossen, wogegen Frauen aufgrund ihrer Fruchtbarkeit auch sozial immer bei allen Kulturen im Mittelpunkt und zugehörig sind – Feministinnen haben die Fakten völlig falsch gefühlt und fehlgedeutet. Dominant ist biologisch die Frau, der Mann mit Pflichten benachteiligt, durch Arbeit und Lasten ausgebeutet, unterdrückt von weiblicher Wahl und ungerechter schiefer Wahrnehmung in Geschlechterfragen.

Die heutigen Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau gehen nicht auf ein frei erfundenes „Patriarchat” und ebenso frei angedichtete „Männermacht”, sondern auf weibliche Selektionsmacht zurück, die Geschlechtsunterschiede bei Tier und Mensch entstehen läßt, außerdem Familie, Arbeitsteilung der Geschlechter, die Grundlagen von Kultur – und allesamt von Feministen fälschlich Männern angelastet. (siehe Band 1)

Weibliche Wahlmacht zerstört Lebensträume. Der literarische Zyklus „Die Wahlmacht der Frau” beschreibt, wie ein Jüngling, der von einer Welt der Liebe, verläßlicher Liebe für alle, oder freier Liebe für alle, von einer Philosophie der Liebe träumte, diskriminiert und ausgeschlossen wurde. Sein Lebenstraum war zerstört. Nie konnte er leben, was er von frühester Jugend an ersehnte. Ein Philosoph der Liebe scheiterte an weiblicher Wahl, die ihn nicht wollte. Spott, Hohn, Gelächter und Verachtung folgten dem Gekicher hinterdrein. Denn es gibt, ebenfalls aus evolutionären Gründen, kein Mitgefühl für männliche Verlierer, denen die Schuld gegeben wird, denen man vorwirft, „eklige Kerle” zu sein oder „übelste Chauvinisten”, worin sich zusätzlich feministische Indoktrination ausdrückt. Was für eine unmenschliche Verachtung jeder erfährt, der es als Mann wagt, sich zu beklagen – klagen ist ein Vorrecht weiblicher, selektionsdominanter Frauen -, was für gehässige, gefühlsfaschistische Ausfälle Opfer der Diskriminierung noch erhalten, wenn sie über ihre Diskriminierung sprechen, ist im Buch „Nein!” mit dem unrühmlichen Ausfall des Blaulicht Verlages dokumentiert, einer Antwort, die symptomatisch für die Gehässigkeit vieler, einer ganzen Gesellschaft steht.

In solchem Männerhaß, der Diskriminierung vieler Männer verteidigt, stimmen geistig verirrte Männer mit Feministen beiden Geschlechts überein:

«He believed that the first step in social progress was to lift persons of lower social status to equal economic opportunity. Only then would evolution through sexual selction be able to act effectively. It maky be takes as certain, therefore, that when women are economically and socially free, numbers of the worst men among all classes who now readily obtain wives will be almost universally rejectedwe shall set free a power of selection» (nach Wallace, Kollege Darwins, Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology, p. 21 – 22)

Bei Wallace findet sich die für unsere Zivilisation typische Männerverachtung und Frauenverherrlichung. Männer werden als möglicherweise „diseased”, „weak”, „idle” oder „selfish” angesehen, zwischen ihnen wird gewählt. Zwischen Frauen findet keine solche Wahl statt! Solche „Logik” ist natürlich schief, denn derartige Auswahl würde bedeuten, daß Männer Stärken nur in geringem Maße entfalten können, weil sie von weiblicher Wahl abhängig sind. Frauen aber, die keiner solche Wahl unterliegen, können logischerweise alle jene schlechten Eigenschaften in viel höherem Grade besitzen, trotzdem Mütter werden, und ihre schlechten Gene weitergeben, weil sie ja nicht der sexuellen Selektion unterliegen, die bei ihnen selbst liegt. Logik würde daraus folgern, daß demnach Frauen in deutlich höherem Maße „diseased”, „weak”, „idle”, „selfish” oder was auch immer sein müßten – wenn wir der Argumentationslinie folgen, sie nicht ganz zurückweisen.

Das ist genau, was ich seit dem 1980er Zyklus „Die Wahlmacht der Frau” beschrieben habe. In einem strukturlosen Chaos, unter nur scheinbar formal „Gleichen”, herrscht die absolute Tyrannei allmächtiger weiblicher Wahl durch sexuelle Selektion, was viele männliche Verlierer schafft, das ganze männliche Geschlecht versklavt. Nicht „gute” Männer, sondern oftmals albernste modische Qualitäten werden dabei bevorzugt, häufig „Gangstertypen”, kaputte und sich asozial verhaltende Gecken, die weniger „langweilig” sind. Das Buch „The Tyranny of Matriarchy” (2015) nennt solche Gewinnertypen sogar „thugs” und stellt einen Zusammenhang mit Schulversagen vieler Jungen her, weil diese vor der Wahl stehen, entweder brav zu lernen und von Mädchen geschnitten zu bleiben, oder eine asoziale modische Laufbahn zu nehmen, die bei Mädchen beliebter ist.

«Wenn ein Mann eine Freundin möchte, dann muß er ‚das Spiel spielen’ und der reflexartigen weiblichen Bevorzugung für Strolche und Trottel nachgeben. Alternative ist ein Leben wie von James Holmes, der dem ‚intellektuellen’ Pfad folgte und nur unfreiwilliges Zölibat erlebte für seine Bemühungen. Es braucht nicht viel Hellsicht, um zu merken, daß die dysfunktionale weibliche Partnerwahl Hauptgrund männlichen Versagens bei der Ausbildung im angelsächsischen Raum ist.»1 (Stephen Jarosek, Tyrants of Matriarchy, 2015)

Weibliche Wahl ist dysfunktional und schadet der Gesellschaft.

«I will examine the evolution of sexual selection … This refutes the intuitive notion that selection will necessarily favor mating preferences for male genotyles that are superior under natural selection (e.g., Trivers, 1972; Zahavi, 1975). There are in fact situations where if a mutant that decreases male viability appears, it will rapidly sweep through the population to fixation despite the presence of a stronger mating preference for a more viable alternative male phenotype.» (Mark Kirkpatrick, EVOLUTION, International Journal Of Organic Ecolution, Vol. 36, 1982 , p.2)

Solche schädliche Wahl ist heute zu beobachten (siehe Jarosek, 2015) und wirft, im Verein mit feministischer Verziehung, Generationen junger Männer aus der Bahn.

Weibliche Wahl wurde schon von den Feministinnen der ersten Welle radikalisiert, gesteigert statt abgeschafft. Hätte nicht weibliches Gerechtigkeitsempfinden sich empören müssen über die ungerechte Dominanz des Weiblichen? Ja, eigentlich! Aber weit gefehlt! In allen feministischen Wellen wurde weibliche Dominanz in zentralen Bereichen des Lebens weiter übersteigert, was das Gleichgewicht zusammenbrechen ließ, wie schon im Band 2 dokumentiert wurde:

«Von den Frauen wird das neue sexuelle Sittengesetz kommen, nach dem sich künftig Männer zu richten haben.»(Lindsey, Die Revolution der modernen Jugend, S. 95, Übersetzung von: The Revolt of Modern Youth, 1925)

Band 2 dokumentiert Folgen der ersten feministischen Welle für die damalige entwurzelte Generation Jugendlicher, die vielen Ersatzideologien in die Arme laufen sollten.

«Diese angriffslustige, fordernde, geistige Haltung der Mädchen … ist in den letzten Jahren immer allgemeiner und unverhüllter geworden… So findet sich mancher Liebhaber in diesem Punkt von seiner Liebsten mit kritischen, wenn nicht geringschätzigen Blicken betrachtet. Für manche Leute ist diese kühle Berechnung bei den Mädchen etwas Schreckliches.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)

Niemand hat geschildert, wie viel unnötiges menschliches Leid durch feministische Ideologie verursacht wurde.

«Daher fragten mich die 60 Schülerinnen auch nicht danach, was die Jungen tun sollten. Es war klar, daß sie alles für die Jungen mit entscheiden würden, wenn sie nur erst selbst genau ihren Weg wüßten.» (Lindsey a.a.O., S. 94-5, 1925)

Schon in den 1920er Jahren nahm die Einseitigkeit aufgrund der ersten feministischen Welle extreme Formen an.

«ja, der Knabe oder Jüngling zählt überhaupt kaum.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)

Am schlimmsten trifft es jene männlichen Verlierer, die überhaupt nicht mehr in Betracht kamen für Mädchen und junge Frauen.

Weibliche Wahl ist mächtiger als jede andere Wahl. Doch verbissen fordern Feministinnen sie für sich allein: „Unser Körper, unser Leben!” Der Mann hat keine solche Wahl. Über sexuellen Zugang, Fortpflanzung oder Abtreibung entscheidet die Frau; Männer hängen von ihrer Entscheidung ab, ohne sie selbst zu haben. Männer haben kein moralisches Recht auf Liebe, keines auf Fortpflanzung, kein Recht auf Abtreibung, wenn sie nicht Vater werden wollen.

«Bei den Naturvölkern bildet samt und sonders das Mehrbegehrtwerden der Frau die Basis der sexuellen Werbekampfes Auslese. Ein Maori-Sprichwort heißt: „Ein Mann Kann noch so schön sein, er wird nicht begehrt, eine Frau mag noch so gewöhnlich sein, so wird der Mann begierig nach ihr verlangen.”

Indem die Fortpflanzungsmöglichkeit auf eine Institution gestellt wurde, die mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mannes steht und fällt, wurde die Fortpflanzung selbst Sache der sozialen Kalküls bei Mann und Weib und hörte auf, eine Erscheinungsform der Zuchtwahl zu sein.» (Grete Meisel-Heß, Die sexuelle Krise, 1908)

Im ersten-Welle-Feminismus wurde gegen die Ehe eingewendet, sie ermögliche nicht genug Zuchtwahl des Mannes! Es wurde also ausdrücklich gefordert, den Druck sexueller Selektion auf Männer, den es auf fruchtbaren Frauen nicht gibt, weiter zu erhöhen, was mehr Männer zu unerwünschten und von Fortpflanzung ausgeschlossenen Entrechteten macht. Sie wehrten sich deswegen gegen die Ehe, die einen gewissen Ausgleich schafft. Überspitzung weiblicher Macht war bereits damals Ziel.

«Was diesem Minnedienste, diesem Ideal der Ritterlichkeit zugrunde lag, war das Prinzip der freiwilligen Unterordnung des stärkeren Geschlechts unter das schwächere… Die Vorsorge des Mannes für das Weib ist übrigens schon der höheren Tierwelt eigen. Unter den Menschen ist sie tief begründet durch die leichtere physische, moralische und seelische Verletzlichkeit … der Frau, durch ihre biologische … Schwäche, durch ihr bedeutend verfeinertes und daher leichter lädierbares Gefühlsleben. Und an diesem Standpunkt muß unter allen Umständen und bei allen Veränderungen der Formen sexuellen Lebens und vor allem angesichts der Frauenbewegung festgehalten werden. Das Ideal der Ritterlichkeit hat dieses Prinzip zur höchsten Blüte entwickelt… Die Ritterlichkeit von einst wurde zur Galanterie von heute. Und der Epigone des einstigen Ritters ist der moderne Gentleman. Er beobachtet auch tatsächlich die Formen und mehr noch die Formeln des einstigen Ritterdienstes … aber zumeist nur soweit die Kontrolle der Gesellschaft reicht.» (a.a.O., Die sexuelle Krise)

Darin steckt bereits die Forderung nach Kontrolle der Gesellschaft, um den Mann zu noch mehr Minnedienst und Frauenbevorzugung zu zwingen, als es angeboren schiefe Wahrnehmung und unsere schieflastige Zivilisation ohnehin bereits hervorbrachten.

«So erhielt, wie in einem Aufsatz von Hermann mitgeteilt wird [5], Graf Johann IV. von Habsburg einen Korb von seiner Braut, Herzland von Rappoltstein, „nachdem er schon ein halbes Jahr die nächtliche Probezeit mit ihr gehalten hatte, da sie ihn der Unmännlichkeit beschuldigte” – Diese Tauglichkeitsproben waren zur Sicherung des Erbganges historisch in der Entwicklung des Erbrechts durchaus nötig, scheinen aber auch aus rassehygienischen und individuellen Gründen gerechtfertigt» (Die sexuelle Krise, 1908)

Wieder wird Zuchtwahl durch Wegselektieren von Männern propagiert, diesmal mit rassistischen Motiven: „Rassehygiene”. Solche Zeitgenossinnen oder Angehörige des ersten-Welle-Feminismus fanden es selbstverständlich, daß die Frau gefährdet und Opfer sei, der Mann für sie sorgen und sich als Stärkerer unterwerfen müsse, daß Frauen keinerlei Zuchtwahl unterliegen, wohl aber der Mann. Sexuelle Selektion, eine weibliche Dominanz, wurde als Recht der Frau nicht nur verteidigt – von Gleichheit keine Spur! – sondern Verschärfung gefordert und betrieben. Eine ganze „Besserung” der „Rasse” wurde darin gesehen, unter Männern nur die Stärksten und Tüchtigsten auszuwählen, die anderen auszuschließen, eine solche Wahl aber nicht bei Frauen zu betreiben.

Fazit

Zu Beginn der ersten feministischen Welle gab es jahrzehntelang massiven Widerstand einer Mehrheit von Frauen, mehr als von Männern, die instinktiv spürten, wie etwas verkehrtes das Gleichgewicht der Geschlechter in den Zusammenbruch trieb. Zwar wurden die biologischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge nicht deutlich erkannt, waren Argumentation und Ziele unklar, doch gefühlt wurde die nahende Katastrophe schon – daher der anfangs zähe Widerstand.

Wohlgemerkt, ich behaupte nicht, Argumente oder programmatische Ziele damaliger Feminismusgegner wären nach heutigem wissenschaftlichen Stand zutreffend gewesen, sondern beweise, daß damals faktisch das Gleichgewicht folgenreich gekippt und zerstört wurde, alle feministischen Behauptungen ebenso falsch waren wie die eingeschlagene Richtung. Auch die erste feministische Welle beschädigte Leben, Gesellschaft und Kultur, vergrößerte das Ungleichgewicht, verschärfte weibliche Dominanz, baute weibliche Dominanzbereiche systematisch aus, zerstörte männliche Gegengewichte und machte Gegenwehr gegen weitere feministische Wellen so gut wie unmöglich.

Nachdem eine lautstarke, radikale Minderheit anfänglichen Widerstand der Mehrheit einmal gebrochen hatte, gab es kein Halten mehr; künftige feministische Kampagnen und Wellen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer rasch und ohne ernstlichen Widerstand in der gesamten Gesellschaft. Die Balance war so vollständig umgestürzt, daß es keinen Widerstand mehr geben konnte. Die gesamte Zivilisation war auf eine schiefe Ebene geraten und rutschte in sich beschleunigendem Tempo in den Abgrund. Wer sich widersetzen wollte, wurde überrollt und geplättet.

Dies war eine Kurzfassung aus dem Buch Die Unterdrückung der Männer”, Juwelen Verlag 2016.

Wichtige Fakten werden in den Bänden 1 „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 2 „Feminismuskritik: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” (demnächst im Juwelen Verlag) und Band 3 „Die Genderung der Welt: Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört“ dieser Reihe bewiesen.

Fußnoten

 

 

Feministische Unterdrückungshypothesen und Frühgeschichte versus Fakten und Wissenschaft

Die Skala der Graphik (folgt unten) mit der Anzahl Individuen, die sich fortpflanzen konnten, ist für beide Geschlechter verschieden geeicht. Auch außerhalb des Einbruchs war laut DNA-Analyse die Anzahl von Frauen, denen es gelang, sich fortzupflanzen, mehrmals so hoch wie die von Männern, die sich fortpflanzen konnten. Das ist eine krasse Benachteiligung des Mannes, die etwas mit weiblicher biologischer Dominanz zu tun hat, siehe Band 1 „Kultur und Geschlecht”.

Wie andere Mehrbelastung des Mannes, durch spezifische Pflichten wie Unterhalt für Familie, Kinder, oder gar Geschiedene, Wehrpflicht, härtere Behandlung in Alltag, Gesetzgebung, Justiz, und so weiter, nimmt auch die Belastung durch von niedrigem Niveau aus weiter sinkende Fortpflanzungschancen zu, wenn die soziale Waagschale der Geschlechter (ohnehin zu allen Zeiten zugunsten bevorzugter Frauen geneigt) gestört wird und noch weiter aus einem Gleichgewicht in Richtung Frauenbevorzugung und Belastung von Männern kippt, als ohnehin bereits in allen Kulturen und Zeiten.

… Feministische Wellen haben, in kollektiver Verblendung, alles zerschlagen, mithilfe dessen ein Gleichgewicht über Jahrmillionen mehr oder weniger bestanden hat; niemals neigte sich aufgrund der biologischen Tatsachen [weibliche Dominanz, siehe Band 1: „Kultur und Geschlecht”] die Waagschale zuungunsten der Frauen, wohl aber kann sie, ebenfalls aufgrund der biologischen Tatsachen, zulasten der Männer kippen, wie es vielleicht vor 8000 Jahren bereits einmal geschah, als nach neuen genetischen Erkenntnissen nur auf 17 Frauen, die sich fortpflanzten, ein einziger Mann kam, der sich fortpflanzen konnte.

«vor rund 8000 Jahren gab es eine Phase, in der auf jeden Mann, der erfolgreich Nachkommen in die Welt setzte, unglaubliche 17 Frauen kamen, die Kinder hatten.» (https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2015/03/29/fortpflanzungsverhaltnis-117/#comment-1436)

Menschen als „bevorzugt” oder gar „mächtig” zu bezeichnen, die sich in so breiter Mehrheit nicht einmal fortpflanzen können, wäre unsinnig. Auch starke soziale Unterschiede rufen ein solches Mißverhältnis nicht hervor. Arme aller Welt pflanzten sich in historisch belegten Epochen fort, oftmals sogar zahlenmäßig erfolgreicher als Reiche. Heute ist die Geburtenrate Reicher und Gebildeter unter dem Durchschnitt; schon das Proletariat des antiken Roms stand im Ruf, arm zu sein, aber viele Kinder zu haben.

Feministischer Geschichtsdeutung zufolge gab es in der Frühgeschichte eine „finstere Machtergreifung” eines Geschlechts und damit die „Unterdrückung” des anderen, vor feministisch gefühlten fünftausend bis fünfzehntausend Jahren.

Logischerweise gibt es zwei Möglichkeiten.

Erstens: Die Behauptung erweist sich als haltloses Hirngespinst feministischer Phantasie, wie schon so oft. Fall erledigt.

Zweitens. Sollte es Indizien für eine solche Vermutung geben, dann untersuchen wir, wer wen unterdrückt hätte.

In der Zeit vor 5000 bis 10.000 Jahren v. Chr. wurde die über Jahrmillionen belegte Lebensweise der Menschen und Hominiden als umherziehende Jäger und Sammler verdrängt durch zunehmende Seßhaftigkeit und die neolithische landwirtschaftliche Revolution.

Ein krasses Ungleichgewicht von 1 Mann auf 17 Frauen bei der Fortpflanzung erinnert an heutige radikalfeministische Utopien, die Pläne einiger Feministinnen, und zeigt, welche Seite wirklich gefährdet ist, der Unterstützung und Stärkung bedarf – der Mann. Seine Stärke gibt Sicherheit und Gleichgewicht, der ganzen Gemeinschaft ebenso wie ihm selbst und der Gruppe der Männer. Schwäche von Männern ist für alle, ihn selbst und die Gemeinschaft gefährlich. Eine Gesellschaft schwacher Männer ist innerlich aus dem Lot und Gefahren von außen leichter preisgegeben.

Das Gleichgewicht der Geschlechter ist genau umgekehrt gefährdet oder ausgeschlagen wie feministische Wellen behaupten, und zwar nicht nur heute, sondern auch in großen Zeiträumen.

Woran der kurzzeitige Zusammenbruch männlicher Fortpflanzungschancen vor 8000 Jahren gelegen hat, ist ungeklärt, aber ein Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Revolution wäre möglich; vielleicht haben schon einmal Frauen kollektiv versucht, das Gleichgewicht auf für die ganze Art gefährliche Weise zu kippen, so wie es seit 150 Jahren feministische Wellen tun.

Zu Beginn der landwirtschaftlichen Revolution verlor die damals traditionelle Tätigkeit der Männer – die Jagd – offenbar stark an Bedeutung für die Ernährung, die auf Getreideprodukte wie Brot umgestellt wurde. Damit entfiel die bisherige Tauschgabe der Männer – das Fleisch gejagter Tiere – weitgehend oder verlor ihre einstige Bedeutung. Es erscheint plausibel, daß dies Wirren im kulturellen Tauschsystem der Geschlechter ergeben, oder dieses fast zusammengebrochen sein könnte, bevor Männer ihre neue Rolle und ihre neue Tauschgabe in der Landwirtschaft fanden. Kurzfristig könnte es beim Übergang eine ähnliche strukturelle „Überflüssigkeit” der Männergruppe gegeben haben, wie sie heute feministische Ideologie erzwungen hat.

Daher könnte es in gewissem Grade ähnliche Probleme gegeben haben wie jetzt während der technischen Revolution, und Frauen, deren Aufgaben und Tauschgaben seit Urzeiten gesammelte und geerntete Pflanzen umfaßten, was durch die damalige landwirtschaftliche Revolution enorm an Bedeutung gewann, für eine kurze Zeit so viel Dominanz gegeben haben, daß sie in ähnlicher Weise wie feministische Wellen der Moderne das ganze soziale System aus dem Gleichgewicht und an den Rand des Kollaps kippten, die Männer sozusagen hinauskegelten, was deren geringe Fortpflanzungschancen erklären würde.

Wohlgemerkt: Solche Gefahr geht nicht von Männern aus, die das Gleichgewicht erst ermöglichen und stärken, weil Frauen das biologisch dominante Geschlecht sind. Feminismus hat alles genau verkehrt herum gedeutet – mit fatalen Folgen.

vor 8000 Jahren

Sollten andere, derzeit unbekannte Faktoren Ursache der katastrophal schlechten Fortpflanzungschancen von Männern vor 8000 Jahren gewesen sein, so bleibt als Tatsache:

 Ob nun der Grund stattdessen eine äußere Katastrophe war, etwa eine Naturkatastrophe, oder was sonst losgewesen sein mag, gilt deutlich: Die Opfer waren fast ausschließlich Männer, und Frauen waren enorm bevorzugt.

In jedem Falle ist das Gegenteil feministischer Unterstellungen und Annahmen wahr. Krasse Nachteile für Männer gab es von Frühzeit bis heute, ebenso krasse Bevorzugung von Frauen.

 

Dies war – bei geringfügiger Kürzung und Bearbeitung als Artikel – ein Auszug aus „Ideologiekritik am Feminismus. Krieg gegen Mann, Natur und Kultur”, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter” von Jan Deichmohle. Band 1 „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen” ist Dez. 2014 im nexx Verlag erschienen. Band 3 „Die Genderung der Welt. Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört” ist derzeit auf Amazon erhältlich, ebenso eine Leseprobe von Band 2.

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