Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Literatur (Seite 1 von 2)

NEIN! erscheint heute im Romowe Verlag! Ja, lesen lohnt sich!

NEIN! erscheint heute im Romowe Verlag! Ja, lesen lohnt sich!

 

Nein!
Nicht lesen!

Lies nicht dieses Buch, denn du weißt nicht, worauf du dich einläßt. Es beginnt mit einem Nein!, wirft dein Denken und Selbstverständnis über den Haufen. Wo soll das nur enden? Vielleicht endet es damit, daß du noch mehr solche Bücher liest. Gar nicht auszudenken!

Lies es nicht! Ich habe dich gewarnt. Politisch inkorrekt ist es auch noch. Es enthält seine eigenen Verrisse.

Neugierig? Dann sag Ja! und lies!

Das Buch NEIN! zeigt u.a. die Verdrängung einheimischer Männer durch Masseneinwanderung, gibt bislang unsichtbaren Verlierern einer fehlgeleiteten Politik eine Stimme.

Frankfurter Buchmesse – zweiter Tag 12.10.

Frankfurter Buchmesse – zweiter Tag 12.10.

Seit drei feministischen Wellen, massiv seit 1968, prägen feministische Vorstellungen unser Leben, Denken, Wahrnehmung, Medien, Unterhaltung und Bücher, die widerspiegeln, was an von Dekaden massiver Propaganda geschaffenen Vorstellungen in uns steckt. Von 1968 bis vor kurzem, knapp 50 Jahre lang, prägte das die Schlagzeilen, bis es so selbstverständlich wurde, daß es keine Neuigkeit mehr ist, die in einer Nachricht mitzuteilen wert wäre. Jetzt sind es die nächsten Katastrophen wie eine uns abschaffende Völkerwanderung, die Fehlanreize durch unser Geld und Bevorzugung ausgelöst haben, die als Thema die Ursache unserer Verwirrung verdrängt haben.

Wer genauer hinschaut, sieht freilich noch viele deutlich feministische einseitige Frauenbezüge auf der Buchmesse, für die es kein Gegengewicht gibt und geben darf, weil jeder Ansatz dazu mit einem #Aufschrei niedergekeult würde.

Drei Anhänge belegen die starke Durchdringung der Buchmesse mit den Themen „Frauen”, „Migration” und „Flucht”. Das Veranstaltungsprogramm wurde nach den drei Begriffen durchsucht.

Weiterhin fällt auf, daß nicht nur viele Themen weiterhin feministisch geprägt, sondern die meisten Moderatoren der Liste Frauen sind. Da Männer in solchen Positionen meist besonders nachdrücklich Feministen sind, spielt das Geschlecht freilich keine so große Rolle, wie der Augenschein vermuten lassen könnte. Schließlich ist geschlechtliche Arbeitsteilung eine menschliche Unversalie aller Kulturen aller Epoche, einschließend der von Feministen gern zitierten Matriarchate, gewesen, bevor versucht wurde, sie zu zerschlagen – was jedoch neue Unterschiede hervorbrachte, deren Problem vor allem ihre feministische Prägung ist. Nicht daß Frauen etwas tun ist bedenklich, sondern daß diese Frauen feministisch geprägt sind, kein kultureller Ausgleich durch männliche Beiträge, weder Tausch noch Ergänzung existieren ist das tiefere, zugrundeliegende Problem.

Wer auf den Widerspruch hinweist, daß Feminismus alles geschlechtsspezifische verbieten will, gleichzeitig die eigene Macht ihrer Ideologie aber auf Schaffung geschlechtsspezifischer Bevorzugung für Frauen und immer weiblicher werdender Bereiche schafft, hat wohl ein richtiges Argument, das auf der Absurdität und Widersprüchlichkeit feministischer Ideologie beruht. Man schlägt sozusagen den Feminismus mit dessen eigenen Waffen, was zur Standardmethode wurde, weil andere Argumente so verteufelt wurden, daß sie nicht mehr ziehen. Wir müssen uns jedoch bewußt machen, daß eine solche Argumentation, so richtig es ist, den Feminismus von innen durch Selbstwiderspruch ad absurdum zu führen, selbst im Kern eine feministische Argumentation ist, die den Käfig ihres geschlossenen Weltbildes nicht verläßt.

Meine Sachbücher gehen darüber hinaus, verlassen diesen Käfig des feministischen Weltbildes und zeigen die weite Welt außerhalb – mal hineinlesen! Natürlich sind solche Sichten und Argumente für Käfigbewohner, die nichts außer der von Kindheit anerzogenen staatsfeministischen Denkweise kennen, zunächst einmal ungewohnt, doch genau das ist Qualität der Schriften und Grund, weshalb sie wichtig sind.

Zurück zur Buchmesse, die innerhalb des geistigen Käfigs feministischer Prägung stattfindet.

12.10.
Flüchtlingspropaganda auch bei der ZEIT, 16:12. So viel Regierungspropaganda war noch nie auf der Buchmesse.
Radikal einseitig, bis zur Auschwitzkeule. Keinerlei Mitgefühl für einheimische Männer, die verdrängt werden. ‚Menschenrechts’propaganda zur Entrechtung der eigenen Männer, wie Feminismus es seit 1968 betreibt. ‚Humanitäre’ Argumente, die jegliche Menschlichkeit gegenüber den eigenen Landessöhnen vermissen lassen.

Die Geschmacksverirrung geht auch bei der FAZ weiter. Als ich 16:20 vorbeikam, ging es gerade um Suizid und Schweizer Recht, nach schwul-lesbisch gestern. Sie betreiben jetzt offenbar verläßlich exakt das Gegenteil konservativer Agenda, für die sie einst standen.

16:30 Die Propaganda bei der ZEIT wird immer radikaler. Jetzt phantasiert die Vortragende etwas von Millionen Muslimen, die vor Jahrhunderten angeblich unter Europäern gelitten haben sollten.

Kein Wort von den Christenverfolgungen im einst christlichen Byzanz von Karthago bis Konstantinopel, den Jahrhunderte über regelmäßigen Pogromen an assyrischen und armenischen Christen, die Benachteiligung und Verdrängung, die aus einst christlichen Ländern von Karthago (heute Tunesien) über Ägypten und Syrien bis zum heute türkischen Kleinasien systematisch Nichtmuslime weitgehend ausgemerzt haben. Wenn der Westen früherer Epoche schuldig ist, so der unterlassenen Hilfeleistung an damals christliche Länder wie Byzanz bei gewaltsamer Eroberung und Bekehrung. All das wird exakt falsch herum dargestellt. Die Regierungspropaganda ist grauenvoll falsch.

Wichtiges Anliegen sind der Sprecherin ‚offene Grenzen’; genau diese aber sind kollektiver Selbstmord und bedeuten inhumane Verdrängung einheimischer Männer, die sogar bei zu wenigen jungen Frauen verdrängt werden.

Wie bei allen feministischen Wellen wird alles genau verdreht, das schlimmste und schädlichste mit quasireligiösem Eifer vertreten, das Abendland auf diese Weise in Verblendung kaputtgemacht.

17:23
Genauso arrogant polemisiert die ARD, vor deren Stand mit Vortrag ich gerade geraten bin. Le Pen wird als ‚Spaltung’ und Gefahr dargestellt – ihre eigene einseitige Hetze als wirkliche Ursache der Spaltung zu begreifen, sind sie wie üblich nicht in der Lage. Arrogant sind für solche Ideologen immer die anderen, nie sie selbst – derzeit trifft ihr Vorwurf auch Macron. Ihnen würde wohl niemals dämmern, selbst arrogant zu sein.

Anhang 1: Veranstaltungen mit Suchbegriff „Frauen”

11.10.2017 11:00 – 12:00 Femme fatale Lesezelt (Agora B1)
Cecile Calla, Maria Furtwängler, Bascha Mika, Rüdiger Suchsland, Barbara Vinken, Frankfurter Buchmesse GmbH
Erotisch, lässig, selbstbestimmt – Frauenbilder in Frankreich und Deutschland. Wo sind die fröhlich

11.10.2017 12:00 – 12:30 Ohrfeigen zum Frühstück Halle 3.1 / Stand H 126
Mady Host, traveldiary Verlag

11.10.2017 12:00 – 13:00 Literarische Lesung 1: Zwischen Lachen und Weinen im heutigen Indonesien
Agora, Zen Hae, Hendra Pasuhuk, Mona Sylviana
Ministry of Education & Culture, Republic of Indonesia

11.10.2017 13:00 – 13:30 Lea Ackermann und SOLWODI 30 Jahre Solidarität mit Frauen in Not in Deutschland, Halle 3.1 / Stand F 9
Barbara Kölges, Rhein-Mosel-Verlag

[50 Jahre keine Solidarität mit einheimischen Landessöhnen – siehe meine Bücher!]

11.10.2017 13:00 – 13:30 Lea Ackermann und SOLWODI 30 Jahre Solidarität mit Frauen in Not in Deutschland
Halle 3.1 / Stand f9 Barbara Kölges, Podium Rheinland Pfalz, Verlags-Karree e.V., Bühne Kreativwirtschaft

[Nanu, die einseitige feministische Solidarität nur mit Frauen in oft nur subjektiv vermeintlicher Not bei Verachtung aller einheimischen Männer in wirklicher Not scheint so bedeutsam zu sein, daß sie gleich von zwei verschiedenen Organisationsgruppen doppelt eingetragen wurde!]

11.10.2017 13:00 – 14:00 Die saudische Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Manal al-Sharif beim Secession Verlag, Halle 4.1 / Stand D5-7, Secession Verlag für Literatur GmbH

[Auch diese Dame erhält Bevorzugung durch doppelten Eintrag. Anmerkung eines seit über 30 Jahren ignorierten Mannes und Schriftstellers mit seit noch längerer Zeit ignorierten Anliegen.]

11.10.2017 14:30 – 15:00, Die saudische Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Manal al-Sharif im Interview mit der ZEIT, Halle 3.1 / Stand D13
Manal al-Sharif, Susanne Mayer, DIE ZEIT

11.10.2017 14:30 – 15:00, Feminismus à la Française, International Stage (Halle 5.1 A 128)
Virginie Despentes, Hannah Lühmann, WeltN24 GmbH

11.10.2017 17:00 – 18:00, Monte Verità 1900. Der Traum vom alternativen Leben beginnt, Haus am Dom
Stefan Bollmann, DVA – Deutsche Verlags Anstalt

11.10.2017 17:00 Jubiläumsempfang, Halle 4.1 / Stand E 67, AvivA Verlag

[Interessant: Das Jubiläum scheint mit Frauen, nicht aber mit Männern zu tun zu haben.]

11.10.2017 18:30 – 20:00, Fabien Toulmé bei OPEN BOOKS 2017, Heussenstamm-Galerie
Fabien Toulmé, avant-verlag

12.10.2017 11:00 – 12:00 Sprechstunde der BücherFrauen e. V., Halle 3.1 / Stand H65
Jana Stahl, BücherFrauen e.V.

12.10.2017 11:30 – 12:30 Autorinnenstunde am Messestand mit Anne Siegel, Halle 3.1 / Stand D 90
Anne Siegel, Europa Verlag GmbH & Co. KG

[Geschlechtsspezifische Veranstaltungen sind für Frauen erwünscht, für Männer verboten. Feministische Logik halt.]

12.10.2017 12:00 – 13:00 Herausforderung Strukturwandel – Podiumsdiskussion, Halle 3.1 / Stand H65
Ellen Braun, Monika Kolb-Klausch, Gesa Oldekamp, Katrin Röttgen, BücherFrauen e.V.

12.10.2017 12:00 – 12:15 Eine halbe Frau?, Halle 3.1 / Stand H5
Niki Eideneier, Sewastos Sampsounis, Größenwahn Verlag

12.10.2017 12:30 – 12:45 Buchvorstellung: Neuheiten aus Griechenland, Halle 3.1 / Stand H5
Niki Eideneier, Sevastos Sampsounis, Größenwahn Verlag

12.10.2017 14:00 – 15:00 Lesung: Oscar Brause liest aus „Männer sind halt doch die besseren Frauen”, Halle 3.0 / Stand K31, Amazon Publishing

12.10.2017 15:00 Selim Özdogan: Wo noch Licht brennt, Halle 4.1 / Stand B33
Selim Özdogan, Haymon Verlag

12.10.2017 15:00 – 15:30 Ohrfeigen zum Frühstück, Halle 3.1 / Stand H 126
Mady Host, traveldiary Verlag, Host und Reinhold GbR

[Nein danke, meine Dame, ich frühstücke zu Hause.]

12.10.2017 15:30 – 16:00, Lesung mit Florence Hervé: »Wasserfrauen«, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36), AvivA Verlag

[Das Sternzeichen heißt zwar ‚Wassermann’, doch solche sind auf der Buchmesse offenbar nicht anwesend.]

12.10.2017 16:00 – 17:00 LiteraturBahnhof, Haus des Buches
Alexander Gorkow und Christoph Höhtker, Kultur & Bahn e.V., Frankfurt

[Ich verstehe Bahnhof. Wieso sind Bahnhöfe jetzt ein weiblicher, nicht aber ein männlicher Suchtreffer?]

12.10.2017 16:00 – 17:00 „Gleichstellung in der französischen Buchbranche – Verlegerinnen erzählen” – Podiumsdiskussion, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
BücherFrauen e.V.

[Die Ungleichstellung führen Feministen uns nun seit mindestens 1968 vor – seitdem kommt kein echter Kritiker mehr zu Wort.]

12.10.2017 16:00 – 17:00 Christoph Höhtker im „Literaturbahnhof”, Haus des Buches
Christoph Höhtker, Christoph Schröder, Haus des Buches

[Ein Literaturbahnhof mit Suchwort ‚Frauen’, nicht aber ‚Männer’, ist natürlich so toll, daß er gleich mehrmals abgehalten werden darf. Dafür gibt es keinen Literaturbahnhof mit Suchbegriff ‚Männer’, wie ich nachgeprüft habe.]

12.10.2017, 17:00 – 19:00 Ehrung der „BücherFrau des Jahres 2017” Nina George
Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
Nina George, Jana Stahl, Regula Venske, BücherFrauen e.V.

[Spezifisch männlich verboten, spezifisch weiblich gefeiert. Allenfalls für Schwule wäre ein an Männer vergebener Spezialpreis noch ‚politisch korrekt’ und juristisch zulässig in der feministischen Republik.]

12.10.2017 20:00 – 22:00 Faribā Vafī liest aus ihrem Roman »Tarlan«, Haus des Buches
Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und

13.10.2017 10:00 – 12:00 Frauen gehen in Führung – Buchmessenrundgang, Halle 4.1 / Stand E65
Barbara Neeb, Katharina Schmidt, BücherFrauen e.V.

[Offenbar ein feuchter feministischer Traum]

13.10.2017 10:30 Kishor Sridhar: Frauen reden, Männer machen?, Lesezelt (Agora B1)
Kishor Sridhar, Gabal Verlag GmbH

13.10.2017 10:30 – 11:00 „100 Jahre Frauenwahlrecht”, Halle 3.0 / Stand B153
Rebecca Beerheide, Elke Ferner, Isabel Rohner, Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH

[Nicht zur Wahl steht eine Kultur mit gesunder Liebesfähigkeit und Anteilnahme für Männer. Nicht zur Wahl stehen kinder- und familienfreundliche Lebensmodelle. Nur was kaputt und empathieunfähig macht, steht zur Wahl.]

13.10.2017 11:00 – 11:45, Die Zukunft der Frauen aus AfD-Sicht (Missy Magazine/Stefanie Lohaus), Halle 4.1 / Stand B88
Stefanie Lohaus, Indiecon – The Independent Magazine Festival

[Verläßlich wie ein Nürnberger oder Schweizer Uhrwerk wird bei dem Vortrag AfD-Hetze betrieben, Systempropaganda gegen die einzige echte Opposition.]

13.10.2017 12:30 – 13:00 Selim Özdogan: Wo noch Licht brennt, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
Selim Özdogan, Haymon Verlag

[Mit einem türkisch oder orientalisch anmutenden Hintergrund haben sogar nichtfeministische Männer Chancen im Literaturbetrieb. Dann zieht halt eine andere Bevorzugungskarte.]

13.10.2017 13:00 – 14:00 100 Jahre Frauenwahlrecht, Halle 4.1 / Stand D53
Rebecca Beerheide, Isabel Rohner, Ulrike Helmer Verlag

[Das Thema paßt wohl so gut in feministische Propaganda, daß es gleich mehrmals für Vorträge ausgegraben wird. Vermutlich haben sie mein Buch „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft – Erstes Buch zur ersten Welle” nicht gelesen, in dem Intoleranz, Militanz und Zerstörung des Gleichgewichts bereits damals nachgewiesen wird. Denn die viel mächtigere Wahl von Geschlechtspartner und Vater, der in Kindern fortlebt, oder Nichtvater, dessen Linie ausstirbt, liegt biologisch bei Frauen, was Feministinnen vehement verschärft haben. Keine Wahl gibt es dabei für Männer, weil diese faktisch Frauen vorbehalten wird.]

13.10.2017 16:00 – 16:30 Börsenpsychologie – Warum Frauen die besseren Anleger sind, Hot Spot Education Stage (Halle 4.2 C 76)
Winfried Neun, Wortflamme

[Aber das Geld zum Anlegen sollen vorwiegend Männer abdrücken: Ehemänner, abgelegte und ausgeplünderte Ex-Männer oder Steuerzahler. Wenn sie so gut anlegen könnten, sollte das wohl nicht nötig sein, oder?]

13.10.2017 16:00 – 16:30 Ohrfeigen zum Frühstück, Halle 3.1 / Stand H 126
Mady Host, traveldiary Verlag, Host und Reinhold GbR

[Madame, ich bin leider verhindert, denn ich frühstücke daheim.]

13.10.2017 17:30 – 19:00 Deutscher Jugendliteraturpreis 2017: Preisverleihung, Saal Harmonie (Congress Center, Ebene 2)
Birgit Müller-Bardorff, Vivian Perkovic, Gabi Rauch-Kneer, Heinrich Riethmüller, Alexandra Ritter, Ralf Schweikart, Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.

[Allerhand, zwei junge Männer dürfen die Frauenriege verdünnen, und niemand schreit ‚Quote’. Na sowas. :-P]

Anhang 2: Veranstaltungen mit Suchbegriff „Männer”

Veranstaltungen mit „Männer” als Suchbegriff sind seltener und überwiegend feministisch. Zwei Veranstaltungen mit Suchwort ‚Männer’ waren von Ingrid Noll:

«Toskana-Feminismus „Die Häupter meiner Lieben”
Heike Makatsch und Christiane Paul praktizieren in der Romanverfilmung nach Ingrid Noll Feminimus für Anfängerinnen.
Von Peter Zemla …
Die Emanzipation einer unterdrückten Frau. … Ersonnen hat diesen aus Plattitüden zusammengeschusterten ‚Feminismus leicht gemacht’-Ratgeber ursprünglich die Romanautorin Ingrid Noll.»1 (Spiegel)

Wir sehen, daß Männer, wenn sie seltener als Frauen überhaupt zum Thema werden, oft oder meist in einer negativen, feministischen Sicht dargestellt werden.

«Männermord in den Medien
Jan Deichmohle 20. Apr. 2000
„AKTEURE: Es morden Heike Makatsch, Andrea Eckert und Christiane Paul …
Eigent­lich hat ‚Die Häupter meiner Lieben’ all das, was – zumindest auf dem Papier – einen sehenswer­ten Film ausmacht. Die Geschichte zweier Freundinnen, die reihenweise unliebsame Männer – Brü­der, Väter, Gatten, Liebhaber – aus dem Weg räumen, basiert auf einem erfolgreichen Roman von Ingrid Noll…
Die beiden gefährlichen Heldinnen werden von zwei hinreißenden, starken Frauen gespielt… Die beiden Killer-Ladys, die ihr Mordgeschäft ohne Pfiff und Biß erledigen, sitzen nach getaner Arbeit auf schattigen Terrassen und trinken entspannt Chianti, als wäre nichts geschehen.”» (Rheinischer Merkur, 23.7.1999, S. 19, nach Deichmohle, „Die Genderung der Welt”)

Wenn Männer zu Wort kommen und über Männer sprechen sind es gewöhnlich entweder Schwule:

11.10.2017 17:30 –18:30 Johann Joachim Winckelmann wird 300 – der Männerschwarm Verlag erst 25!

oder feministisch geprägte Kreise, die sich an Frauen orientieren:

12.10.2017 14:00 – 15:00 Lesung: Oscar Brause liest aus „Männer sind halt doch die besseren Frauen”

Die Genderfraktion ergötzt sich an Umpolung von Geschlechtereigenschaften:

13.10.2017 12:30 – 12:45 Buchvorstellung/Interview Thomas Pregel »Schauergeschichten für ängstliche Männer«

Gleich zweimal dient das Stichwort ‚Männer’ als Liebeserklärung zu Frauen.

15.10.2017 13:30 – 14:00 Florian Schroeder – Frauen. Fast eine Liebeserklärung, Lesezelt (Agora B1)
15.10.2017 15:30 – 16:00 Florian Schröder – Frauen. Fast eine Liebeserklärung, ARD Bühne (Forum Ebene 0)

Das scheint Florian so feminismusgenehm hingekriegt zu haben, daß Bärbel ihn in Vetternwirtschaft zum dritten Mal zum Thema erhebt:

15.10.2017 15:30 – 16:00 Florian Schröder ARD Bühne (Forum Ebene 0) Bärbel Schäfer hr2

Positiv besetzt wird Männlichkeit eigentlich nur dann, wenn es um Einwanderer (fälschlich ‚Flüchtling’ genannt) geht, die uns verdrängen.

14.10.2017 23:00 – 23:30 Flucht aus Sobibor Café ExZess

Männer dürfen dann zum Thema werden, wenn es um Kampf gegen sogenannte ‚Stereotype’ geht, also gegen Natur und Tradition. Strichen wir das weg, gelangten wir in die Nähe von oder auf null Einträge.

15.10.2017 13:30 – 14:00 Screening „Stereotyp – Frankreich” (RB) ARD Kino (Halle F.0 A1)

So wie die Liste der Treffer zu ‚Frauen’ die zu ‚Männer’ überbietet (die sogar nur deshalb gefüllt ist, weil Einträge gegen natürliche Männer sie füllen), übertrifft die Ergebnismenge bei Suche nach ‚Flucht’ inzwischen Suche nach ‚Frauen’.

Anhang 3: Veranstaltungen mit Suchbegriff „Flucht”

15.10.2017 16:00 – 17:00, Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

12.10.2017 13:00 – 13:30 Signierstunde mit Pei-Yu Chang, Halle 3.0 / Stand A61
Pei-Yu Chang, NordSüd Verlag AG

12.10.2017 13:30 – 14:30 Integration im Klassenzimmer – eine neue Rolle für Bildungsmedien, LitCam Kulturstadion (Halle 3.1 B 33)
Ariane Aring, Rainer Geiger, Martin Hüppe, Marion Kerner, Karin Plötz, LitCam gemeinnützige Gesellschaft mbH

12.10.2017 14:00 – 15:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung; Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Claudia Wörmann-Adam; Talheimer Verlag

12.10.2017 14:00 – 16:00 Paul Rietzl signiert Shipwreck; Halle 4.1 / Stand 4.1/A 76
Paul Rietzl; Comic Solidarity by EVE JAY.DEsign

12.10.2017 16:00 – 17:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung; Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Claudia Wörmann-Adam; Talheimer Verlag

12.10.2017 18:30 – 19:30 Marx. Der Unvollendete; Haus am Dom
Jürgen Neffe; C. Bertelsmann

12.10.2017 20:00 – 22:00 Faribā Vafī liest aus ihrem Roman »Tarlan«, Haus des Buches
Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und

13.10.2017 10:30 – 11:30 Zuwanderungsgesellschaft, Flucht und Migration, Weltempfang Bühne (Halle 3.1 L 25)
Robin Alexander, Michel Friedman, Philipp Ther, Weltempfang – Centre for Politics, Literature and Translation, Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur

[Wenn sie bei der eigenen Verdrängung mithelfen, sind Männer natürlich als Helfer willkommen!]

13.10.2017 11:00 – 12:00 Vogtlandpräsentation – 150. Todestag Julius Mosens // 1945 – Vögel singen auch in Ruinen, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 121
Uwe Drechsel, concepcion SEIDEL OHG

13.10.2017 11:30 – 12:00 Petra Reski im Gespräch mit Denis Scheck, ARD Bühne (Forum Ebene 0)
Petra Reski, Denis Scheck, Hessischer Rundfunk

13.10.2017 12:00 – 15:00 Paul Rietzl signiert Shipwreck, Halle 4.1 / Stand 4.1/A 76
Paul Rietzl, Comic Solidarity by EVE JAY.DEsign

13.10.2017 12:00 – 13:00 Die Geschichte meiner Flucht, Halle Ago / Stand H1
Afnan Khan, Monika Wittkowsky, Amnesty International, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.

13.10.2017 12:30 – 12:45 Buchvorstellung/Interview Thomas Pregel »Schauergeschichten für ängstliche Männer«, Halle 3.1 / Stand H 5
Thomas Pregel, Größenwahn Verlag

13.10.2017 17:00 – 18:00 Robert Prosser liest aus „Phantome”, Römer
Robert Prosser, Ulrike von Stenglin, Ullstein Buchverlage GmbH

13.10.2017 17:00 – 18:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

13.10.2017 17:00 – 18:00 Philipp Ther: Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa, Haus am Dom
Suhrkamp Verlag

13.10.2017 20:00 – 21:00 Gaël Faye: „Kleines Land”, Evangelische Akademie
Julia Encke, Jochen Nix, PIPER Verlag

14.10.2017 11:00 – 12:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

14.10.2017 11:30 – 12:00 Jáchym Topol liest aus „Der sensible Mensch”, International Stage (Halle 5.1 A 128)
Zuzana Jürgens, Jáchym Topol, The Ministry of Culture of the Czech Republic

14.10.2017 11:30 – 12:00 Theodora Bauer: »Chikago«, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
Theodora Bauer, Picus Verlag

14.10.2017 12:00 – 13:00 Please meet… Partnermitglieder und Start-ups stellen sich vor, Forum Börsenverein (Halle 3.1 H 85)
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

14.10.2017 12:30 – 13:00 Dietrich Faber im Gespräch mit Selma Üsük, ARD Bühne (Forum Ebene 0)
Faber, Selma Üsük, Hessischer Rundfunk

14.10.2017 15:30 – 15:45 Buchvorstellung/Lesung Susanne Rocholl: „Zoé und Adil- in Love”, Halle 3.1 / Stand H 5
Susanne Rocholl, Größenwahn Verlag

14.10.2017 16:00 – 17:00 „Suppen für Syrien” – Rezepte aus aller Welt helfen zu helfen
Buchhändlerzentrum (4.0 J 87)
Imke Schuster, Elke Wehinger, DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

14.10.2017 16:30 – 17:30 LiBeraturpreis 2017: Faribā Vafī, Weltempfang Bühne (Halle 3.1 L 25)
SAID, Jutta Himmelreich, Ines Pohl, Vafī Schriftstellerin, Barbara Wahlster, Weltempfang – Centre for Politics, Literature and Translation

14.10.2017 19:00 – 23:55 Lange Lesenacht mit leckerem Buffet, Café ExZess
Monika Geier, Lotte Kreissler, Silke Makowski, Ella Rollnik, Peet Thesing, Daniela Wakonigg, Initiativkreis GegenBuchMasse

[Guck an, ein Alibi-Mann ist noch dabei. Keine gute Voraussetzung für klassische Literatur.]

14.10.2017 23:00 – 23:30 Flucht aus Sobibor, Café ExZess
Initiativkreis GegenBuchMasse

[Bei solch einem geistigen Klima im Land möchte ich auch gerne flüchten. Aber wohin? Feminismus und hysterische Ideologie sind fast überall.]

15.10.2017 11:00 – 11:30 Dietrich Faber präsentiert „Hessen zuerst!“. Die Show zum neuen Buch, Lesezelt (Agora B1), Rowohlt Verlag GmbH

15.10.2017 11:30 – 12:00 Signierstunde mit Dietrich Faber, Signierzelt Lesezelt (Agora), Rowohlt Verlag GmbH

15.10.2017 12:00 – 13:00 Signierstunde mit Rebecca Gablé, Halle 3.0 / Stand C 87
Rebecca Gablé, Bastei Lübbe

[Gut zu wissen, daß sie bei ihrer eigenen Signierstunde anwesend ist. Bei Herrn Faber war das noch stillschweigend angenommen worden.]

15.10.2017 13:00 – 13:45 OPEN BOOKS KIDS: Luna Al-Mousli, Kindermuseum Frankfurt
Luna Al-Mousli, OPEN BOOKS 2017

15.10.2017 16:00 – 17:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

[Propaganda in Zeiten durch Gier und Geld ausgelöster Völkerwanderung. Gut zu wissen, daß auch die Frankfurter Buchmesse eine Propagandaschau geworden ist. Beim Thema Feminismus geht es seit 1968 ähnlich.]

Anhang 4: Veranstaltungen mit Suchbegriff „Migration”

11.10.2017 12:00 – 13:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag
[So eine wichtige Propaganda zu ‚Flucht’ und Migration muß natürlich mehrmals stattfinden, um größtmögliche Durchschlagskraft zu erhalten. Daher am 11.10. und am 15.10.]

11.10.2017 15:00 – 16:00, Globale Gerechtigkeit in Zeiten von Migration und Handel, Weltempfang Bühne (Halle 3.1 L 25)
Ralph Bollmann, Christiane Hoffmann, Richard David Precht, Thorsten Schäfer-Gümbel, Weltempfang – Centre for Politics, Literature and Translation

[Zweifellos werden die Herren Selbsthasser eine ‚Gerechtigkeit’ verbreiten, die einheimische Männer verdrängt, sie der Chance auf hiesige Frauen und Fortpflanzung beraubt, illegale Abzock dagegen fürstlich belohnt.]

11.10.2017 15:00 – 15:15 Buchvorstellung/Interview Viktor Funk »Mein Leben in Deutschland begann mit einem Bienenstich«, Halle 3.1 / Stand H 5
Viktor Funk, Größenwahn Verlag

11.10.2017 16:30 – 18:00 Édouard Louis, „Im Herzen der Gewalt”, Buchhandlung Hugendubel

11.10.2017 17:00 – 18:00 Buchvorstellung: „Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert”, Haus am Dom
Christian Jakob, Christoph Links, Simone Schlindwein, Ch. Links Verlag GmbH

[Offenbar wird die Mithilfe männliche Masochisten bei ihrer eigenen Verdrängung und Abschaffung so dringend gebraucht, daß die Veranstaltung mindestens dreifach stattfindet.]

12.10.2017 10:00 – 12:00 Autoren von „Dikatoren als Türwächter Europas” am medico-Stand, Halle 3.1 / Stand K56
Christian Jakob, Ramona Lenz, Simone Schlindwein, medico international e.V.

12.10.2017 13:00 „Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert”, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
Christian Jakob, Malaika Rivuzumwami, Simone Schlindwein, taz. die tageszeitung

12.10.2017 12:30 – 13:30 Fragiler Konsens. Judenfeindschaft heute – Herausforderungen für die Migrationsgesellschaft, LitCam Kulturstadion (Halle 3.1 B 33)
Hadija Haruna-Oelker, Meron Mendel, Heike Radvan, Bildungsstätte Anne Frank

12.10.2017 12:30 – 12:45 Buchvorstellung: Neuheiten aus Griechenland, Halle 3.1 / Stand H5
Niki Eideneier, Sevastos Sampsounis, Größenwahn Verlag

12.10.2017 14:00 – 15:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Claudia Wörmann-Adam, Talheimer Verlag

[Oben und unten stehen ebenfalls Mehrfachveranstaltungen. Muß sehr ‚politisch korrekt’ sein.]

12.10.2017 14:00 – 15:00 Fragiler Konsens. Antisemitismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft (Campus 2017), Halle 3.1 / Stand G 58
Tom David Uhlig, Bildungsstätte Anne Frank

12.10.2017 16:00 – 17:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Claudia Wörmann-Adam, Talheimer Verlag

[Eine Herzensangelegenheit wie die Verdrängung und Ausmerzung einheimischer Männer muß natürlich vielmals als Veranstaltung wiederholt werden. Integriert eure Verdränger.]

12.10.2017 16:30 – 17:30 Integration – zwischen Sprach- und Spielregeln, Kulturstadion „Tor zur Bildung” (Halle 3.1 B 33)
Deutscher Olympischer Sportbund e.V. – Integration durch Sport

[Unsere Verdränger werden auch noch integriert, und jeder, der auf das Problem hinweist, wird verspottet.]

12.10.2017 20:30 – 22:30 „Dikatoren als Türwächter Europas: Wie Europa ihre Grenzen nach Afrika verlagert”, Land in Sicht Buchladen
Christian Jakob, Mamadou Konaté, Ramona Lenz, Simone Schlindwein, medico international e.V.

12.10.2017 20:30 – 22:30 „Diktatoren als Türsteher Europas – Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert”, Land in Sicht Buchladen, medico international e.V., Christoph Links Verlag, Initiativkreis GegenBuchMasse

13.10.2017 10:30 – 11:30 Zuwanderungsgesellschaft, Flucht und Migration, Weltempfang Bühne (Halle 3.1 L 25)
Robin Alexander, Michel Friedman, Philipp Ther, Weltempfang – Centre for Politics, Literature and Translation Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur

[Wie in dem männerfeindlichen Manifest Valerie Solanas helfen (einheimische) Männer bei ihrer eigenen Verdrängung und erblichen Abschaffung: Robin, Michel, Philipp, was tut ihr da?]

13.10.2017 17:00 – 18:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

[Von diesem Thema kommt die Buchmesse gar nicht wieder runter. Die könnten eine Dauerveranstaltung Tag und Nacht ansetzen, bis Redner im Stehen einschlafen. #Sarkasmus]

14.10.2017 11:00 – 12:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

14.10.2017 11:00 – 11:15 Viktor Funk: „Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich”, Halle 3.1 / Stand H5
Viktor Funk, Größenwahn Verlag

[Manche Ideologen scheinen eher vom Hafer gestochen zu sein. #Ironie]

14.10.2017 11:30 – 12:00 Theodora Bauer: »Chikago«, Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 36)
Theodora Bauer, Picus Verlag

14.10.2017 12:00 – 13:00 Please meet… Partnermitglieder und Start-ups stellen sich vor, Forum Börsenverein (Halle 3.1 H 85)
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

14.10.2017 13:00 – 13:30 Schaffen wir das?, Halle 4.1 / Stand D 10
Mahmoud Hassanein, Anne-Dohre Krohn, Barbara Warning, ARTE Deutschland TV GmbH

[Ja, ihr schafft es gerade, euch abzuschaffen!]

14.10.2017 15:30 Viktor Funk liest bei Open Books, Frankfurter Kunstverein
Viktor Funk, Größenwahn Verlag

15.10.2017 14:00 – 14:30 Stadtlabor goes to Frankfurter Buchmesse 2017, Halle 3.1 / Stand H 5
Aikaterini Dori, Sewastos Sampsounis, Größenwahn Verlag

[Die Sprachkompetenz des Veranstaltungstitels ist größenwahnsinnig.]

15.10.2017 16:00 – 17:00 Flucht und Migration in Zeiten der Globalisierung, Halle 3.1 / Stand 3.1/A 106
Irene Scherer, Talheimer Verlag

Fußnote

1 http://www.spiegel.de/kultur/kino/toskana-feminismus-die-haeupter-meiner-lieben-a-34153.html

11.10 10:11 – Was beginnt? Richtig, die Frankfurter Buchmesse!

11.10 10:11 – Was beginnt? Richtig, die Frankfurter Buchmesse!

Doch keine Sorge, ihr braucht nicht bis Frankfurt am Main fahren; hier veranstalte ich eine Buchmesse extra für euch. Lauter leckeres Lesefutter für euch!

Was machst du da? Liest du etwa in diesem Machwerk von Jan Deichmohle?

Der Typ fällt aus allen Rastern. Das Buch ist eine Reise in Ungewisse. Aber wenn du schon einmal da bist, wieso eigentlich nicht?

Trau dich, kauf mich, freu dich!

Neue Bücher und Argumente: Verdrängung eigener Männer, Zerstörung von Kultur und Familie

Jetzt gibt es diese Bücher gedruckt. Greift zu und lest! Ein Durchbruch zu neuen Argumenten in Büchern von Kleinstauflagen, die bald Raritäten sein werden. Diese Auflage kann ganz schnell wieder verschwinden, also nicht lange fackeln.

Der verheißungsvolle Auftakt des Fulminanten Finales

Die Mitte des Werkes vom Fulminanten Finale

Der krönende Abschluß des fulminanten Finales

Bessere und neue wissenschaftliche und philosophische Argumente, um Feminismus und Selbstzerstörung zu überwinden, positive Ansätze zu entwickeln.

Ein anmachendes Buch, lesenswert!:

Zensiert

Flaschenpost in die Zukunft

Erster Band zur ersten Welle

Jetzt ist das Buch gedruckt im Verlag erschienen. Wer unwissend bleiben will, hat selbst schuld.

Folgendes Buch ist soeben im Romowe Verlag erschienen. Zugreifen, es ist ein Hammer:

Das Buch NEIN! zeigt u.a. die Verdrängung einheimischer Männer durch Masseneinwanderung, gibt bislang unsichtbaren Verlierern einer fehlgeleiteten Politik eine Stimme.

Juchhu – ein Buch ist da!

Juchhu – ein Buch ist da!

Wenn hier eine Weile keine Beiträge mehr eingestellt werden, ist das verdächtig. Huch, was ist da denn los? Ich habe ein neues Buch fertiggeschrieben, formatiert, nun ist es vorab hier von Dichter zu Leser beziehbar. Demnächst beginnt die Verlagssuche.

Was machst du da? Liest du etwa in diesem Machwerk von Jan Deichmohle?

Der Typ fällt aus allen Rastern. Das Buch ist eine Reise in Ungewisse. Aber wenn du schon einmal da bist, wieso eigentlich nicht?

Trau dich, kauf mich, freu dich!

Mein Blogartikel von heute – in eigener Sache

Liebe Freunde,

Ironieallergiker gewöhne ich zu therapeutischen Zwecken vorsichtig an geringe Dosen dieses reizenden Stoffes. Heute stelle ich Ihnen Bücherinnen und Bücher für schlaue Leser vor, und alle, die nicht erst durch Schaden klug werden wollen. Beginnen wir mit jenen, die ein Verlag verlegt hat, und zwar so gründlich in eine Ecke, daß sie nicht beworben und daher auch nicht so oft gelesen werden, wie sie es verdient hätten.

Anmache ist ein anmachendes Buch, das die zu wenigen Leser meist begeistert hat. Ausgemacht ist, wer Anmache nicht liest, hat was verpaßt.

Die Ideologiekritik am Feminismus war bahnbrechend in den 1990ern, blieb unverlegt, ist es noch heute und wird in Zukunft eine neue Bahn brechen helfen.

Von der Flaschenpost in die Zukunft ist bislang nur der erste Band zur ersten Welle erschienen. Die zentralen Kapitel zeigen geschichtliche Fakten, die von Siegerinnenmächten verbogen und verdreht wurden. Wer es nicht liest, läßt sich verdummen.

Nun geraten wir tiefer zu den verborgenen Schätzen des literarischen Untergrundes, in den seit Jahrzehnten alles verdrängt wurde, was zu Reizthemen wie Feminismus zu ungeschminkt die Wahrheit sagte. NEIN! Lies dieses Buch nicht, denn es könnte dich verändern.

Wer mehr literarisch interessiert ist, mag Beziehungsentzug lesen, das eine Frau auf Amazon (die ich nicht kenne) mit fünf Sternen bewertete; ihr Verständnis für Männer hat sich verbessert, was ihre Rezension dankbar ausdrückt.

Literarisch wird es auch beim Leben in der Hölle, benannt nach dem Totenreich Hels, in das nach germanischer Mythologie wohl jeder einging, der nicht gerade in Walhalla tafelte, bis jenes unterirdische Reich von Hel, der Unterwelt der Hellenen vergleichbar, in christlicher Zeit mit Verdammnis und Teufel verbunden wurde. Hier spannt sich ein Bogen von der Urzeit über Homer bis in die hysterische Epoche feministischer Selbstzerstörung. Künftige Bücher werden das vertiefen.

Zum vorläufigen Abschluß dient heute das Fulminantes Finale, im Kern ein berüchtigtes Werk aus dem literarischen Untergrund der 1980er Jahre, damals auf Disketten und mit von Hand selbstgebundenen Skripten aus Photokopien verbreitet, um die unbeschreiblich unweibliche Katastrophe einer männerfeindlichen Generation zu beschreiben und kritisieren. Das Buch beginnt mit dem verheißungsvollen Auftakt – Band 1.

Band zwei – des Werkes Mitte – vertieft das, ergänzt um die heutige Lage, verschärft durch Masseneinwanderung eines Männerüberschusses kriegstauglichen Alters aus uns eher feindlich gesonnenen Problemgebieten.

Krönender Abschluß – Band drei – steigert die verschiedenen Zeitstränge zu einem turbulenten Feuerwerk auf einem Möbiusband … aber lest selbst!

Mitsamt Verlag ist „Die Unterdrückung der Männer” verschwunden und vergriffen; eine erweiterte zweite Auflage gibt es allerdings hier. Für alle selbstverlegten Bücher wird weiterhin ein richtiger Verlag gesucht.

Außerdem könntet ihr bei privaten Theaterbühnen nachfragen, damit meine Tragödien „Der Frauenkrieg” und „Der Untergang des Abendlandes” von ihnen aufgeführt werden – erschienen im Stanislav-Verlag; städtische Bühnen werden es wohl kaum wagen, kritische Kunst aufzuführen, die genauso beschimpft wird wie konservative Opposition.

Dieses Buch stellt die Buchherstellung auf den Kopf: Bü­cher, die aus Ab­sa­gen ent­ste­hen

Dieses Buch stellt die Buchherstellung auf den Kopf:

Bü­cher, die aus Ab­sa­gen ent­ste­hen

Seit es die Schrift gibt, ent­ste­hen Bü­cher. An­fangs wur­den münd­lich über­lie­fer­te Sa­gen eben­so auf­ge­zeich­net wie Wis­sen, Re­chen­ver­fah­ren und Sach­wis­sen. Spä­ter gin­gen Schrift­stel­ler da­zu über, selbst Ge­schich­ten zu er­fin­den, wo­bei Ho­mer den Über­gang bil­det vom Wie­der­er­zäh­len über Ge­ne­ra­ti­o­nen wei­ter­ge­ge­be­ner Ver­se und In­hal­te zur be­wuß­ten ei­ge­nen Ge­stal­tung und schließ­lich Er­fin­dung. Wis­sen­schaft­ler aber be­gan­nen, ge­zielt und lo­gisch Wis­sen zu er­ar­bei­ten und nie­der­zu­schrei­ben. Der ein­sti­ge zu­sam­men­hän­gen­de Strom der Über­lie­fe­rung, der al­les um­faß­te, dünn­te sich aus, wurde zu Aber­glau­ben, My­thos, Ein­hör­nern und Bräu­chen.

Vie­le flei­ßi­ge Dich­ter ver­dich­te­ten Er­le­ben, Er­fah­rung und Wis­sen. Seit je­her war ihr Fleiß so groß, daß aus­ge­wählt wer­den muß­te, wem Hö­rer lau­schen in der Kacko­pho­nie selbst­über­zeug­ter Bän­kel­sän­ger, die al­le ihr Lied in ih­rer Ton­art da­zu­ga­ben. Was be­wegt uns, da­mit wir es auf­schrei­ben und er­hal­ten? Da­mals moch­ten wir erst le­sen, dann ent­schei­den, ob es der Mü­he wert ist, ab­ge­schrie­ben zu wer­den und so in un­se­ren Be­sitz über­zu­ge­hen, oder wie die Er­in­ne­rung ver­welkt. Doch dann wur­de der Buch­druck er­fun­den, der Mas­sen­her­stel­lung er­mög­lich­te. Nun war es un­mög­lich ge­wor­den, al­les erst zu le­sen; ei­ne Aus­wahl muß­te ge­trof­fen wer­den. Für wel­ches Buch setzt ein Buch­drucker sein Geld ein, sein teu­res Pa­pier, fügt von Hand die Let­tern zu ei­nem Block, auf den Sei­ten ge­preßt wer­den? Hat er dann ein Buch am En­de, oder Ma­ku­la­tur?

Spä­te­stens seit es den Buch­druck gibt, gibt es ge­druck­te Bü­cher und ab­ge­lehn­te Schrif­ten, die nicht in Druck ge­hen. Ab­ge­lehn­te Skrip­ten, die nicht zu Bü­chern wer­den, sind rech­ne­risch der Nor­mal­fall seit Jo­han­nes Gu­ten­berg, der un­se­ren Buch­druck mit ver­schie­den brei­ten Buch­sta­ben und Lücken zwi­schen Wor­ten er­fand, denn es gibt sehr viel mehr Nicht­bü­cher, de­ren Druck ab­ge­lehnt wird, als Wer­ke, die ver­legt wer­den.

Was könn­te sich an die­sem Prin­zip än­dern? Manch ei­ner ver­mu­tet, ko­sten­lo­se oder bil­li­ge Be­reit­stel­lung im In­ter­net könn­te die Er­fin­dung des buch­drucken­den Ver­la­ges rück­gän­gig ma­chen, in­dem nun al­les Buch sein kann, was je­der von uns tippt, ja, so­gar der Lauf ei­ner Kat­ze über die Ta­sten. Da­her sei nichts mehr Buch; denn wo al­les Buch ist, hat Buch kei­ne Be­deu­tung mehr. Das ist ge­nau­so wie bei der Ehe: ei­ne Ehe für al­le ist gleich­be­deu­tend mit Ab­schaf­fung der Ehe, die dann nichts mehr be­deu­tet, be­wirkt, in die Ton­ne ge­tre­ten wer­den kann, da­mit sich ein neu­er Bund zwi­schen Mann und Frau bil­det, die Kin­der zeu­gen und groß­zie­hen.

Wir se­hen, daß we­gen drin­gen­den Be­darfs we­der Ehe noch Ver­la­ge als Idee und Prin­zip un­ter­ge­hen wer­den, weil sie zu be­deut­sam sind. Wohl aber kann das Wort und die In­sti­tu­ti­on ‚Ehe’ un­ter­ge­hen, wor­auf sich ei­ne neuë bil­det, die an­ders be­nannt, aber auf ähn­li­ches hin­aus­lau­fen wird wie die Ehe klas­si­scher Zeit. Ähn­li­ches gilt für Ver­la­ge. Selbst wenn klas­si­sche Ver­la­ge ver­schwin­den soll­ten, wür­de sich et­was funk­ti­o­nal gleich­wer­ti­ges auf an­de­re Wei­se neu bil­den, weil die Mas­se der Buch­sta­ben im Welt­netz und di­gi­ta­len Raum so ge­wal­tig ist, daß je­der Sinn un­ter­geht, ver­steckt in Un­men­gen sinn­ar­mer Buch­sta­ben­fol­gen. Ver­deutscht: Es gibt zu viel Schwach­sinn, den zu le­sen die Zeit fehlt, als daß die Per­len im Müll ge­fun­den wür­den oh­ne Ver­la­ge, die für Qua­li­tät ste­hen, de­ren Na­me si­gna­li­siert: „Dies lohnt zu le­sen. Un­ser Ver­lag steht für le­sens­wer­te Bü­cher.”

Es wird al­so in al­len Zei­ten das Schick­sal von Schrift­stel­lern und Bü­chern sein, daß ver­lags­ähn­li­che Ge­bil­de die mei­sten Mach­wer­ke ab­leh­nen.

Der stau­nen­den Li­te­ra­tur­welt prä­sen­tie­re ich nun das Ge­gen­teil: Nicht Bü­cher, die je­ne Aus­wahl be­stan­den, auch kei­ne Skrip­ten, die ab­ge­lehnt wur­den, son­dern Bü­cher, die aus der Ab­leh­nung ent­stan­den! Ich stel­le das Prin­zip des Buch­markts auf den Kopf. Das macht mei­ne Bü­cher re­vo­lu­ti­o­när. Sie sind von An­fang an das ge­nauë Ge­gen­teil des­sen, was Le­ser le­sen wol­len, Ver­la­ge ver­le­gen, sie sind der Schreck der Zeit­ge­nos­sen. Ihr The­ma ist Ab­leh­nung.

Mei­ne Bü­cher han­deln von Ab­leh­nung, auch ih­rer ei­ge­nen. Sie ent­stan­den durch Ver­lags­ab­sa­gen und wur­den durch je­de Ab­sa­ge bes­ser. Ja, ich kann sa­gen, oh­ne Ab­sa­gen wä­re kei­nes mei­ner Bü­cher je ge­schrie­ben wor­den! Doch die­ses Prin­zip per­fek­ti­o­nier­te ich auf al­len Ebe­nen. Es wä­re ja lang­wei­lig, nur von Ver­la­gen ab­ge­lehnt zu wer­den! Nein, ich samm­le Ab­sa­gen in al­len Le­bens­la­gen.

Was ist Le­ben? Le­ben ist, was neu­ës Le­ben schaf­fen, was zeu­gen, sich ver­viel­fäl­ti­gen kann. Le­ben ist, was sich fort­pflanzt. Le­ben ist ei­ne seit Ent­ste­hung vor ver­mut­lich min­de­stens 4 Mil­li­ar­den Jah­ren end­lo­se Fol­ge von Zeu­gun­gen. Was sich nicht er­folg­reich fort­pflanzt, stirbt aus, ver­schwin­det als Sack­gas­se der Evo­lu­ti­on für im­mer. Ähn­li­ches gilt für Bü­cher: Die Wer­ke Ho­mers und sei­ner gei­sti­gen Nach­fah­ren wur­den erst von Mensch zu Mensch wie­der­holt, aus­wen­dig ge­lernt und wei­ter­ge­lehrt, dann auf­ge­schrie­ben und ab­ge­schrie­ben, be­vor das Ori­gi­nal zer­fiel, ob Ton­ta­fel, Pa­py­rus, Per­ga­ment oder Pa­pier. Was nur ein­mal ver­säumt wur­de zu ko­pie­ren, be­vor es ver­schwand, ist zu un­se­rem Be­dau­ërn für im­mer ver­lo­ren. So ken­nen wir vie­le an­ti­ke und spä­te­re Wer­ke nur dem Na­men nach, gä­ben viel, sie le­sen zu kön­nen, doch weil ein­mal die Ver­viel­fäl­ti­gung ver­säumt wur­de, gin­gen die Wer­ke für im­mer ver­lo­ren.

Glei­ches gilt für uns selbst: Wenn wir nur ein­mal ver­säu­men, uns fort­zu­pflan­zen, stirbt un­se­re Li­nië aus, was Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on ge­ra­de­zu mas­sen­haft be­wir­ken. Ei­ne durch­ge­dreh­te Ge­ne­ra­ti­on kann al­le Mü­hen al­ler Vor­fah­ren für im­mer zu­nich­te ma­chen; dann wa­ren nach­träg­lich al­le An­stren­gun­gen ver­ge­bens.

Da wir selbst Le­ben sind, ein Le­be­we­sen, ein We­sen, das lebt, ist Le­ben Sinn und In­halt des Le­bens, die Wei­ter­ga­be un­se­res Le­bens Auf­ga­be und Teil die­ses Sinns. Dar­aus folgt al­les wei­te­re; nichts sonst im Le­ben hat auch nur ent­fernt ver­gleich­ba­re Be­deu­tung.

Nun gibt es ein lo­gi­sches Pro­blem beim Stre­ben, sinn­voll zu le­ben, weil es seit ei­ner Drei­vier­tel­mil­li­ar­de Jah­ren Zwei­ge­schlecht­lich­keit gibt, die ei­ne stark be­schleu­nig­te Evo­lu­ti­on er­mög­licht: In je­der Ge­ne­ra­ti­on wird nicht der ge­nau glei­che Bau­plan wie­der­holt, was nur sehr lang­sam Än­de­run­gen durch Schä­den im Gen­ma­te­ri­al er­gä­be, die äu­ßerst sel­ten von Vor­teil, son­dern meist im Wort­sin­ne schäd­lich sind, son­dern es wird ei­ne Viel­zahl von Chro­mo­so­men an­ders kom­bi­niert. Der Mensch hat 23 Paa­re da­von; bei je­dem wird zu­fäl­lig ent­we­der das ei­ne oder das an­dere beim Hal­bie­ren aus­ge­wählt, um Ei- oder Sa­men­zel­le zu bil­den. Die Zahl der Mög­lich­kei­ten ist astro­no­misch. Das al­lein ver­grö­ßert die Aus­wahl und er­leich­tert, er­folg­rei­che Ge­ne zu ver­brei­ten, gün­sti­ge Ver­än­de­run­gen zu för­dern, nach­tei­li­ge aus­zu­sor­tie­ren.

So­weit so gut – Zwei­ge­schlecht­lich­keit war ein er­heb­li­cher Fort­schritt, der ei­ne ra­san­te Be­schleu­ni­gung bei der Evo­lu­ti­on hö­he­rer Ar­ten aus­lö­ste. Doch ein Pro­blem da­bei: Ein Ge­schlecht stellt den Nach­wuchs her – wir nen­nen es das weib­li­che –, das an­de­re lie­fert sei­ne Ge­ne. Das ist ins­be­son­de­re der Fall, wenn Weib­chen der Art schwan­ger wer­den und Nach­wuchs ge­bä­ren; bei Fi­schen, die nur Ei­ër le­gen, mag der Un­ter­schied zu­wei­len we­ni­ger gra­vie­rend sein. Die­se Asym­me­trie hat Fol­gen. Denn ei­ne Le­bens­art, bei der sich nicht al­le oder die mei­sten ge­bär­fä­hi­gen An­ge­hö­ri­gen fort­pflan­zen, stirbt ent­we­der aus, oder wird von tüch­ti­ge­ren Ar­ten ver­drängt. Dar­aus folgt, daß die Bür­de der Aus­wahl gu­ter und schlech­ter Ge­ne nicht dem weib­li­chen Ge­schlecht auf­er­legt wird, son­dern dem männ­li­chen. Es ist das Schick­sal des Man­nes, viel lei­sten zu müs­sen, vie­le An­stren­gung oder so­gar Ge­fah­ren auf sich zu neh­men, um viel­leicht so glück­lich zu sein, zu den Er­wähl­ten zu wer­den, die sich fort­pflan­zen kön­nen und so den Sinn des Le­bens er­fül­len.

Vie­le an­de­re, oft ei­ne Mehr­heit, sind Ge­lack­mei­ër­te, die sich um­sonst mü­hen. Männ­li­ches Le­ben ist be­nach­tei­ligt. Un­se­re Wahr­nehmung ist falsch. Auch wenn Männ­chen grö­ßer und stär­ker sind, so sind sie es des­halb, weil das von Da­men­wahl ver­langt und an­ge­züch­tet wur­de. Männ­li­che Macht ist nur ein Ver­such, mit viel Mü­he und An­stren­gung Hür­den zu neh­men, die es für Frau­ën gar nicht gibt. Die bio­lo­gi­sche Do­mi­nanz des weib­li­chen Ge­schlechts ist uns un­sicht­bar. Auf die­sem Grund­irr­tum be­ruht je­ne zer­stö­re­ri­sche Kraft, die auf Dau­ër je­de Zi­vi­li­sa­ti­on zer­stört. Fe­mi­nis­mus ist die kras­se, mi­li­tan­te Über­trei­bung der zer­stö­re­ri­schen Kraft und des Irr­tums, der auf Miß­ver­ste­hen bio­lo­gi­scher Grund­la­gen be­ruht.

Was hat das al­les mit mei­nen Bü­chern zu tun? Nun, mei­ne li­te­ra­ri­sche Buch­rei­he han­delt von ge­nau die­sen Grund­kräf­ten des Le­bens! Die­se Grund­kraft zeigt sich als Da­men­wahl, se­xu­el­le Se­lek­ti­on, als Ab­leh­nung der mei­sten Män­ner. Da­mit wir es nicht durch Er­ken­nen und Be­wußt­ma­chen aus­he­beln kön­nen, un­ter­lie­gen die­se Din­ge ei­ner mäch­ti­gen – trotz­dem nicht un­über­wind­li­chen – psy­chi­schen Ver­drän­gungs­kraft: sie sind ta­bu. Wer dar­an rührt, wird emp­ört ab­ge­lehnt und ver­spot­tet – aus evo­lu­ti­o­nä­rem Schutz­me­cha­nis­mus.

Ge­nau da­von han­deln mei­ne Bü­cher! Ge­nau des­halb sind mei­ne Bü­cher so bri­sant, re­vo­lu­ti­o­när. Dar­um wer­den sie so emp­ört ab­ge­lehnt. Denn ich schrei­be über Ab­leh­nung, Ab­leh­nung von Män­nern durch Frau­ën. Ich schrei­be über den Ver­drän­gungs­me­cha­nis­mus, der sich ge­gen das Er­ken­nen sol­cher Ab­leh­nung und der weib­li­chen Do­mi­nanz wehrt, folg­lich auch mei­ne Sich­ten und die sie ver­mit­teln­den Bü­cher ver­drängt.

Mei­ne Bü­cher be­gin­nen al­so mit Ab­leh­nung: der Ab­leh­nung durch Frau­ën. Das ist Frau­ën und Ge­sell­schaft un­be­quem; folg­lich wer­den die Bü­cher auch aus die­sem Grun­de aber­mals ab­ge­lehnt. Au­ßer­dem rüh­re ich an dem evo­lu­ti­o­när ta­bu­isier­ten Prin­zip, daß Män­ner nicht über Ab­leh­nung kla­gen dür­fen, denn das männ­li­che Ge­schlecht soll als Fil­ter für Ge­ne die­nen, und wer im Fil­ter hän­gen­bleibt, soll halt aus­ster­ben und die Klap­pe hal­ten, sich aber auf kei­nen Fall!, un­ter kei­nen Um­stän­den! durch Er­re­gen von Mit­ge­fühl da­ge­gen weh­ren kön­nen. Ganz ei­sern un­ter­drücken evo­lu­ti­o­nä­re Schutz­re­fle­xe je­den Ver­such ei­nes männ­li­chen Ver­lie­rers, die­ses Fil­ter­sy­stem zu un­ter­lau­fen. Dar­aus er­klärt sich die er­bit­ter­te Hä­me, mit der ich als Mensch be­legt wur­de, wenn ich dar­über spre­chen woll­te, eben­so die Ge­häs­sig­keit, mit der mei­ne Bü­cher als an­geb­lich ‚mi­se­ra­bel’ seit den 1980ern ver­ris­sen, ver­lacht, ver­höhnt und dif­fa­miert wur­den – wäh­rend gleich­zei­tig fe­mi­ni­sti­sche Weh­weh­chen der lä­cher­lich­sten Art, die tat­säch­lich mi­se­ra­bel ge­schrie­ben wa­ren, als Welt­sen­sa­ti­on zum Kas­sen­knül­ler wur­den, weil bei Frau­ën das Ge­gen­teil pas­siert wie bei Män­nern: Wenn Frau­ën kla­gen, wird ein eben­falls evo­lu­ti­o­när an­ge­bo­re­ner Schutz­re­flex oder Ka­va­liers­in­stinkt aus­ge­löst, der Kin­der, Müt­ter und Frau­en be­vor­zugt.

So­mit ent­stan­den mei­ne frü­hen li­te­ra­ri­schen Bü­cher we­gen Ab­leh­nung, aus der Er­fah­rung und dem Er­lei­den von Ab­leh­nung, ha­ben die­se zum The­ma, und be­han­deln die ab­leh­nen­den Re­fle­xe, mit de­nen Män­ner dis­kri­mi­niert wer­den. Fe­mi­nis­mus hat al­les ge­nau falsch her­um ver­stan­den. Män­ner sind es, die von Frau­en dis­kri­mi­niert wer­den, was ein­fach ei­ne bio­lo­gi­sche Tat­sa­che ist, und Fe­mi­nis­mus hat die­se Dis­kri­mi­nie­rung ra­di­kal, mi­li­tant und ge­häs­sig ins Ex­tre­me über­stei­gert. Fe­mi­nis­mus war Un­ter­drückung, die Macht­er­grei­fung ei­ner be­reits be­vor­zug­ten Grup­pe, die se­xu­el­le Do­mi­nanz aus­übt, die Ver­skla­vung von Män­nern, die nun über Fa­mi­li­ën­recht, Un­ter­halt, Ali­men­te, Quo­ten und an­de­re spe­zi­fisch männ­li­che La­sten als Fi­nanz­skla­ven aus­ge­preßt wer­den von ei­ner fe­mi­ni­sti­schen Skla­ven­hal­te­rin­nen­ge­sell­schaft.

Die­se Ab­leh­nung auf vie­len Ebe­nen ist An­laß und Ge­gen­stand mei­ner frü­hen bel­le­tri­sti­schen Bü­cher, wird mit Ab­leh­nung durch Ver­la­ge aus Ge­sin­nungs­grün­den noch auf ei­ne wei­te­re Stu­fe fort­ge­setzt. Denn The­men und In­hal­te sind ta­bu, wi­der­spre­chen dem evo­lu­ti­o­nä­ren Ge­schlech­ter­re­gi­me, das Frau­en wahl­do­mi­nant macht und Män­ner da­mit be­droht, je­der­zeit zu aus­ge­fil­ter­ten, dis­kri­mi­nier­ten Ver­lie­rern wer­den zu kön­nen. Über­dies wi­der­spre­chen sie der zur Staats­dok­trin er­ho­be­nen fe­mi­ni­sti­schen Ide­o­lo­gie. The­ma und In­halt sind un­be­quem; nie­mand möch­te sich mit dem Ver­lie­rer­sein iden­ti­fi­zie­ren, denn je­der ver­sucht zu punk­ten, sich als Ge­win­ner und Er­folg­rei­chen auf­zu­bau­ën.

So macht sich je­der lie­ber et­was vor, legt sich Selbst­be­wußt­sein zu, hält sich für gut und sei­ne La­ge für bes­ser als sie wirk­lich ist. Dann kom­me ich mit der un­be­schö­nig­ten, dü­ste­ren Wahr­heit, wer­de als Stö­rer gleich aus­sor­tiert. Doch da­mit wird nicht ein ‚schlech­tes’ Buch, son­dern ein gu­tes und die Wahr­heit selbst aus­sor­tiert. Hier stim­men die Wahl­kri­te­ri­ën nicht. Auch wenn es ge­ra­de kein leich­tes Ge­schäft ver­spricht – die­se Bü­cher stel­len ei­ne Wahr­heit vor, die je­der wis­sen muß, um das Le­ben zu ver­ste­hen, um zu be­grei­fen, was Fe­mi­nis­mus und Mi­gra­ti­on ge­ra­de an­rich­ten. Hier geht es um eu­ër Le­ben! Es geht um die Wahr­heit! Wer da nur auf sein Bauch­ge­fühl oder das Ge­schäft schaut, han­delt kurz­sich­tig.

Die Wahr­heit wird sich ir­gend­wann durch­set­zen. Dann wer­den die Ab­wimm­ler die Bla­mier­ten sein.

«Ge­sen­det: Mitt­woch, 06. Sep­tem­ber 2017 um 12:00 Uhr
Von: „Gabi ███“ <███@punk­tum-bue­cher.██>

ja, Hil­fe, igitt»

Frau Ab­wimm­le­rin fühlt sich bei ih­rem Tun er­tappt und schreit um Hil­fe. Es geht ja nicht an, daß ab­ge­wim­mel­te Män­ner Tä­te­rin­nen in ein schlech­tes Licht rücken – ‚igitt!’.

«Von: ███ <███@well­hoe­fer-ver­lag.██>
Ge­sen­det: Frei­tag, 8. Sep­tem­ber 2017 08:18
An: Jan Deich­moh­le

könn­ten Sie uns mal aus dem VEr­tei­ler strei­chen, bit­te

Von: Jan Deich­moh­le
Ge­sen­det: Frei­tag, 8. Sep­tem­ber 2017 08:28
An: <███@well­hoe­fer-ver­lag.██>

Ih­re Freund­lich­keit ist be­mer­kens­wert. Die­se Ant­wort kann Spu­ren von Iro­nie ent­hal­ten.»

Zum Ab­schluß noch ei­ne Er­gän­zung für die Be­sten­li­ste an­stän­di­ger Ver­le­ger.

«Ge­sen­det: Frei­tag, 08. Sep­tem­ber 2017 um 10:41 Uhr
Von: „An­ci­ent Mail Ver­lag“
Be­treff: AW: Ro­man über zen­tra­le Le­bens­fra­gen uns­rer Epo­che

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­le,

vie­len Dank für Ihr Ma­nu­skript­an­ge­bot! Ich ha­be es wirk­lich sorg­fäl­tig ge­prüft und kann nur be­stä­ti­gen, daß es zwar von gro­ßer Bri­sanz, aber sehr deut­lich und gut ver­ständ­lich ge­schrie­ben ist, al­so auch für je­den nach­voll­zieh­bar sein müß­te. Al­ler­dings ha­ben wir bis­her kei­ne Bü­cher die­ser The­ma­tik im Pro­gramm, und es ist schwie­rig, neue Le­ser­krei­se zu er­schlie­ßen. Es ist aber mit Si­cher­heit auch nicht in Ih­rem In­ter­es­se, denn das Buch soll ja auch ver­kauft wer­den. Wir wol­len uns da­her wei­ter­hin auf die Be­rei­che … kon­zen­trie­ren.

Wir wün­schen Ih­nen je­doch, daß Sie bald ei­nen Ver­lag fin­den wer­den und daß Ihr Buch die Auf­merk­sam­keit be­kommt, die es ver­dient!

Be­ste Grü­ße»

Lei­der wird Ori­gi­na­li­tät be­straft; die mei­sten wol­len le­sen, was sie ge­wöhnt sind, zu wis­sen glau­ben, al­so des No­tie­rens nicht wert ist. Gei­sti­ge Lei­stun­gen und Durch­brü­che wer­den be­straft; das Wie­der­käu­en fe­mi­ni­sti­scher Vor- und Fehl­ur­tei­le wird be­lohnt.

Es gibt bis­lang kei­ne Bü­cher zu die­ser The­ma­tik, denn ich ha­be sie ge­fun­den und schrei­be seit Jahr­zehn­ten ver­geb­lich dar­über, weil der­glei­chen in kein Pro­gramm ei­nes Pu­bli­kum­ver­la­ges paßt, der es auch be­wer­ben kann – denn lo­gi­scher­wei­se kann ein er­stes Buch ei­nes neu­ën The­mas nie­mals ei­nen Ver­lag fin­den, der be­reits Bücher zu die­sem neu­ge­fun­de­nen The­ma hat. Da­mit läßt sich je­der gei­sti­ge Fort­schritt ver­hin­dern. Nur ei­ne mäch­ti­ge Be­we­gung im Hin­ter­grund kann den Durch­bruch brin­gen, doch die­se gibt es nicht – mei­ne Ide­ën wer­den von al­len, Män­nern wie Frau­ën, pein­lich ig­no­riert. Fe­mi­ni­sten konn­ten da­ge­gen kras­se Lü­gen, Un­sinn und Fehl­wahr­neh­mun­gen durch­drücken, weil sie Un­ter­stüt­zer und Sym­pa­thi­san­ten fan­den, die ih­re Ver­ir­rung teil­ten.

«Ge­sen­det: Frei­tag, 08. Sep­tem­ber 2017 um 12:42 Uhr
Von: „Fo­lio Ver­lag“
Be­treff: AW: Kern­fra­gen des Le­bens in All­tag und Evo­lu­ti­on dar­ge­stellt

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­le,

vie­len Dank für Ih­re Nach­richt. Dies ist be­reits die drit­te Ma­nu­skript­ein­rei­chung ih­rer­seits. Ich muß Ih­nen lei­der mit­tei­len, daß wir für Ih­re Ti­tel nicht der rich­ti­ge Ver­lag sind, ich bit­te Sie das zur Kennt­nis zu neh­men.»

Fe­mi­nis­mus hat seit 1968 mas­sen­wei­se Un­sinn pu­bli­ziert be­kom­men; mei­ne Bü­cher wer­den ka­te­go­risch in ‚Sip­pen­haft’ im vor­aus ab­ge­lehnt.

Die Dame be­findet sich in ei­nem klei­nen, aber ent­schei­den­den Irr­tum: Bei der seit 1968 wäh­ren­den to­ta­len Un­ter­drückung der Sicht vom Fe­mi­nis­mus un­ter­drück­ter und um ihr Le­ben be­tro­ge­ner Män­ner han­delt es sich um ein Ver­bre­chen, das auf­ge­deckt und be­en­det wer­den muß. Die­ses Ver­bre­chen täg­lich fort­zu­set­zen, in­dem Be­rich­te dar­über ab­ge­wim­melt wer­den, ist kei­ne Lö­sung, son­dern Teil und Fort­füh­rung die­ses Ver­bre­chens auf pu­bli­zi­sti­scher Ebe­ne. Sie, mei­ne Da­me, ma­chen sich ge­ra­de zur Mit­schul­di­gen bei ei­nem Ver­bre­chen.

Es ist nicht die Sicht ab­wim­meln­der Me­di­ën, die hier be­deut­sam ist. Nicht Me­di­ën ha­ben ein Recht dar­auf, daß ihr Ge­dulds­fa­den reißt, wenn sich je­mand nicht le­bens­lang ab­wim­meln las­sen will. Um­ge­kehrt wird ein Schuh dar­aus, die seit 1968 Ab­ge­wim­mel­ten, de­ren ab­ge­wim­mel­tes Le­ben fast vor­bei ist, hät­ten schon vor 40 Jah­ren auf­ste­hen sol­len: „Es reicht! Der Ge­dulds­fa­den ist ge­ris­sen! Wir neh­men die­se Ab­wim­me­lei nicht län­ger hin!” Sie sind Teil des Pro­blems, mei­ne Da­me!

Dieser Artikel wurde heute in „Krönender Abschluß” des „Fulminanten Finales”, Band 3, ergänzt.

Neue Bücher und Argumente: Verdrängung eigener Männer, Zerstörung von Kultur und Familie

Neue Bücher und Argumente: Verdrängung eigener Männer, Zerstörung von Kultur und Familie

Jetzt gibt es diese Bücher gedruckt. Greift zu und lest! Ein Durchbruch zu neuen Argumenten in Büchern von Kleinstauflagen, die bald Raritäten sein werden. Diese Auflage kann ganz schnell wieder verschwinden, also nicht lange fackeln.

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Was bekannt sein sollte, um mitdebattieren zu können

Was bekannt sein sollte, um mitdebattieren zu können

Wer entscheidende neue Argumente, Beweise und Sichten nicht kennt, kann schwerlich an einer nützlichen und weiterführenden Debatte mitwirken. In Unkenntnis sind schon Voraussetzungen, Begriffe und Themen oft schief aufgestellt, so daß die Verwirrung nicht überwunden werden kann.

Obwohl Medien immer einseitiger nur bestimmte Gesinnungstendenzen bekanntmachen, bleibt die verbreitete Haltung, nur medial bekannte Bücher ernstzunehmen und zu lesen.

Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“ enthält wichtige Beweise, Argumente und Ansätze, deren Kenntnis wichtig ist. Das Buch eröffnet eine neue Sicht. Ebenso neue Einblicke bietet „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle„. Wer das Buch nicht kennt, wird eine Vielzahl falscher Vorstellungen und Urteile in sich tragen und behalten, die in öffentlichen Debatten typisch sind. Dies gilt auch für Leute, die vermeinen, sich im Thema auszukennen.

Eine neuartige literarische Leseerfahrung, zugleich der Einstieg in ein neues Argumentationsfeld, ist „Anmache: Vom Anmachen und Abwimmeln„. Neue Sichten mit Erkenntnisgewinn können unterhaltsam sein. Es empfiehlt sich, das Buch statt Fernsehabend oder konventioneller Lektüre mal durchzulesen.

demnächst: Fulminantes Finale, Band 1

demnächst: Fulminantes Finale, Band 1

Derzeit wird noch ein Verlag für das druckreife Buch gesucht. Heute habe ich nach einer Verlagsabsage mein Zensurkapitel wieder ergänzen müssen, das für meine Bücher ebenso typisch ist wie eines über feministischen Haß. Von solchen zu dokumentierenden Zuschriften abgesehen sind keine Änderungen mehr vorgesehen.

«AW: hoch­ak­tu­el­ler Ro­man über männ­li­che Ver­lie­rer von Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on
A███ – Edi­ti­on No­ack & Block <a███@no­ack-block.██>
Mo 06.02, 16:05

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­le,
ha­ben Sie vie­len Dank für Ih­re Nach­richt und Ihr Ma­nu­skript­an­ge­bot.
Die Edi­ti­on No­ack & Block ist nicht der pas­sen­de Ver­lag für Ih­re Tex­te. Ich bit­te Sie da­her, von wei­te­ren Ma­nu­skript­an­ge­bo­ten ab­zu­se­hen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
A███»

Juch­hu! Wie­der ha­be ich es auf ei­ne Blockier­li­ste ge­schafft! Weil ein Buch aus Ge­sin­nungs­grün­den miß­fiel, sind nun­mehr sämt­li­che Bü­cher im vor­aus un­er­wünscht, die ich in mei­nem Le­ben noch schrei­ben könn­te. Wie ein ka­tho­li­scher Pfar­rer ver­merk­te, wi­der­spricht das so­gar den Prin­zi­pi­ën der ver­ru­fe­nen In­qui­si­ti­on, die nur ein­zel­ne Bü­cher auf­grund ih­res In­halts ver­damm­te, nie­mals aber in kol­lek­ti­ver Sip­pen­haft al­le Schrif­ten ei­nes ver­fem­ten Ver­fas­sers.

«Von: Ver­lag Hol­li­nek <███@hollinek.██>
Ge­sen­det: Don­ners­tag, 30. März 2017 08:51
An: Jan Deich­moh­le
Betreff: AW: hoch­ak­tu­el­ler Ro­man über männ­li­che Ver­lie­rer von Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moh­len,

wir wer­den Ih­re Bü­cher nicht ver­le­gen. Dan­ke für Ihr Ver­ständ­nis.

Mfg»

Ge­ne­rel­le und pau­scha­le Ab­leh­nung des Schrift­stel­lers so­wie sämt­li­cher Bü­cher – was nicht ein­mal die mit­tel­al­ter­li­che In­qui­si­ti­on ge­tan hat – scheint neue Mo­de bei Ge­sin­nungs­ver­le­gern zu sein.

«Von: Jens ███ <███@███>
Ge­sen­det: Diens­tag, 4. April 2017 17:43
An: deich­moh­le@hot­mail.com
Be­treff: An­fra­ge we­gen Ver­öf­fent­li­chung

Herr Deich­moh­le,

Ihre An­fra­ge be­züg­lich der Ver­öf­fent­li­chung Ih­rer Bü­cher im WOLL-Ver­lag ist bei uns ein­ge­gan­gen. Wir wer­den ei­ne sol­che Ver­öf­fent­li­chung nicht in Er­wä­gung zie­hen, da das in Ih­ren Bü­chern trans­por­tier­te Welt­bild den ele­men­ta­ren Wer­ten un­se­res Ver­lags und sei­ner Mit­ar­bei­ter kon­trär ent­ge­gen steht.

J. ███ (Woll-Ver­lag)»

Zu be­ach­ten ist auch die un­höf­li­che Weg­las­sung der An­re­de. Un­men­gen an Ge­häs­sig­keit wer­den über Män­ner ge­kü­belt, die auf re­ale Pro­ble­me hin­wei­sen, wo­ge­gen Fe­mi­ni­stin­nen ho­fiert und be­ju­belt wur­den, wenn sie ein­ge­bil­de­te Weh­weh­chen be­schrie­ben. Dem Welt­bild ent­spricht es, Män­ner ra­di­kal zu un­ter­drücken, aus­zu­schlie­ßen, zu dis­kri­mi­nie­ren, um ihr Le­ben zu be­trü­gen. Emp­a­thie und Mit­ge­fühl sind beim ab­so­lu­ten Null­punkt. …

Vorab kann das „Fulminante Finale” als selbstverlegtes eBuch gelesen werden. Keine Scheu, es ist professionell geschrieben, geprüft und formatiert.

Die sich erniedrigt wähnende Frau

Die sich erniedrigt wähnende Frau

Gute Literatur beschreibt menschliche Züge und Schwächen zeitübergreifend. Aus einer längst verschwundenen Umgebung und Zeit können dann Beobachtungen auftauchen, die bei aufmerksamer, einfühlender Betrachtung in damals ungeahnter Weise auch heute gültig sein mögen, auf ganz andere Umstände passen. Natürlich ist Voraussetzung, unvoreingenommen mitzufühlen. Wer mit feministischem Hochmut auf Traditionen losgeht, wird in diesen nur schlechtes sehen, was aber nichts über die Tradition, dagegen viel über hochmütige Ideologen mit negativer Sicht aussagt.

Denken wir uns Fraktur, altertümliche Sprache und Darstellung weg, einige Schlüsselbegriffe bunter Berufsfrauen1 hinzu, so wandelt sich der nachfolgende Abschnitt aus einst vielgelesener Literatur in eine noch heute passende Beschreibung.

«Die Frau Stadt­ſchrei­ber war näm­lich we­nig be­liebt, und es hät­te nicht viel ge­fehlt, ſo sä­ße ſie heu­te noch als Fräu­lein Sa­lo­mea in dem gro­ßen ein­ſa­men Stadt­hau­ſe. Denn ſie war ein hoch­fah­ren­des und ab­wei­ſen­des, all­zu an­ſpruchs­vol­les Mäd­chen ge­we­ſen. Viel­leicht hat­te ihr, der früh Mut­ter­lo­ſen, ei­ne aus­glei­chen­de Mut­ter­hand, ei­ne wohl­tu­en­de Lie­be ge­fehlt. Ge­nug, ſie war über­ſtolz und über­klug und ver­ſcherz­te ſich Zu­nei­gung und An­­he­run­gen. … fehl­te es ihr nicht an Frei­ern. Aber ſie wies al­le ver­ächt­lich ab; kei­ner dünk­te ihr gut, vor­nehm und ge­bil­det ge­nug für ih­re ei­ge­nen dies­be­züg­li­chen Vor­­ge.

Je mehr ſie ver­ein­ſam­te, de­ſto här­ter wur­de ſie und über­zeug­ter von ih­rem Wert. Da ſtarb ihr Va­ter. Sie emp­fand es wie ei­nen Schlag in den Nacken; nun ſtand ſie al­lein, gleich­ſam vo­gel­frei da… Die Lee­re und To­ten­ſtil­le ih­res Hau­ſes äng­ſtig­ten ſie, und ſo ſag­te ſie blind­lings Ja, als der er­ſte neue Be­wer­ber kam. Das war der Herr Stadt­ſchrei­ber Bit­ter­lich, ein gro­ßer, freund­lich-ern­ſter, wohl be­leu­mun­de­ter Mann, der ver­ſchie­de­nes für das Fräu­lein Sa­lo­mea von Amts we­gen zu er­le­di­gen ge­habt hat­te. Er hat­te hin­ter dem ſtol­zen und ab­wei­ſen­den Auf­tre­ten des Fräu­leins die in­ner­li­che Hilf- und Rat­lo­ſig­keit ih­res Ge­müts ge­ſpürt, und voll Mit­leid mit der Ver­irr­ung die­ſes ſchö­nen, ihm zu al­lem Gu­tem be­ſtimmt ſchei­nen­den We­ſens hat­te er den Mut ge­fun­den, ihr ſei­nen Bei­ſtand und ſei­ne Hand an­zu­tra­gen. Sehr bald fand die ſtil­le Hoch­zeit ſtatt …

Und auch im Hau­ſe ſelbſt ſchien das ech­te Glück auf­zu­kom­men. Denn Sa­lo­mea emp­fand zum er­ſten Ma­le – ihr Va­ter war ihr nie na­he ge­kom­men – ei­ne ech­te Lie­be, durf­te ſich hin­ge­ben, durf­te weich und nach­gie­big wer­den; Dank­bar­keit er­füll­te ſie und Freu­de an ih­rem ſchö­nen, ſtill-hei­te­ren Man­ne. Sie lern­te trau­li­che Aben­de ken­nen, herz­lich-öff­nen­de Ge­ſprä­che und ver­wan­del­te ſich in ei­ne froh wal­ten­de Haus­frau. Und die bei­den Kin­der ka­men, Fer­di­nand und Re­gu­la, Zeu­gen ei­ner le­bens­freu­di­gen Lie­be.

Aber plötz­lich, oh­ne äu­ße­ren Grund, fiel Frau Sa­lo­mea in ih­ren al­ten Zu­ſtand zu­rück. Sie ſchien ih­re Weich­heit und Hei­ter­keit zu be­reu­en, emp­fand ſich als her­ab­ge­ſtie­gen, ſuch­te längſt fort­ge­leg­te Be­ſchäf­ti­gung mit Bü­chern und Kor­re­ſpon­den­zen mit ent­fernt le­ben­den, un­be­deu­ten­den, aber wich­tig ſich ge­bär­den­den, wiſ­ſen­ſchaft­lich ſtüm­pern­den Leu­ten wie­der her­vor, häng­te ih­re al­te Hoch­muts­fah­ne wie­der aus, bau­te an ſtol­zen Plä­nen für ih­re Kin­der, de­ren Zu­kunft ih­re jet­zi­ge küm­mer­li­che Si­tu­a­ti­on als Klein­bür­gers­frau recht­fer­ti­gen ſoll­te, und um­gab ſich mit Käl­te, Spott und Über­he­bung. Ihr gu­ter Mann ver­ſuch­te ver­ge­bens, ei­ne Bre­ſche zu ih­rem Her­zen zu ſchla­gen. Sie wies ihn mit lä­cheln­der Über­le­gen­heit ab und ſetz­te ſich zu ih­ren Bü­chern und Pa­pie­ren, wo ſie ih­rer Ent­täu­ſchung und Stan­des­er­nied­ri­gung nach­trau­er­te.» (1915, Kurt Münzer, Die Rosentreppe, eine Schweizer-Novelle)

Ein schöner Bericht aus der Zeit des Kaiserreichs. Jetzt fehlt nur noch eine Feministin, die der enttäuschten Frau, die Männer abweist und verschreckt, die ihr Liebe entgegenbringen, einflüstert und weismacht, sie sei unterdrückt, sie müsse mit ihren streitbaren Schwestern kämpfen. Dann kracht es. In unsrer Epoche berufsempörter Frauen, die sich 50 Jahre lang von alles und jedem erniedrigt fühlten, wirkt das Zitat aus einer Novelle wie Vorwegnahme heutiger Verirrungen.

Auch die heutige Hysterie endet damit, daß Feministinnen Probleme und ‚Vergewaltigungskultur’, die es zuvor nie gegeben hatte, mit ihrer hysterischen Politik erst geschaffen haben. Das radikalfeministische Schweden wurde Vergewaltigungshochburg der Welt, indem jahrzehntelang der ‚heterosexuelle weiße Mann’ zu Unrecht angefeindet, verteufelt und bekämpft wurde, über offene Grenzen, Entwurzelung, Massenmigrationsflut und sexuellen Notstand dann genau das angerichtet und verbreitet wurde, wovor sie Frauen seit Jahrzehnten zu ‚schützen’ vorgaben. Ihr schlechtes Karma fällt auf sie selbst zurück.

Lest meine Bücher, die teils wissenschaftlich, teils literarisch den Käfig zeitgenössischer Ideologie in Stücke legen, einen besseren Platz aufsuchen, um dort den Grundstein für ein offenes und objektives Gebäude zu legen.

Fußnote

1 d.h. Feministinnen, deren Hauptberuf ist, Frau zu sein, dafür Vorteile und Geld abzuzocken.

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